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Jugendliche Kinder vs. Internet

Title: Jugendliche Kinder vs. Internet

Term Paper (Advanced seminar) , 1998 , 25 Pages , Grade: sehr gut

Autor:in: Mag. phil. Thomas Müller (Author)

Communications - Multimedia, Internet, New Technologies

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Das kommende Jahrhundert wird von einem Medium vorrangig beherrscht werden. Es wird sich zur „Technikdroge des 21. Jahrhunderts“1 entwickeln, wie es der Autor Georg Rempeters in seinem Taschenbuch beschreibt. Kinder dieser und kommender Generationen werden mit Computern aufwach(s)en, werden mit ihnen schlafen gehen, werden ihre Freunde und Lieben über E-Mail verständigen und ihre Probleme in Newsgroups diskutieren. Man wird über das Netz der Netze somit Tag und Nacht erreichbar sein. Man wird sich über den Chat zum Lunch oder Diner verabreden, obwohl das traditionelle „Date“ nicht verschwinden wird. Treffen wird man sich „noch“ persönlich, oder doch nur über den Cyberspace im Chatroom? Obwohl sich das alles irgendwie unmöglich anhört, wird das Familienmitglied „Computer“ im 21. Jahrhundert – davon sind wir ja nicht mehr soweit entfernt, aber jetzt schon viele davon überzeugt – den Lebensalltag mitgestalten. n ein paar konkreten Beispielen wird dies offensichtlich, daß Computer und mit ihm das Internet unseren Lebensabend begleiten werden. Zwei Beispiele verdeutlichen dies:

a) Schon heute versuchen Unternehmen Videorecorder, PC, Handy und ähnliches miteinander zu verbinden. Das Unternehmen Sun Microsystems (http://www.sun.com/jini) hat eine Art Black-Box entwickelt, die bald alle Arten von elektronischen Geräten miteinander kommunizieren läßt. So stelle man sich dann einen Computer vor, der einen mit Musik von der Lieblings-CD weckt, Kaffee kocht und schon mal den Toaster vorglüht. Tagsüber kümmert sich der PC dann darum, daß der Videorecorder keinen Lieblingsfilm versäumt.

b) Unter der URL-Adresse http://www.bidmc.harvard.edu/baby ist es möglich das Bild eines Neugeborenen über das Internet zu verbreiten. Daher gibt es jetzt in Boston ein sogenanntes Web-Kinderzimmer, damit sich der Onkel in L.A. oder die Tante in Florida den weiten Weg nach Boston sparen können3.

Hier, in dieser Arbeit, versuche ich darüber eine Antwort bzw. einen Ansatz zu geben, wie sich das Internet im speziellen dirket/indirekt auf unser Leben auswirken kann bzw. wird. Auch die daraus sich ergebenden Folgen, die politische bis zu sozial-wirtschaftliche Sparten erreichen, werden ansatzweise veranschaulicht.

Viel Spass beim Durchlesen wünsche ich Ihnen.

Mag. phil. Thomas Müller
Schlins/Vorarlberg/Österreich



Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Medien und Internet

2. 1. Allgemeine Entwicklungstrends der Medien

2. 2. Wer sind die Internet-Nutzer?

2. 3. Wird dieses Medium unverzichtbar?

3. Praktische Konsequenzen:

3. 1. Medienethik, Medienerziehung, Medienpolitik

3. 2. „Fluch oder Segen“ des Internets

4. Internet-Projekte für Kinder und Jugendliche, Web-Cams für Erwachsene

5. „High-Tech im Kinderzimmer“

6. Kann uns das Internet Gefühle und Freundschaften „bereitstellen“?

6. 1. Kontaktaufnahme: Schön, aber auch gefährlich

6. 2. „Online macht einsam“

7. Exkurs: Die wachsende Wissenskluft – Ein Problem?

7. 1. Jugendliche und Knowledge-Gap-These

8. Der Mensch an erster Stelle

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen des Internets auf den Lebensalltag von Kindern und Jugendlichen sowie die daraus resultierenden gesellschaftlichen und medienpädagogischen Herausforderungen. Dabei wird analysiert, wie sich das Internet als neues Medium in den Alltag integriert, welche Chancen und Risiken es bietet und welche Rolle die Medienerziehung spielt.

  • Entwicklungstrends und Nutzerschaft des Internets
  • Medienethische und medienpolitische Konsequenzen
  • Technologische Innovationen im Kinderzimmer
  • Soziale Auswirkungen wie Vereinsamung oder Freundschaftsbildung online
  • Die Knowledge-Gap-These im Kontext digitaler Bildung

Auszug aus dem Buch

5. „High-Tech im Kinderzimmer“

„Das Elektronik-Küken Tamagotchi war erst der Anfang. Jetzt präsentieren die Spielzeughersteller die ersten wirklichen „Toys of Tomorrow“ – schlaue Spielsachen, die sehen, denken, und sich mitteilen können.“

„Mitchel Resnick ist Universitätsprofessor. Sein Büro am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston sieht aus, wie alle Kinderzimmer dieser Welt aussähen, wenn es keine Eltern gäbe: Spielzeug auf allen Tischen und Stühlen, Spielzeug in und auf allen Stühlen und Spielzeug natürlich überall auf dem Boden. Dazwischen Kabel, Bildschirme, Tastaturen, Computer – ein Kinderparadies. Und täglich kommt kistenweise Nachschub. Mitchel Resnick ist 41 Jahre alt, nicht verheiratet und kinderlos. (...) „Schon als Kind habe ich immer neue Spiele erfunden“, erzählt er. (...) Heute bekommt er sogar Geld für seine Spiel-Ideen – von Lego, Mattel, Disney und Hasbro. Das sind die ganz großen Spielzeughersteller der Welt. Und sie alle sind auf der Suche nach den Produkten für das 21. Jahrhundert. (...) Lego hat vor kurzem in den USA und England das erste konkrete Ergebnis auf den Markt gebracht. Der Legostein hat das Kinderzimmer unsereres zu Ende gehenden Jahrhunderts revolutioniert. Und dasselbe soll der programmierbare Legostein für die nähere Zukunft bewirken.“

„MINDSTORMS ist ein Bausystem, dessen Kern ein mit einem Computer ausgestatteter Legostein ist. Außerdem gibt es Motoren, Berührungs- und Lichtsensoren sowie andere Erweiterungen. Aus diesen Teilen und natürlich Legosteinen, die zu dem High-Tech Stecksystem kompatibel sind, können Kids Roboter bauen, die erstaunliche Fähigkeiten besitzen: sehen, rechnen, miteinander kommunizieren oder auch gegeneinander bei Spielen antreten.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Einführung in die wachsende Bedeutung des Computers als alltägliches "Familienmitglied" und "Technikdroge" für kommende Generationen.

2. Medien und Internet: Analyse der allgemeinen Entwicklungstrends der Medientechnik und eine soziologische Betrachtung der Internet-Nutzerschaft.

3. Praktische Konsequenzen:: Diskussion ethischer und politischer Anforderungen an die Medienwelt sowie der ambivalenten Auswirkungen des Internets.

4. Internet-Projekte für Kinder und Jugendliche, Web-Cams für Erwachsene: Vorstellung von Modellprojekten zur Medienkompetenzförderung und Überwachungstechnologien in Betreuungseinrichtungen.

5. „High-Tech im Kinderzimmer“: Untersuchung der Spielzeugindustrie und programmierbarer Technologie als pädagogisches Werkzeug im Kinderzimmer.

6. Kann uns das Internet Gefühle und Freundschaften „bereitstellen“?: Betrachtung der digitalen Kontaktanbahnung zwischen Chancen auf neue Bindungen und dem Risiko sozialer Isolation.

7. Exkurs: Die wachsende Wissenskluft – Ein Problem?: Theoretische Einordnung der Knowledge-Gap-These und deren Auswirkungen auf die soziale Teilhabe in der Informationsgesellschaft.

8. Der Mensch an erster Stelle: Reflexion über die Bedeutung interpersoneller Kontakte gegenüber medialer Kommunikation basierend auf Erkenntnissen der "Israel-Studien".

Schlüsselwörter

Internet, Medienkompetenz, Medienerziehung, Digitalisierung, Kinderzimmer, Computertechnologie, Medienethik, Wissenskluft, Knowledge-Gap, Online-Kommunikation, Medienpädagogik, Informationsgesellschaft, Soziale Medien, Spielzeugindustrie, virtuelle Welt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle des Internets im Leben von Kindern und Jugendlichen und beleuchtet die damit verbundenen technischen, pädagogischen und gesellschaftlichen Herausforderungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Medienpädagogik, die Integration von Technologie in den Alltag und den Schulunterricht, ethische Fragestellungen bei der Mediennutzung sowie die sozialen Auswirkungen der digitalen Vernetzung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie ein mündiger und kritischer Umgang mit dem Internet erlernt werden kann, um sowohl Chancen zu nutzen als auch Risiken wie soziale Isolation oder Wissensklüfte zu minimieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer interdisziplinären Literaturanalyse, der Auswertung von Studien (wie den "Israel-Studien") und der Einbeziehung von aktuellen Zeitungsberichten und Projekten der 1990er Jahre.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Entwicklung der Internet-Nutzung, die Verantwortung von Eltern und Lehrern, den Einfluss von High-Tech-Spielzeug, die Gefühle und soziale Bindungen in digitalen Räumen sowie die soziologische Theorie der Wissenskluft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Medienkompetenz, Internet, Medienerziehung, Knowledge-Gap, technologische Innovationen und soziale Kommunikation sind prägende Begriffe.

Inwiefern beeinflusst das Internet laut der Arbeit die psychische Verfassung von Nutzern?

Die Arbeit verweist auf Studien, die darauf hindeuten, dass exzessive Internetnutzung soziale Kontakte im realen Leben verdrängen kann, was bei manchen Nutzern zu Einsamkeit oder Depressionen führen kann.

Warum ist laut Autor der Mensch „an erster Stelle“?

Weil persönliche, interpersonelle Kontakte, die durch Mimik, Gestik und Gefühle geprägt sind, eine tiefere Bedürfnisbefriedigung bieten, als dies bei rein medial vermittelten Interaktionen über Computer oder E-Mail möglich ist.

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Details

Title
Jugendliche Kinder vs. Internet
College
University of Vienna  (Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Wien)
Grade
sehr gut
Author
Mag. phil. Thomas Müller (Author)
Publication Year
1998
Pages
25
Catalog Number
V13292
ISBN (eBook)
9783638189835
ISBN (Book)
9783638698658
Language
German
Tags
Kinder Entwicklungstrends Jugendliche Internet Neue Medien Medienethik Medienerziehung Medienpolitik Freunde Hightech Wissenskluft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mag. phil. Thomas Müller (Author), 1998, Jugendliche Kinder vs. Internet, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/13292
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