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Gesellschaftlicher Umgang mit der COVID-19-Pandemie und die sozioökonomischen Auswirkungen der Krise

Titel: Gesellschaftlicher Umgang mit der COVID-19-Pandemie und die sozioökonomischen Auswirkungen der Krise

Hausarbeit , 2021 , 22 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Lisa-Marie Mühlender (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Gegenstand dieser Arbeit ist die COVID-19-Pandemie sowie deren gesellschaftlicher Umgang und die sozioökonomischen Auswirkungen auf die deutsche Bevölkerung. Hieraus ergibt sich folgende Forschungsfrage: Wie geht die deutsche Bevölkerung mit der COVID-19-Pandemie um und inwieweit beeinflussen die sozioökonomischen Auswirkungen der Krise diesen Umgang? Um diese Frage zu beantworten, werden die Daten einer im März 2020 erhobenen Studie zum Coronavirus herangezogen. Auf diese Untersuchung soll im ersten Teil der Arbeit noch genauer eingegangen werden. Anschließend folgt eine darauf basierende Analyse der genannten Daten, in der diese ausgewertet, grafisch dargestellt und interpretiert werden. Am Ende der Analyse soll geprüft werden, ob die Auswirkungen tatsächlich einen Einfluss auf den gesellschaftlichen Umgang mit COVID-19 aufweisen. Ein Fazit und ein kurzer Ausblick auf die Zukunft der COVID-19-Pandemie beschließen die Arbeit.

Im Dezember 2019 wurde in den Medien erstmals vom Ausbruch einer neuen Infektions- beziehungsweise Lungenkrankheit in China berichtet. Im Januar 2020 wurde Wuhan, die Stadt, in der das sogenannte SARS-CoV-2-Virus erstmalig auftrat, unter Quarantäne gestellt. Zwei Monate später verbreitete sich das Virus in Europa. Es folgte eine stetig wachsende Infektionswelle, die sich in der ganzen Welt ausbreitete und zu erheblichen Einschränkungen führte. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärte COVID-19 am 11.03.2020 zur Pandemie. Dies führte zu stärkeren Eingriffen in das öffentliche Leben: Bewegungsfreiheiten wurden eingeschränkt, Einreisebeschränkungen verhängt und paradoxerweise genau 25 Jahre nach dem Inkrafttreten des Schengener Abkommens auch viele EU-Binnengrenzen geschlossen. All diese Einschränkungen verursachten bei vielen Menschen soziale Isolation und psychische Probleme. Es wurde zudem von erheblichen negativen Auswirkungen auf den internationalen Handel sowie die Logistik berichtet. Hinzu kommen die landesweit geltende Maskenpflicht, Schließungen von Schulen, Kitas und Freizeiteinrichtungen, die Verlagerung des Arbeitsplatzes nach Hause sowie die Angst vor einer Infektion mit dem Virus, die Teile der Gesellschaft seit Beginn der Pandemie prägt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Datenbasis und Operationalisierung

3. Analyse

3.1 Gesellschaftlicher Umgang

3.1.1 Risikoeinschätzung

3.1.2 Risikominimierung

3.1.3 Zusammenhang zwischen Risikoeinschätzung und Risikominimierung

3.2 Sozioökonomische Auswirkungen

3.2.1 Beschäftigungssituation

3.2.2 Kinderbetreuung

3.3 Einfluss der Auswirkungen auf den Umgang

4. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie die deutsche Bevölkerung auf die COVID-19-Pandemie reagierte und inwiefern sozioökonomische Faktoren, wie die Beschäftigungssituation und Kinderbetreuung, diesen Umgang beeinflussten. Basierend auf Daten der GESIS-Umfrage vom März 2020 analysiert die Autorin Zusammenhänge zwischen wahrgenommenem Infektionsrisiko, staatlichen sowie privaten Schutzmaßnahmen und lebensweltlichen Belastungen.

  • Analyse der subjektiven Risikoeinschätzung in verschiedenen Bevölkerungsgruppen
  • Untersuchung der privaten Risikominimierung und Einhaltung von Schutzmaßnahmen
  • Evaluation sozioökonomischer Auswirkungen (Home-Office, Kinderbetreuung, Arbeitsmarkt)
  • Identifikation von Korrelationen zwischen Krisenbetroffenheit und präventivem Verhalten
  • Diskussion über gesellschaftliche Ungleichheiten in der Pandemiebewältigung

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Risikominimierung

Um die Pandemie einzudämmen, setzte der Staat einige Maßnahmen durch, die sowohl das öffentliche Leben als auch das private betrafen beziehungsweise immer noch betreffen. Als Beispiele sollen die Schließungen von Schulen und Kindertagesstätten, Ausgangssperren, Maskenpflicht sowie die Begrenzung von privaten Treffen auf zwei Personen dienen. Zu Beginn zeigte sich im Allgemeinen Verständnis. Dies wich jedoch Protesten und Demonstrationen im weiteren Verlauf der Pandemie (Haas 2020: 44). Die „Einstellungen und Wahrnehmung in der Bevölkerung waren höchst unterschiedlich – das Spektrum reichte vom Leugnen bis zu ernsten Bedenken und Panik; damit war es ein Spiegelbild der höchst unterschiedlichen Kommentare und Maßnahmen, die von Behörden und Medien ausgingen“ (Rabadán 2020: 2). Die Meinungen in Bezug auf diese Beschränkungen gehen auseinander. Während einige Menschen wie beispielsweise der SPD-Abgeordnete und Mediziner Karl Lauterbach für eine Einhaltung dieser Maßnahmen plädieren, sehen andere wie die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Margot Käßmann darin eine Verletzung der Grundrechte (Käßmann, Lauterbach und Schäuble 2020: 53).

Neben diesen staatlichen Maßnahmen existieren auch Maßnahmen, die freiwillig beziehungsweise privat getroffen werden können. Diesen Maßnahmen widmete sich der Fragebogen der GESIS-Umfrage zum Coronavirus. Hierzu zählen das Vermeiden von Orten, Halten von Abständen, die Nutzung von Desinfektionsmitteln, die Aufstockung von Vorräten, die Reduzierung von Kontakten sowie noch einige weitere.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die COVID-19-Pandemie ein, erläutert die Relevanz der Untersuchung für die Gesellschaft und definiert die Forschungsfrage bezüglich des Zusammenhangs von sozioökonomischen Auswirkungen und dem gesellschaftlichen Umgang mit der Krise.

2. Datenbasis und Operationalisierung: In diesem Kapitel wird der Datensatz der GESIS-Umfrage vom März 2020 vorgestellt, die Stichprobe und deren soziodemografische Merkmale analysiert sowie die Wahl der Variablen für die weitere Untersuchung begründet.

3. Analyse: Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des allgemeinen gesellschaftlichen Umgangs, die sozioökonomischen Auswirkungen wie Beschäftigung und Kinderbetreuung sowie die statistische Prüfung, ob stark von der Krise Betroffene ihr Verhalten anpassen.

4. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen, bestätigt die Hypothese eines Zusammenhangs zwischen Betroffenheit und Risikominimierung und gibt einen Ausblick auf die Notwendigkeit von Langzeitstudien.

Schlüsselwörter

COVID-19-Pandemie, GESIS-Umfrage, Risikoeinschätzung, Risikominimierung, Sozioökonomie, Beschäftigungssituation, Kinderbetreuung, Home-Office, Schutzmaßnahmen, gesellschaftlicher Umgang, Krisenmanagement, empirische Sozialforschung, Infektionsrisiko, soziale Ungleichheit, Lockdown.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema der Arbeit?

Die Arbeit analysiert den gesellschaftlichen Umgang mit der COVID-19-Pandemie in Deutschland und untersucht, wie sozioökonomische Faktoren die Reaktionen und Schutzmaßnahmen der Bevölkerung prägten.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die individuelle Risikoeinschätzung, die tatsächliche Umsetzung privater Schutzmaßnahmen sowie die Folgen der Pandemie für die Beschäftigungssituation und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es zu beantworten, wie die deutsche Bevölkerung auf die Pandemie reagierte und inwieweit sozioökonomische Auswirkungen der Krise das Verhalten der Menschen beeinflussten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer quantitativen Sekundäranalyse der "GESIS Panel Special Survey on the Coronavirus", wobei statistische Daten ausgewertet, grafisch aufbereitet und soziologisch interpretiert werden.

Was ist der inhaltliche Schwerpunkt des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Risikowahrnehmung, die Untersuchung beruflicher Veränderungen wie Home-Office, die Problematik der Kinderbetreuung bei Schulschließungen sowie den statistischen Abgleich von Betroffenheit und präventivem Handeln.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind COVID-19-Pandemie, Sozioökonomie, Risikoeinschätzung, Kinderbetreuung, Arbeitsmarktfolgen und empirische GESIS-Panel-Daten.

Warum spielt die Altersstruktur eine zentrale Rolle bei der Risikoeinschätzung?

Die Autorin stellt fest, dass das Infektionsrisiko altersabhängig wahrgenommen wird: Während ältere Menschen die Gefahr für sich selbst oft geringer einschätzen, zeigen jüngere Altersgruppen, insbesondere die Gruppe der jungen Erwachsenen, eine höhere Risikowahrnehmung, was möglicherweise mit den spezifischen Lebensanforderungen dieser Phase zusammenhängt.

Was ergibt die Analyse bezüglich der Betroffenheit durch die Krise?

Die Analyse widerlegt die Annahme, dass stark von der Krise betroffene Personen weniger Schutzmaßnahmen treffen würden; vielmehr zeigt sich, dass diese Gruppe tendenziell häufiger Maßnahmen ergreift, um sich und ihr Umfeld zu schützen.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gesellschaftlicher Umgang mit der COVID-19-Pandemie und die sozioökonomischen Auswirkungen der Krise
Hochschule
Evangelische Hochschule Ludwigsburg (ehem. Evangelische Fachhochschule Reutlingen-Ludwigsburg; Standort Ludwigsburg)
Veranstaltung
Forschung - Methoden der Datenanalyse in der empirischen Sozialarbeitsforschung
Note
1,3
Autor
Lisa-Marie Mühlender (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
22
Katalognummer
V1316575
ISBN (eBook)
9783346795304
ISBN (Buch)
9783346795311
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Covid-19 Corona Pandemie Sozioökonomie Gesellschaft Deutschland Bevölkerung Krise Forschungsarbeit Forschung quantitativ Analyse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lisa-Marie Mühlender (Autor:in), 2021, Gesellschaftlicher Umgang mit der COVID-19-Pandemie und die sozioökonomischen Auswirkungen der Krise, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1316575
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Leseprobe aus  22  Seiten
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