Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Luise und Ferdinand im Drama "Kabale und Liebe" von Friedrich Schiller

Titel: Luise und Ferdinand im Drama "Kabale und Liebe" von Friedrich Schiller

Hausarbeit , 2021 , 38 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Isabel Bohn (Autor:in)

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser literaturbasierten Arbeit soll exemplarisch die Motivation der Figuren Luise und Ferdinand aus dem Drama beziehungsweise bürgerlichen Trauerspiel "Kabale und Liebe" hinsichtlich ihrer Motivation analysiert werden. Der Fokus liegt dabei auf den gemeinsamen Szenen und den jeweiligen Monologen. Diese haben eine handlungsdeterminierende Motivierung inne und verdienen deshalb besondere Aufmerksamkeit. Dabei wird so vorgegangen, dass die Handlungen der Figuren, auch in Interaktion, nach den Ausführungen von Jens Eder, die sich eigentlich auf Filme beziehen, aufgeschlüsselt werden. Es ist, aufgrund der Ähnlichkeit von Dramen und Filmen, davon auszugehen, dass sich seine Erkenntnisse auch auf die Dramatik beziehen lassen. Denn bei beiden Prozessen sind die auftretenden Figuren von Plurimedialität geprägt, sie treten in sie leibhaftige Präsentation auf die Bühne.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlage: Figurenmotivationsanalyse im Drama

3. Analyse der Figurenmotivation von Luise und Ferdinand

3.1. Erster Akt, vierte Szene: Ferdinand und Luise

3.2. Zweiter Akt, fünfte Szene: Ferdinand und Luise

3.3. Zweiter Akt, sechste Szene: Ferdinand und Luise

3.4. Dritter Akt, vierte Szene: Ferdinand und Luise

3.5. Dritter Akt, fünfte Szene: Luise

3.6. Vierter Akt, zweite Szene: Ferdinand

3.7. Vierter Akt, vierte Szene: Ferdinand

3.8. Fünfter Akt, zweite Szene: Ferdinand und Luise

3.9. Fünfter Akt, vierte Szene: Ferdinand

3.10. Fünfter Akt, sechste Szene: Ferdinand und Luise

3.11. Fünfter Akt, siebte Szene: Ferdinand und Luise

4. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese wissenschaftliche Arbeit analysiert die handlungsleitenden Motivationen der Protagonisten Luise und Ferdinand im bürgerlichen Trauerspiel "Kabale und Liebe" von Friedrich Schiller, wobei ein besonderer Fokus auf den gemeinsamen Szenen und den Monologen liegt.

  • Übertragung der filmtheoretischen Motivationsanalyse nach Jens Eder auf das Drama.
  • Untersuchung von handlungsdeterminierenden Motiven in spezifischen Interaktionsszenen.
  • Analyse des Einflusses von psychologischen Mustern auf die dramatische Handlung.
  • Bewertung der unterschiedlichen Fallhöhen und Konfliktpotenziale der Figuren.

Auszug aus dem Buch

3.1. Erster Akt, vierte Szene: Ferdinand und Luise

In dieser Szene treten Ferdinand und Luise zum ersten Mal zusammen auf. Luise ist bei ihren Eltern, den Millers, zuhause und Ferdinand besucht sie dort. Er gesteht ihr seine Liebe doch Luise äußert Zweifel an der Beziehung aufgrund des Ständeunterschieds. In den Szenen zuvor hat sie mit ihrem Vater gesprochen, welcher ihr den Bund zu Ferdinand auszureden versuchte.

Ferdinand gesteht Luise seine Liebe und beruhigt ihre Sorgen über die Ständeungleichheit. Er sorgt sich um sie und merkt zu Beginn der Szene, dass Luise von etwas bedrückt wird: „Du bist blaß, Luise?“ (I.4, S. 14, V. 6). Sein Handeln ist diegetisch bzw. psychologisch motiviert, da er Luise liebt und sich deshalb um sie sorgt und sie beruhigen will: „An diesem Arm soll meine Luise durchs Leben hüpfen;“ (I.4, S. 15, V. 29). Auch Luises Verhalten, ihre Sorgen und Ängste sind psychologischer Natur, da eine Ständeunterschied in der fiktiven Welt nicht gutgeheißen wird. Ihr Verhalten ist logisch und in der fiktiven Welt nachvollziehbar, da ihre Sorgen durch den Vater und die äußeren Gegebenheiten verstärkt werden. Zum anderen hat das Verhalten der beiden Figuren aber auch dramaturgischen Grund, da aufgrund der Gattungsspezifik und der Autorenintention ein Ständeunterschied zwischen den Figuren existieren muss. Durch die Liebe zwischen Ferdinand und Luise, die in dieser Szene gezeigt wird, konstituiert sich überhaupt der Inhalt des Dramas.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema der Figurenanalyse, der Relevanz der Motivation für die Kohärenz von Dramenfiguren und Vorstellung der methodischen Vorgehensweise auf Basis von Jens Eder.

2. Grundlage: Figurenmotivationsanalyse im Drama: Darstellung der theoretischen Basis, insbesondere der psychologischen und dramaturgischen Aspekte von Motivation, Bedürfnissen und Plots, angewandt auf fiktive Figuren.

3. Analyse der Figurenmotivation von Luise und Ferdinand: Detaillierte Untersuchung ausgewählter Einzelszenen des Dramas hinsichtlich der psychologischen und dramaturgischen Motivierung der Protagonisten.

4. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse zur Motivationsanalyse und Ausblick auf weitere Forschungspotenziale in Bezug auf Figurenmotivation und Figurenkonstellationen.

Schlüsselwörter

Kabale und Liebe, Friedrich Schiller, Figurenanalyse, Motivationsanalyse, Jens Eder, Psychologie, Drama, Protagonisten, Luise, Ferdinand, Handlungsmotivation, Bedürfnispyramide, Dramaturgie, Fallhöhe, Handlungsverlauf

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit fokussiert sich auf die theoretische und praktische Analyse der Motivationen, die das Verhalten der Figuren Luise und Ferdinand im Drama "Kabale und Liebe" steuern.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit verbindet Konzepte der Filmdramaturgie nach Jens Eder mit der Analyse eines klassischen bürgerlichen Trauerspiels, um menschliche Motive, Instinkte und psychologische Konflikte zu hinterfragen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, nachzuweisen, dass sich eine auf Filmanalyse basierende Motivationsprüfung erfolgreich auf dramatische Texte anwenden lässt, um das Handeln von Schiller-Figuren tiefgreifender zu erklären.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Analyse stützt sich auf eine literaturbasierte Methodik, die zentrale Konzepte zur Figurenanalyse (u.a. Maslowsche Bedürfnispyramide, diegetische vs. außerdiegetische Motivierung) heranzieht und diese aspektgeleitet auf die Primärliteratur transferiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden sukzessive elf Schlüsselszenen des Dramas durchgegangen, um die Entwicklung der handlungsleitenden Motive, Konflikte und psychologischen Zustände von Luise und Ferdinand nachzuvollziehen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie "Handlungsmotivation", "Figurenkonstellation", "dramaturgische Funktion" und "psychologische Kohärenz" geprägt.

Welche Rolle spielt die Bedürfnispyramide nach Maslow in dieser Analyse?

Sie dient als Analyseinstrument, um zu klassifizieren, auf welcher Stufe sich die Bedürfnisse der Figuren bewegen – etwa zwischen körperlicher Unversehrtheit und dem höheren Bedürfnis nach Liebe – und wie Verschiebungen dieser Bedürfnisse das Handeln beeinflussen.

Was unterscheidet das Handeln von Luise von dem von Ferdinand?

Die Analyse arbeitet heraus, dass Luise meist rationaler und altruistischer agiert, während Ferdinand stärker von Impulsivität, emotionalen Kontrollverlusten und einer sich im Verlauf zum Rachewunsch wandelnden Motivation getrieben ist.

Ende der Leseprobe aus 38 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Luise und Ferdinand im Drama "Kabale und Liebe" von Friedrich Schiller
Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen
Note
2,0
Autor
Isabel Bohn (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
38
Katalognummer
V1318406
ISBN (eBook)
9783346801234
ISBN (Buch)
9783346801241
Sprache
Deutsch
Schlagworte
luise ferdinand drama kabale liebe friedrich schiller
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Isabel Bohn (Autor:in), 2021, Luise und Ferdinand im Drama "Kabale und Liebe" von Friedrich Schiller, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1318406
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  38  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum