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Das Potenzial digitaler Medien zur Förderung des autonomen Lernens im schulischen Fremdsprachenunterricht

Titel: Das Potenzial digitaler Medien zur Förderung des autonomen Lernens im schulischen Fremdsprachenunterricht

Hausarbeit , 2021 , 18 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Medienpädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich damit, wie sich digitale Medien positiv auf das autonome Lernen im schulischen Fremdsprachenunterricht auswirken können.

Der Begriff „Digitale Medien” wird in der Alltagssprache und in wissenschaftlichen Kontexten unterschiedlich verwendet. Methodisch hilfreich ist hier die Definition mit Blick auf selbstgesteuertes Sprachenlernen im Fremdsprachenunterricht von Nicola Würffel: Nach ihr können digitale Medien und Werkzeuge offline in Form von DVDs oder auf Sticks oder online im Internet vorliegen; sie sind zum Teil für mobile Endgeräte geeignet (Smartphones, Tablets) oder eher für stationäre Geräte konzipiert (PCs, Selbstlernzentren). Zusammengenommen sind dies „interaktive Objekte“. Die Bandbreite digitaler Medien reicht dabei von inhaltsleeren digitalen Anwendungen bzw. Werkzeugen (z.B. Word) bis hin zu Medien im engeren Sinne, d.h. Informationsträgern mit einer jeweils dazu passenden Präsentationsform (Video, Internetseite). Diese können auch als „bildschirmbezogene Anwendungen“ bezeichnet werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 „Digitale Medien” – eine Definition

1.2 Warum überhaupt digitale Medien im Unterricht?

1.3 30 Jahre digitale Medien an deutschen Schulen – eine Bestandsaufnahme

1.4 Arten der Autonomie in der Schule

2. Der Einsatz digitaler Medien im Fremdsprachenunterricht

2.1. Charakteristika digitaler Medien

2.2. Das Internet als Informationsmedium – vom Material-Input zur selbstständigen Recherche

2.3 Digitale Kommunikation – vom E-Tandem bis zum eigenen Podcast

2.4. Lernen mit Programmen – von Virtual Reality-Tools bis zur Word-Korrektur

3. Wege zur Autonomie mit digitalen Medien

3.1 Merkmale wenig bis stark autonomer Aufgaben mit digitalen Medien

3.1.1 Wenig Übung im autonomen Arbeiten mit dem Internet – eine Aufgabe

3.1.2 Mittlere Übung im autonomen Arbeiten mit dem Internet – eine Aufgabe

3.1.3 Ausgeprägte Übung im autonomen Arbeiten mit dem Internet – eine Aufgabe

3.2 Wonach also Aufgaben auswählen?

3.3 Einbettung von Aufgaben mit digitalen Medien

4. Herausforderungen und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Potenzial digitaler Medien zur Förderung des autonomen Lernens im schulischen Fremdsprachenunterricht. Dabei wird analysiert, wie durch eine gezielte didaktische Einbettung und eine dem Lernstand angepasste Aufgabenstruktur Schüler:innen dazu befähigt werden, Lernprozesse eigenverantwortlicher, kritischer und selbstständiger zu gestalten.

  • Definition und pädagogische Einordnung digitaler Medien
  • Die Rolle der Lernerautonomie im Fremdsprachenunterricht
  • Einsatzmöglichkeiten von Informationsmedien und digitaler Kommunikation
  • Differenzierung von Aufgabenformaten nach Autonomiegrad
  • Herausforderungen an Infrastruktur und Lehrkräftefortbildung

Auszug aus dem Buch

3.1.3 Ausgeprägte Übung im autonomen Arbeiten mit dem Internet – eine Aufgabe

Bei dieser Aufgabenstellung handelt es sich um eine offene Aufgabe. Es ist weder ein Ort der Informationssuche noch eine Reihenfolge oder einzelne Arbeitsschritte vorgegeben. Auch die Präsentation der Ergebnisse ist inhaltlich und in der Form freigestellt.

Ziel ist es hierbei, dass die Schüler:innen ihren Arbeitsprozess selbst organisieren und strukturieren. Sie können bzw. müssen individuelle Prioritäten setzen und dabei ihre eigenen Präferenzen entdecken und ausprobieren. Weiterhin ist es nötig, dass sie zahlreiche Entscheidungen treffen und eigenverantwortlich handeln (Schmenk 2016: 389).

Voraussetzung dafür ist allerdings, dass sie geübt in all diesen Bereichen sind und sich außerdem recht gezielt im Internet zu bewegen wissen, sowie über ausreichend sprachliches Können verfügen. Dies kann durch Aufgaben der beiden vorangehenden Kapitel gefördert werden. Denn ohne ausreichend Vorübung kann es im schlechtesten Fall schnell zu Überforderung führen, wodurch die positiven Lerneffekte verloren gehen bzw. ein Misserfolgsgefühl und Abneigung entstehen können (vgl. Grünewald 2017a: 52ff., Largo 2013: 15).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Definiert den Begriff digitale Medien und begründet deren Relevanz für den zeitgemäßen Fremdsprachenunterricht unter Berücksichtigung bildungspolitischer Rahmenpläne.

2. Der Einsatz digitaler Medien im Fremdsprachenunterricht: Erläutert die Funktionen digitaler Werkzeuge als Informationsquelle, Kommunikationsmittel und Lernprogramm zur Steigerung der Lernerautonomie.

3. Wege zur Autonomie mit digitalen Medien: Klassifiziert Aufgabenstellungen nach ihrem Autonomiegrad und diskutiert Kriterien für die Auswahl sowie Einbettung solcher Aufgaben in den Unterricht.

4. Herausforderungen und Ausblick: Thematisiert bestehende Barrieren wie Medienkompetenz bei Lehrkräften und rechtliche Aspekte und bewertet das zukünftige Potenzial der Digitalisierung für den Fremdsprachenerwerb.

Schlüsselwörter

Digitale Medien, Lernerautonomie, Fremdsprachenunterricht, Medienkompetenz, selbstgesteuertes Lernen, Internetrecherche, digitale Kommunikation, E-Tandem, Aufgabenkultur, Binnendifferenzierung, Schulentwicklung, Digitalpakt, Lehrerfortbildung, individualisiertes Lernen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen und praktischen Verknüpfung von digitalen Medien mit dem Konzept der Lernerautonomie im schulischen Kontext des Fremdsprachenlernens.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der methodischen Nutzung von digitalen Medien, der Didaktik selbstgesteuerter Lernprozesse und der notwendigen pädagogischen Begleitung durch Lehrkräfte.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Jugendliche schrittweise durch differenzierte Aufgaben an ein autonomes und eigenverantwortliches Handeln mit digitalen Werkzeugen herangeführt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine fachdidaktische Analyse, die auf einschlägiger Literatur, empirischen Schulleistungsstudien (wie ICILS) und den Vorgaben aktueller Rahmenlehrpläne basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Einsatzmöglichkeiten digitaler Medien (Informationsmedium, Kommunikation, Programme) und eine konkrete Typologie von Lernaufgaben mit unterschiedlichem Autonomiegrad.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Ausarbeitung?

Zentrale Begriffe sind neben der Lernerautonomie vor allem Medienkompetenz, digitale Lernumgebungen und die didaktische Einbettung von Web-Recherchen.

Warum sind nicht alle digitalen Medien automatisch autonomiefördernd?

Die Autoren betonen, dass viele Programme auf vorgegebene Strukturen setzen, die lediglich Zeit und Ort der Arbeit flexibilisieren, aber keine echte Selbststeuerung in inhaltlichen Entscheidungen erlauben.

Welche Rolle spielt das sprachliche Niveau für die Autonomie?

Je niedriger das Sprachniveau, desto stärker ist die Gefahr der Überforderung bei komplett offenen Aufgaben, weshalb eine stufenweise Steigerung des Autonomiegrades essenziell für den Lernerfolg ist.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Potenzial digitaler Medien zur Förderung des autonomen Lernens im schulischen Fremdsprachenunterricht
Hochschule
Freie Universität Berlin
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
18
Katalognummer
V1329932
ISBN (eBook)
9783346821782
ISBN (Buch)
9783346821799
Sprache
Deutsch
Schlagworte
potenzial medien förderung lernens fremdsprachenunterricht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Das Potenzial digitaler Medien zur Förderung des autonomen Lernens im schulischen Fremdsprachenunterricht, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1329932
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  18  Seiten
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