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Erziehungsfunktion des 'Bundes Deutscher Mädel' im dritten Reich

Title: Erziehungsfunktion des 'Bundes Deutscher Mädel' im dritten Reich

Term Paper (Advanced seminar) , 2004 , 23 Pages , Grade: 2

Autor:in: Jana Dietsch (Author)

Pedagogy - History of Pedagogy

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Summary Excerpt Details

Im Zuge dieser Arbeit wird die Mädchenerziehung im Dritten Reich untersucht im Hinblick auf die ausserschulische Erziehungsfunktion des Bundes Deutscher Mädel.
Hierzu wird nach einer genaueren Definition dieser Mädchenorganisation ihre Entstehungsgeschichte skizziert unter der Darstellung der verschiedenen Entwicklungsphasen. Anschliessend wird die der Entstehungsphse entwickelte und im weiteren geschichtlichen Verlauf beibehaltene Organisationsstruktur des Bundes Deutscher Mädel dargestellt unter ausführlicher Beschreibung der drei diese Institution definierenden Einrichtungen (Jungmädelbund, Mädelbund, Werk des Bundes Deutscher Mädel „Glaube und Schönheit“).
Nach einem kurzen Exkurs zu Hitlers Auffassung von Erziehung wird die im Bund Deutscher Mädel herrschende Pädagogik und das damit verbundene spezifische Ausbildungssystem mit seinen Schwerpunkten dargestellt.
Anschliessend wird die Frage behandelt, was die deutschen Mädchen dazu bewegt hat, in den Bund Deutscher Mädel einzutreten, und wie sie den anschliessenden Zusammenbruch ihrer aufgebauten Scheinidentität erlebten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Gegenstand der Arbeit

2. Definition des Bundes Deutscher Mädel

3. Entstehungsgeschichte des Bundes Deutscher Mädel

3.1 Entstehungszeit

3.2 Zeit der Durchsetzung

3.3 Zeit der Jugendarbeit und Erziehung

3.4 Kriegszeit

4. Organisatorische Struktur des Bund Deutscher Mädel

4.1 Jungmädelbund

4.2 Mädelbund

4.3 BDM-Werk „Glaube und Schönheit“

5. Definition von Erziehung nach Adolf Hitler

6. Ausbildung der Mädchen

6.1 Körperliche Erziehung

6.2 Weltanschauliche Schulung

6.3 Kulturarbeit

6.4 Soziale Arbeit

7. Motivation der Mädchen

8. Reaktionen auf den Zusammenbruch des Bund Deutscher Mädel

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die außerschulische Erziehungsfunktion des Bundes Deutscher Mädel (BDM) im Nationalsozialismus, beleuchtet dessen geschichtliche Entwicklung sowie seine organisatorische Struktur und analysiert das zugrunde liegende nationalsozialistische Erziehungsmodell, das auf die Vorbereitung der Mädchen auf ihre Rolle als künftige Mütter und die Unterstützung des Regimes abzielte.

  • Historische Phasen des BDM von der Entstehung bis zum Zusammenbruch.
  • Struktur, Führung und Gliederung des BDM in Mädelschaften und Bünden.
  • Pädagogische Zielsetzung und das spezifische Ausbildungssystem des BDM.
  • Ideologische Beeinflussung der Mädchen durch körperliche und weltanschauliche Schulung.
  • Motive für den Eintritt der Mädchen und deren psychologische Verankerung im NS-System.

Auszug aus dem Buch

4. Organisatorische Struktur des Bund Deutscher Mädel

Alle diese Mädchen, die zur nationalsozialistischen Kampfgefährtin des Mannes ausgebildet werden sollten, waren von 1933 bis zur soeben beschriebenen Auflösung des Bundes Deutscher Mädel primär in Gruppen von ungefähr fünfzehn Mädchen organisiert, die als „Mädelschaften“ bezeichnet wurden. Drei Mädelschaften bildeten zusammen eine Mädelschar, drei Mädelscharen eine Mädelgruppe, vier Mädelgruppen einen Mädelring, fünf Mädelringe einen Untergau, fünf Untergaue einen Gau und fünf Gaue einen Obergau. Jede Gruppe dieses Ordnungssystems hatte eine Gruppenführerin, die die absolute Autorität über alle ihr untergeorneten Mädchen hatte und gleichzeitig absoluten Gehorsam der ihr übergeordneten Gruppenführerin zu leisten hatte.

Eine Mädelscharführerin hatte somit zum Beispiel die absolute Autorität gegenüber den Mädchen der ihr unterstehenden drei Mädelschaften und ihren jeweiligen Führerinnen, hatte aber gleichzeitig der ihr überstehenden Mädelgruppenführerin absoluten Gehorsam zu leisten. Somit war das System der Demokratie in dieser Gruppenordnung erfolgreich ausgeschaltet und als oberster Befehlshaber über allen abgestuften Führerinnen stand der Reichsjugendführer Schirach, der wiederum den Befehlen Hitlers zu folgen hatte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Gegenstand der Arbeit: Einführung in die Untersuchung der Mädchenerziehung im Dritten Reich mit Fokus auf die ausserschulische Funktion des BDM.

2. Definition des Bundes Deutscher Mädel: Beschreibung der Institution als Werkzeug zur Erfassung und Ideologisierung der weiblichen Jugend unter dem NS-Regime.

3. Entstehungsgeschichte des Bundes Deutscher Mädel: Detaillierte Darstellung der Entwicklungsphasen des BDM von 1922 bis 1945, einschließlich der Phasen der Durchsetzung und der Kriegszeit.

4. Organisatorische Struktur des Bund Deutscher Mädel: Erklärung der streng hierarchischen, autoritären Gliederung der Organisation und ihrer Untereinheiten wie Jungmädelbund und BDM-Werk „Glaube und Schönheit“.

5. Definition von Erziehung nach Adolf Hitler: Analyse des pädagogischen Dogmas des Nationalsozialismus, das auf die Erhaltung der „rassischen Elemente“ und die Entindividualisierung der Jugend abzielte.

6. Ausbildung der Mädchen: Untersuchung der Lehrinhalte in den Bereichen körperliche Erziehung, weltanschauliche Schulung, Kultur- und soziale Arbeit.

7. Motivation der Mädchen: Analyse der psychologischen und sozialen Faktoren, die Mädchen zum Eintritt in den BDM bewegten, wie Gemeinschaftsgefühl und die Aussicht auf Emanzipation innerhalb des NS-Systems.

8. Reaktionen auf den Zusammenbruch des Bund Deutscher Mädel: Betrachtung des Identitätsverlustes vieler Mädchen nach 1945 und der Ernüchterung über die erlebte Ideologie.

Schlüsselwörter

Bund Deutscher Mädel, BDM, Nationalsozialismus, Mädchenerziehung, NS-Ideologie, Hitler-Jugend, Pflichtjahr, Glaube und Schönheit, Erziehungssystem, Weltanschauliche Schulung, Körperertüchtigung, Soziale Arbeit, Frauenbild, Identitätsverlust, Drittes Reich.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Erziehungsfunktion des Bundes Deutscher Mädel (BDM) im Nationalsozialismus und wie diese Organisation dazu diente, Mädchen ideologisch und praktisch in das NS-System einzugliedern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der Historie der Organisation, ihrer streng hierarchischen Struktur, dem nationalsozialistischen Frauenbild sowie der inhaltlichen Ausbildung der Mädchen in Bereichen wie Sport, Weltanschauung und Pflichtdienst.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie der BDM als staatliches Instrument genutzt wurde, um die weibliche Jugend zu kontrollieren, zu entindividualisieren und auf ihre zukünftige Rolle als Mutter im Sinne der nationalsozialistischen Ideologie vorzubereiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer historisch-analytischen Literaturrecherche, die verschiedene Quellen und Dokumente zur Entstehung und pädagogischen Praxis des BDM systematisch auswertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Entstehungsgeschichte, die Organisationsstruktur, Hitlers Erziehungsdefinition und eine ausführliche Analyse der vier Säulen der Ausbildung: körperliche Ertüchtigung, weltanschauliche Schulung, Kulturarbeit und soziale Arbeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Bund Deutscher Mädel (BDM), Nationalsozialismus, Erziehungssystem, NS-Frauenbild, Hitler-Jugend, Weltanschauliche Schulung und Pflichtjahr.

Warum war das „Pflichtjahr“ ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung?

Das Pflichtjahr diente dazu, die Mädchen in der Haus- und Landwirtschaft einzusetzen, um ökonomische Engpässe zu überbrücken und sie praktisch auf ihre spätere Rolle im Haushalt vorzubereiten, ohne dass sie sich dieser Zwangsmassnahme entziehen konnten.

Was zeichnete die „weltanschauliche Schulung“ in den Heimabenden aus?

In den Heimabenden wurden nach staatlichen Lehrplänen gezielt Inhalte zur NS-Ideologie vermittelt, darunter Themen wie die "Grosse Gestalten der Vergangenheit", Adolf Hitlers Führerkult sowie rassenpolitische Lehren, um die Mädchen ideologisch zu festigen.

Wie erlebten die Mädchen den Zusammenbruch des BDM nach 1945?

Viele erlebten den Zusammenbruch als einen tiefen Identitätsbruch, da die Organisation ihnen über Jahre hinweg einen zentralen Lebenssinn vermittelt hatte und sie nach 1945 plötzlich vor dem Nichts und der Erkenntnis standen, einer menschenverachtenden Ideologie gedient zu haben.

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Details

Title
Erziehungsfunktion des 'Bundes Deutscher Mädel' im dritten Reich
College
University of Education Freiburg im Breisgau
Course
Schule und Erziehung im Nationalsozialismus
Grade
2
Author
Jana Dietsch (Author)
Publication Year
2004
Pages
23
Catalog Number
V134248
ISBN (Book)
9783640422579
ISBN (eBook)
9783640425686
Language
German
Tags
Erziehungsfunktion Bundes Deutscher Mädel Reich Bund deutscher Mädel Thema Bund deutscher Mädel
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jana Dietsch (Author), 2004, Erziehungsfunktion des 'Bundes Deutscher Mädel' im dritten Reich, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/134248
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