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Streßbewältigung mit Motivationsanalyse

Titel: Streßbewältigung mit Motivationsanalyse

Seminararbeit , 2008 , 34 Seiten , Note: 2

Autor:in: Bernd Koll (Autor:in)

Psychologie - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

An erster Stelle überhaupt steht bei uns die Gesundheit.„Gesundheit beginnt im Kopf.“ Sind wir gesund fühlen wir uns gut, und dieses für uns alle sehr wichtige Ziel gilt es zu erreichen! Was hat es also damit auf sich, was ist Stress, wodurch entsteht er? Warum kommen auf einmal Probleme auf bei der Ausführung der Arbeit, warum reichen meine Fähigkeiten auf einmal nicht mehr aus, um allen Anforderungen zu entsprechen? Hinter dem Begriff Stress steht eine „andauernde Überlastung oder Überforderung, die durch vielfältige Mechanismen bewirkt und als unangenehm erlebt wird“ (Hansen 2004, S.99). Es gibt natürlich vielfältige Definitionen von Stress, die Definition von Hansen erscheint mir für dieses Thema genau passend. Innerhalb des Berufslebens würde sich der Stressbegriff dann beziehen auf das Zusammenspiel von Arbeitsanforderungen, Belastungen, Beanspruchungen, die persönlichen Voraussetzungen und den Möglichkeiten, wie ich all dieses am besten für mich meistern kann. Ich für meine Person würde das Ganze kurz darstellen als:
„Es wird mir zu viel, ich kann nicht mehr.........“ich fühle mich überfordert, den Anforderungen mit meiner Kompetenz nicht mehr gewachsen. Daher ist es wichtig Aufklärung zu betreiben, wie Stress entstehen kann, in welcher Form wir dem Stress begegnen können oder wollen um dem Ganzen eine positive Richtung zu geben, um zu erkennen, dass Stress in uns existiert, gleichzeitig die Erfahrung erlangen damit positiv umzugehen. Leider gibt es unter uns berufstätigen Menschen immer noch zu viele, die jammern, man jammert, man klagt an, man ist unzufrieden, es entsteht Stress.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Ausarbeitung des Themas

Der Stress

Mobilmachung bei Stress – Was in unserem Gehirn geschieht

Stress im Zusammenhang mit Gedanken und Gefühlen

Selbstbewusstsein / Selbstwertgefühl

Das Ziel

Motivation als Voraussetzung der Aufgabenbewältigung

Einstellungs-und Verhaltensänderungen lernen

Daher! STOPP! Gedankenstopp!

Gewohnheiten umgewöhnen

Der Entspannungsprozess

Schlussfolgerungen - mögliche Gefahren Weiterführung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, ein Konzept zur Bewältigung von Stress im Berufsleben vorzustellen, das es dem Einzelnen ermöglicht, Stressoren zu erkennen, die eigene Motivation zu erhalten und durch eine positive Einstellungsänderung sowie mentale Strategien ein gesundes Gleichgewicht zwischen Anforderung und Belastung zu finden.

  • Analyse der Entstehung von Stress und dessen Auswirkungen auf das Nervensystem
  • Die Bedeutung von Selbstbewusstsein und persönlichen Werten für die Stressbewältigung
  • Methoden zur Umformulierung negativer Glaubenssätze und Gedankenmuster
  • Die Rolle körperlicher Aktivität und Entspannungstechniken zur Regeneration
  • Überwindung von Demotivation im Arbeitsalltag durch aktive Zielorientierung

Auszug aus dem Buch

Mobilmachung bei Stress – Was in unserem Gehirn geschieht

Das Gehirn ist unterteilt in Großhirn (Kortex/Subkortex), dem Zwischenhirn und dem Stammhirn. Das Großhirn, auch Endhirn genannt, wird unterschieden in Kortex (Hirnrinde)- und Subkortex.

Im Großhirn befinden sich die Steuerungszentralen für den Ablauf psychischer Funktionen, wie Erinnern, Denken, Planen, Zielstellung und auch abrufbare Erfahrungen. Über unsere 5 Sinne nehmen wir ständig Informationen auf, die Sinnesorgane leiten die an das Gehirn weiter. Das Gehirn setzt dann entsprechende Antworten in Gang. Hierzu sendet das Gehirn mittels Nervenimpulse und chemischer Botenstoffe (Neurotransmitter) Befehle an die Muskulatur und es veranlasst die Produktion von körpereigenen Botenstoffen (Hormonen), welche Nachrichten übermitteln, die von allen möglichen Organen kommen.

Zum Zwischenhirn gehören der Thalamus und Hypothalamus, dazu auch die Hirnananhangdrüse Hypophyse. Der Thalamus ist die Schaltstation für ankommende Sinnesinformationen hier werden die Signale aus den Sinnesrezeptoren der 5 Sinnesorgane empfangen und zum Großhirn weiergeleitet, diese Signale werden zu einer Wahrnehmung. Der Hypothalamus fungiert als Steuerzentrale des vegetativen Nervensystems, da er direkten Einfluss auf die Hypophyse hat, der wiederum unser Hormonsystem steuert, das sogenannte limbische System.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Beschreibt die verbreitete Unzufriedenheit und Stresssituationen im beruflichen Alltag, die häufig zu einer schleichenden Demotivation führen.

Ausarbeitung des Themas: Thematisiert die gesundheitliche Relevanz von Stress und die Notwendigkeit, durch mentale Strategien und aktive Gestaltung neue Energien freizusetzen.

Der Stress: Definiert Stress als andauernde Überlastung und beleuchtet die individuellen Bewertungsprozesse sowie die verschiedenen Arten von Stresszuständen.

Mobilmachung bei Stress – Was in unserem Gehirn geschieht: Erklärt die neurobiologischen Prozesse und das Zusammenspiel von Nervensystem, Hormonhaushalt und emotionalen Erfahrungen bei Stressreaktionen.

Stress im Zusammenhang mit Gedanken und Gefühlen: Zeigt auf, wie Gedanken unsere emotionale Grundstimmung beeinflussen und warum eine positive innere Einstellung essenziell für die Problemlösung ist.

Selbstbewusstsein / Selbstwertgefühl: Analysiert, wie ein starkes Selbstwertgefühl vor Fremdbestimmung schützt und die Basis für eine zielorientierte Arbeitsweise bildet.

Das Ziel: Diskutiert die Notwendigkeit, klare und positive Zielvorstellungen zu formulieren, um Orientierung im Berufsalltag zu finden.

Motivation als Voraussetzung der Aufgabenbewältigung: Erörtert, wie aus Wünschen konkrete Handlungsbereitschaft entsteht und warum Motivation eng mit der eigenen inneren Überzeugung verknüpft ist.

Einstellungs-und Verhaltensänderungen lernen: Beschreibt die Schwierigkeit der Verhaltensanpassung und fordert dazu auf, alte Glaubenssätze kritisch zu hinterfragen.

Daher! STOPP! Gedankenstopp!: Plädiert für das Durchbrechen negativer Gedankenspiralen durch das bewusste Erkennen und Ersetzen von Kraftfressern.

Gewohnheiten umgewöhnen: Ermutigt dazu, alte, starre Verhaltensmuster zu verlassen und durch eine bewusste Entscheidung für Veränderung zu ersetzen.

Der Entspannungsprozess: Vermittelt Techniken, wie durch gezielte Entspannung und Bewegung Stress abgebaut und die eigene Belastbarkeit gesteigert werden kann.

Schlussfolgerungen - mögliche Gefahren Weiterführung: Fasst zusammen, dass Eigenverantwortung und eine passende Bewältigungsmethode entscheidend sind, wobei bei pathologischen Zuständen professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden sollte.

Schlüsselwörter

Stressbewältigung, Motivation, Mentaltraining, Selbstwertgefühl, Arbeitsplatz, Burnout, Stressoren, vegetative Nervensystem, Persönlichkeitsentwicklung, Zielsetzung, positive Einstellung, Verhaltensänderung, Gesundheit, Eigenverantwortung, Resilienz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse von Stressfaktoren im Berufsleben und entwickelt ein Konzept, wie man durch mentale Stärke und eine positive Einstellung diesen Herausforderungen begegnen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Stressentstehung, Motivationsanalyse, mentale Strategien zur Verhaltensänderung, das Setzen persönlicher Ziele und Methoden zur aktiven Entspannung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, dem Leser Möglichkeiten aufzuzeigen, wie er durch Selbstreflexion, das Überwinden negativer Glaubenssätze und die Förderung der eigenen Kompetenzen ein stressfreieres und zufriedeneres Berufsleben erreichen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Fundierung durch Fachliteratur zu Stressmanagement und Mentaltraining, ergänzt durch Reflexionen aus der eigenen langjährigen Berufserfahrung als Polizeibeamter.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden der biologische Ablauf von Stress, der Einfluss von Gedanken und Gefühlen, die Bedeutung von Selbstvertrauen und die Anwendung von Techniken zur Einstellungs- und Gewohnheitsänderung detailliert beschrieben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Stressbewältigung, Motivation, Selbstwertgefühl, Mentaltraining und Eigenverantwortung sind die prägenden Begriffe dieser Ausarbeitung.

Wie wirkt sich Perfektionismus laut der Arbeit auf das Stresslevel aus?

Die Arbeit warnt vor einem "unrealistischen Perfektionismus", da der ständige Druck, fehlerfrei sein zu müssen, zu chronischem Stress und Burnout führt, statt zu dauerhaftem Erfolg.

Warum ist das "Hier und Jetzt" für die Stressbewältigung so wichtig?

Das Leben im Hier und Jetzt ermöglicht es laut Autor, sich von starrer Denkroutine und Zukunftsängsten zu befreien, was die Basis für echte Selbstverwirklichung und reduzierte Stressanfälligkeit bildet.

Welche Rolle spielen "Killergedanken"?

Killergedanken fungieren als "Kraftfresser", die das Selbstvertrauen untergraben. Die Arbeit fordert daher deren Identifikation und konsequente Umformulierung in positive, bejahende Affirmationen.

Wann sollte man laut der Arbeit professionelle Hilfe in Anspruch nehmen?

Wenn Stress bereits zu ernsthaften gesundheitlichen Störungen führt oder tiefgreifende persönlichkeitsbedingte Probleme vorliegen, reicht ein Selbsthilfetraining nicht mehr aus; hier ist professionelle therapeutische Hilfe notwendig.

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Streßbewältigung mit Motivationsanalyse
Hochschule
BSA-Akademie Saarbrücken
Veranstaltung
Lehrgang Mentaltrainer
Note
2
Autor
Bernd Koll (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
34
Katalognummer
V131737
ISBN (Buch)
9783640375226
ISBN (eBook)
9783640375424
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Streßbewältigung Motivationsanalyse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bernd Koll (Autor:in), 2008, Streßbewältigung mit Motivationsanalyse, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/131737
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  34  Seiten
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