Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit folgender Frage: "Welche Auswirkung hat die Persönlichkeit eines US-Präsidenten auf seinen Erfolg im Amt?" Diese soll anhand einer Betrachtung der Persönlichkeiten von James Buchanan und Abraham Lincoln deren Misserfolg bzw. Erfolg erklären.
Aufgebaut ist meine Hausarbeit wie folgt: Das erste Kapitel beinhaltet konzeptionelle Überlegungen hinsichtlich der Definitionen von Persönlichkeit und Erfolg, der Variablenkonstellation, der Theorieauswahl, des theoretischen Bezugsrahmens, der Fallauswahl und dem ausgewählten Forschungsdesign sowie der Operationalisierbarkeit der untersuchten Variablen. Das zweite Kapitel beinhaltet die empirischen Überprüfungen und im dritten Kapitel soll abschließend versucht werden, zu schlussfolgern, welche Auswirkung die Persönlichkeit des Amtsinhabers auf seinen Erfolg im Amt hat.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Konzeptionelle Überlegungen
2.1 Grundlegende Überlegungen
2.1.1 Anforderungen und Rollenerwartungen an einen US-Präsidenten
2.1.2 Definition von Persönlichkeit und Erfolg
2.1.3 Variablenkonstellation – abhängige, potentielle unabhängige Variable(n) und Kontextvariable
2.2 Theoretische Überlegungen
2.2.1 Kurzer Überblick über den aktuellen Forschungs- und Theorie- (be)stand und Begründung der getroffenen Theorieauswahl
2.2.2 Theoretischer Bezugsrahmen mit theoriegestützter Auswahl unabhängiger Variablen – Kommunikationsfähigkeit, Organisationsfähigkeit, politische Fähigkeiten, Vision, kognitiver Stil und emotionale Intelligenz
2.3 Fallauswahl und Forschungsdesign
2.4 Operationalisierung
3. Empirische Überprüfungen
4. Fazit
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht die Forschungsfrage, welche Auswirkungen die Persönlichkeit eines US-Präsidenten auf seinen Erfolg im Amt hat, und setzt hierfür die Präsidentschaften von James Buchanan und Abraham Lincoln in einen vergleichenden Kontext.
- Analyse des Einflusses präsidialer Persönlichkeitsmerkmale auf den Erfolg im Amt
- Anwendung des theoretischen Konzepts nach Fred I. Greenstein
- Operationalisierung mittels sechs zentraler Führungsqualitäten
- Vergleichende Fallstudie zwischen James Buchanan und Abraham Lincoln
- Most-Similar-Case-Design zur Untersuchung kausaler Zusammenhänge
Auszug aus dem Buch
1. Einleitung
Bereits in der Antike bestand Interesse an der Beschreibung und der Bewertung bedeutender und geschichtsträchtiger Personen, die beispielsweise als Strategen oder Staatsmänner ihre jeweilige Zeit gestalteten und prägten. Der antike griechische Schriftsteller Plutarch, der zahlreiche biographische und philosophische Abhandlungen verfasste, begann mit seinem bekanntesten und berühmt gewordenen Werk – den Doppel- oder Parallelbiographien – die Basis für die politische Biographie zu bilden. Er verglich je einen großen Griechen mit einem großen Römer, die ähnliche Lebensläufe und Persönlichkeiten aufwiesen und versuchte, auf die auffallenden Stärken (z.B. Bescheidenheit, Gerechtigkeit und Weisheit) und Schwächen (z.B. Größenwahn, Intriganz und Rachsucht) aufmerksam zu machen. Die Praktik, bedeutende und geschichtsträchtige Politiker zu beschreiben und zu bewerten, ist in den folgenden Jahrhunderten eine geschätzte Tradition geworden und hat sich auch in der Moderne etabliert.
In den Vereinigten Staaten von Amerika beispielsweise werden Beschreibungen und Bewertungen der Präsidenten praktiziert bis zelebriert – renommierte Geschichts- und Politikwissenschaftler analysieren die Amtszeiten, erläutern Erfolge und Misserfolge und rangieren die Amtsinhaber in sogenannten Presidential Rankings.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die historische Tradition der Bewertung von Staatsmännern ein und leitet die Forschungsfrage über den Einfluss der Persönlichkeit auf den Erfolg von US-Präsidenten her.
2. Konzeptionelle Überlegungen: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Arbeit erarbeitet, einschließlich der Definition von Erfolg und Persönlichkeit sowie der Auswahl von Greensteins Konzept zur Analyse der Führungsqualitäten.
3. Empirische Überprüfungen: In diesem Teil erfolgt die angewandte Analyse der beiden Fallbeispiele Buchanan und Lincoln anhand der definierten Variablen, um die theoretischen Annahmen zu belegen.
4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der vergleichenden Untersuchung zusammen und bestätigt die Kausalität zwischen den persönlichen Eigenschaften eines Präsidenten und seinem Erfolg oder Misserfolg im Amt.
Schlüsselwörter
US-Präsident, Persönlichkeit, Erfolg im Amt, Führung, Politische Wissenschaft, James Buchanan, Abraham Lincoln, Presidential Rankings, Führungsqualitäten, Kausalität, Fallstudie, politische Macht, Exekutive, historische Analyse, Führungsstil.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Persönlichkeit eines US-Präsidenten und dessen Erfolg während seiner Amtszeit.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die Theorie politischer Führung, die Analyse präsidialer Führungsqualitäten und der Vergleich zwischen historisch erfolgreichen und gescheiterten Amtsinhabern.
Was ist die primäre Forschungsfrage?
Die Arbeit fragt konkret: Welche Auswirkung hat die Persönlichkeit eines US-Präsidenten auf seinen Erfolg im Amt?
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird ein qualitatives Most-Similar-Case-Design verwendet, um zwei spezifische Fälle (Buchanan und Lincoln) miteinander zu vergleichen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden sowohl theoretische Kriterien für präsidiale Führung definiert als auch der empirische Vergleich zwischen Buchanan und Lincoln anhand von sechs Qualitäten durchgeführt.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe sind US-Präsident, Erfolg im Amt, Führungsqualitäten, Kausalität und Greenstein.
Warum wurden genau James Buchanan und Abraham Lincoln als Vergleichsfälle gewählt?
Sie dienen als eindrucksvolle Beispiele für gegensätzliche Erfolgsbilanzen, die stark auf ihre unterschiedlichen Persönlichkeitsstrukturen zurückgeführt werden können.
Welche spezifischen Führungsqualitäten werden zur Analyse herangezogen?
Die Analyse basiert auf den von Fred I. Greenstein definierten Kriterien: Public Communicator, Organizational Capacity, Political Skill, Vision, Cognitive Style und Emotional Intelligence.
- Arbeit zitieren
- Maximilian Vogt (Autor:in), 2021, James Buchanan und Abraham Lincoln. Ein Vergleich des schlechtesten mit dem besten US-Präsidenten, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1322687