In der Arbeit wird der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen die Coronapandemie auf den stationären Einzelhandel in deutschen Großstädten hat. Dafür werden die Begriffe Coronapandemie und Einzelhandel genauer betrachtet, sowie die Städte Stuttgart und Hamburg hinsichtlich der pandemischen Auswirkung miteinander verglichen. Anknüpfend wird der mit der Pandemie verstärkte digitale Wandel im stationären Einzelhandel und die Herausforderungen, sowie die Chancen, welche des stationären Einzelhandels durch die Pandemie erfährt diskutiert.
Als im März 2020 Covid-19 Deutschland erreicht, war keinem bewusst, welche Auswirkungen die Coronapandemie auf die Bevölkerung, die Wirtschaft und das soziale Leben haben werden. Vor allem den stationären Einzelhandel trifft die Pandemie und der damit einhergehende Lockdown, die Kontaktbeschränkungen und die 2G-Zugansbeschränkungen stark.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Allgemeine Grundlagen
2.1. Der Einzelhandel
2.2. Die Coronapandemie
3. Innenstadtentwicklung in der Pandemie
3.1. Stuttgart
3.2. Hamburg
3.3. Vergleich der Großstädte
4. Digitaler Wandel im stationären Einzelhandel
5. Herausforderungen und Möglichkeiten für den stationären Einzelhandel
6. Zusammenfassung und Fazit
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen der Coronapandemie auf den stationären Einzelhandel in deutschen Großstädten, mit einem Fokus auf den beschleunigten Strukturwandel und die veränderten Anforderungen an die Attraktivität innerstädtischer Lagen.
- Analyse der Auswirkungen der Coronapandemie auf den stationären Einzelhandel.
- Vergleich der Auswirkungen in den Städten Stuttgart und Hamburg.
- Untersuchung des durch die Pandemie verstärkten digitalen Wandels.
- Diskussion von Herausforderungen und Zukunftschancen für innerstädtische Einzelhandelsstandorte.
Auszug aus dem Buch
Die Coronapandemie
Im Dezember 2019 wird in den Nachrichten erstmalig über ein noch unerforschtes Virus namens Sars-CoV-2 berichtet, welches in der Provinzstadt Wuhan in China ausgebrochen sei. Es handelt sich hierbei um eine Lungenkrankheit, welche sich über Tröpfchen und Aerosole verbreitet (vgl. RKI). Im März 2020 erreicht das Virus Deutschland. Die Infektionszahlen steigen schlagartig an und die Krankenhäuser füllen sich. Im März 2020 wird der erste Todesfall durch die Virusinfektion bekannt (vgl. THURAU & BOSEN 2021).
Aufgrund der hohen Ansteckungsrate und den Auswirkungen der Krankheit auf das Gesundheitssystem müssen möglichst schnell politische Maßnahmen getroffen werden, um Kontakte einzuschränken und damit die Ansteckungsrate zu senken. Am 22. März 2020 wird offiziell der erste Lockdown verkündet (vgl. THURAU & BOSEN 2021.). Neben Schule, Kitas und Universitäten werden auch große Teile des stationären Einzelhandels vorübergehend geschlossen (vgl. DZIOMBA 2022, S.204) und viele Arbeitnehmer beginnen ihrer Arbeit aus dem Homeoffice nachzugehen (vgl. THURAU & BOSEN 2021). Von der Schließung ausgenommen sind systemrelevante Händler, wie zum Beispiel Einzelhändler des kurzfristigen Bedarfs (vgl. DZIOMBA 2022, S.205). Der kurzfristige Bedarf schließt alle Händler mit ein, welche ein Sortiment an Waren verkaufen, die täglich verbraucht und erwünscht werden (vgl. HEINEBERG et.al. 2022, S.193), wie zum Beispiel Supermärkte und Drogeriegeschäfte.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der durch die Coronapandemie ausgelösten Krise im stationären Einzelhandel ein und definiert das Ziel der Arbeit sowie die methodische Vorgehensweise.
2. Allgemeine Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die Definition des Einzelhandels sowie die wesentlichen Entwicklungen und Maßnahmen während der Coronapandemie in Deutschland.
3. Innenstadtentwicklung in der Pandemie: Hier wird der Einfluss der Pandemie auf die Attraktivität von Innenstädten analysiert, wobei die Beispiele Stuttgart und Hamburg gegenübergestellt werden.
4. Digitaler Wandel im stationären Einzelhandel: Das Kapitel behandelt die Verstärkung der Digitalisierung und die Verlagerung von Umsätzen in den Onlinehandel während der pandemiebedingten Beschränkungen.
5. Herausforderungen und Möglichkeiten für den stationären Einzelhandel: Hier werden die existenzbedrohenden Herausforderungen sowie mögliche technologische Lösungsansätze wie Click & Collect oder Hybrid-Filialen diskutiert.
6. Zusammenfassung und Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und bietet einen optimistischen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Handels.
Schlüsselwörter
Coronapandemie, stationärer Einzelhandel, Innenstadtentwicklung, digitale Transformation, Onlinehandel, Strukturwandel, Lockdown, Stuttgart, Hamburg, Kundenfrequenz, Anpassungsfähigkeit, Innovationskraft, Leerstand, Einzelhandelsimmobilien, Konsumverhalten
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit den tiefgreifenden Auswirkungen, die die Coronapandemie auf den stationären Einzelhandel in deutschen Großstädten hatte.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den Schwerpunkten zählen die Auswirkungen der Pandemie auf die Innenstädte, die Veränderung des Konsumverhaltens sowie die Dringlichkeit digitaler Transformationsprozesse.
Was ist das Ziel oder die Forschungsfrage?
Ziel ist es, die pandemiebedingten Einflüsse auf den stationären Einzelhandel zu untersuchen sowie Chancen und Herausforderungen für eine zukunftsfähige Innenstadtgestaltung aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse aktueller Literatur, Fachberichte sowie den Vergleich von Fallbeispielen in unterschiedlichen Großstädten.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert die allgemeine Situation von Einzelhandel und Pandemie, vergleicht städtische Entwicklungen und erörtert digitale Lösungswege sowie strukturelle Herausforderungen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Coronapandemie, stationärer Einzelhandel, Digitalisierung, Strukturwandel und Innenstadtattraktivität.
Welche Rolle spielt der Vergleich zwischen Stuttgart und Hamburg?
Der Vergleich verdeutlicht, dass beide Städte vor ähnlichen Problemen stehen, aber unterschiedliche strategische Ansätze zur Stärkung der Innenstadtattraktivität verfolgen.
Wie hat sich die Bedeutung von "Click & Collect" während der Pandemie verändert?
Es hat sich als wesentliches Instrument etabliert, um sowohl den Onlinehandel als auch den lokalen stationären Verkauf in Krisenzeiten zu stützen.
Welche Rolle spielt die Digitalisierung für die langfristige Existenz der Geschäfte?
Die Arbeit betont, dass Digitalisierung für den stationären Handel kein rein optionales Extra mehr ist, sondern ein notwendiger Schritt, um gegen den wachsenden Onlinehandel zu bestehen.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2022, Die Coronapandemie und ihre Auswirkungen auf den stationären Einzelhandel in deutschen Großstädten, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1333991