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Romverherrlichung in der augusteischen Kunst

Title: Romverherrlichung in der augusteischen Kunst

Seminar Paper , 2016 , 20 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Ingbert E. O. J. Jilg (Author)

Archaeology

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Summary Excerpt Details

In dieser Arbeit ist ein Blick auf zwei Bereiche der darstellenden Künste während der Regierungszeit des Kaisers Augustus gerichtet, nämlich Plastik und Architektur. Dabei werden die imposantesten und brillantesten Beispiele für Kunst- und Bauwerke des augusteischen Zeitalters betrachtet. Zudem ist dargelegt, welche Vorstellungen hinter bestimmten Aspekten und Motiven der augusteischen Kunst stehen, und wie Augustus mittels neuen Ausrichtungen und Stilmitteln der Kunst seine kulturpolitischen Ziele zu erreichen versuchte. Dabei sind die Auswirkungen und Veränderungen besonders bemerkenswert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Plastik

1.1. Die Augustus-von-Primaporta-Statue

2. Architektur

2.1. Öffentliche Bauten

2.1.1. Tempel

2.1.2. Die Ara Pacis Augustae

2.1.3. Das Augustusforum

3. Die Beziehung zwischen Kunst und Politik in der augusteischen Epoche

Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Augustus die bildenden Künste, insbesondere die Plastik und Architektur, nutzte, um seine kulturellen und politischen Bestrebungen zu etablieren und den neuen Staatsmythos im Sinne einer Verherrlichung des Prinzipats zu visualisieren.

  • Analyse der augusteischen Selbstdarstellung durch klassizistische Stilelemente.
  • Untersuchung der repräsentativen Funktion öffentlicher Bauten wie Tempeln und Foren.
  • Bedeutung von Monumenten wie der Ara Pacis Augustae als politische Programmatik.
  • Wechselbeziehung zwischen Kunst, Staatsideologie und der Darstellung des „Goldenen Zeitalters“.

Auszug aus dem Buch

1. Plastik

Im Bereich der Plastik zeigt sich der neue Stil der augusteischen Epoche besonders deutlich. Dessen beherrschendes Merkmal, die Nachahmung des klassisch-griechischen Stils, kommt bei Statuen und Porträts nämlich am wirkungsvollsten zum Ausdruck. Der klassisch-griechische Stil kam aber nicht nur aus rein ästhetischen Gründen zur Verwendung. Vielmehr wurde er von Augustus als Mittel zur Verherrlichung seines Regimes sowie allgemein der römischen Kultur verbreitet. Es ist nämlich so:

„Der klassische Stil bedeutete in augusteischer Zeit Erhabenheit und Würde; er wurde als besonders geeignet empfunden, eine sakrale Aura herzustellen und die moralische Integrität des Herrschers und seines Regierungsprogramms zu unterstreichen“.

Mit diesen Gedanken im Hintergrund ist wohl die typische Form des Augustusporträts entwickelt worden. (Sie begegnet zum ersten Mal auf Münzen von vor 27 v. Chr.) Das neue Augustusporträt „zeichnet sich durch einen erhabenen Ausdruck aus“ und „unterscheidet sich von allem, was in der Porträtkunst der späten Republik üblich war“. Das Revolutionäre ist: „Die Augustusbildnisse geben nicht wieder, wie Augustus tatsächlich aussah; sie sind vielmehr Schöpfungen der Kunst, die den Kaiser so darstellen, wie er gesehen werden wollte“. Der Leitgedanke war also die Verherrlichung des Princeps.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Diese Einführung erläutert den historischen Kontext von Augustus' Herrschaftsantritt und die bewusste Nutzbarmachung der Kunst als Instrument zur politischen Legitimierung und zur Etablierung eines neuen Staatsmythos.

1. Plastik: Dieses Kapitel analysiert den bewusst gewählten klassizistischen Stil der augusteischen Porträts, der den Herrscher nicht realistisch abbildet, sondern als idealisiertes, erhabenes Vorbild inszeniert.

1.1. Die Augustus-von-Primaporta-Statue: Die Analyse dieser Statue verdeutlicht die Verbindung von politischer Botschaft, mythologischer Abstammung und der Darstellung des Kaisers als Bringer eines vollkommenen Weltzustandes.

2. Architektur: Hier wird dargelegt, wie die augusteische Baupolitik durch monumentale Repräsentation und harmonische, prachtvolle Architektur den öffentlichen Raum in den Dienst der politischen Propaganda stellte.

2.1. Öffentliche Bauten: Dieser Abschnitt behandelt die allgemeine städteplanerische Umgestaltung Roms, die durch die Schlagworte Marmor und Sicherheit geprägt war, um den sozialen Ansprüchen und dem neuen imperialen Selbstverständnis zu entsprechen.

2.1.1. Tempel: Das Kapitel beschreibt, wie Tempelbauten als sakrale Orte der Götterverehrung gleichzeitig die moralische Integrität und die göttliche Nähe des Augustus unterstreichen sollten.

2.1.2. Die Ara Pacis Augustae: Untersuchung des Friedensaltars als erstem großen Beispiel von Staatsreliefs, das die Geschichte Roms und das Goldene Zeitalter als Erfüllung unter Augustus inszeniert.

2.1.3. Das Augustusforum: Darstellung des Forums als neues Zentrum der Macht und Gerichtsbarkeit, das durch die Kopien griechischer Kunstwerke die moralische Erneuerung der römischen Gesellschaft verdeutlichen sollte.

3. Die Beziehung zwischen Kunst und Politik in der augusteischen Epoche: Dieses Kapitel resümiert, wie Augustus die Kunst zielgerichtet nutzte, um gesellschaftliche Veränderungen zu bewirken und Rom zu einem kulturellen Zentrum der Einheit zu transformieren.

Schlüsselwörter

Augustus, augusteische Kunst, Klassizismus, Repräsentation, Staatsmythos, Princeps, Ara Pacis, Architekturpolitik, Plastik, Pietas, Goldenes Zeitalter, politische Propaganda, Rom, Baupolitik, Mars-Ultor-Tempel.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Thema der Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle der bildenden Kunst als politisches Instrument während der Regierungszeit des Augustus und wie diese zur Verherrlichung seines Regimes eingesetzt wurde.

Welche künstlerischen Schwerpunkte werden analysiert?

Die Untersuchung konzentriert sich primär auf die Plastik (insbesondere Porträtdarstellungen) und die Architektur (öffentliche Bauten, Tempel, Foren) der augusteischen Ära.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Augustus durch eine gezielte Nutzung des klassizistischen Stils und monumentaler Baukunst einen neuen Staatsmythos schuf und seine politischen Ziele legitimierte.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Es handelt sich um eine kunsthistorische und kulturgeschichtliche Analyse, die den Bezug zwischen den spezifischen Artefakten und der politischen Propaganda jener Zeit anhand primärer Quellen sowie aktueller Forschungsliteratur herstellt.

Mit welchen Inhalten befasst sich der Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Porträtkunst, die Bedeutung repräsentativer öffentlicher Bauten und die allgemeine Wechselwirkung von Kunstproduktion und Regierungsprogrammatik bei Augustus.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Schlüsselbegriffe sind hierbei die Verbindung von Kunst und Politik, der klassizistische Stil als Ausdruck von Erhabenheit sowie die ideologische Inszenierung der Pax Augusta.

Welche Bedeutung kommt der Augustus-von-Primaporta-Statue zu?

Die Statue gilt als Paradebeispiel für die Verbindung von Herrscherporträt und politischer Programmatik, da sie Augustus als göttlich legitimierten Bringer des Friedens darstellt.

Was verdeutlicht die Ara Pacis im augusteischen Kontext?

Die Ara Pacis dient als zentrales Staatsrelief, das durch seine Bildsprache das Goldene Zeitalter unter Augustus thematisiert und die göttliche Ordnung in der Gegenwart Roms verankert.

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Details

Title
Romverherrlichung in der augusteischen Kunst
College
LMU Munich
Course
Seminar: Die Romidee aus heidnischer und christlicher Perspektive
Grade
1,3
Author
Ingbert E. O. J. Jilg (Author)
Publication Year
2016
Pages
20
Catalog Number
V1340588
ISBN (eBook)
9783346844903
ISBN (Book)
9783346844910
Language
German
Tags
Augusteische Kunst Römisches Reich Römische Kunst Augustus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ingbert E. O. J. Jilg (Author), 2016, Romverherrlichung in der augusteischen Kunst, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1340588
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