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Die Entstehung des modernen Terrorismus im 19. Jahrhundert

Der Weg von der Französischen Revolution zur Propaganda der Tat

Titel: Die Entstehung des modernen Terrorismus im 19. Jahrhundert

Hausarbeit , 2008 , 14 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Michael Heina (Autor:in)

Soziologie - Krieg und Frieden, Militär

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit analysiert die wichtigsten Geschehnisse und Gedankengänge, welche zur Entstehung des modernen Terrorismus geführt haben. Dabei wird auf die Französische Revolution, speziell das régime de la terreur, eingegangen, da viele Zusammenhänge im Verlauf der Revolution einen direkten Einfluss auf die Entwicklung des Terrorismus hatten.
Auf diesen Einflüssen aufbauend wird auf die Entstehung des Anarchismus und des Terrorismus eingegangen und vor allem auf Stirner und Bakunin eingegangen werden, da sie als die Urheber und Schöpfer der Typen des Anarchismus und seiner Abwandlung im Terrorismus angesehen werden können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. DIE FRANZÖSISCHE REVOLUTION ALS WEGWEISER

2.1. REGIME DE LA TERREUR

2.2. ROBESPIERRES ERBE

3. DIE ENTSTEHUNG DES TERRORISMUS IM 19. JAHRHUNDERT

3.1. HISTORISCHE AUSGANGSLAGE NACH DER FRANZÖSISCHEN REVOLUTION

3.2. DIE BEGRÜNDUNG DES ANARCHISMUS

3.2.1. Max Stirners radikaler Individualismus

3.2.2. Grundzüge des Anarchismus

3.3. VOM ANARCHISMUS ZUM TERRORISMUS

3.3.1. Die Propaganda der Tat

3.3.2. Die ersten terrorismustheoretischen Ansätze

4. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die historischen und ideologischen Ursprünge des modernen Terrorismus, indem sie die Entwicklung von der Französischen Revolution bis hin zum Anarchismus des 19. Jahrhunderts nachzeichnet. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, welche gesellschaftlichen Entwicklungen und theoretischen Strömungen den Weg zur sogenannten „Propaganda der Tat“ bereiteten.

  • Die Rolle der Französischen Revolution und des „Régime de la terreur“ als Vorbild für staatliche Gewalt.
  • Die theoretische Begründung des Anarchismus durch Denker wie Max Stirner und Michail Bakunin.
  • Der Übergang von philosophischen Konzepten zur direkten terroristischen Praxis im 19. Jahrhundert.
  • Die Bedeutung der „Propaganda der Tat“ als Kommunikationsstrategie und revolutionäres Mittel.
  • Die Analyse früher terrorismustheoretischer Ansätze, insbesondere des „Revolutionären Katechismus“.

Auszug aus dem Buch

3.3.1. Die Propaganda der Tat

Die Entwicklung dieses Konzepts wird mehreren Männern zugeschrieben, beispielsweise wird häufig der französische Arzt und Radikale Paul Brousse als Begründer der Idee genannt, jedoch findet sich in mehreren aktuellen Quellen der Hinweis auf Carlo Pisacane als Begründer der Idee der Propaganda der Tat. (vgl. Hofmann 2007: S. 26ff., Hyperlink2: S. 10, Leber 1987: S. 53)

Pisacane war ein Revolutionär und zugleich ein Anarchist, der versuchte den Anarchismus im neugegründeten italienischen Nationalstaat zu etablieren. Seiner Idee zufolge können Ideen nur aus Taten hervorgehen und der didaktische Zweck der Gewalt kann demzufolge niemals effektiv durch Kampschriften, Plakate oder Veranstaltungen ersetzt werden. Außerdem ging er davon aus, dass das Volk nicht frei durch Bildung wird, sondern gebildet in der Freiheit. Also sei Gewalttätigkeit nicht nur notwendig, um Aufmerksamkeit zu erregen oder öffentliches Interesse für ein Anliegen zu wecken, sondern auch um zu bilden, zu informieren und schließlich die Massen für die Ziele der Revolutionen zusammenzuführen. Die Tat, oder auch die Aktion, war also gleichbedeutend mit bewaffnetem Aufstand als Wegbereiter der Revolution. (vgl. Hofmann 2007: S. 26f., Hyperlink2: S. 16)

In diesem Konzept findet sich Bakunin vollständig wieder. Seine Agitation und seine Prinzipien eher zu handeln als zu diskutieren entsprechen dem Konzept der Propaganda der Tat. Auffallend ist hier die Parallele zu der von Robespierre aufgestellten Ideologie. Die Idee, dass die Etablierung einer Gesellschaftsform nur durch Terror zu erreichen sei, beeinflusste Bakunin maßgeblich. Aber erst durch das Zusammentreffen mit seinem späteren Schüler Sergej Necaev werden die radikalen Gedanken gebündelt und der Revolutionäre Katechismus geschrieben, der die Geburtsstunde des heutigen Terrorismus darstellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Hier wird die historische Einbettung des Terrorismus skizziert und dargelegt, dass moderne terroristische Gruppierungen auf Entwicklungen des 19. Jahrhunderts basieren.

2. DIE FRANZÖSISCHE REVOLUTION ALS WEGWEISER: Dieses Kapitel beleuchtet das „Régime de la terreur“ als historisches Vorbild für systematische Gewalt und analysiert, wie diese Epoche spätere Generationen beeinflusste.

3. DIE ENTSTEHUNG DES TERRORISMUS IM 19. JAHRHUNDERT: Der Hauptteil untersucht die sozioökonomischen Bedingungen, die Entstehung des Anarchismus sowie die theoretischen Ansätze Bakunins und Necaevs, die den Terrorismus begründeten.

4. FAZIT: Das Fazit fasst die Verbindung zwischen den frühen revolutionären Ideen und den Zielen terroristischer Organisationen zusammen.

Schlüsselwörter

Terrorismus, Anarchismus, Französische Revolution, Robespierre, Propaganda der Tat, Michail Bakunin, Max Stirner, Radikalismus, Gewalt, Revolutionärer Katechismus, Ideologie, politische Theorie, 19. Jahrhundert, Narodnaya Wolya, Gesellschaftskritik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit untersucht die historischen Ursprünge des modernen Terrorismus, indem sie die ideologische und praktische Entwicklung vom Ende des 18. bis zum späten 19. Jahrhundert analysiert.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die Französische Revolution als gewaltbasiertes Herrschaftsmodell, die Entstehung anarchistischer Strömungen und die Theorie der „Propaganda der Tat“.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Verbindung zwischen der Radikalisierung während der Französischen Revolution und der Entstehung terroristischer Organisationen im 19. Jahrhundert aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische und politikwissenschaftliche Analyse, die auf der Auswertung relevanter Literatur und politiktheoretischer Primärquellen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Ausgangslage nach 1789, die philosophischen Grundlagen des Anarchismus bei Stirner und Bakunin sowie die methodische Umsetzung der „Propaganda der Tat“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Terrorismus, Anarchismus, Propaganda der Tat, Französische Revolution, Radikalisierung und Gewaltlegitimation sind die prägenden Begriffe.

Inwiefern hat die Französische Revolution den Terrorismus geprägt?

Die Arbeit argumentiert, dass das „Régime de la terreur“ unter Robespierre zukünftigen Terroristen erstmals demonstrierte, wie ein gewaltbasiertes System zur Durchsetzung utopischer Ziele genutzt werden kann.

Was genau ist unter „Propaganda der Tat“ zu verstehen?

Der Begriff beschreibt den Ansatz, dass politische Ziele nicht primär durch Diskussionen, sondern durch direkte, oft gewaltsame Taten erreicht werden müssen, um die Massen zu mobilisieren oder Aufmerksamkeit zu erzwingen.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Entstehung des modernen Terrorismus im 19. Jahrhundert
Untertitel
Der Weg von der Französischen Revolution zur Propaganda der Tat
Hochschule
Universität Münster  (Institut für Soziologie)
Veranstaltung
Zur neuen Karriere des Krieges
Note
1,7
Autor
Michael Heina (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
14
Katalognummer
V132277
ISBN (eBook)
9783640387779
ISBN (Buch)
9783640388158
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Entstehung Terrorismus Jahrhundert Französischen Revolution Propaganda
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Michael Heina (Autor:in), 2008, Die Entstehung des modernen Terrorismus im 19. Jahrhundert, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/132277
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Leseprobe aus  14  Seiten
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