Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Medicine - Social medicine, Industrial / Occupational Medicine

Die Burn-out-Erkrankung im Handwerk und in der Sozialen Arbeit

Title: Die Burn-out-Erkrankung im Handwerk und in der Sozialen Arbeit

Term Paper , 2021 , 26 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Medicine - Social medicine, Industrial / Occupational Medicine

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die erstmals beschriebene "Burn-out-Erkrankung" im Helfermilieu ist nach wie vor in insbesondere helfenden Berufen angesiedelt und vertreten. Doch die zunehmende Popularität verlangt nach einem Vergleich mit einem in diesem Zusammenhang seltener genannten Berufszweig; das Handwerk. Ziel ist eine Gegenüberstellung der Berufsbereiche, um theoretisch die gesamtgesellschaftliche Relevanz dieser Thematik aufzuzeigen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Burn-out-Syndrom

2.1 Klinische Diagnostik

2.2 Eine moderne Krankheit

2.3 Therapie

3. Die Soziale Arbeit

3.1 Allgemeine Beschreibung

3.2 Burn-out in der Sozialen Arbeit

3.3 Mögliche Ursachen

4. Das Handwerk

4.1 Erklärung des Handwerks

4.2 Burn-out im Handwerk

4.3 Erkrankungsfaktoren

5. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen Burn-out in zwei grundlegend verschiedenen Arbeitswelten: der Sozialen Arbeit und dem Handwerk. Zentrales Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Wahrscheinlichkeit und den auslösenden Faktoren einer Burn-out-Erkrankung zu analysieren, um zu klären, warum soziale Berufe häufiger von diesem Syndrom betroffen scheinen als handwerkliche.

  • Klinische Grundlagen und Diagnosekriterien des Burn-out-Syndroms
  • Einfluss von Arbeitsbelastung und Struktur auf das Burn-out-Risiko
  • Gegenüberstellung der helfenden, schwer messbaren Arbeit vs. zielorientierter, materieller Ergebnisse
  • Anwendung des Risikofaktoren-Modells nach Keck auf beide Berufsbereiche
  • Bewertung der Rolle von Anerkennung, Wertschätzung und Wettbewerbsdruck

Auszug aus dem Buch

3.2 Burn-out in der Sozialen Arbeit

Freudenberg beschrieb das Burn-out-Phänomen erstmals im Bereich der helfenden Berufe. Ursache für ihn war das selbstlose Einsetzen für andere und die Überlastung durch eine soziale Tätigkeit (Elsässer 2013). Damit lenkte er den Fokus weg von Personen mit einer schwierigen Vergangenheit oder geringer psychischer Belastbarkeit, wie es bei vielen psychischen Erkrankungen der Fall ist oder zumindest angenommen wird. Freudenberg stellte zusätzlich fest, dass das Burn-out-Syndrom für ihn keine Neurose oder eine seelische Erkrankung sei, sondern schlichtweg eine Überforderung ohne direkte Schuld des Betroffenen.

Zwar erleiden viele Personengruppen in verschiedenen Berufen ein Burn-out, somit gelten alle als potenziell gefährdet, jedoch wird das Syndrom hauptsächlich in helfenden, erziehenden und Dienstleistungsberufen diagnostiziert, sowie im Management und in den Kreativberufen (Burisch 2010).

Im Jahre 2018 wurde eine Studie bezüglich der Berufsgruppen erhoben, welche die meisten Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund einer Burn-out-Erkrankung aufweisen (Radtke 2020). Diese bezieht sich lediglich auf die Mitglieder der AOK. An dritter Stelle sind die Berufe in der Altenpflege ohne Spezialisierung zu finden. Mit 267,5 Tagen je 1.000 Mitglieder werden die Altenpflegeberufe nur von den Aufsichts- und Führungskräften im Verkauf (308,3) und den Berufen im Dialogmarketing (290,3) überboten. Die Studie bezieht zehn verschiedene Berufsbereiche in ihre Statistik mit ein, fünf dieser zehn Berufe sind aus dem direkten Bereich der sozialen Arbeit. Berufe in der Sozialarbeit und in der Sozialpädagogik stehen mit 243,3 Arbeitsunfähigkeitstagen je 1.000 Mitglieder an der sechsten Stelle.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Präsenz des Burn-out-Syndroms und führt in die Fragestellung ein, ob sich die Arbeitswelten der Sozialen Arbeit und des Handwerks in ihrem Burn-out-Risiko unterscheiden.

2. Das Burn-out-Syndrom: Dieses Kapitel erläutert die klinische Diagnostik, die historische Entwicklung des Begriffs als moderne Krankheit sowie gängige Therapieansätze zur Stressbewältigung.

3. Die Soziale Arbeit: Nach einer historischen Einordnung und Beschreibung der Arbeitsfelder wird analysiert, warum die Soziale Arbeit durch spezifische Anforderungen und Arbeitsbedingungen ein erhöhtes Burn-out-Risiko aufweist.

4. Das Handwerk: Das Kapitel beschreibt das Handwerk als traditionsreichen Wirtschaftssektor und untersucht, warum das Thema Burn-out hier oft tabuisiert wird, obwohl die Branche unter Digitalisierungsdruck und Wettbewerb leidet.

5. Schluss: Der Schluss fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass die Soziale Arbeit aufgrund ihrer spezifischen Risikofaktoren anfälliger für Burn-out ist als das Handwerk.

Schlüsselwörter

Burn-out, Soziale Arbeit, Handwerk, Stress, Arbeitsunfähigkeit, psychische Erkrankung, Prävention, Resilienz, Arbeitsbelastung, Leistungsdruck, Wertschätzung, Berufsrisiko, Gesundheit, Diagnostik, Zeitdruck

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Burn-out-Syndrom und vergleicht das Erkrankungsrisiko sowie die spezifischen Belastungsfaktoren in zwei unterschiedlichen Berufsfeldern: der Sozialen Arbeit und dem Handwerk.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Themen umfassen die Definition und Diagnose von Burn-out, die Arbeitsweisen und Anforderungen in sozialen Berufen sowie im Handwerk, und die Anwendung von psychologischen Stress-Risikofaktoren auf diese Bereiche.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, herauszufinden, ob und warum sich die Burn-out-Gefährdung zwischen Sozialer Arbeit und Handwerk unterscheidet, basierend auf der grundlegend anderen Art der erbrachten Leistungen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse, um das Burn-out-Syndrom zu definieren, und vergleicht anschließend beide Berufsgruppen anhand der neun Risikofaktoren nach Keck.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Burn-out, eine detaillierte Betrachtung der Sozialen Arbeit, eine Analyse des Handwerks inklusive seiner Digitalisierungsherausforderungen sowie eine vergleichende Einordnung der Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Burn-out, Soziale Arbeit, Handwerk, Stressfaktoren, psychische Resilienz und die Ökonomisierung von Arbeitsprozessen.

Warum wird im Handwerk burn-out-technisch von einem „Tabuthema“ gesprochen?

Obwohl Handwerker unter Druck stehen und Branchenrisiken existieren, gibt es eine kulturelle Tendenz in der Branche, Stress zu leugnen und die Krankheit als Schwäche oder Tabu zu betrachten.

Wie unterscheidet sich die Arbeit in der Sozialen Arbeit vom Handwerk in Bezug auf Erfolgskontrolle?

Soziale Arbeit ist helfend und oft schwer messbar, was zu einer Unsicherheit über den Erfolg führen kann, während handwerkliche Arbeit direkt in materiellen, sichtbaren Ergebnissen mündet, die eindeutig messbar sind.

Excerpt out of 26 pages  - scroll top

Details

Title
Die Burn-out-Erkrankung im Handwerk und in der Sozialen Arbeit
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2021
Pages
26
Catalog Number
V1341621
ISBN (eBook)
9783346845641
ISBN (Book)
9783346845658
Language
German
Tags
Burn-out Handwerk Soziale Arbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2021, Die Burn-out-Erkrankung im Handwerk und in der Sozialen Arbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1341621
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  26  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint