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Max Webers Beitrag zur Religionssoziologie. Religions-, Mystik- und Askesebegriff

Title: Max Webers Beitrag zur Religionssoziologie. Religions-, Mystik- und Askesebegriff

Term Paper , 2020 , 12 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anonym (Author)

Sociology - Religion

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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit der Religionssoziologie Max Webers und behandelt die Fragestellung „Inwiefern trug Max Weber zur Religionssoziologie bei?“. Dabei wird zunächst auf die Person Max Webers eingegangen, um seine Gedankengänge nachvollziehen zu können. Ferner wird der Religions-, Mystik- und Askesebegriff Webers erläutert. Anschließend wird das Werk „Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie“ herangezogen, um Webers Beiträge zur Religionssoziologie erfassen zu können. Zuletzt werden die Ergebnisse zusammengefasst und ein Fazit gezogen.

Beschäftigt man sich heutzutage mit der Soziologie, kommt man am Werke Max Webers nicht vorbei. Doch zu Lebzeiten Webers gab es nur wenige, die sich für seine Werke interessierten. Bis zum Heidelberger Soziologentag anlässlich seines 100. Geburtstages im Jahre 1964, war er in der deutschsprachigen Soziologie sogar fast vergessen. Im Gegensatz dazu, war er in der Soziologie in den USA bekannt, wobei in erster Linie Talcott Parsons Weber zu seiner heute überragenden Stellung verhalf. Dies gilt insbesondere für den Bereich der Religionssoziologie.

Max Weber lebte zwischen 1864 und 1920. Er studierte Jura und nahm gleichzeitig an philosophisch-kulturwissenschaftlichen und ökonomischen Lehrveranstaltungen teil. Seine Dissertation verfasste er über Handelsgesellschaften im Mittelalter. Seine Habilitationsschrift thematisiert die römische Agrargeschichte in ihrer Bedeutung für das Staats- und Privatrecht.

Er strebte zuerst eine Karriere als Rechtsanwalt an, schlug dann aber eine akademische Laufbahn ein. So setzte sich Weber am Anfang mit der Rechtswissenschaft und der Ökonomie, daneben auch mit Geschichte, Philosophie und Theologie auseinander. Durch die Beschäftigung mit der Ökonomie stellte sich Weber die Frage, wie es zur Sonderentwicklung des Okzidents kam und wieso sich nur in einem Gebiet ein Wirtschafts- und Gesellschaftssystem gebildet hat, welches sich in Form des modernen Kapitalismus über die ganze Welt verbreitet hat und ihr sein System aufgezwungen hat. Gegen Ende seines Lebens wurde er zum hervorragenden Vertreter der noch jungen Wissenschaft der Soziologie, auch wenn es, wie oben bereits erwähnt, erst nach seinem Tod Beachtung fand.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Max Weber

2.1. Biografie

2.2. Erste Gedankengänge

2.3. Weber in der Religionswissenschaft

3. Religionsbegriff nach Weber

4. Mystik- und Askesebegriff

5. Schriften zur Religionssoziologie

5.1. Die protestantische Ethik und der „Geist“ des Kapitalismus

5.2. Die protestantischen Sekten und der Geist des Kapitalismus

5.3. Die Wirtschaftsethik der Weltreligionen

5.3.1. Einleitung

5.3.2. Zwischenbetrachtung: Theorien der Stufen und Richtungen religiöser Weltablehnung

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit dem religionssoziologischen Lebenswerk von Max Weber auseinander, um dessen zentralen Beitrag für die Disziplin und das Verständnis globaler wirtschaftsethischer Entwicklungen herauszuarbeiten. Dabei wird insbesondere untersucht, wie religiös motiviertes Handeln – abseits des reinen Religionswesens – sozioökonomische Strukturen, speziell den modernen Kapitalismus, maßgeblich beeinflusst hat.

  • Biografische Analyse und intellektuelle Herkunft Max Webers
  • Theoretische Abgrenzung von Religionsbegriff, Mystik und Askese
  • Untersuchung der protestantischen Ethik als Motor kapitalistischer Geisteshaltung
  • Kritische Aufarbeitung der religionssoziologischen Schriften und Studien
  • Systematische Analyse der Wirtschaftsethik in den Weltreligionen

Auszug aus dem Buch

4. Mystik- und Askesebegriff

Die Begriffe Mystik und Askese werden von Weber im typologischen Kontrast gegenübergestellt. Dabei wird die Gefühlskultur, die die Mystik repräsentiert, mit der zur Askese gehörigen Handlungskultur kontrahiert. Hierbei ist die Askese aktiv. Diesen Terminus erklärt Max Weber als „ein gottgewolltes Handeln als Werkzeug Gottes“. Dagegen ist mit der Mystik der besinnliche Besitz des Heils, bzw. die Weltflucht gemeint. Hier ist das Individuum nicht das Werkzeug Gottes, sondern als „Gefäß des Göttlichen“ definiert. Durch eine Reihe von Merkmalen differenziert Weber beide Begriffe in einer typologischen Gegenüberstellung. Darunter sind die Begriffspaare Werkzeug und Gefäß, Leisten und Haben, Handeln und Nichthandeln/ Nichtdenken und innere Welt und äußere Welt/ablehnende Welt. Zudem bildet Max Weber eine Unterordnung der Mystik: die weltflüchtige Mystik. Damit meint Weber die vollständige Lösung von der Welt, in seinen Worten: das „Suchen eines ‚Ruhens‘ im Göttlichen“, und die „Entleerung von allem, was irgendwie an die ‚Welt‘ erinnert“. Die innerweltliche Mystik, also „die demütige Hinnahme der gegebenen sozialen Ordnung“, steht diesem gegenüber.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt Max Weber in den Kontext der Soziologie, erläutert seine historische Rezeption und definiert das Ziel, seinen Beitrag zur Religionssoziologie zu beleuchten.

2. Max Weber: Das Kapitel zeichnet den Lebensweg Webers nach, von seiner Ausbildung bis hin zu seiner wissenschaftlichen Tätigkeit, und reflektiert die Entstehung seiner religionssoziologischen Grundgedanken.

3. Religionsbegriff nach Weber: Hier wird dargelegt, dass Weber keinen religionswissenschaftlichen Wesensbegriff verfolgt, sondern den Fokus auf die Wirkung religiös motivierten Handelns legt.

4. Mystik- und Askesebegriff: Dieser Abschnitt erläutert die typologische Unterscheidung Webers zwischen aktiver Askese als „Werkzeug Gottes“ und der Mystik als kontemplativem „Gefäß des Göttlichen“.

5. Schriften zur Religionssoziologie: Das zentrale Kapitel analysiert Webers Hauptwerk, insbesondere die Zusammenhänge zwischen protestantischer Ethik, dem Geist des Kapitalismus und verschiedenen Weltreligionen sowie deren Wirtschaftsethiken.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung von Webers Analysen zusammen und betont seinen bleibenden Einfluss auf die moderne Religionssoziologie.

Schlüsselwörter

Max Weber, Religionssoziologie, Kapitalismus, Protestantische Ethik, Askese, Mystik, Wirtschaftsethik, Weltreligionen, Handeln, Rationalisierung, Calvinismus, Weltablehnung, Lebensführung, Religion, Soziologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine fundierte Einführung in die religionssoziologischen Arbeiten und Konzepte von Max Weber.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Nach einer biografischen Einordnung stehen Webers Begriffe zur Religiosität sowie seine Analysen zu wirtschaftsethischen Systemen verschiedener Religionen im Fokus.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, Webers Beitrag zur Entwicklung der Religionssoziologie anhand seiner zentralen Thesen und Schriften wissenschaftlich einzuordnen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor stützt sich auf eine hermeneutische Auswertung von Webers Schriften, Sekundärliteratur und typologische Vergleiche, wie sie für Webers Methodik charakteristisch sind.

Welche Inhalte dominieren den Hauptteil?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der protestantischen Ethik, der Unterscheidung von Kirche und Sekte sowie der vergleichenden Wirtschaftsethik der Weltreligionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist gekennzeichnet durch Begriffe wie Religionssoziologie, protestantische Ethik, Askese, Kapitalismus und rationales Handeln.

Wie unterscheidet Weber zwischen einer Kirche und einer Sekte?

Weber definiert die Kirche als eine Gnadenanstalt, in die man meist hineingeboren wird, während die Sekte ein voluntaristischer Verband religiös-ethisch Qualifizierter ist, in den man aus freiem Willen eintritt.

Was versteht man unter dem stahlharten Gehäuse?

Das „Gehäuse“ bezeichnet laut Weber die moderne Wirtschafts- und Lebensweise, in die der Mensch durch den modernen Kapitalismus gezwungen wird und die sein gesamtes Leben durchdringt.

Warum konnte Weber seine Analyse der Weltreligionen nicht vollständig abschließen?

Max Weber verstarb im Jahr 1920, bevor er seine geplante umfassende Untersuchung zum Christentum und Islam im gleichen Umfang wie die anderen Religionen vollenden konnte.

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Details

Title
Max Webers Beitrag zur Religionssoziologie. Religions-, Mystik- und Askesebegriff
College
University of Münster
Grade
1,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
12
Catalog Number
V1325050
ISBN (eBook)
9783346815910
ISBN (Book)
9783346815927
Language
German
Tags
Max Weber Religionssoziologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Max Webers Beitrag zur Religionssoziologie. Religions-, Mystik- und Askesebegriff, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1325050
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