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Bedeutung der Sozialisationsinstanz "Neue Medien" für die Identität Jugendlicher

Titel: Bedeutung der Sozialisationsinstanz "Neue Medien" für die Identität Jugendlicher

Seminararbeit , 2019 , 19 Seiten , Note: 14

Autor:in: Jenny Ackermann (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Um das Verhältnis zwischen jugendlicher Identität und Medien als Sozialisationsinstanz soll es in dieser Arbeit gehen. Es wird die Frage nach der Bedeutung der Medien auf die Identitätsentwicklung Jugendlicher untersucht. Da dieses Thema in der Literatur sehr umfangreich auf verschiedene mediale Bereiche konzentriert ist, beschäftigt sich diese Arbeit mit der allgemeinen Funktionsweise der Medien im Hinblick auf jugendliche Identität.
Die Arbeit besteht aus drei Teilen. Um die Fragestellung beantworten zu können, werden zunächst die Begriffe „Sozialisation“ und „Identität“ im Hinblick auf das Jugendalter definiert, um im Anschluss die fünfte Phase der Entwicklungstheorie der Adoleszenz nach Erik Erikson zu erläutern. Daraufhin werden die Themenbereiche Identität und Medien unter der Fragestellung zusammengeführt, welche Bedeutung die Medien bei der Entwicklung der Identität Jugendlicher haben. Es werden sowohl Chancen, Risiken und Funktionen von Medien für Jugendliche erläutert, aber auch werden Beispiele, wie sich Jugendliche anhand von Smartphones und YouTube sozialisieren, hinzugezogen. Im letzten Gliederungspunkt werden kunstpädagogische Bezüge hergestellt, um die Relevanz von Medien in der Schule zu verdeutlichen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Sozialisations-und Identitätsbegriff

2.1 Sozialisation

2.2 Identität

2.3 Identitätsentwicklung nach Erik H. Erikson

3. Einfluss von Medien auf die jugendliche Identität

4. Neue Medien im Kunstunterricht

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung neuer Medien als Sozialisationsinstanz für die Identitätsentwicklung von Jugendlichen und erörtert, wie dieser Einfluss im schulischen Kunstunterricht thematisiert und genutzt werden kann.

  • Grundlagen der Begriffe Sozialisation und Identität im Jugendalter
  • Die Entwicklungstheorie der Adoleszenz nach Erik H. Erikson
  • Empirische Daten zur Mediennutzung von Jugendlichen (JIM-Studie)
  • Chancen, Risiken und Funktionen digitaler Medien für die Identitätsarbeit
  • Praktische kunstpädagogische Herangehensweisen am Beispiel der Porträtarbeit

Auszug aus dem Buch

3. Einfluss von Medien auf die jugendliche Identität

Medien haben für Jugendliche im Hinblick auf Identitätsarbeit immer mehr an Bedeutung gewonnen. Dieser Prozess der „Medialisierung“ charakterisiert die Bedeutung von Medien in der heutigen Gesellschaft.

Im Folgenden werden die aktuellen Mediennutzungsdaten Jugendlicher dargestellt, um zu verdeutlichen, dass die Medien im Alltag Jugendlicher eine dominante Rolle spielen. Dafür werden die Ergebnisse der JIM-Studie (Jugend, Information, Medien) des Medienpädagogischen Forschungsverbandes Südwest (mpfs) aus dem Jahr 2018 herangezogen. Die JIM-Studie dokumentiert jährlich über die Mediennutzung und Geräteausstattung Jugendlicher in Deutschland. Die folgenden Inhalte und Zahlen stammen vollständig aus der JIM-Studie 2018.

In dieser Studienreihe sind 1.200 Jugendliche im Zeitraum vom 29.05.-05.08.2018 im Alter zwischen zwölf und 19 Jahren in ganz Deutschland telefonisch befragt worden. In nahezu allen Familien sind im Jahr 2018 Internetzugang sowie Smartphones, Computer bzw. Laptop verfügbar (98 bis 99 Prozent). Außerdem gehören Fernsehgeräte mit 95 Prozent ebenfalls zur Medienausstattung. Mit 67 Prozent stehen Tablets zur Verfügung und bei 14 Prozent liegt der Anteil an Jugendlichen, die digitale Sprachassistenten, wie Alexa zuhause nutzen können. Das Smartphone dominiert mit 97 Prozent, wenn es um den Gerätebesitz der Jugendlichen selbst geht. Des Weiteren besitzen 71 Prozent einen Computer oder ein Laptop und jeder zweite Jugendliche einen eigenen Fernseher.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz der Identitätsfindung im Jugendalter ein und verortet Medien als neue Sozialisationsinstanz, deren Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung im Rahmen der Arbeit untersucht wird.

2. Der Sozialisations-und Identitätsbegriff: Dieses Kapitel definiert die zentralen wissenschaftlichen Grundlagen der Sozialisation und Identität und bettet diese in Eriksons Phasenmodell der Identitätsentwicklung ein.

2.1 Sozialisation: Es wird erörtert, wie das Individuum in Wechselwirkung mit der Gesellschaft eine eigene Persönlichkeit formt, wobei Sozialisation als lebenslanger Lernprozess verstanden wird.

2.2 Identität: Hier wird der komplexe Begriff der Identität als dynamisches Selbstkonzept skizziert, das besonders in der Adoleszenz einer ständigen Aktualisierung durch soziale Anforderungen unterliegt.

2.3 Identitätsentwicklung nach Erik H. Erikson: Dieses Kapitel erläutert die fünfte Stufe des psychosozialen Modells nach Erikson, das die Adoleszenz als eine Phase der Identitätsfindung gegenüber der Identitätsdiffusion beschreibt.

3. Einfluss von Medien auf die jugendliche Identität: Basierend auf aktuellen Daten wird analysiert, wie Jugendliche digitale Medien als „heimliche Miterzieher“ für ihre Identitätsarbeit nutzen und welche Chancen sowie Risiken damit verbunden sind.

4. Neue Medien im Kunstunterricht: Das Kapitel überträgt die theoretischen Erkenntnisse auf das Fach Kunst und zeigt didaktische Möglichkeiten auf, wie digitale Medien zur ästhetischen Identitätsarbeit eingesetzt werden können.

5. Fazit: Die Arbeit schließt mit dem Resümee, dass Medien eine unverzichtbare Arena für die Identitätsverhandlung bieten und daher im Kunstunterricht als Werkzeug zur Reflexion und Selbstgestaltung aufgegriffen werden sollten.

Schlüsselwörter

Identität, Sozialisation, neue Medien, Adoleszenz, Identitätsarbeit, Mediennutzung, JIM-Studie, Erik H. Erikson, Kunstunterricht, Medienkompetenz, Selbstbild, digitale Identität, Sozialisationsinstanz, Identitätsdiffusion, Identitätsfindung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Rolle neuer Medien als Instanz der Sozialisation und deren Bedeutung für die Entwicklung der Identität bei Jugendlichen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den soziologischen Identitätsbegriffen, der Mediennutzung Jugendlicher im digitalen Zeitalter und der praktischen Anwendung im schulischen Kunstunterricht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu analysieren, welchen Stellenwert Medien für die Identitätsbildung haben und wie Lehrende diese Einflüsse pädagogisch begleiten können.

Welche wissenschaftlichen Grundlagen werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf die Sozialisations- und Identitätstheorien von Erik H. Erikson sowie auf aktuelle medienpädagogische Studien wie die JIM-Studie 2018.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Definition von Sozialisation und Identität, eine Analyse des Medieneinflusses auf Jugendliche und einen didaktischen Teil, der beispielhaftes kunstpädagogisches Handeln darlegt.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Schlüsselbegriffe sind Identitätsarbeit, Medialisierung, Sozialisationsinstanz, Adoleszenz und kunstpädagogisches Handeln.

Warum wird die Adoleszenz als besonders kritische Phase hervorgehoben?

Weil in dieser Lebensspanne die größten körperlichen und sozialen Veränderungen stattfinden, die den Jugendlichen zwingen, eine eigene Identität zu entwerfen und in der Gesellschaft zu verorten.

Welchen Nutzen ziehen Jugendliche laut der Arbeit aus sozialen Medien?

Medien bieten Jugendlichen einen anonymen oder geschützten Raum für Experimente, Probehandlungen und die Möglichkeit, Anerkennung durch Feedback für ihre Selbstdarstellung zu erhalten.

Welche Rolle spielt der Kunstunterricht bei diesem Thema?

Er dient als Reflexionsort, an dem Schülerinnen und Schüler durch produktive Methoden (z.B. Fotografie, digitale Bildbearbeitung) ihre Mediennutzung kritisch hinterfragen und ihre Identität ästhetisch verhandeln können.

Gibt es auch negative Aspekte bei der Nutzung digitaler Medien?

Ja, die Arbeit weist auf Risiken wie Konsumdruck, Manipulation durch idealisierte Star-Bilder und die Gefahr einer Identitätsdiffusion bei fehlenden Werten als Wegweiser hin.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Bedeutung der Sozialisationsinstanz "Neue Medien" für die Identität Jugendlicher
Hochschule
Universität Kassel  (Kunsthochschule Kassel)
Note
14
Autor
Jenny Ackermann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
19
Katalognummer
V1337147
ISBN (eBook)
9783346836694
ISBN (Buch)
9783346836700
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bedeutung sozialisationsinstanz neue medien identität jugendlicher
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jenny Ackermann (Autor:in), 2019, Bedeutung der Sozialisationsinstanz "Neue Medien" für die Identität Jugendlicher, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1337147
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  19  Seiten
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