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Vergleich des Zugrundegehens zwischen Goethes 'Werther' und Plenzdorfs 'Edgar Wiebeau'

Titel: Vergleich des Zugrundegehens zwischen Goethes 'Werther' und Plenzdorfs 'Edgar Wiebeau'

Essay , 2009 , 4 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Elisabeth Werdermann (Autor:in)

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Wertheradaption „Die neuen Leiden des jungen W.“, erschienen 1972, zeichnet Ulrich Plenzdorf das Leben des Protagonisten Edgar Wibeau nach, indem dieser aus dem Jenseits erzählt, wie es zu seinem Tod gekommen ist. Da Edgar nicht nur Rezipient von Goethes „Werther“ ist und diesen zu allen möglichen Gelegenheiten zitiert, als seine „stärkste Waffe“ einsetzt, sondern auch viele Parallelen zu Werther aufweist, soll hier diskutiert werden ob und inwiefern Edgars Zugrundegehen vergleichbar mit dem Werthers ist. [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Vergleich des Zugrundegehens zwischen Goethes 'Werther' und Plenzdorfs 'Edgar Wiebeau'

Zielsetzung und Themen der Analyse

Die vorliegende Arbeit untersucht vergleichend die Umstände und Ursachen des Protagonisten-Todes in Johann Wolfgang von Goethes „Die Leiden des jungen Werthers“ und Ulrich Plenzdorfs „Die neuen Leiden des jungen W.“. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse, inwieweit die gesellschaftliche Ausgrenzung, das Bedürfnis nach individueller Freiheit und das Scheitern an gesellschaftlichen Normen in beiden Werken zum tragischen Ende der Hauptfiguren führen.

  • Vergleich der Suizidmotive und der Unvorhersehbarkeit von Edgars Tod
  • Analyse des Einflusses gesellschaftlicher Normen in der DDR im Vergleich zum 18. Jahrhundert
  • Die Rolle des "verkannten Genies" und der Konflikt zwischen Individualität und Kollektiv
  • Die Bedeutung von Fremd- und Selbstbestimmung bei Edgar Wibeau
  • Die psychologische Dimension der Protagonisten im Kontext ihrer sozialen Umwelt

Auszug aus dem Buch

Vergleich des Zugrundegehens zwischen Goethes 'Werther' und Plenzdorfs 'Edgar Wiebeau'

In der Wertheradaption „Die neuen Leiden des jungen W.“, erschienen 1972, zeichnet Ulrich Plenzdorf das Leben des Protagonisten Edgar Wibeau nach, indem dieser aus dem Jenseits erzählt, wie es zu seinem Tod gekommen ist. Da Edgar nicht nur Rezipient von Goethes „Werther“ ist und diesen zu allen möglichen Gelegenheiten zitiert, als seine „stärkste Waffe“1 einsetzt, sondern auch viele Parallelen zu Werther aufweist, soll hier diskutiert werden ob und inwiefern Edgars Zugrundegehen vergleichbar mit dem Werthers ist.

In erster Linie muss beachtet werden, dass Edgars Tod nicht geplant war. Während Werther seinen Jenseitsphantasien mit Lotte nachhängt und sich sicher ist, im Tod mit ihr vereint zu sein, dementsprechend Erlösung, Rettung und Erfüllung all seiner Wünsche zu erlangen, hegt Edgar weder solche Phantasien, noch will er sterben. Werthers Suizid erscheint ihm unnötig, für ihn selbst kommt Selbstmord nicht in Frage. Im Gegenteil, aus dem Jenseits erklärt er, er habe leben wollen, sein Tod sei ein „Unfall“ gewesen, also keines Falls beabsichtigt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vergleich des Zugrundegehens zwischen Goethes 'Werther' und Plenzdorfs 'Edgar Wiebeau': Die Analyse setzt die Protagonisten zueinander in Bezug, hinterfragt die Freiwilligkeit des Todes bei Edgar Wibeau und beleuchtet die gesellschaftlichen Konfliktlinien, die beide Figuren zur Unangepasstheit und schließlich zum Scheitern führen.

Schlüsselwörter

Werther, Edgar Wibeau, Die neuen Leiden des jungen W., Ulrich Plenzdorf, Johann Wolfgang von Goethe, Suizid, gesellschaftliche Normen, Individualität, DDR, Geniegedanke, Sturm und Drang, Freiheit, Selbstverwirklichung, Literaturvergleich, Romananalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit vergleicht die Protagonisten Edgar Wibeau aus Plenzdorfs "Die neuen Leiden des jungen W." und Goethes Werther hinsichtlich ihrer Lebensentwürfe und ihres gewaltsamen Endes.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Untersuchung konzentriert sich auf die Spannung zwischen individueller Freiheit und gesellschaftlichen Zwängen, das Scheitern von Idealen und die Rolle gesellschaftlicher Normen in unterschiedlichen historischen Epochen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die kritische Diskussion, ob und inwiefern das Zugrundegehen von Edgar Wibeau mit dem Werthers vergleichbar ist, trotz grundlegend unterschiedlicher Absichten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um einen literaturwissenschaftlichen Vergleich, der durch textnahe Analyse und die Interpretation von Selbstzeugnissen aus dem Roman gestützt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Rolle des Suizids, die Einflüsse von Familie und Gesellschaft (DDR vs. 18. Jahrhundert) sowie die Unfähigkeit der Protagonisten, sich in eine kollektiv geprägte Gesellschaft einzuordnen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Freiheit, gesellschaftliche Ausgrenzung, Geniegedanke, Werther-Rezeption, Individualität, DDR-Alltag und die Unvereinbarkeit persönlicher Träume mit der Realität.

Warum wird Edgar Wibeaus Tod als "Unfall" bezeichnet?

Edgar betont aus dem Jenseits, dass er leben wollte und sein Tod bei der Arbeit an der Farbspritze eher eine Folge seiner riskanten Lebensweise und technischen Fehleinschätzung als eine bewusste Selbsttötungsabsicht war.

Welche Rolle spielt die Mutterfigur in Edgars Leben?

Der Konflikt mit der Mutter, die Edgars Vorstellungen von Freiheit und Individualität nicht teilt, wird als wesentlicher Faktor für seine soziale Isolation und seine Flucht in eine alternative Lebenswelt identifiziert.

Wie unterscheidet sich Edgars Verhältnis zu seiner Umgebung von Werthers Situation?

Während Werther an einer Standesgesellschaft leidet, kämpft Edgar gegen die Erwartungen an eine konforme "sozialistische Gemeinschaft" an, wobei beide Protagonisten am Ende an der Inkompatibilität ihrer Träume mit den gesellschaftlichen Regeln scheitern.

Ende der Leseprobe aus 4 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Vergleich des Zugrundegehens zwischen Goethes 'Werther' und Plenzdorfs 'Edgar Wiebeau'
Hochschule
Universität Paderborn
Veranstaltung
Werther und Wertheradaptionen
Note
1,3
Autor
Elisabeth Werdermann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
4
Katalognummer
V134702
ISBN (Buch)
9783640425372
ISBN (eBook)
9783640427031
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Vergleich Zugrundegehens Goethes Werther Plenzdorfs Edgar Wiebeau
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Elisabeth Werdermann (Autor:in), 2009, Vergleich des Zugrundegehens zwischen Goethes 'Werther' und Plenzdorfs 'Edgar Wiebeau', München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/134702
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Leseprobe aus  4  Seiten
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