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Übersetzung in der mehrsprachigen Lyrik. Fluch oder Segen?

Title: Übersetzung in der mehrsprachigen Lyrik. Fluch oder Segen?

Term Paper , 2020 , 11 Pages , Grade: 15/20

Autor:in: Sam Maquet (Author)

German Studies - Modern German Literature

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Übersetzung ist die Übertragung eines Textes von einer Sprache in eine andere, das dürfte den meisten wohl klar sein. Seit Beginn der Sprache, mit der Menschen bzw. ihre Vorfahren miteinander kommunizieren, gibt es auch Übersetzung. Sie ist grundlegend für das gegenseitige Verständnis verschiedener Kulturen. Doch in der Lyrik gibt es nicht die eine Definition der Übersetzung, denn sie ist so viel mehr als einfach nur ein Material zum Verständnis einer anderen Sprache. Die lyrische Übersetzung ist, anders als zum Beispiel Prosa-, Film-, Musikübersetzung, nicht ein abgeschlossenes Ganzes.

Sie wird eingesetzt, um die Gefühle des Autors auszudrücken, um den Leser zum Denken anzuregen und vor allem um mit verschiedenen Sprachen ‚spielen‘ zu können. Dennoch gibt es viele Probleme zu bewältigen: Wie geht man vor, wenn man einen lyrischen Text übersetzt? Was genau ist ihr Zweck? Wie kann man alle Gefühle des Autors wiedergeben? Wie kann sichergestellt werden, dass die Übersetzung nicht missverstanden wird? Und noch viele weitere Fragen müssen hierbei geklärt werden. Die vorliegende Hausarbeit geht näher auf die lyrische Übersetzung, ihren Ursprung und vor allem auf ihre Problematiken ein. Es soll jedoch nicht der Eindruck entstehen, dass die Arbeit nur Kritik auf die Übersetzbarkeit von lyrischen Texten ausüben soll, es gibt auch positive Aspekte der lyrischen Übersetzung, die erwähnt werden müssen. Zudem wird die Frage erklärt, ob sie sich denn nun im Endeffekt eher positiv oder negativ auf die Lyrik auswirkt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Welchen Zweck verfolgt die lyrische Übersetzung und wie entsteht sie?

3. Problematiken der lyrischen Übersetzung

4. Mehrsprachigkeit und Übersetzung

5. Nicht gewollte Übersetzng?

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Spannungsfeld der lyrischen Übersetzung unter Berücksichtigung von Mehrsprachigkeit und den daraus resultierenden interpretatorischen Herausforderungen sowie ethischen Aspekten.

  • Grundlagen und Definitionen der lyrischen Übersetzung
  • Die Rolle der Mehrsprachigkeit in modernen lyrischen Werken
  • Analyse von Sinnverlust und Interpretationspotenzial bei der Übersetzung
  • Der Umgang mit kulturellen Kontexten und Wortnuancen
  • Die Autorenperspektive auf die Notwendigkeit von Übersetzungen

Auszug aus dem Buch

Problematiken der lyrischen Übersetzung

Es gibt fast kein Gebiet der Lyrik, das nicht mit Problematiken zu kämpfen hat. Doch genau diese Problematiken und/oder Ungereimtheiten machen die lyrische Literatur doch gerade so interessant und lesenswert. Regelbrüche, wie z. B. das freie Schreiben ohne jegliche Einschränkungen und Struktur, das spontane Hervorbringen der eben gedachten Ideen oder aber auch das Verwenden mehrerer Sprachen in einem kleinem Gedicht machen die Lyrik zu einem Erlebnis, wenn man denn einmal anfängt, sich mit ihr zu beschäftigen. Nichtsdestotrotz führen diese einzigartige Eigenschaften zu unterschiedlichen Problemen bei der Übersetzung, wie Rainer Emig es schon festgehalten hat: „Lyrikübersetzung gilt generell als problematisch.“ (Emig 2013, S. 143) Eines der wichtigsten Probleme ist der Sinnverlust: es kann vorkommen, dass bei der Übersetzung eines Gedichtes der eigentliche Sinn verloren geht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Feld der lyrischen Übersetzung und skizziert die Problematik, dass diese im Gegensatz zu anderen Übersetzungsformen kein abgeschlossenes Ganzes bildet, sondern einer ständigen Analyse bedarf.

2. Welchen Zweck verfolgt die lyrische Übersetzung und wie entsteht sie?: Dieses Kapitel beleuchtet den zentralen Zweck des Verständnisses und erläutert anhand von Walter Benjamin, dass lyrische Übersetzung eher eine vorläufige Auseinandersetzung mit der Fremdheit von Sprachen ist als ein regelbasierter starrer Prozess.

3. Problematiken der lyrischen Übersetzung: Der Fokus liegt hier auf dem Sinnverlust und dem Verlust von Interpretationsmöglichkeiten, illustriert durch Beispiele wie Paul Celans "Haut Mal" und Uljana Wolfs "Falsche Freunde".

4. Mehrsprachigkeit und Übersetzung: Das Kapitel analysiert, wie Mehrsprachigkeit im Originaltext eine eigene Form der Übersetzung darstellt und wie Übersetzer mit dieser künstlerischen Gestaltung umgehen müssen.

5. Nicht gewollte Übersetzng?: Hier wird die kritische Frage aufgeworfen, ob eine Übersetzung immer im Sinne der Autoren erfolgt und welche Risiken, wie Missdeutung oder kulturelle Konflikte, daraus entstehen können.

6. Fazit: Das Fazit resümiert, dass die lyrische Übersetzung trotz ihrer unbestreitbaren Problematiken eine essenzielle Brücke für anderssprachige Leser darstellt und sich als wertvolle Ergänzung zur Mehrsprachigkeit erweist.

Schlüsselwörter

Lyrische Übersetzung, Mehrsprachigkeit, Sinnverlust, Interpretation, Fremdsprachen, Uljana Wolf, Paul Celan, Walter Benjamin, Übersetzungstheorie, Sprachästhetik, kultureller Kontext, Literaturwissenschaft, Lyrik, Übersetzungsprozess, Übersetzbarkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Problematik und dem Prozess der Übersetzung lyrischer Texte, wobei insbesondere die Herausforderungen im Spannungsfeld zwischen sprachlicher Treue und künstlerischer Interpretation betrachtet werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die theoretische Fundierung lyrischer Übersetzung, der Einfluss von Mehrsprachigkeit auf das Werk und die rechtlichen sowie ethischen Aspekte bei der Übersetzung von Autoren, die dies unter Umständen nicht explizit wünschen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, ob lyrische Übersetzung eher als Bereicherung oder als "Fluch" für das ursprüngliche Werk fungiert und welche Komplexität dieser Prozess für den Übersetzer mit sich bringt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse durchgeführt, die theoretische Konzepte (u. a. von Walter Benjamin und Rainer Emig) mit konkreten Textbeispielen zeitgenössischer Lyrik kontrastiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifische Übersetzungsprobleme wie den Verlust von Reimstrukturen oder semantischen Nuancen sowie die Auswirkungen von Mehrsprachigkeit als ein im Text bereits inhärentes Übersetzungsphänomen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Lyrische Übersetzung, Mehrsprachigkeit, Sinnverlust, Interpretation, kultureller Kontext und die spezifischen Autorenbeispiele.

Warum ist das Gedicht von Dagmara Kraus ein besonderes Beispiel für Mehrsprachigkeit?

Ihr Gedicht zeigt, wie bewusst eingeplante fremdsprachige Elemente eine Co-Version des Originals schaffen, die eine klassische Übersetzung oft überflüssig machen oder vor unlösbare Probleme stellen würde.

Welches Problem beschreibt das Beispiel von Goethes Faust?

Anhand des "Pudels Kern" macht der Autor deutlich, wie eine unreflektierte Übersetzung essenzielle kulturelle oder inhaltliche Symbole des Autors durch banale Begriffe ersetzt und damit die Interpretation des Lesers fehlleitet.

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Details

Title
Übersetzung in der mehrsprachigen Lyrik. Fluch oder Segen?
College
University of Luxembourg  (Institut für deutsche Sprache, Literatur und Interkulturalität)
Grade
15/20
Author
Sam Maquet (Author)
Publication Year
2020
Pages
11
Catalog Number
V1318019
ISBN (eBook)
9783346797117
Language
German
Tags
übersetzung lyrik fluch segen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sam Maquet (Author), 2020, Übersetzung in der mehrsprachigen Lyrik. Fluch oder Segen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1318019
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