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Anforderungen an die "moderne" Führungspersönlichkeit. Theorie und persönliche Reflexion

Titel: Anforderungen an die "moderne" Führungspersönlichkeit. Theorie und persönliche Reflexion

Seminararbeit , 2020 , 35 Seiten , Note: 1.0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Was zeichnet eine gute Führungskraft im 21. Jahrhundert aus? Muss diese ein Allround-Experte sein? Um Antworten auf diese Frage zu finden, ist der Blick auf die derzeitigen Bedingungen notwendig, die das Führen von Menschen prägen. Märkte innovieren immer stärker verbunden mit steigender Komplexität und Dynamik, verstärkt durch die Digitalisierung und Vernetzung. Dies wiederum sorgt für einen stark ansteigenden globalen Wettbewerb und die langjährliche Stabilität von Unternehmen ist ungewisser denn je.

Hinzu kommt der gesellschaftliche Wertewandel in Richtung mehr sinnstiftender und mitgestaltender Tätigkeit. Ergebnisse der Hays-Studie (2015) zeigten, dass Mitarbeiter insbesondere eine Feedbackkultur, Motivation und Entwicklungsmöglichkeiten vom Vorgesetzten fordern. Für eine geforderte Mitarbeiterorientierung muss die Rolle der Führung nachhaltig verändert werden, denn eine kompetente und zielorientiert Führung wird heute zu einem zentralen Erfolgsfaktor.

Jede einzelne Herausforderung der Unternehmensumwelt stellt spezifische Anforderungen an die Führungskraft, die aufgrund ihrer Position die Verantwortung für die strategische Ausrichtung des Unternehmens zu tragen hat (Franken, 2016). Dies erzeugt eine hohe Komplexität bezüglich der Aufgaben einer Führungsperson und es wird immer schwerer für sie alle notwendigen Führungsqualitäten- und Kenntnisse zu besitzen, um komplexe Organisationsprozesse in einem dynamischen und globalen Markt zu führen. Daher wird es immer wichtiger, dass die Führungskraft sich mit den an sie gestellten Anforderungen auseinandersetzt. In der Literatur finden sich heute zahlreiche Ratgeber für Führungskräfte, um erfolgreiches Führen zu garantieren. Es ist erkennbar, dass das Thema Leadership sich wieder groß entfaltet und aufgrund der zahlreichen Veränderungen an Wichtigkeit gewinnt und Führung neu definiert werden muss.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Gute Führung im 21. Jahrhundert

1.2 Aufbau der Arbeit

2 Leadership im Wandel

2.1 Führung bzw. Leadership – Begriffserklärung und Abgrenzung

2.2 Traditionelle Führungsansätze

2.3 Moderne Führungsansätze

2.4 Veränderte Anforderungen an die moderne Führungspersönlichkeit

2.4.1 Fundamentale Bedeutung der personalen Kompetenz

3 Konfliktkompetenz als Anforderungskomponente

3.1 Bedeutung sozialer Konflikte in Gruppen und Organisationen

3.2 Konflikteskalation nach dem Stufenmodell von Glasl

3.3 Konfliktlösungsstrategien

3.4 Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg als Konfliktlösung

4 Reflexion der eigenen Kompetenzentwicklung im Modul Leadership

4.1 Entwicklung der Konfliktkompetenz (gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg)

5 Fazit und Ausblick in die Zukunft des Leaderships

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Anforderungen an eine moderne Führungspersönlichkeit im Kontext zunehmender Komplexität und Dynamik. Dabei steht die persönliche Reflexion der Autorin, insbesondere im Hinblick auf ihre Konfliktkompetenz und die Anwendung der gewaltfreien Kommunikation, im Zentrum der Forschungsbetrachtung.

  • Wandel von traditionellen zu modernen Führungsansätzen
  • Anforderungsprofile für Führungskräfte im 21. Jahrhundert
  • Bedeutung von Selbstreflexion und Achtsamkeit
  • Konflikteskalation nach dem Modell von Glasl
  • Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg als Lösungsstrategie

Auszug aus dem Buch

3.4 Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg als Konfliktlösung

Konflikte können zwischen Menschen viele negative Emotionen auslösen, was wiederum zu unkontrollierten Reaktionen und Verhaltensweisen führen kann. Sowohl im Alltag als auch im Beruf, können kontraproduktive Situationen entstehen, wenn man Konflikte nicht bewusst steuert. Das Modell der gewaltfreien Kommunikation (GFK) von Rosenberg gilt als Konfliktlösungsmethode. Zentral ist die Grundannahme, wertschätzend und empathisch mit Menschen in Kontakt zu treten und Konflikten mit dieser Haltung zu begegnen (Rosenberg, 2016). Dabei impliziert das Modell Konzepte der bewussten Aufmerksamkeit nach innen und außen, Einfühlungsvermögen sich selbst und Anderen gegenüber, ein selbstreflektierter Umgang mit den eigenen Bedürfnissen und die des Gegenübers (Rosenberg, 2016). Nicht der Konflikt steht dabei im Vordergrund, sondern die Gefühle und Bedürfnisse hinter den Worten. Das Model ist aus vier Elementen zusammengesetzt, die schrittweise aufeinander aufbauen: Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis Bitte (siehe Abbildung 5).

Bei der Beobachtung geht es darum, die subjektive Wahrnehmung sichtbarer, neutraler Tatsachen ohne jegliche Wertung oder Interpretation zu beschreiben. Dabei können bestimmte Gefühle ausgelöst werden, die im nächsten Schritt offenbart werden. Gefühle sind nach Rosenberg ein Indikator dafür, ob ein Bedürfnis aktuell erfüllt ist oder nicht und stehen so immer in Verbindung mit diesen. Wesentlich ist die Unterscheidung zwischen dem was man fühlt und dem, was man darüber denkt (Rosenberg, 2016, S. 52). Die Bedürfnisse gilt es im nächsten Schritt auszudrücken in Bezug auf die eigenen Werte was einem wichtig ist. Beispiele für Bedürfnisse sind das Bedürfnis nach Verständnis, Unterstützung, Ehrlichkeit oder Sinnhaftigkeit (Rosenberg, 2013, S. 9). Das Äußern eigener Bedürfnisse beschreibt Rosenberg als eine essenzielle Komponente der Konfliktlösung, denn durch einen klaren, ehrlichen Ausdruck lernt man zu hören, was die Bedürfnisse der anderen Seite sind und „das schafft eine Qualität der Beziehung, die den Konflikt in Richtung auf eine erfolgreiche Lösung zubewegt“ (Rosenberg, 2013, S. 12). Im vierten Schritt geht es um die Bitte, mittzuteilen was man vom Gegenüber möchte.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die Rahmenbedingungen für Führung im 21. Jahrhundert, wie zunehmende Dynamik und Komplexität, und legt den Aufbau der Arbeit dar.

2 Leadership im Wandel: Analysiert die Entwicklung von klassischen, personenzentrierten Ansätzen hin zu modernen, integrativen Modellen und definiert ein Anforderungsprofil für Führungskräfte.

3 Konfliktkompetenz als Anforderungskomponente: Erläutert die theoretischen Grundlagen der Konflikteskalation und stellt mit der gewaltfreien Kommunikation nach Rosenberg eine Methode zur konstruktiven Konfliktlösung vor.

4 Reflexion der eigenen Kompetenzentwicklung im Modul Leadership: Dokumentiert die persönliche Auseinandersetzung der Autorin mit ihren Kompetenzen anhand der Transaktionsanalyse und der praktischen Anwendung von Kommunikationsmodellen.

5 Fazit und Ausblick in die Zukunft des Leaderships: Fasst die Bedeutung lebenslangen Lernens und der Anpassung an Megatrends für zukünftige Führungspositionen zusammen.

Schlüsselwörter

Leadership, Führungskompetenz, Konfliktkompetenz, Gewaltfreie Kommunikation, Selbstreflexion, Transaktionsanalyse, Führungspersönlichkeit, Mitarbeiterorientierung, Achtsamkeit, Unternehmensführung, Systemische Führung, Motivationssteigerung, Führungstheorien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Anforderungen an die moderne Führungspersönlichkeit im 21. Jahrhundert, wobei insbesondere der Wandel der Führungsansätze und die Notwendigkeit von Konfliktkompetenz beleuchtet werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Abgrenzung traditioneller und moderner Führungsansätze, die Bedeutung der personalen Kompetenz sowie die theoretischen und praktischen Aspekte von Konfliktmanagement und Kommunikation.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist eine kritische Auseinandersetzung mit modernen Führungsanforderungen und die Reflexion der eigenen Kompetenzentwicklung der Autorin im Rahmen des Masterstudiums.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung und eine Selbstreflexion auf Basis von Modellen wie der Transaktionsanalyse und der gewaltfreien Kommunikation von Rosenberg.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden Veränderungsprozesse im Leadership, das Anforderungsprofil für moderne Führungskräfte, das Eskalationsmodell nach Glasl und die Anwendung der gewaltfreien Kommunikation detailliert diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Leadership, Konfliktkompetenz, Selbstreflexion, Führungspersönlichkeit, gewaltfreie Kommunikation und Transaktionsanalyse.

Wie analysiert die Autorin ihre persönliche Entwicklung?

Die Autorin verknüpft theoretische Inhalte der Vorlesung, wie die Transaktionsanalyse, mit ihrer persönlichen Lebensgeschichte und beruflichen Erfahrungen, um eigene Verhaltensmuster besser zu verstehen.

Welche Rolle spielt die gewaltfreie Kommunikation in diesem Dokument?

Sie dient als konkrete Methode zur Konfliktlösung, die die Autorin sowohl theoretisch durchleuchtet als auch anhand eines Fallbeispiels aus ihrem Praktikum in einer Marketing-Agentur praktisch reflektiert.

Ende der Leseprobe aus 35 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Anforderungen an die "moderne" Führungspersönlichkeit. Theorie und persönliche Reflexion
Hochschule
Hochschule für angewandtes Management GmbH Campus Berlin
Note
1.0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
35
Katalognummer
V1334140
ISBN (eBook)
9783346825438
ISBN (Buch)
9783346825445
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Leadership moderne Führungspersönlichkeit gute Führung 21. Jahrhundert Moderne Führungsansätze Traditionelle Führungsansätze Gewaltfreie Kommunikation Konflikteskalation Stufenmodell Soziale Konflikte Wirtschaftspsychologie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Anforderungen an die "moderne" Führungspersönlichkeit. Theorie und persönliche Reflexion, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1334140
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  35  Seiten
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