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Der erste Italienfeldzug Otto I. in den Chroniken Ottos von Freising und Arnulfs von Mailand. Ein Feldzug im Spiegel zweier Quellen

Title: Der erste Italienfeldzug Otto I. in den Chroniken Ottos von Freising und Arnulfs von Mailand. Ein Feldzug im Spiegel zweier Quellen

Term Paper , 2018 , 14 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Deborah Rohne (Author)

History of Europe - Middle Ages, Early Modern Age

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Summary Excerpt Details

Die Arbeit untersucht die Darstellung der Gründe und Interessen von Otto I. für sein Eingreifen in Italien gegen Berengar II. im Spiegel des liber gestorum recentium des Arnulf von Mailand und der Chronica de duabus civitatibus des Otto von Freising, mit besonderen Blick auf die Darstellung des Herzogtums Schwaben und ihrem Herzog Liudolf.

Kaum ein Herrscher des Mittelalters ist in der deutschen Populär- und Forschungsliteratur so sehr behandelt worden wie Otto der Erste. Schaut man in ein Schulbuch, werden häufig drei Könige gesondert behandelt: Karl der Große; Otto der Große und Heinrich der Vierte. Im 19. Jahrhundert sah man in ihm, geprägt von der Erzählung Widukinds von Corvey, den ersten deutschen König, der auf der Lechfeldschlacht die Geschichte der Deutschen und einen Nationalstaat der Deutschen begründete. Aber auch heute wird Otto – wenn überhaupt – von den meisten Menschen als der Sieger gegen die Ungarn gekannt.

Diese Arbeit soll sich weder mit dem Krieg gegen die Ungarn noch der Ausweitung des Reichs in slawische Gebiete, sondern mit seiner Italienpolitik, schwerpunktmäßig mit dem ersten Italienfeldzug, beschäftigen. Italien war durch eine gemeinsame Geschichte enger mit dem Ostfrankenreich verbunden als die für die Menschen des Mittelalters fremd wirkenden Slawen und Ungarn, ebenso christlich geprägt und besaß vor allem mit Süddeutschland weitreichende Beziehungen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der erste Italienfeldzug Otto I. im historischen Kontext und der Forschungsliteratur

3. Quellenvergleich

3. 1. Das liber gestorum recentium des Arnulf von Mailand und seine Darstellung des ersten Italienfeldzuges

3. 2. Die Chronica de duabus civitatibus des Otto von Freising und seine Darstellung des ersten Italienfeldzuges

4. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die Darstellung der Gründe und Interessen Ottos I. für sein Eingreifen in Italien gegen Berengar II. im Spiegel zweier mittelalterlicher Chroniken. Dabei wird analysiert, wie Arnulf von Mailand und Otto von Freising den ersten Italienfeldzug legitimieren und welche Rolle dabei Akteure wie Adelheid von Burgund oder die Kirche einnehmen.

  • Historische Einordnung des ersten Italienfeldzugs Ottos I. im Kontext der ottonischen Italienpolitik
  • Vergleichende Analyse der Darstellung Ottos I. in den Werken von Arnulf von Mailand und Otto von Freising
  • Untersuchung der Motive für den Italienfeldzug (z.B. Befreiung Adelheids, Verteidigung der Kirche)
  • Die Rolle süddeutscher Interessen und des Aufstands von Herzog Liudolf in der zeitgenössischen Wahrnehmung
  • Bewertung der unterschiedlichen italienischen und weltgeschichtlichen Perspektiven auf die Rechtmäßigkeit der Herrschaft Ottos I.

Auszug aus dem Buch

Die Darstellung des ersten Italienfeldzuges bei Otto von Freising

Ähnlich wie Arnulf gibt auch Otto von Freising dem König mit der angeblichen Grausamkeit Berengars einen Grund für den Einmarsch in Italien in die Hand. Um Adelheid aus der Gefangenschaft Berengars zu befreien, rückt der König in Italien ein. Auffällig erscheint, dass Adelheid von Otto als „regina“ bezeichnet wird, obwohl sie nach dem Tod ihres Mannes korrekt als Königinwitwe benannt werden müsste, was er zuvor auch einmal tut. Erneut wird dadurch ihr Anspruch unterstützt. Otto heiratet die Königin (Italiens).

Ebenso wie bei Arnulf erscheinen auch in der Chronica de duabus civitatibus die Vertreter der Kirche, wobei es hier unter anderem direkte Boten des Papstes sind, um bei Otto gegen Berengar vorzusprechen. Zusätzlich wird nun – beim zweiten Italienfeldzug - ein anderer Grund genannt, denn diese Gesandten forderten ihn zur „ defensionem sanctae Romanae ecclesiae ac tocius Italiae“ auf. Nach Otto von Freising durfte Otto als bedeutender christlicher König zur Verteidigung der römischen Kirche und Italiens vor Berengar in das Land einmarschieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Bedeutung von Kaiser Otto I. dar und umreißt die Forschungsfrage bezüglich der Darstellung seiner Italienpolitik im Spiegel zweier ausgewählter Quellen.

2. Der erste Italienfeldzug Otto I. im historischen Kontext und der Forschungsliteratur: Dieses Kapitel bettet den Italienfeldzug in die nachkarolingische Reichsteilung ein und diskutiert verschiedene wissenschaftliche Thesen zu Ottos Motiven, wie die Rolle Adelheids oder machtpolitische Interessen gegenüber dem Herzogtum Schwaben.

3. Quellenvergleich: Die Autoren Arnulf von Mailand und Otto von Freising werden in Bezug auf ihre Entstehungszeiten, ihre Ziele und ihre spezifischen Darstellungsabsichten analysiert.

3. 1. Das liber gestorum recentium des Arnulf von Mailand und seine Darstellung des ersten Italienfeldzuges: Arnulfs Mailand-zentrierte Sichtweise wird untersucht, wobei besonders die Rolle des Erzbischofs Walpert und der Verzicht auf die Erwähnung interner deutscher Konflikte hervorgehoben werden.

3. 2. Die Chronica de duabus civitatibus des Otto von Freising und seine Darstellung des ersten Italienfeldzuges: Im Gegensatz zu Arnulf bietet Otto von Freising eine präzisere, weltgeschichtlich orientierte Darstellung, die den König stärker als Verteidiger des christlichen Glaubens inszeniert.

4. Fazit und Ausblick: Das Fazit führt die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass beide Chronisten Ottos Handeln zwar legitimierten, dies jedoch aus unterschiedlichen Perspektiven taten, wobei weiterer Forschungsbedarf hinsichtlich des Vergleichs mit anderen Zeitzeugen besteht.

Schlüsselwörter

Otto I., Italienfeldzug, Berengar II., Adelheid von Burgund, Arnulf von Mailand, Otto von Freising, Chronica de duabus civitatibus, Mittelalterliche Geschichtsschreibung, Italienpolitik, Liudolf von Schwaben, Machtanspruch, Legitimation, Römische Kirche, Investiturstreit, Herrschaftsdarstellung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie der erste Italienfeldzug von Otto I. sowie seine Beweggründe in zwei mittelalterlichen Quellen – dem liber gestorum recentium des Arnulf von Mailand und der Chronica de duabus civitatibus des Otto von Freising – dargestellt und legitimiert werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die mittelalterliche Italienpolitik Ottos I., die Rolle der Italienchroniken bei der Konstruktion von Herrschaftslegitimation sowie die Untersuchung der Motive für den Italienfeldzug im 10. Jahrhundert.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, herauszufinden, wie die beiden Autoren Arnulf von Mailand und Otto von Freising die Gründe für Ottos Eingreifen in Italien beurteilen und inwieweit ihre Darstellungen durch ihre jeweiligen Herkunftskontexte (italienische Stadtchronik vs. Weltchronik) beeinflusst wurden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine quellenkritische und vergleichende Analyse vorgenommen, bei der die Texte in Bezug auf ihre Entstehungsbedingungen (vorstellungsgeschichtlicher Ansatz) und ihre inhaltlichen Aussagen untersucht werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Kontextualisierung, die Vorstellung der beiden Chronisten und einen detaillierten Textvergleich, der sowohl die Rolle der Akteure als auch die Darstellung der Motive Ottos I. beleuchtet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Italienpolitik, Otto der Große, Quellenkritik, Machtanspruch, sowie durch die spezifischen Namen der verwendeten Chroniken und Akteure (Arnulf von Mailand, Otto von Freising, Berengar II., Adelheid) charakterisiert.

Warum wird im Vergleich besonders die Rolle der Kirche betont?

In beiden Werken dient der Schutz der Kirche und des Papstes als moralische Legitimationsgrundlage für den Einmarsch Ottos I., wobei Arnulf von Mailand besonders die Rolle des Erzbischofs Walpert von Mailand hervorhebt.

Wie unterscheidet sich die Darstellung von Otto I. bei den beiden Chronisten?

Während Arnulf von Mailand den Fokus auf die Bedürfnisse Mailands und die Bedeutung lokaler Unterstützer legt, zeichnet Otto von Freising ein eher weltgeschichtliches Bild, in dem Otto I. als glorreicher Verteidiger der gesamten Christenheit agiert.

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Details

Title
Der erste Italienfeldzug Otto I. in den Chroniken Ottos von Freising und Arnulfs von Mailand. Ein Feldzug im Spiegel zweier Quellen
College
Christian-Albrechts-University of Kiel  (Historisches Seminar)
Grade
1,3
Author
Deborah Rohne (Author)
Publication Year
2018
Pages
14
Catalog Number
V1345540
ISBN (eBook)
9783346848529
ISBN (Book)
9783346848536
Language
German
Tags
Frühmittelalter Otto I. Ottonen Königin Adelheid Berengar Quellengeschichte Otto von Freising Arnulf von Mailand Chronica de duabus civitatibus liber gestorum recentium
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Deborah Rohne (Author), 2018, Der erste Italienfeldzug Otto I. in den Chroniken Ottos von Freising und Arnulfs von Mailand. Ein Feldzug im Spiegel zweier Quellen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1345540
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