Inhaltlich besteht die Arbeit aus einem theoretischen und theorie-praktischen Teil. Zuerst werden anhand theoretischer Ansätze Begriffe definiert. Des Weiteren wird auf der Schulebene die Integration der neu zugewanderten Schülerinnen und Schüler und auf der Unterrichtsebene auf das Fach Geschichte und auf das sprachsensible Unterrichten eingegangen. Darauf folgt die Darstellung des Forschungsstandes mit dem Bezug einiger Studien. Darauf aufbauend erfolgt der theorie-praktische Teil nämlich die Darstellung einer Unterrichtsstunde zum Thema „Das Antike Rom“. Die Arbeitsblätter werden unter Berücksichtigung des sprachsensiblen Fachunterrichts aufgearbeitet und präsentiert. Abschließend wird die Arbeit mit einer Diskussion und einem Ausblick abgeschlossen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Theoretischer Hintergrund
2.1. Begriffserklärung
2.2 Neuzugewanderte Schülerinnen und Schülern auf der Schulebene
2.3 Sprachsensibler Geschichtsunterricht für neuzugewanderte Schülerinnen und Schüler
2.4 Darstellung des Forschungsstandes
3. Theorie-Praxis Transfer
3.1 Konkrete Konzepte zum Sprachsensiblen Geschichtsunterricht
3.2 Beschreibung des Unterrichtsvorhabens
3.3 Didaktisch-methodische Analyse
4. Diskussion und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie neuzugewanderte Schülerinnen und Schüler im Geschichtsunterricht an weiterführenden Schulen bei fehlenden Vorbereitungsklassen durch sprachsensible Unterrichtsmethoden fachlich und sprachlich gefördert werden können. Das zentrale Ziel besteht darin, ein integratives Unterrichtskonzept zu entwickeln, das trotz hoher Heterogenität eine Teilhabe am regulären Unterrichtsgeschehen ermöglicht.
- Integration neuzugewanderter Lernender in Regelklassen
- Herausforderungen der Fach- und Bildungssprache in Geschichte
- Anwendung sprachsensibler Methoden wie Scaffolding und Leichte Sprache
- Konzeption eines sprachsensiblen Stationenlernens zum Thema "Das Antike Rom"
Auszug aus dem Buch
2. Theoretischer Hintergrund
Der Theoretischer Hintergrund umfasst drei Abschnitte, die für die Verständlichkeit dieser Arbeit erforderlich ist. Im ersten kurzem Abschnitt werden die Begriffe Integration und neu Zuwanderung erläutert. Darauf folgt der Abschnitt der Integration von neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern auf der Schulebene, um einen Überblick zu erschaffen, wie die Schülerinnen und Schüler integriert werden auf der Schulebene. Der letzte Abschnitt beschäftigt sich konkret mit dem Fach Geschichte. Dabei wird auf die sprachlichen Barrieren eingegangen, die Schülerinnen und Schüler im Fach Geschichte herausfordern und auf die Förderung dieser Schwierigkeiten durch den sprachsensiblen Geschichtsunterricht.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Beschreibt die Herausforderungen bei der Integration neuzugewanderter Kinder in Regelklassen und benennt die Forschungsfrage zur sprachlichen und fachlichen Förderung im Geschichtsunterricht.
2. Theoretischer Hintergrund: Definiert zentrale Begriffe der Integration, erläutert die schulrechtlichen Rahmenbedingungen und diskutiert etablierte Ansätze des sprachsensiblen Geschichtsunterrichts sowie den aktuellen Forschungsstand.
3. Theorie-Praxis Transfer: Überführt die theoretischen Erkenntnisse in eine konkrete Unterrichtsplanung zum Thema "Das Antike Rom" unter Anwendung verschiedener Differenzierungsmethoden.
4. Diskussion und Ausblick: Reflektiert die Wirksamkeit sprachsensibler Maßnahmen und betont die Notwendigkeit von Zeitressourcen und Materialien für eine gelingende Förderung im Regelunterricht.
Schlüsselwörter
Sprachsensibler Geschichtsunterricht, Neuzugewanderte Schülerinnen und Schüler, Integration, Bildungssprache, Fachsprache, Scaffolding, Leichte Sprache, Einfache Sprache, Stationenlernen, Binnendifferenzierung, Historisches Lernen, Multikulturelle Heterogenität, Schulerfolg, Sprachförderung, Inklusion.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit fokussiert sich auf die didaktische Gestaltung eines Geschichtsunterrichts, der neuzugewanderte Schülerinnen und Schüler in regulären Klassen effektiv einbindet und fördert.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Zu den Schwerpunkten zählen die theoretischen Grundlagen der Integration durch Bildung, sprachliche Barrieren im geschichtsspezifischen Unterricht sowie praktische Unterrichtsmodelle.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Hauptziel ist die Beantwortung der Frage, inwiefern sprachsensible Maßnahmen genutzt werden können, um neuzugewanderte Lernende sowohl in ihrer Sprachkompetenz als auch in ihrem fachlichen Verständnis zu unterstützen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es erfolgt eine Literaturanalyse kombiniert mit der Darstellung und didaktisch-methodischen Planung einer fiktiven Unterrichtsreihe, basierend auf erprobten Ansätzen zum sprachsensiblen Fachunterricht.
Was steht im Hauptteil im Fokus?
Im Hauptteil werden Konzepte wie Scaffolding, Leichte Sprache und das Stationenlernen im Kontext der konkreten Themenreihe "Das Antike Rom" analysiert und angewendet.
Welche Schlagworte charakterisieren das Werk?
Zentrale Begriffe sind Sprachsensibilität, Integration, Geschichtsdidaktik, Scaffolding und Binnendifferenzierung.
Wie trägt die "Leichte Sprache" zur Unterrichtsgestaltung bei?
Sie dient der Reduktion sprachlicher Komplexität, damit Lernende mit geringen Deutschkenntnissen historische Inhalte erfassen können, ohne durch zu hohe textliche Hürden frustriert zu werden.
Warum wird das Stationenlernen als Methode favorisiert?
Es ermöglicht eine individuelle Binnendifferenzierung, bei der Schülerinnen und Schüler gemäß ihrem eigenen Lerntempo und Sprachvermögen an themenbezogenen Stationen arbeiten können.
- Arbeit zitieren
- Dilara Ersoy (Autor:in), 2022, Sprachsensibler Geschichtsunterricht für neu zugewanderte Schülerinnen und Schüler, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1358162