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S.O.S. Depression - Was nun?

Information und Hilfe für Angehörige

Titel: S.O.S. Depression - Was nun?

Diplomarbeit , 2009 , 49 Seiten , Note: Sehr gut

Autor:in: Sara Ellensohn (Autor:in)

Gesundheit - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

An der Krankheit „Depression“ leiden heutzutage über 100 Millionen Menschen in der ganzen Welt. Was ein Mensch in einer Depression alles durchmacht und wie er sich fühlt, wird in dieser Arbeit anhand einer Literaturrecherche und an einem Fallbeispiel aufgezeigt. Ebenso wurde ein Interview mit einem Betroffenen und seinem Angehörigen durchgeführt.

Die Depression, deren Ursachen, Symptome sowie Therapiemöglichkeiten und das Thema „Suizid“ wird zum besseren Verständnis beschrieben. Es wird den Fragen nach-gegangen, was Angehörige für ihren depressiven Menschen Gutes tun können und welche Ratschläge Personen im Umgang mit einem Depressiven meiden sollen. Weitere Ziele sind Hilfsangebote für Angehörige sowie die Selbstpflege.

Im Interview wurde klar beschrieben, dass die Familie für den Depressiven das Wichtigste ist. Da die Angehörigen jedoch oft vergessen werden und alleine dastehen, wird ausführlich eingegangen, wie sie ihm gut und vor allem richtig helfen können. Von den verbalen Möglichkeiten bis hin zu Bäder ist alles enthalten.

Eine wichtige Richtung für die Zukunft wäre die Selbstpflege für Angehörige. Die Informationen wurden leider nur in einer Broschüre gefunden. In den meisten Büchern wurde sie leider nicht beschrieben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Methodik

3 Depression

3.1 Definition „Depression“

3.2 Ursachen für eine Depression

3.2.1 Faktoren für die Entstehung einer Depression im Altertum

3.2.2 Gründe für die Entstehung einer Depression im 20. Jahrhundert

3.2.2.1 Biologische Ursachen

3.2.2.2 Psychologische Ursachen

3.2.2.3 Soziale Ursachen

3.3 Symptome einer Depression

3.4 Suizid

3.5 Behandlungen der Depression

3.5.1 Psychotherapie

3.5.2 Soziotherapie

3.5.3 Physiotherapie

3.5.4 Spezielle Depressionsbehandlungen

3.5.4.1 Schlafentzug

3.5.4.2 Lichttherapie

3.5.4.3 Elektrokrampftherapie

3.5.5 Pharmakotherapie

3.6 Unterstützungsmöglichkeiten der Angehörigen

3.7 Ratschläge, die „Schläge“ für den Betroffenen sind

3.7.1 Interview mit meinem Vater, der an einer Depression erkrankt war

3.7.2 Interview mit meiner Mutter, die die Depression ihres Mannes miterlebt hat

3.8 Hilfsangebote für Angehörige in Vorarlberg

3.8.1 Internetseiten

3.8.2 Institutionen

3.9 Tipps für Angehörige, um selber gesund zu bleiben

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, Angehörigen von Menschen mit Depressionen fundierte Informationen und praktische Hilfestellungen zu bieten, um den Umgang mit der Erkrankung zu erleichtern, suizidale Gefahren besser einzuschätzen und die eigene psychische Gesundheit der Angehörigen zu schützen.

  • Krankheitsbild der Depression (Ursachen, Symptome, Therapiemöglichkeiten)
  • Umgang mit suizidalen Tendenzen und präsuizidaler Entwicklung
  • Unterstützungsmöglichkeiten und Entlastungsstrategien für Angehörige
  • Praktische Tipps zur Selbstpflege und Stressbewältigung für Angehörige
  • Fallbeispiele durch Experteninterviews mit Betroffenen und Angehörigen

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

Ein Mensch, der an einer Grippe erkrankt ist oder starke Migräne hat, bleibt selbstverständlich zu Hause. Wenn man sich jedoch niedergeschlagen fühlt, einem alles schwer fällt, jede Anforderung wie ein großer Berg vor einem steht oder sich nicht mehr freuen kann, schleppt man sich qualvoll zur Arbeit. Der Mensch versucht wie immer weiterzumachen, bis zu dem Zeitpunkt, an dem es wirklich nicht mehr geht – Diagnose: „Depression“ (Nuber 1994 S: 20).

Die Krankheit „Depression“ ist weltweit das gefährlichste, teuerste und tödlichste Krankheitsbild (Dahlke 2006 S: 22). Es wird geschätzt, dass heute über 100 Millionen Menschen in der ganzen Welt daran leiden (Gilbert 1999 S: 23).

Wie sich ein Mensch fühlt, der an Depression erkrankt ist und was er alles durchgemacht hat, möchte ich Ihnen an dem Fallbeispiel meines Vaters aufzeigen. Er beschreibt folgendes:

„Nach mehr als 30 jähriger Lehrer- und Leitertätigkeit an der Volksschule stand ich am Morgen in der Schulklasse und konnte auf einmal nicht mehr unterrichten. Ich versuchte es immer wieder – aber es gelang mir nicht. Sogar im Fach Leibesübungen hatte ich Probleme mit den Kindern zu turnen und zu spielen.

Ich war kraft- und antriebslos, konnte nicht mehr schlafen, hatte Existenzängste und keinen Appetit mehr. Ich lag den ganzen Tag auf dem Kanapee, starrte an die Decke und grübelte über das Leben nach. Mein Kopf war wie eine Drehscheibe – es kamen immer wieder die gleichen Gedanken.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die globale Relevanz der Depression und führt anhand des persönlichen Fallbeispiels des Vaters in die subjektive Erlebenswelt eines Erkrankten ein.

2 Methodik: Hier wird der methodische Ansatz der Literaturrecherche und der ergänzenden Experteninterviews zur Gewinnung praxisnaher Erkenntnisse für Angehörige erläutert.

3 Depression: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Fundierung zu Definitionen, Ursachen, Symptomen und den verschiedenen therapeutischen Säulen der Depressionsbehandlung.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und betont die Notwendigkeit, Angehörige stärker in den Behandlungsprozess einzubinden und deren Selbstpflege zu fördern.

Schlüsselwörter

Depression, Angehörige, psychische Erkrankung, Suizidprävention, Psychotherapie, Antidepressiva, Selbstpflege, Krankheitsbild, familiäre Unterstützung, Soziotherapie, Gesundheitsvorsorge, Lebensqualität, Krisenbewältigung, Kommunikation, Hilfe zur Selbsthilfe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Fachbereichsarbeit konzentriert sich auf die Situation von Angehörigen, die einen Menschen mit einer Depression begleiten, und bietet ihnen essenzielle Informationen zur Unterstützung sowie zum eigenen Schutz.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt medizinische Grundlagen der Depression, suizidales Verhalten, Möglichkeiten der professionellen und familiären Unterstützung sowie Strategien zur Selbstpflege für Angehörige.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Angehörigen Unsicherheiten zu nehmen, Hilfsangebote in Vorarlberg aufzuzeigen und ihnen Werkzeuge an die Hand zu geben, um sowohl dem Erkrankten korrekt zu helfen als auch selbst nicht zu erkranken.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche sowie auf zwei qualitativen Experteninterviews mit einem Betroffenen und einer Angehörigen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil deckt das gesamte Spektrum von der Definition der Krankheit über Behandlungsmethoden und die präsuizidale Entwicklung bis hin zu spezifischen Regeln für den zwischenmenschlichen Umgang ab.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe umfassen Depression, Angehörigenhilfe, Suizidprävention, Selbstpflege, psychische Gesundheit und therapeutische Begleitung.

Warum wird das Thema „Selbstpflege“ so stark betont?

Die Autorin hebt hervor, dass Angehörige oft vergessen werden und die Gefahr besteht, dass sie aufgrund der hohen Belastung selbst psychisch erkranken, wodurch sie dem Betroffenen keine Stütze mehr sein können.

Was ist die zentrale Erkenntnis aus den Interviews?

Die Interviews verdeutlichen, dass neben professioneller Hilfe vor allem die kontinuierliche emotionale Unterstützung und kleine, strukturierte Alltagshilfen durch die Familie für den Heilungsprozess entscheidend sind.

Wie sollte man laut der Arbeit auf Wahnideen reagieren?

Die Arbeit rät davon ab, den Kranken von Wahnideen mit Argumenten überzeugen zu wollen, da dies oft zu einer Vertiefung des Wahns führt, statt Entlastung zu schaffen.

Gibt es spezifische Tipps für die Interaktion im Alltag?

Ja, die Arbeit empfiehlt, den Betroffenen motivierend aber behutsam zu kleinen Aktivitäten (wie Spaziergängen) zu bewegen, auf klare Kommunikation zu setzen und Humor als Mittel zur Spannungsreduktion einzusetzen, sofern der Patient dafür empfänglich ist.

Ende der Leseprobe aus 49 Seiten  - nach oben

Details

Titel
S.O.S. Depression - Was nun?
Untertitel
Information und Hilfe für Angehörige
Hochschule
Gesundheits- und Krankenpflegeschule Feldkirch
Note
Sehr gut
Autor
Sara Ellensohn (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
49
Katalognummer
V135680
ISBN (Buch)
9783640421817
ISBN (eBook)
9783640422395
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Depression Information Hilfe Angehörige Sehr
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sara Ellensohn (Autor:in), 2009, S.O.S. Depression - Was nun?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/135680
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  49  Seiten
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