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Die Deutsche Antipodenkolonie und die vormärzliche Kolonialdiskussion

Title: Die Deutsche Antipodenkolonie und die vormärzliche Kolonialdiskussion

Term Paper (Advanced seminar) , 2007 , 28 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Malte Sachsse (Author)

History of Europe - Modern Times, Absolutism, Industrialization

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Summary Excerpt Details

Obwohl es schon früher schwärmerische Pläne zu Siedlungsgründungen in fernen Ländern gab, ist der versuchte Erwerb der Chatham-Inseln durch den Hamburger Syndikus Karl Sieveking 1841/42 bereits von einer anderen Qualität als die Kolonialpläne voriger Jahrhunderte. Er ereignet sich im Kontext jener besonderen politischen Situation im Deutschland des Vormärz und spiegelt somit geistige Strömungen seiner Zeit, wie die des Liberalismus und des Nationalismus. Dabei liefert er eine Momentaufnahme zum Stand der Kolonialdiskussion in Hamburg wie im Deutschen Bund.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.) Einleitung

2.) Voraussetzungen

2.1. Vorgeschichte deutscher Kolonisation

2.2. Zum Imperialismusbegriff

3.) Aspekte der vormärzlichen Kolonialdiskussion

3.1. Auswanderung und soziale Frage

3.2. Wirtschaftliche Interessen und nationales Sendungsbewusstsein

4.) Die Hansestadt Hamburg in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts

4.1. Die Suche nach einem Platz im Welthandel

4.2. Freihandel und politische Bindungen

5.) Zu Person, Wirken und Nachwirken von Edward Gibbon Wakefield

5.1. Leben

5.2. Grundzüge von Wakefields Kolonisationstheorie

5.3. Chatham-Islands und New Zealand Company

5.4. Zum Nachwirken Wakefields

6.) Die „Deutsche Antipodenkolonie“

6.1. Das Angebot der NZC

6.2. Der Vertrag vom 12.10.1841

6.3. Sievekings Werben für den Plan

6.4. Das Scheitern des Plans

6.5. Die öffentliche Wirkung des Projekts

7.) Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den gescheiterten Plan des Hamburger Syndikus Karl Sieveking aus den Jahren 1841/42, durch den Erwerb der Chatham-Inseln eine „Deutsche Antipodenkolonie“ zu gründen. Dabei steht die Einordnung des Projekts in den zeitgenössischen Kontext des Vormärz, der wirtschaftlichen Interessen der Hansestädte und der kolonialen Theorie von Edward Gibbon Wakefield im Vordergrund, um den Stellenwert und die Beweggründe dieser Initiative zu analysieren.

  • Analyse der vormärzlichen Kolonialdiskussion und deren Motive
  • Die Rolle der Hansestadt Hamburg als Ausgangspunkt kolonialer Ambitionen
  • Einfluss der Kolonisationstheorie von Edward Gibbon Wakefield
  • Untersuchung der diplomatischen und vertraglichen Verhandlungen zum Chatham-Projekt
  • Reaktionen der Öffentlichkeit und Gründe für das Scheitern des Vorhabens

Auszug aus dem Buch

6.2. Der Vertrag vom 12.10.1841

In dem Vertrag zeichnet Sieveking als Syndikus von Hamburg und Gesandter der freien Städte Deutschlands im Auftrag einer noch zu gründenden deutschen Kolonisationsgesellschaft und John Ward als Bevollmächtigter Seiner Majestät im Auftrag der NZC. Die deutsche Gesellschaft verpflichtet sich darin neben der Zahlung von 10.000 Sterling zur Entsendung eines Agenten auf die Inseln binnen 12 Monaten und zu einem möglichst zeitnahen Beginn einer deutschen Kolonisation. Ihr wird untersagt, verurteilte Kriminelle auf die die Inseln zu bringen oder sie als Strafkolonie für andere Länder zu benutzen.

Entscheidend sollte jedoch § 3 der Vereinbarung werden, in dem die NZC erklärt, es sei ihr nicht bekannt, dass die britische Krone jemals die Souveränität in den CI proklamiert habe und überlasse die Verfügungsgewalt daher der deutschen Kolonisationsgesellschaft. Sollte dies doch wieder Erwarten der Fall sein, würde sie zum Schutz der Siedlerrechte ihren ganzen Einfluss bei der Regierung geltend machen. Der Vertrag sollte sechs Monate später ratifiziert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1.) Einleitung: Darstellung der historischen Ausgangslage deutscher Kolonialpläne im 19. Jahrhundert und Vorstellung des Gegenstands der Arbeit.

2.) Voraussetzungen: Erörterung der Begriffe Kolonie und Kolonisation sowie Klärung des Imperialismusbegriffs im historischen Kontext.

3.) Aspekte der vormärzlichen Kolonialdiskussion: Analyse der sozialen und wirtschaftlichen Triebfedern für Kolonialpläne im Deutschland der 1840er Jahre.

4.) Die Hansestadt Hamburg in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts: Beleuchtung der speziellen Situation Hamburgs und der Mentalität der Überseekaufleute.

5.) Zu Person, Wirken und Nachwirken von Edward Gibbon Wakefield: Vorstellung des englischen Vertragspartners, seiner Kolonisationstheorie und der New Zealand Company.

6.) Die „Deutsche Antipodenkolonie“: Detaillierte Untersuchung der Planung, des Vertragsabschlusses, des Scheiterns und der öffentlichen Resonanz des Chatham-Projekts.

7.) Fazit: Zusammenfassende Einordnung der Relevanz und Bedeutung des Projekts für spätere deutsche Expansionsbestrebungen.

Schlüsselwörter

Kolonialgeschichte, Vormärz, Hamburg, Karl Sieveking, Antipodenkolonie, Chatham-Inseln, Edward Gibbon Wakefield, New Zealand Company, Auswanderung, Pauperismus, Siedlungskolonie, Kolonialdiskussion, Imperialismus, Handelspolitik, Auslandsdeutsche

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem historischen Versuch, Anfang der 1840er Jahre eine deutsche Siedlungskolonie auf den Chatham-Inseln zu etablieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die vormärzliche Kolonialdiskussion, die wirtschaftliche Expansion der Hansestadt Hamburg sowie den Einfluss britischer Kolonisationstheorien.

Was ist die Forschungsfrage?

Es wird untersucht, welche Bedeutung und Qualität der Plan zur Gründung einer „Deutschen Antipodenkolonie“ im Kontext der damaligen politischen und wirtschaftlichen Strömungen einnahm.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende historische Analyse von Primärquellen, wie Sievekings Aufrufen, und relevanter zeitgenössischer Sekundärliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Voraussetzungen in Hamburg, die Theorie von Edward Gibbon Wakefield und den konkreten Verlauf des Chatham-Projekts von der Planung bis zum Scheitern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen gehören Kolonisation, Hamburg, Antipodenkolonie, Sieveking, Wakefield und Siedlungspolitik.

Warum spielt Edward Gibbon Wakefield eine so wichtige Rolle für das Projekt?

Sieveking war ein Bewunderer von Wakefields Kolonisationstheorie, deren System die New Zealand Company als Grundlage für ihre Geschäftstätigkeit und den Handel mit den Inseln nutzte.

Wie reagierte die deutsche Öffentlichkeit auf die Pläne?

Die Reaktionen waren gespalten; während Hamburger Kreise teilweise wohlwollend auf das Potenzial blickten, gab es in anderen deutschen Regionen sowie von Konsulatsseite deutliche Skepsis und Kritik.

Warum scheiterte der Plan letztendlich?

Der Plan scheiterte primär daran, dass die britische Krone ihre Souveränität über die Chatham-Inseln geltend machte und das Vorgehen der New Zealand Company als unrechtmäßig einstufte.

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Details

Title
Die Deutsche Antipodenkolonie und die vormärzliche Kolonialdiskussion
College
University of Duisburg-Essen  (Historisches Institut)
Course
Deutsche Kolonialpläne zwischen 1840 und 1884
Grade
1,7
Author
Malte Sachsse (Author)
Publication Year
2007
Pages
28
Catalog Number
V133852
ISBN (eBook)
9783640408092
ISBN (Book)
9783640408276
Language
German
Tags
Deutsche Antipodenkolonie Kolonialdiskussion
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Malte Sachsse (Author), 2007, Die Deutsche Antipodenkolonie und die vormärzliche Kolonialdiskussion, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/133852
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