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Sowjetische Modernisierungsprojekte zur Wasserverteilung in Zentralasien. Fluch oder Segen?

Titel: Sowjetische Modernisierungsprojekte zur Wasserverteilung in Zentralasien. Fluch oder Segen?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2020 , 13 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Max Kilburg (Autor:in)

Geschichte - Sonstiges

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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit sowjetischen Modernisierungsprojekten zur Wasserverteilung in Zentralasien und versucht eine Antwort zu geben, ob es sich hierbei um tatsächliche Verbesserungen der Lebensqualität dort handelt oder ob sich diese Projekte im Nachhinein nicht als Fluch herausstellen.

Auch knapp 30 Jahre nach dem Zerfall der Sowjetunion sind die Spuren der ehemaligen Weltmacht in Zentralasien spürbar. Die einstigen Kolonien und späteren Sowjetrepubliken Zentralasiens sind heute zwar freie Staaten, die Folgen des sowjetischen Einflusses bis 1991 tragen sie allerdings auch heute noch. Dabei überragt ein Problem alle anderen deutlich; die Wasserversorgung der eigentlich trockenen Gebiete. Einst versprach man sich eine faire und sichere Wasserverteilung zwischen den fünf zentralasiatischen Staaten unter der sowjetischen Herrschaft. Sowohl die Ressourcen als auch das gesteigerte Eigeninteresse Moskaus lies auf erfolgreiche Projekte zur Wasserverteilung hoffen. Mit Stalin beginnend existierte in der Sowjetunion immer die Idee, die riesigen Steppen Zentralasiens in fruchtbares Land zu verwandeln, um dort die gesamte Baumwollproduktion der UdSSR zu beheimaten. Um dieses Vorhaben zu verwirklichen wurden Staaten wie Turkmenistan und Kirgistan mit zahlreichen Projekten zur Bewässerung versorgt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gründe für die Modernisierungsprojekte in Zentralasien

3. Karakum Kanal

4. Toktogul Staudamm

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Ambivalenz sowjetischer Modernisierungsprojekte zur Wasserverteilung in Zentralasien und analysiert, ob diese langfristig als Fluch oder Segen für die Region zu bewerten sind.

  • Historischer Kontext der Wasserwirtschaft in Zentralasien
  • Die Rolle der sowjetischen Baumwollproduktion
  • Fallbeispiel Karakum Kanal und seine ökologischen Auswirkungen
  • Analyse des Toktogul Staudamms und der Energieabhängigkeiten
  • Bewertung ökologischer und sozioökonomischer Nachhaltigkeit

Auszug aus dem Buch

Karakum Kanal

Mit einer Länge von 1450 Kilometern zählt der Karakum Kanal zu den längsten der Welt und ist in Turkmenistan alleinige Spitze. Doch das war nicht immer so geplant und wäre es ganz nach Josef Stalin gegangen, wäre der von ihm gewünschte „Turkmenische Hauptkanal“ heute der bekannteste in der Region. Schon zur Zeit des Zarenreichs gab es Pläne, den Amu Darya, einen Fluss im Osten Turkmenistans, durch einen Kanal mit dem Kaspischen Meer zu verbinden. Doch erst als Stalin den Bau des Hauptkanals anordnete, begann man mit der Errichtung der nötigen Infrastruktur. Der Kanal selbst wurde bekanntlich nie gebaut, was Stalins Tod 1954 zugrunde liegt. Mit ihm starb auch der Plan, eine Wasserstraße durch den Norden Turkmenistans zu bauen. Der Wunsch nach einem verbindenden Kanal blieb aber bestehen. So entschied man sich in Moskau dazu einen bereits bestehenden Plan für einen Kanal durch den Süden der Karakum Wüste zu verwirklichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die lang anhaltenden Folgen der sowjetischen Wasserpolitik in Zentralasien und stellt die Kernfrage der Arbeit.

2. Gründe für die Modernisierungsprojekte in Zentralasien: Dieses Kapitel erläutert den ökonomischen Antrieb Russlands, insbesondere den Bedarf an Baumwolle und die daraus folgende Umgestaltung der zentralasiatischen Agrarlandschaft.

3. Karakum Kanal: Die Analyse des Karakum Kanals zeigt das Spannungsfeld zwischen technisch-ökonomischem Fortschritt und massiven ökologischen Zerstörungen wie der Austrocknung des Aralsees.

4. Toktogul Staudamm: Hier wird die Bedeutung des Staudamms für die Energieversorgung in Kirgistan sowie die damit verbundenen Konflikte und Abhängigkeiten zur Nachbarregion beleuchtet.

5. Fazit: Das Fazit kommt zu dem Schluss, dass der kurzfristige Nutzen der Infrastrukturprojekte durch langfristige ökologische und soziale Probleme für die gesamte Region weitgehend überschattet wurde.

Schlüsselwörter

Zentralasien, Sowjetunion, Wasserverteilung, Karakum Kanal, Toktogul Staudamm, Baumwolle, Bewässerung, ökologische Folgen, Amu Darya, Naryn, Infrastruktur, Modernisierung, Nachhaltigkeit, wasserwirtschaftliche Konflikte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen sowjetischer Großprojekte zur Wasserwirtschaft in Zentralasien, insbesondere im Hinblick auf ihre ökologische und gesellschaftliche Bilanz.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung der Baumwollwirtschaft, dem Bau von Kanälen und Staudämmen sowie den resultierenden politischen und ökologischen Spannungen zwischen den zentralasiatischen Staaten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob die sowjetischen Modernisierungsprojekte zur Wasserverteilung eher als „Fluch oder Segen“ für Zentralasien zu bewerten sind.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor führt eine historische Analyse anhand von Fachliteratur durch und zieht zwei spezifische Beispiele (Karakum Kanal und Toktogul Staudamm) heran, um die Thesen zu untermauern.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der ökonomischen Beweggründe für die Modernisierungen, gefolgt von einer detaillierten Analyse der ökologischen und sozialen Folgen der beiden genannten Großprojekte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen unter anderem zentralasiatische Wasserpolitik, sowjetische Infrastrukturprojekte, ökologische Katastrophen, Baumwollanbau und regionale Abhängigkeiten.

Wie beeinflusste der Bau des Karakum Kanals die Umwelt in Turkmenistan?

Neben der Förderung von Baumwolle führte der Kanal zu massiven Umweltproblemen, darunter Bodenversalzung, Grundwasseranstiege und die Austrocknung des Aralsees durch ineffizienten Wassertransport.

Welche Bedeutung hat der Toktogul Staudamm für Kirgistan heute?

Der Toktogul Staudamm ist für Kirgistan essenziell, da er den Großteil, etwa 90%, der in der Region genutzten Elektrizität produziert und somit ein zentraler Pfeiler der nationalen Energiepolitik ist.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sowjetische Modernisierungsprojekte zur Wasserverteilung in Zentralasien. Fluch oder Segen?
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz  (Historisches Seminar)
Veranstaltung
Seminar Neuste Geschichte
Note
2,7
Autor
Max Kilburg (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
13
Katalognummer
V1328993
ISBN (eBook)
9783346827975
ISBN (Buch)
9783346827982
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sowjetunion Aralsee Karakum Kanal Toktogul Staudamm Zentralasien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Max Kilburg (Autor:in), 2020, Sowjetische Modernisierungsprojekte zur Wasserverteilung in Zentralasien. Fluch oder Segen?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1328993
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  13  Seiten
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