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Die digitalisierte Spielkultur. Wie verändert sie das Spielen der Kinder und welche Auswirkungen gibt es?

Titel: Die digitalisierte Spielkultur. Wie verändert sie das Spielen der Kinder und welche Auswirkungen gibt es?

Hausarbeit , 2022 , 14 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Medienpädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Fragestellung dieser Arbeit lautet: Inwieweit verändert eine digitalisierte Spielkultur das Spielen heranwachsender Kinder und wie wirkt sich diese aus? Zunächst wird dazu im theoretischen Teil ein kurzer historischer Blick auf das Spielen geworfen, die Bedeutung des Spielens für die Erziehung von Heranwachsenden erläutert und die digitalisierte Spielkultur dargestellt. Im Hauptteil dieser Arbeit wird dann auf der Grundlage des theoretischen Teils die veränderte Erziehung heranwachsender Kinder im Kontext einer digitalisierten Spielkultur dargestellt und die Auswirkungen auf die Kinder und Eltern erläutert. Im Fazit werden die wesentlichen Erkenntnisse dieser Arbeit zusammenfassend dargestellt.

In nahezu allen Zeitaltern und Epochen der Menschheit ist gespielt worden und in der Betrachtung kindlicher Spielaktivitäten im Kontext der Bedeutung für die pädagogische und soziokulturelle Umwelt, gilt das Spielen als wichtiger Teil der Erziehung des Menschen, in Abhängigkeit und Ausprägung der zeitlichen Einordnung und verschiedener Kulturen. Nach Siegfried Bernfeld (1924/1994) gilt die Erziehung „als Summe der Reaktionen einer Gesellschaft auf die Entwicklungstatsache“ und diese Reaktionen unterscheiden sich immer in ihrer jeweiligen zeitgeschichtlichen und kulturellen Einordnung.

Digitale Endgeräte und ihre Nutzung etablieren sich zunehmend in den Familien und bereits auch schon unter Kindern, die das fünfte Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Sei es die zunehmende Nutzung digitaler Medien zum Vorlesen der Eltern, der Bedieneinsatz zur Beschäftigung der Kinder (bei Kindern mit drei Jahren liegt hier der Wert, von denen, die allein vor dem Fernseher beschäftigt werden, bei 46 %), die zunehmende Anzahl an Fernsehgeräten im Kinderzimmer (17 % bei den vierjährigen Kindern), oder der Anteil der Computer- und Videospielnutzung der Kinder (25 % bei vierjährigen, ca. 40 % schon bei den fünfjährigen Kindern). Wenn innerhalb dieser Arbeit von einer digitalisierten Spielkultur gesprochen wird, beziehe ich mich auf die Medien wie Computer, Laptop/Notebook, Spielkonsolen, Handy/Smartphone, iPads, welche von Kindern zum Spielen verwendet werden können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Erziehung durch Spielen

2.2 Digitalisierte Spielkultur

3 Auswirkungen einer digitalisierten Spielkultur

3.1 Veränderte Erziehung

3.2 Auswirkungen auf die Kinder

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der zunehmenden Digitalisierung auf die kindliche Spielkultur und die daraus resultierenden Konsequenzen für die Erziehung sowie die Entwicklung von Kindern im Kontext einer veränderten Medienwelt.

  • Historische und pädagogische Bedeutung des Spielens
  • Entwicklung und Merkmale der digitalisierten Spielkultur
  • Veränderung von Spielräumen und Erziehungspraktiken
  • Implikationen für die medienpädagogische Begleitung durch Eltern
  • Die Rolle digitaler Medien in der Identitätsentwicklung und Alltagsbewältigung

Auszug aus dem Buch

2.1 Erziehung durch Spielen

Zur Zeit der Antike galt das Spielen der Kinder für den Philosophen Platon als ein Mittel zur kulturellen Tradierung, also einer Weitervermittlung kultureller Traditionen und kulturellen Wissens und darüber hinaus sieht Platon im Spielen ein Hineinwachsen der Kinder in das Gemeinwesen. Im Mittelalter verbreitete der Theologe, Mathematiker und Erziehungspraktiker Vittorino da Feltre die Sichtweise, dass das Spielen von Kindern und Jugendlichen nicht dem alleinigen Bildungszweck dient, sondern darüber hinaus in sich selbst einen Bildungswert für die Kinder und Jugendlichen bietet.

In der Altdorfer Schulordnung von 1575 hieß es schon: „Über ein stund zu spielen und kurtzweilen (soll) nicht gestattet werden“, also eine klare Trennung zwischen dem Spielen und Lernen innerhalb des schulischen Kontextes. Auch heutzutage beläuft sich das spielerische Interagieren in Schulen weitläufig auf die Zeit in den Pausen und in den Vertretungsstunden, doch auch im Rahmen vom „normalen“ Unterricht werden durch didaktische Spiele Lerninhalte vermittelt.

„Das Spiel dient dem wirklichen Menschen, sich das Ideal des allseitig entwickelten Individuums anzuverwandeln, die Welt als eine menschliche zu erschließen. Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist und er ist da ganz Mensch, wo er spielt.“ - Friedrich Schiller, Über die ästhetische Erziehung des Menschen. Nach Schiller benötigt der Mensch also das Spielen zur Vervollkommnung seines Mensch-Seins. In den Anfängen der Moderne war man der Auffassung, dass das Spiel von Kindern und Jugendlichen ein Ausdruck der Entwicklung und Erziehung dieser ist, sowie das Spiel sich als Ausdruck eines Bedürfnisses darstellt, dass Kinder in ihrer Umwelt tätig sind und sich die Welt gleichsam aneignen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert das Thema der digitalisierten Spielkultur und stellt die Forschungsfrage nach den Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung sowie die Erziehungsrolle der Eltern.

2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel beleuchtet die historische Bedeutung des Spielens für die menschliche Entwicklung und zeichnet die Entstehung der digitalisierten Spielwelt nach.

3 Auswirkungen einer digitalisierten Spielkultur: Hier werden die durch Digitalisierung veränderten Spielräume und Erziehungspraktiken sowie die spezifischen Auswirkungen auf Kinder analysiert.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse über die veränderte Kindheit im digitalen Raum zusammen und betont den medienpädagogischen Handlungsbedarf von Eltern.

Schlüsselwörter

Spielpädagogik, Digitalisierung, Mediennutzung, kindliche Entwicklung, Erziehung, digitale Spielkultur, Medienkompetenz, Spielräume, Identitätsentwicklung, Sozialisierung, Kindheit, Smartphone, Medienpädagogik, Generationenkonflikt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie digitale Medien und die fortschreitende Digitalisierung die traditionelle Spielkultur von Kindern beeinflussen und welche Auswirkungen dies auf deren Sozialisation und Erziehung hat.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Publikation behandelt?

Die Arbeit fokussiert sich auf die historische Bedeutung des Spiels, die Charakteristika moderner digitaler Spielwelten, die Veränderung privater und öffentlicher Spielräume sowie die elterliche Rolle im Erziehungsprozess.

Was ist die primäre Forschungsfrage der Arbeit?

Die zentrale Fragestellung lautet: „Inwieweit verändert eine digitalisierte Spielkultur das Spielen heranwachsender Kinder und wie wirkt sich diese aus?“

Welche wissenschaftliche Methodik wurde für die Analyse gewählt?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Reflexion und Literaturanalyse, die verschiedene pädagogische und mediensoziologische Ansätze zusammenführt.

Was sind die inhaltlichen Schwerpunkte im Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil widmet sich der veränderten Erziehung im Kontext der Digitalisierung sowie der Frage, wie Kinder und Eltern die neuen, oft undurchsichtigen digitalen Spielräume aktiv gestalten oder durch diese beeinflusst werden.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am treffendsten?

Wichtige Begriffe umfassen die Spielpädagogik, Medienkompetenz, Verhäuslichung, intergenerationelle Kommunikation und die Auswirkungen des mobilen Spielens auf die Identitätsbildung.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle der Eltern bei der Mediennutzung ihrer Kinder?

Eltern werden in einem Dilemma zwischen dem Wunsch nach Förderung durch digitale Teilhabe und Ängsten vor schädlichen Einflüssen sowie einer wahrgenommenen Undurchsichtigkeit der digitalen Medienwelt gesehen, was einen erhöhten medienpädagogischen Handlungsbedarf erfordert.

Was bedeutet der Begriff „Verhäuslichung“ in diesem Zusammenhang?

Der Begriff beschreibt die Tendenz, dass für Kinder geeignete Spielräume aus dem öffentlichen Raum verschwinden und sich zunehmend in private, kontrollierte Umgebungen innerhalb des Hauses verlagert haben.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die digitalisierte Spielkultur. Wie verändert sie das Spielen der Kinder und welche Auswirkungen gibt es?
Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg  (Erziehungswissenschaft, insbesondere Bildungs- und Erziehungstheorie sowie philosophische Grundlagen)
Veranstaltung
Wissenschaftstheoretische, methodologische, geistes- und sozialwissenschaftliche Forschungsfragen in der Erziehungswissenschaft: Bildung, Differenz und plurale Gesellschaften
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
14
Katalognummer
V1322088
ISBN (eBook)
9783346811868
ISBN (Buch)
9783346811875
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Spielen Spielkultur Digitalisierung Kinder digitale Spielkultur Heranwachsend Erziehung Erziehungswissenschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2022, Die digitalisierte Spielkultur. Wie verändert sie das Spielen der Kinder und welche Auswirkungen gibt es?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1322088
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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