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Konfliktpotenzial Hochrisikospiele. Eine kritische Betrachtung aus Sicht eines professionellen Fußballvereins und seinen Stakeholdern

Titel: Konfliktpotenzial Hochrisikospiele. Eine kritische Betrachtung aus Sicht eines professionellen Fußballvereins und seinen Stakeholdern

Studienarbeit , 2022 , 46 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Manuel Mähl (Autor:in)

Sport - Sportökonomie, Sportmanagement

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Studienarbeit wird erläutert, mit welchen Stakeholdern ein professioneller Fußballverein zusammenarbeitet, inwieweit die Kommunikation mit jenen erfolgt, was sich hinsichtlich der Planung und Verständigung vor einem Hochsicherheitsspiel zu einem normalen Spiel unterscheidet und auf welche Aspekte ein Verein bei Hochrisikospielen im Verbund mit Fans, der Stadt und der Polizei zwingend achten sollte.

Bereits in jungen Jahren werden Fußballfans auf der ganzen Welt vor diese eine Frage gestellt: Zu welchem Verein bekenne ich mich? Eine wichtige Säule stellen hierbei die Stadionbesuche dar, die nicht erst durch die jahrzehntelange Eventisierung des Sports für große Begeisterung bei den Fans sorgen. Ein Spiel seiner Mannschaft live zu erleben, bedeutet 90 Minuten lang mitzufiebern und unabhängig von Sieg oder Niederlage sein Maximum für den Erfolg des Vereins aufgebracht zu haben. Doch genau an diesem Punkt entsteht ein Interessenkonflikt - jeder Anhänger möchte den größtmöglichen Erfolg für "seine" Mannschaft und nicht selten geht dieser Wille nach Erfolg über die legalen Grenzen der Unterstützung hinaus. Gewaltbereite Hooligans, Rassismus und rechtsextreme Fans auf der Tribüne führen dazu, dass das Erlebnis Stadionbesuch zunehmend an Glanz verliert und die Unsicherheit sowie Gefahr für die friedfertigen Fans steigt. Dies gilt besonders zu sogenannten Hochrisikospielen, also Begegnungen bei denen neben der sportlichen Brisanz auch die Gewaltbereitschaft aufgrund verfeindeter oder potenziell gefährlicher Fans als hoch eingestuft wird. Insbesondere der finanzielle Aufwand der Polizei wird aus Perspektive des Staates, der DFL und den Vereinen unterschiedlich betrachtet und stellt somit nur einen der bislang ungeklärten Bereichen in der Organisation rund um Hochrisikospiele dar.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theorieteil

2.1 Definition Stakeholder

2.2 Definition Stakeholder-Management

2.3 Ziele des Stakeholder-Managements

2.4 Definition Stakeholder-Dialoge

2.5 Kategorisierung von Fans

2.6 Polizeiliche Bewertung von Fans

3. Praxisteil

3.1 Stakeholderanalyse von Borussia Dortmund im Rahmen eines Hochrisikospiels

3.2 Kommunikation mit Stakeholdern im Rahmen eines Hochrisikospiels

3.3 Vorbereitung auf ein Hochrisikospiel aus Sicht des Vereins und seinen Stakeholdern

3.4 Tätigkeiten während des Hochrisikospiels aus Vereins- und Stakeholderperspektive

3.5 Arbeitsabläufe des Vereins und seiner Stakeholder nach einem Hochrisikospiel

3.6 Konfliktpotenziale rund um ein Hochrisikospiel

3.7 Kritische Analyse der Polizeiarbeit bei Hochrisikospielen

3.8 Differenzierte Betrachtung der Thematik „Finanzierung von Hochrisikospielen“

4. Schluss

Zielsetzung & Themen

Diese Studienarbeit untersucht die komplexe Zusammenarbeit zwischen einem professionellen Fußballverein und seinen diversen Stakeholdern im Kontext von Hochrisikospielen, mit einem besonderen Fokus auf Sicherheitsplanung, Kommunikation und die damit verbundenen finanziellen sowie organisatorischen Herausforderungen.

  • Stakeholder-Management und Kommunikation in Fußballvereinen
  • Sicherheitsrelevante Planung und Ablauf bei Hochrisikospielen
  • Analyse von Konfliktpotenzialen zwischen Fans, Vereinen und Sicherheitsorganen
  • Bewertung der polizeilichen Arbeit und Fankategorisierung
  • Kritische Diskussion zur Finanzierung polizeilicher Einsätze im Profifußball

Auszug aus dem Buch

3.2 Kommunikation mit Stakeholdern im Rahmen eines Hochsicherheitsspiels

Zunächst wird die Kommunikation mit den eigenen Fans betrachtet. So muss laut Walleit darauf geachtet werden, dass bei den Ultragruppen der Heimmannschaft die Kommunikation über die Capos bzw. Vorsänger erfolgt. Hierbei spricht man von einer Eisbergkommunikation, bei der die verantwortliche Person der Fangruppierung die Information an die anderen Fans weitergeben soll. So wird bereits weit vor dem Hochrisikospiel mit den eigenen Fangruppen kommuniziert, indem die Kommunikationsabteilung des Vereins einen Fahrplan zur Ausspielung aller relevanten Informationen für die Fans plant. Die Fanbeauftragten des BVBs haben hierbei nochmal einen eigenen Kommunikationsfahrplan hinsichtlich privaten Informationen, Verhaltensweisen und vielem mehr.

Diese Informationen dienen der aktiven Fanszene, also dem engen Kreis der Anhänger. Auch am Spieltag erfolgt intensiver Kontakt zu den Fans, indem beispielsweise am Eingang die Fans zunächst begrüßt und anschließend nach der Kontrolle der Fanutensilien zu ihren Blöcken gebracht werden. Die Kommunikation vor einem Spiel erfolgt dabei sowohl schriftlich als auch mündlich über alle Multiplikatoren der Fanszene. Bei der Kommunikation mit den Gastfans geschieht dies identisch und wird vom jeweiligen Gastfanbetreuer bzw. Ansprechpartner der Gästefans durchgeführt. Des Weiteren sollte im Dialog mit den Fans stets Panikmache vermieden werden und Netzwerkpartner innerhalb von Gesprächen nie kritisiert werden. Im Vorfeld eines Hochsicherheitsspiels verschickt der Verein Faninformationen an die jeweiligen Fanclubs und Gruppierungen, Polizeibriefe werden angehängt sowie öffentliche Verkehrspläne mit auf den Weg gegeben, sodass bereits im Vorfeld der Partie die größtmögliche Sicherheit für die Zuschauer erreicht wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Kommerzialisierung des Fußballs und das daraus resultierende Spannungsfeld zwischen den verschiedenen Akteuren bei Hochrisikospielen.

2. Theorieteil: Dieser Abschnitt definiert Stakeholder und deren Management, erläutert Stakeholder-Dialoge sowie die Kategorisierung von Fans und deren Bewertung durch die Polizei.

3. Praxisteil: Der Praxisteil analysiert auf Basis von Experteninterviews die konkreten Abläufe, die Kommunikation und die Konfliktpotenziale im Rahmen von Hochrisikospielen sowie die Debatte um deren Finanzierung.

4. Schluss: Das Fazit fasst die Relevanz eines professionellen Stakeholder-Managements für die Sicherheit und den Erfolg eines Fußballvereins zusammen.

Schlüsselwörter

Hochrisikospiele, Stakeholder-Management, Profifußball, Fanszene, Ultras, Polizei, Sicherheit, Fans, Fußballverein, Kommunikation, Interessenskonflikt, Spieltagsorganisation, Fankategorisierung, Konfliktpotenzial, Fanbetreuung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Zusammenarbeit zwischen professionellen Fußballvereinen und ihren Stakeholdern, speziell unter den herausfordernden Bedingungen eines Hochrisikospiels.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören das Stakeholder-Management, die Sicherheitsplanung, Kommunikation mit verschiedenen Fangruppen sowie kritische Fragen der Finanzierung polizeilicher Einsätze.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ein Verein durch professionelle Kommunikation und Kooperation im Verbund mit Sicherheitspartnern und Fans einen reibungslosen Ablauf bei Hochrisikospielen gewährleisten kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Forschungsarbeit basiert auf der Auswertung von Fachliteratur sowie auf zwei Experteninterviews mit Vertretern der Fanbetreuung (Borussia Dortmund) und der Polizei (Polizeipräsidium München).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die konkreten Kommunikationswege vor, während und nach einem Spiel, die methodische Einordnung von Fans, Sicherheitsberatungen sowie die verschiedenen Perspektiven auf die Übernahme von Polizeikosten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Stakeholder-Management, Hochrisikospiele, Fankultur, Sicherheitsplanung, Fanbetreuung, Kommunikation und polizeiliches Einsatzmanagement.

Wie unterscheidet sich die Kommunikation bei Hochrisikospielen im Vergleich zu normalen Spielen?

Der organisatorische Aufwand im Vorfeld ist deutlich höher; es finden regelmäßigere Sicherheitsberatungen zwischen Verein, Polizei und anderen Instanzen statt, um Gefahrenpotenziale rechtzeitig zu identifizieren und abzustimmen.

Was ist das Ergebnis der Debatte zur Finanzierung von Polizeieinsätzen?

Sowohl der Vereinsvertreter als auch der Polizeiexperte lehnen eine Kostenumlage auf die Vereine weitgehend ab, da dies die Veranstaltungslandschaft gefährden, soziale Ungerechtigkeiten bei Ticketpreisen fördern und zu Wettbewerbsverzerrungen in der Liga führen würde.

Ende der Leseprobe aus 46 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Konfliktpotenzial Hochrisikospiele. Eine kritische Betrachtung aus Sicht eines professionellen Fußballvereins und seinen Stakeholdern
Hochschule
Hochschule für angewandtes Management GmbH
Note
1,7
Autor
Manuel Mähl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
46
Katalognummer
V1360936
ISBN (eBook)
9783346884510
ISBN (Buch)
9783346884527
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Stakeholder Hochrisikospiele Fußball Sportmanagement
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Manuel Mähl (Autor:in), 2022, Konfliktpotenzial Hochrisikospiele. Eine kritische Betrachtung aus Sicht eines professionellen Fußballvereins und seinen Stakeholdern, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1360936
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Leseprobe aus  46  Seiten
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