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Digitalisierung im Nahverkehr. Mobilitätsplattformen als Treiber der nachhaltigen Verkehrswende

Title: Digitalisierung im Nahverkehr. Mobilitätsplattformen als Treiber der nachhaltigen Verkehrswende

Seminar Paper , 2021 , 27 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Miriam Mueller (Author)

Business economics - Miscellaneous

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Im Zuge des Wandels des Verkehrssektors spielt das Thema Nachhaltigkeit eine signifikante Rolle. Vor dem Hintergrund werden erfolgreiche Geschäftsmodelle, wie beispielsweise Mobilitätsplattformen, darauf abzielen, mit Hilfe von digitaler Technologie individuelle und nachhaltige Mobilitätsangebote zu bieten und somit zu einer effizienteren Nutzung der Verkehrsinfrastruktur beizutragen. Doch inwiefern haben Plattformen wirklich einen Einfluss auf die umweltfreundliche Entwicklung der Städte und welche Aspekte stehen damit im Zusammenhang? Angesichts des Veränderungsbedarfs im Rahmen der Verkehrswende in Deutschland befasst sich diese Studienarbeit mit dem Einsatz von Mobilitätsplattformen als Beitrag zur Nachhaltigkeit im Verkehrssektor.

Die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung führt auch im Bereich der Mobilität zu neuartigen Geschäftsmodellen, die insbesondere Shared Mobility und On Demand-Angebote beinhalten und eine stärkere Individualisierung der Mobilität ermöglichen. Besonders der motorisierte Individualverkehr birgt einen wichtigen Problemverursacher, vor allem in Bezug auf Lärm- und Luftschadstoffbelastung. Um Staus und die CO2 Emissionen zu reduzieren sowie die Raumnutzung zu optimieren, gewinnen flexible Alternativen zum eigenen Fahrzeug immer mehr an Bedeutung und sind von besonderem Interesse für den öffentlichen Nahverkehr.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Verkehrssituation in Deutschland

2.1 Dimensionen der Verkehrswende

2.2 Einfluss der Corona-Pandemie auf die Verkehrswende

3 Mobilitätsplattformen

3.1 Kategorisierung Mobilitätsmodi und Mobilitätsplattformen

3.2 Angebot an Mobilitätsplattformen

3.2.1 Carsharing

3.2.2 Rideselling, -sharing und -pooling

3.2.3 Shared Mobility

3.2.4 Bikesharing, (E)-Motoroller und (E)-Tretroller

4 Nachhaltigkeit im Verkehrssektor

4.1 Drei-Säulenmodell der Nachhaltigkeit

4.2 Ökologische Nachhaltigkeitseffekte

4.3 Soziale Nachhaltigkeitseffekte

4.4 Ökonomische Nachhaltigkeitseffekte

5 Fazit und Reflektion

Zielsetzung & Themen

Diese Studienarbeit untersucht, inwiefern digitale Mobilitätsplattformen als Treiber für eine nachhaltige Verkehrswende in Deutschland fungieren können. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, welchen Einfluss derartige Plattformen auf die ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit des Nahverkehrssektors haben.

  • Aktuelle Verkehrslage und Ziele der Verkehrswende in Deutschland
  • Einfluss der Corona-Pandemie auf das Mobilitätsverhalten
  • Kategorisierung und Analyse verschiedener Mobilitätsangebote (z.B. Carsharing, Ridepooling)
  • Bewertung von Nachhaltigkeitseffekten anhand des Drei-Säulenmodells

Auszug aus dem Buch

3.1 Kategorisierung Mobilitätsmodi und Mobilitätsplattformen

Um eine Strecke zurückzulegen gibt es verschiedene Möglichkeiten und Arten der Fortbewegung, die verwendet werden können und als Mobilitätsmodi bezeichnet werden. Intermodale Mobilität beinhaltet die Kombination von zwei oder mehr Verkehrsmitteln im Rahmen einer durchgehenden Reisetätigkeit. Ein Beispiel für intermodale Mobilität ist die Nutzung eines Fahrrads in Kombination mit einer Fahrt im öffentlichen Verkehrsmittel. „Multimodale Mobilität bedeutet dagegen, dass zwei oder mehr Verkehrsmittel alternativ zur Verfügung stehen, von denen dann eines für den Weg genutzt wird.“ (Adam und Meyer 2015, S. 591). Beispielweise könnte ein öffentliches Verkehrsmittel oder Carsharing genutzt werden. Bei beiden Definitionen wird der Modus „zu Fuß“ allerdings nicht als einzelner Mobilitätsmodus berücksichtigt, da dieser bei jeder Reisekette vorliegt (Terwelp 2019, S. 9–10).

Wie die Mobilitätsmodi können auch Mobilitätsplattformen in verschiedene Kategorien unterteilt werden. Monomodale Mobilitätsplattformen bieten eine servicespezifische Mobilitätsdienstleistung oder aber ein Mobilitätsangebot im Rahmen einer digitalen Plattform an, wobei der Mobilitätsdienstleister gleichzeitig der Inhaber ist. Ein Beispiel ist der Bikesharing-Anbieter Nextbike (Klinge et al. 2020, S. 13). Multimodale Mobilitätsplattformen oder auch integrierte Mobilitätsplattform binden neben ihrem eignen Mobilitätsservice, welcher allerdings auch nicht zwingend vorhanden sein muss, auch andere Anbieter in das Angebot mit ein. Beispielsweise integrieren regionale Verkehrsbetriebe neben ihrem eigenen Angebot auch Car- oder Bikesharing-Angebote mit in die Plattform, wie die App switchh in Hamburg oder Jelbi in Berlin (Klinge et al. 2020, S. 13; Adam und Meyer, 2015, S. 592).

In vielen größeren Städten wurden bereits multimodale Mobilitätsplattformen entwickelt, allerdings gibt es Differenzen in der Wertschöpfungstiefe und -weite. „Die Wertschöpfungstiefe beschreibt hier die Einbindung technischer Systeme, wie Buchungs-, Planungs- und Zahlungssysteme der integrierten Anbieter. Die Wertschöpfungsweite bezieht sich auf die Diversität der integrierten Mobilitätsangebote: ÖPNV, Car-, Bike-, Ride-Sharing, etc.“ (Klinge et al. 2020, S. 13).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Digitalisierung der Mobilität und stellt die Forschungsfrage zur Rolle von Mobilitätsplattformen für die Verkehrswende.

2 Verkehrssituation in Deutschland: Dieses Kapitel analysiert den Modal Split, die Ziele der Verkehrswende sowie die Auswirkungen der Corona-Krise auf das Mobilitätsverhalten.

3 Mobilitätsplattformen: Es erfolgt eine Kategorisierung von Mobilitätsmodi und eine detaillierte Beschreibung der Angebote wie Carsharing, Ridesharing und Shared Mobility.

4 Nachhaltigkeit im Verkehrssektor: Anhand des Drei-Säulenmodells werden die ökologischen, sozialen und ökonomischen Effekte von Mobilitätsplattformen wissenschaftlich untersucht.

5 Fazit und Reflektion: Das Kapitel fasst die Kernergebnisse zusammen und reflektiert das Potenzial sowie die Grenzen von Mobilitätsplattformen für eine nachhaltige Zukunft.

Schlüsselwörter

Mobilitätsplattformen, Verkehrswende, Nachhaltigkeit, Sharing Economy, Carsharing, Ridepooling, Shared Mobility, Digitalisierung, Modal Split, ÖPNV, Drei-Säulenmodell, Mobilitätsmodi, Multimodalität, Umweltschutz, Verkehrssektor.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle von Mobilitätsplattformen im Kontext der digitalen Transformation und deren Beitrag zur nachhaltigen Verkehrswende in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die aktuelle Verkehrssituation, die Typologie digitaler Mobilitätsangebote sowie die multidimensionalen Nachhaltigkeitseffekte (ökologisch, sozial, ökonomisch) dieser Dienste.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es zu untersuchen, ob Mobilitätsplattformen durch eine effizientere Infrastrukturnutzung und verändertes Nutzerverhalten als Treiber für eine ökologische und nachhaltige Verkehrspolitik wirken können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin nutzt eine fundierte Literaturanalyse und ordnet die Ergebnisse in ein theoretisches Drei-Säulenmodell der Nachhaltigkeit ein, um die Forschungsfrage zielgerichtet zu beantworten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Verkehrssituation inklusive Pandemie-Einflüssen, die detaillierte Beschreibung technischer Plattform-Konzepte und die kritische Bewertung der Nachhaltigkeitsauswirkungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Mobilitätsplattformen, Verkehrswende, Nachhaltigkeit, Shared Mobility und Digitalisierung charakterisiert.

Wie beeinflusste die Corona-Pandemie die Ergebnisse?

Die Pandemie führte zu einem Rückgang des ÖPNV-Aufkommens und einer veränderten Angebotsstruktur, was die Rentabilität vieler Mobilitätsanbieter kurzfristig belastete und die Verkehrswende vor neue Herausforderungen stellte.

Welche Rolle spielt die soziale Nachhaltigkeit bei diesen Plattformen?

Die soziale Komponente fokussiert sich auf das Konzept „Mobilität für alle“, wobei die Arbeit kritisch aufzeigt, dass digitale Angebote durch Hürden wie Smartphone-Pflicht oder fehlende Barrierefreiheit bestimmte Bevölkerungsgruppen teilweise ausschließen.

Warum wird Ridepooling in der Arbeit analysiert?

Ridepooling gilt als ein wesentlicher Baustein, um flexibel Mobilitätslücken zwischen individuellem Pkw-Besitz und starrem ÖPNV zu schließen, birgt jedoch Risiken der Kannibalisierung des öffentlichen Nahverkehrs.

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Details

Title
Digitalisierung im Nahverkehr. Mobilitätsplattformen als Treiber der nachhaltigen Verkehrswende
College
University of Applied Management
Grade
1,7
Author
Miriam Mueller (Author)
Publication Year
2021
Pages
27
Catalog Number
V1333726
ISBN (eBook)
9783346825292
ISBN (Book)
9783346825308
Language
German
Tags
Verkehrswende Mobilitätsplattform Digitalisierung Nahverkehr
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Miriam Mueller (Author), 2021, Digitalisierung im Nahverkehr. Mobilitätsplattformen als Treiber der nachhaltigen Verkehrswende, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1333726
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