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"Scheinvaterschaft" im Aufenthaltsrecht. Zur aktuellen Situation

Titel: "Scheinvaterschaft" im Aufenthaltsrecht. Zur aktuellen Situation

Hausarbeit , 2021 , 17 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: M.A. Gwendolin Prins (Autor:in)

Jura - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wie lässt sich das Spannungsfeld zwischen „Scheinvaterschaft“ und Aufenthaltsrecht aktuell charakterisieren, und welche Folgen ergeben sich daraus für die Praxis der Sozialen Arbeit? Dafür sollen zuallererst begriffliche, normative und zweckmäßige Grundlagen einerseits zur Vaterschaft, andererseits zum Aufenthaltsrecht skizziert werden. Mit diesem definitorischen Gerüst wird dann das oben beschriebene Spannungsfeld „‘Scheinvaterschaft‘ im Aufenthaltsrecht“ einer näheren Betrachtung unterzogen, die sich wiederum untergliedern lässt in die Darstellung von Ursachen, Hintergründen, des Nutzens und der Folgen einer missbräuchlichen Vaterschaftsanerkennung sowie deren Auswirkungen auf die Praxis Sozialer Arbeit. Am Schluss rundet ein resümierendes Fazit die Arbeit ab.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Vaterschaft: Schein oder Sein?

2. Vaterschaft

2.1 Begriffliche Bestimmungen und Normen

2.2 Zweck und Wirksamkeit der Vaterschaftsanerkennung

2.3 Vaterschaftsanfechtung

3. Aufenthaltsrecht

3.1 Begriffliche Bestimmungen und Normen

3.2 Der Aufenthaltstitel als angestrebtes Ziel

3.3 Beweggründe für einen Aufenthaltstitel

4. Spannungsfeld: „Scheinvaterschaft“ im Aufenthaltsrecht

4.1 Ursachen und Hintergründe einer missbräuchlichen Vaterschaftsanerkennung

4.2 Nutzen und Folgen einer missbräuchlichen Vaterschaftsanerkennung

4.3 Auswirkungen und Aufgaben im Praxisalltag der Sozialen Arbeit

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das komplexe Spannungsfeld zwischen der missbräuchlichen Vaterschaftsanerkennung (sogenannte „Scheinvaterschaft“) und dem deutschen Aufenthaltsrecht, um daraus spezifische Herausforderungen und Handlungsanforderungen für die Praxis der Sozialen Arbeit abzuleiten.

  • Grundlagen des Abstammungs- und Familienrechts
  • Strukturen und Bedingungen des deutschen Aufenthaltsrechts
  • Ursachen und Auswirkungen der missbräuchlichen Vaterschaftsanerkennung
  • Rolle und professionelle Haltung der Sozialen Arbeit
  • Diskriminierungsrisiken und staatliche Schutzaufträge

Auszug aus dem Buch

4.1 Ursachen und Hintergründe einer missbräuchlichen Vaterschaftsanerkennung

Zu Anfang wird das Rechtskonstrukt Vaterschaft mit dessen missbräuchlicher Anwendung in Verbindung gebracht. Der Terminus der „Scheinvaterschaft“ entstammt ursprünglich dem Scheingeschäft gemäß § 117 BGB, im Zuge dessen zwei Parteien einverständlch einen Vertragsschluss abgeben, der dem äußeren Schein eines Rechtsgeschäfts dienen soll. Bei diesem, manipulatives Verhalten in sich bergenden Phänomen „[…] wird eine Vaterschaft zu einem Kind nur zum Schein begründet, obwohl die biologischen Voraussetzungen nicht gegeben sind.“ Es beinhaltet insofern Konfliktpotenzial, da der Schein gewahrt wird, um andere Absichten zu verfolgen. Solche Absichten im Zusammenhang mit beschriebenen Scheinbekundungen, welche auch unter einer missbräuchlichen Vaterschaftsanerkennung bekannt sind, beziehen sich vor allen Dingen auf staatsangehörigkeits- und/oder aufenthaltsrechtliche Zwecke. Demgegenüber wird das Ziel einer Vater-Kind-Beziehung als bedeutender Bestandteil der Anerkennung angesehen. Es zeigt sich demnach anhand der missbräuchlichen Anerkennung, dass die Übereinstimmung von rechtlicher und biologischer Vaterschaft beileibe weder durch das Kriterium der Ehe noch durch das der Vaterschaftsanerkennung garantiert werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vaterschaft: Schein oder Sein?: Einführung in die Problematik der Scheinvaterschaft als missbräuchliche Anerkennung zur Erlangung eines Aufenthaltstitels und Skizzierung der Forschungsfrage.

2. Vaterschaft: Erläuterung der rechtlichen Grundlagen, Wirksamkeitsvoraussetzungen und des Anfechtungsprozesses bei einer Vaterschaftsanerkennung.

3. Aufenthaltsrecht: Darstellung der ausländerrechtlichen Rahmenbedingungen, von Aufenthaltstiteln sowie der Beweggründe, die Menschen zur Suche nach rechtlicher Absicherung motivieren.

4. Spannungsfeld: „Scheinvaterschaft“ im Aufenthaltsrecht: Zusammenführung der Bereiche Vaterschaft und Aufenthaltsrecht zur Analyse von Ursachen, Nutzen, Folgen und der professionellen Auswirkungen für die Soziale Arbeit.

5. Fazit: Zusammenfassende Reflexion der Ergebnisse und Ausblick auf die Relevanz von Fachwissen für Sozialarbeiter*innen im Umgang mit aufenthaltsrechtlichen Fragen.

Schlüsselwörter

Scheinvaterschaft, Aufenthaltsrecht, Vaterschaftsanerkennung, Soziale Arbeit, Migrationshintergrund, Aufenthaltstitel, Familienrecht, Missbrauch, Aufenthaltsgesetz, Diskriminierung, staatliche Leistung, Beratung, Integrationshilfe, Eltern-Kind-Verhältnis, Rechtsgrundlagen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Problematik von als „Scheinvaterschaft“ bezeichneten missbräuchlichen Vaterschaftsanerkennungen und deren Verknüpfung mit dem Aufenthaltsrecht in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit umfasst das Familien- und Abstammungsrecht, das Aufenthaltsgesetz, die Soziologie der Migration sowie die professionellen Handlungsfelder der Sozialen Arbeit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, das Spannungsfeld zwischen diesen rechtlichen Konstrukten zu charakterisieren und aufzuzeigen, welche Auswirkungen dies auf die tägliche Praxis sozialpädagogischer Fachkräfte hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine wissenschaftliche Hausarbeit, die auf einer fundierten Literaturrecherche und der systematischen Analyse rechtlicher Bestimmungen sowie fachspezifischer Diskurse basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in rechtliche Grundlagen zu Vaterschaft und Aufenthaltsrecht, gefolgt von einer detaillierten Analyse der Ursachen, Hintergründe und Konsequenzen missbräuchlicher Vaterschaftsanerkennungen.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Scheinvaterschaft, Aufenthaltsrecht, Soziale Arbeit, Migrationshintergrund und Vaterschaftsanerkennung.

Warum interessieren sich die Vermittlungsagenturen für Scheinvaterschaften?

Vermittlungsagenturen profitieren von der finanziellen Notlage der Beteiligten, indem sie mittellose deutsche Männer gegen Entgelt dazu bewegen, die Vaterschaft für Kinder ausländischer Frauen anzuerkennen, um diesen den Zugang zum Aufenthaltsrecht zu ermöglichen.

Welche Rolle spielt das Jugendamt in diesem Kontext?

Das Jugendamt ist als beurkundende Stelle mit der Thematik befasst, wobei Interviews zeigen, dass ein Spannungsfeld zwischen dem Schutzauftrag zur Förderung der Familie und der Skepsis gegenüber missbräuchlichen Fällen besteht, wobei eine Überprüfung durch die Behörden oft rechtlich unmöglich ist.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
"Scheinvaterschaft" im Aufenthaltsrecht. Zur aktuellen Situation
Hochschule
Hochschule Fresenius Idstein
Veranstaltung
Recht Soziale Arbeit
Note
1,0
Autor
M.A. Gwendolin Prins (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
17
Katalognummer
V1324511
ISBN (eBook)
9783346808851
ISBN (Buch)
9783346808868
Sprache
Deutsch
Schlagworte
scheinvaterschaft aufenthaltsrecht situation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
M.A. Gwendolin Prins (Autor:in), 2021, "Scheinvaterschaft" im Aufenthaltsrecht. Zur aktuellen Situation, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1324511
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Leseprobe aus  17  Seiten
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