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Die Wahl Friedrichs I. von Schwaben im Jahre 1152. Inwiefern war er als Nachfolger von Konrad III. geplant?

Title: Die Wahl Friedrichs I. von Schwaben im Jahre 1152. Inwiefern war er als Nachfolger von Konrad III. geplant?

Term Paper , 2016 , 15 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

History - Miscellaneous

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Summary Excerpt Details

Die Leitfrage der Arbeit ist, inwiefern die Krönung Friedrichs geplant war. Im Folgenden soll sich kleinschrittig mit der Thematik auseinandergesetzt werden. Zusätzlich wird noch am Ende darauf eingegangen, wie die Königsernennung 1152 von den Menschen früher aufgefasst wurde. Da sich zeitlich nur auf die Königswahl beschränkt werden soll, wird nicht mehr erwähnt, wie sich bestimmte Ereignisse, um die Zeit der Krönung herum, auf die Jahre nach dieser und sogar später auswirkten.

Zunächst soll die Leitfrage ausgearbeitet werden, indem einzelne geschichtliche Ereignisse rund um die Thematik eingeführt und näher erläutert werden. Auch der Aspekt der Krönung und durch was diese damals ihre Begründung fand, wird im zweiten Teil der Arbeit näher beleuchtet. Zum Schluss gibt es ein Fazit, in dem die Forschungsfrage beantwortet werden soll.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Ausarbeitung der Leitfrage

2.1 Zweifel an der Zufälligkeit des Ereignisses

2.2 Warum Barbarossa und nicht Konrads Sohn?

2.3 Die Abmachung Konrads und Friedrichs

2.4 Die Bedeutung des Wunsches von Konrad

2.5 Friedrichs Bündnisse

2.6 Begründung der Krönung aus damaliger Perspektive

3. Fazit

4. Quellen- und Literaturverzeichnis

4.1 Quellenverzeichnis

4.2 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Hintergründe der Wahl Friedrichs I. (Barbarossa) zum römisch-deutschen König im Jahr 1152 mit dem primären Ziel zu klären, inwiefern seine Thronbesteigung als Ergebnis einer geplanten Nachfolgeregelung durch Konrad III. betrachtet werden kann.

  • Historische Analyse der Königswahl von 1152
  • Untersuchung der diplomatischen Bündnisse Friedrichs I.
  • Kritische Würdigung zeitgenössischer Quellen, insbesondere der Gesta Frederici
  • Analyse der Rolle von Konrad III. bei der Nachfolgeplanung
  • Beleuchtung der politischen Dynamiken zwischen Staufern und Welfen

Auszug aus dem Buch

2.5 Friedrichs Bündnisse

Da vor der Krönung eine Abmachung zwischen Barbarossa und Konrad stattgefunden haben muss, ist die nächste Frage, wie Friedrich damit umging. Im Folgenden wird das Augenmerk auf zwei Ansätze gelegt. Eine These geht davon aus, dass Friedrich bei der Königswahl den drei anderen anwesenden Kandidaten versprochen habe sie zu wählen, vorausgesetzt sie übertrügen ihm das Stimmrecht, und letztlich habe er sich dann selbst gewählt. Dieser Vorfall scheint allerdings unglaubwürdig, denn die verfügbaren Quellen lassen ein solches Ereignis nicht ernsthaft vermuten. Schmidt bezeichnet diese Theorie als „[abstruse] Herangehensweise“, denn ist die Begründung derjenigen, die von dieser überzeugt sind, unzulänglich und in keiner Quelle so nachzuprüfen. Ein anderer Ansatz hingegen spekuliert, ob Friedrich sich nicht einen guten Kontakt zu wichtigen Persönlichkeiten, die später bei der Königswahl anwesend waren und für ihn hätten wählen können, verschafft habe und dies letztendlich für seine Wahl verantwortlich war.

Wie schon in der Einleitung hingewiesen wurde, spielten persönliche Kontakte im Mittelalter, somit auch zur Zeit Barbarossas, eine wichtige Rolle. Unter Berücksichtigung dieser Tatsache schreibt Knut Görich in Friedrich Barbarossa. Eine Biographie unter anderem von möglichen Bündnissen, welche von Friedrich hätten getroffen werden können. Dabei fängt er bei dem bereits erwähnten Bischof von Freising an, welcher wie ebenfalls schon angeführt, um eine bestmögliche Darstellung Friedrichs bemüht war. Die Ursache hierfür liegt darin, dass Otto sich als Gegenleistung Hilfe für die Freisinger Bischofskirche versprach, welche von Welfen zerstört wurde. Tatsächlich erhielt Otto Unterstützung für seine Kirche und ihm wurde sogar die Reichsabtei Niederaltaich zugesprochen. Dies wirft ein vollkommen anderes Licht auf die Gesta Frederici, denn Otto wollte für die Art und Weise, wie er über Friedrich schrieb, eigene Interessen umsetzen. Mit dieser Information wirken die Aussagen über Barbarossa nun eher zweifelhaft und man kann dem Werk seinen Neutralitätswert nicht mehr zusprechen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet den historischen Kontext der Thronfolge von 1152 und formuliert die Leitfrage nach der Planung hinter der Wahl Friedrichs I.

2. Ausarbeitung der Leitfrage: In diesem Kapitel wird kritisch hinterfragt, ob die Königswahl Friedrichs ein "Zufall" war oder ob politische Machtinstrumente zum Erfolg führten.

2.1 Zweifel an der Zufälligkeit des Ereignisses: Analysiert die Unglaubwürdigkeit der Quellen und die für damalige Verhältnisse bemerkenswerte Schnelligkeit der Krönungsabläufe.

2.2 Warum Barbarossa und nicht Konrads Sohn?: Untersucht die familiären Konflikte zwischen Staufern und Welfen sowie die Eignung Friedrichs als friedensstiftende Instanz.

2.3 Die Abmachung Konrads und Friedrichs: Behandelt die historische Überlieferung einer möglichen direkten Absprache zwischen dem erkrankten Konrad III. und Friedrich I.

2.4 Die Bedeutung des Wunsches von Konrad: Erläutert die Limitationen königlicher Macht bei der Nachfolgebestimmung aufgrund der damaligen Rechtslage und Wahlpraxis.

2.5 Friedrichs Bündnisse: Detailliert die strategisch aufgebauten persönlichen Netzwerke Friedrichs, die seine Wahl maßgeblich begünstigten.

2.6 Begründung der Krönung aus damaliger Perspektive: Beschreibt, wie die zeitgenössische Öffentlichkeit die Thronbesteigung als göttliches Zeichen interpretierte.

3. Fazit: Die Arbeit resümiert, dass die Wahl Friedrichs I. kein reiner Zufall war, sondern das Ergebnis eines geplanten Prozesses und aktiver Vernetzung.

4. Quellen- und Literaturverzeichnis: Umfasst die verwendeten Primärquellen und die wissenschaftliche Fachliteratur zur Stauferzeit.

Schlüsselwörter

Friedrich I. Barbarossa, Konrad III., Königswahl 1152, Staufer, Welfen, Gesta Frederici, Thronfolge, Otto von Freising, Mittelalter, Politik, Diplomatie, Machtpolitik, designating, Königskrönung, Historische Analyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Umstände der Königswahl von Friedrich I. Barbarossa im Jahr 1152 und hinterfragt, ob diese Wahl einem bewussten Plan folgte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die Machtstrukturen des 12. Jahrhunderts, der Konflikt zwischen Staufern und Welfen sowie die strategische Netzwerkbildung Barbarossas.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Die zentrale Frage lautet, inwiefern Friedrich I. als Nachfolger von Konrad III. geplant war und welche Rolle die strategische Handlungsweise Friedrichs dabei einnahm.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor führt eine quellenkritische Analyse durch, bei der er zeitgenössische Werke wie die "Gesta Frederici" und die "Kölner Königschronik" mit moderner Forschungsliteratur abgleicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit den Bündnissen Friedrichs, der kritischen Betrachtung der "Zufälle" bei der Wahl sowie den rechtlichen Rahmenbedingungen der damaligen Thronfolge.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Barbarossa, Königswahl 1152, Staufer, Welfen, politische Vernetzung und Quellenkritik.

Welche Rolle spielte der Konflikt zwischen Welfen und Staufern bei der Wahl?

Der Konflikt war prägend für die Zeit; da Friedrich I. beiden Familien entstammte, wurde er als ideale Figur gesehen, um die verhärteten Fronten durch seine Person zu überwinden.

Warum spielt die Gesta Frederici eine so wichtige Rolle?

Sie gilt als das Hauptwerk über die Zeit Barbarossas, weist jedoch eine einseitig positive Darstellung auf, da der Autor Otto von Freising persönliche Interessen mit der Macht Friedrichs verknüpfte.

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Details

Title
Die Wahl Friedrichs I. von Schwaben im Jahre 1152. Inwiefern war er als Nachfolger von Konrad III. geplant?
College
University of Paderborn  (Historisches Institut)
Course
Friedrich I. Barbarossa und seine Zeit
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2016
Pages
15
Catalog Number
V1321828
ISBN (eBook)
9783346805843
ISBN (Book)
9783346805850
Language
German
Tags
friedrich barbarossa friedrich barbarossa friedrich barbarossa I friedrich barbarossa I. friedrich I barbarossa friedrich I. barbarossa friedrich von schwaben friedrich I von schwaben friedrich I. von schwaben wahl konrad konrad III konrad III. geschichte geschichtsquelle historische quelle quellenanalyse quelleninterpretation gesta frederici otto von freising nachfolger krönung staufer regesta imperii mittelalter mittelalterliche epoche geschichte des mittelalters görich knut görich königswahl otto friedrich thronfolge kaiser kaisergeschichte welfen otto otto rahewin krönung barbarossa adelsgeschlecht welfisches geschlecht staufisches geschlecht kölner königschronik königschronik königstitel 12 jahrhundert 12. jahrhundert 12 jhdt 12. jhdt 12. jhdt. 12 jhdt. bündnis bündnisse herrscher herrschergeschichte deutschland deutsches reich heiliges römisches reich heiliges römisches reich deutscher nation bamberger dom gebhard von würzburg heinrich der löwe
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Anonym (Author), 2016, Die Wahl Friedrichs I. von Schwaben im Jahre 1152. Inwiefern war er als Nachfolger von Konrad III. geplant?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1321828
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