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Die Ökonomisierung der Bildung

Titel: Die Ökonomisierung der Bildung

Studienarbeit , 2018 , 18 Seiten , Note: 3,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird das Thema der Ökonomisierung von Bildung in Schulen und Universitäten aus Sicht einer aktuell am Bildungssystem teilnehmenden Studentin erörtert, natürlich mit Rückgriff auf Expertenmeinungen und wissenschaftlicher Literatur. Zu Beginn wird eine kurze Zusammenfassung die Frage nach der Definition von Bildung aufgreifen, wobei das humboldtsche Bildungsverständnis hier als Richtlinie gelten kann. Anschließend soll ein Entwicklungsverlauf des Bildungsbegriffs darstellen, wie der Begriff „Bildung“ in den vergangenen Jahrzehnten interpretiert, gebraucht und immer wieder verändert wurde. Neben der Darstellung des Bildungsbegriffs soll auch der Begriff „Ökonomisierung“ definiert und dessen Entwicklung aufgezeigt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist Bildung?

2.1 Versuch einer Definition

2.2 Entwicklung des Bildungsbegriffs

3. Was bedeutet Ökonomisierung?

3.1 Historische Entwicklung

4. Ökonomisierung von Bildung

4.1 Ursachen der Bildungsökonomisierung

4.2 Dimensionen der Bildungsökonomisierung

4.3 Merkmale der Bildungsökonomisierung

5. Fazit

6. Quellen- und Literaturverzeichnis

6.1 Sekundärliteratur

6.2 Internetquellen

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, inwieweit Bildungsprozesse in Schulen und Universitäten zunehmend nach ökonomischen Prinzipien ausgerichtet werden. Aus der Perspektive einer Studierenden wird der Frage nachgegangen, wie sich der Bildungsbegriff unter dem Druck von Effizienzsteigerung und Wettbewerbsorientierung verändert hat und welche Konsequenzen dies für die Institutionen sowie die individuelle Persönlichkeitsentwicklung hat.

  • Historische Entwicklung des Bildungsbegriffs und dessen Wandel
  • Ursachen und Triebkräfte der Bildungsökonomisierung
  • Dimensionen der Ökonomisierung, wie Bildungsinhalte und Dienstleistungen
  • Merkmale ökonomisch rationalisierter Bildungssysteme (Wettbewerb, Effizienz, Technologisierung)
  • Kritische Reflexion über die Vereinbarkeit von Wissenserwerb und ökonomischer Verwertbarkeit

Auszug aus dem Buch

4.2 Dimensionen der Bildungsökonomisierung

Die Ökonomisierung von Bildungsinhalten bezeichnet eine inhaltliche Ausrichtung der Bildung auf Wissen, Fähigkeiten und Kenntnisse die als Voraussetzung für die Teilnahme am Wirtschaftsleben der Gegenwart benötigt werden (vgl. Krautz 2009, S. 111). Als absurdes aber leider reales Beispiel nennt Krautz Lernpartnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen, bei welchen die Schülerinnen und Schüler durch Betriebsbesuche mit teilweise realen Ü(bungen)bernahmen betrieblicher Aufgaben, einen praktischen Wissenstransfer der unternehmerischen Handlungen in ihren Unterricht ermöglichen.

Dabei werden die Schüler ökonomisch gebildet und das Unternehmen erhält zeitgleich kostenlose Hilfsarbeiter (vgl. ebd., S. 189ff.). Der Sinn solcher Projekte liegt auf der Hand; Kinder und Jugendliche sollen möglichst früh mit ökonomischen Fragestellungen und Abläufen konfrontiert werden, um sie einerseits zu Interessenten am Wirtschaftssystem zu machen, andererseits um nach der schulischen Laufbahn einen schnellen und gelingenden Einstieg in die berufliche Welt der Wirtschaft zu ermöglichen. Umso interessierter die Jugend an wirtschaftlichen Systemen der Gegenwart ist und umso reibungsloser der Einstieg in die Welt der Wirtschaft gestaltet wird, umso mehr profitiert genau diese Wirtschaft von der jungen Generation.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Motivation für die Arbeit und den Ansatz, das Thema Bildungsökonomie aus der Sicht einer Studierenden und durch den Rückgriff auf fachwissenschaftliche Literatur zu beleuchten.

2. Was ist Bildung?: Dieses Kapitel kontrastiert den klassischen Bildungsbegriff, insbesondere das humboldtsche Ideal, mit der historischen Entwicklung und der zunehmenden Gleichsetzung von Bildung mit verwertbarem Wissen.

3. Was bedeutet Ökonomisierung?: Der Begriff der Ökonomisierung wird hier historisch und inhaltlich definiert, wobei der Fokus auf dem Prozess liegt, durch den wirtschaftliche Strukturen zunehmend andere Lebensbereiche durchdringen.

4. Ökonomisierung von Bildung: Das Kapitel ist das Herzstück der Arbeit und analysiert detailliert die Ursachen, Dimensionen und spezifischen Merkmale, die den Prozess der ökonomischen Transformation innerhalb des Bildungssystems kennzeichnen.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Analyse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass das Bildungssystem zunehmend in eine Zwangslage geraten ist, in welcher ökonomische Verwertbarkeit die menschliche Bildung verdrängt.

6. Quellen- und Literaturverzeichnis: Hier werden alle in der Arbeit verwendeten Fachbücher, Aufsätze und Internetquellen bibliographisch korrekt aufgeführt.

Schlüsselwörter

Bildungsökonomisierung, Bildung, Ökonomie, Effizienz, Wettbewerb, Humankapital, Bildungsstandards, Privatisierung, Kompetenzbegriff, Wirtschaft, Schule, Universität, Verwertbarkeit, Bildungsreform, Output-Orientierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert kritisch das Phänomen der zunehmenden Ökonomisierung von Schulen und Universitäten und untersucht, ob Bildung heute vermehrt unter ökonomischen Gesichtspunkten betrachtet wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den Schwerpunkten zählen der Wandel des Bildungsbegriffs, der Einfluss des Kapitalismus auf Bildungseinrichtungen sowie die daraus resultierende Standardisierung von Wissen und Können.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist die Beantwortung der Frage, ob unsere Bildung zunehmend ökonomisiert wird, unter Berücksichtigung der Auswirkungen auf Schüler, Studierende und die pädagogische Qualität.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse und eine reflexive Auseinandersetzung mit Expertenmeinungen, kombiniert mit eigenen Erfahrungen aus der universitären Praxis.

Was genau wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Ursachen von Bildungsökonomisierung, die verschiedenen Dimensionen der Verwirtschaftlichung sowie charakteristische Merkmale wie Effizienzstreben und Leistungsvergleiche analysiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Bildungsökonomisierung, Output-Orientierung, Kompetenzmessung, Wettbewerb und die Transformation des Bildungsbegriffs im globalen Kontext.

Wie unterscheidet sich der hier verwendete Bildungsbegriff vom Kompetenzbegriff?

Die Arbeit arbeitet heraus, dass der klassische Bildungsbegriff auf Persönlichkeitsentwicklung abzielt, während der ökonomisch getriebene Kompetenzbegriff auf messbare, verwertbare Einheiten für den Arbeitsmarkt fokussiert.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin zu aktuellen Schulmodernisierungen?

Die Autorin sieht in Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen sowie in privatwirtschaftlich geführten Schulen eine Gefahr für die pädagogische Unabhängigkeit und sieht darin eine Form der Enteignung des öffentlichen Bildungsauftrags.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Ökonomisierung der Bildung
Hochschule
Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg  (Lehrstuhl für Sonderpädagogik)
Note
3,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
18
Katalognummer
V1331464
ISBN (eBook)
9783346826138
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ökonomisierung bildung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2018, Die Ökonomisierung der Bildung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1331464
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Leseprobe aus  18  Seiten
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