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Gesundheitsförderliche Organisationsgestaltung und Organizational Well-Being

Darstellung und kritische Würdigung

Title: Gesundheitsförderliche Organisationsgestaltung und Organizational Well-Being

Term Paper (Advanced seminar) , 2008 , 28 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Kathrin Fritsch (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous

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1 Einleitung

Der Wandel von der Industriegesellschaft hin zur Dienstleistungsgesellschaft ist u.a. geprägt von einem steigenden Wettbewerb zwischen Unternehmen und dadurch einer höheren Leistungserwartung an die Mitarbeiter. Um die Ziele einer Organisation zu erreichen, müssen Mitarbeiter immer mehr in immer kürzerer Zeit leisten. Die Gesundheit und das Wohlbefinden des einzelnen Mitarbeiters ist dabei eine wichtige Voraussetzung, um diese Aufgaben erfolgreich zu bewältigen und so auch die ‚Gesundheit’ der Organisation zu erhalten bzw. zu steigern. Maßnahmen der betrieblichen Gesundheits-förderung und der Verbesserung des individuellem Wohlbefindens können die Leistung der Mitarbeiter und so letztendlich auch die dauerhafte Existenz der Organisation sichern.
Zur Art und Weise der Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens lassen sich in der Literatur zwei unterschiedliche Traditionen bzw. Sichtweisen erkennen: zum Einen die europäische und zum Anderen die angloamerikanische Tradition. Bei der europäische Tradition der gesundheitsförderlichen Organisationsgestaltung wird der Blick hauptsächlich auf die gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung und somit auf die rein körperliche Gesundheit des Mitarbeiter gerichtet. Bei der angloamerikanische Sichtweise des ‚Organizational Well-Being’ rückt dagegen das innere Wohlbefinden des Mitarbeiters in den Fokus der Betrachtungen.
Ziel dieser Seminararbeit ist es, die beiden unterschiedlichen Traditionen der Gesundheitsförderung darzustellen, sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszuarbeiten.
Zu diesem Zweck werden im zweiten Kapitel zunächst die Begriffe Gesundheit und ‚Well-Being’ definiert und anschließend Arbeitsschutz, Gesundheitsförderung und Prävention voneinander abgegrenzt. Im dritten Kapitel wird dann die europäische Sicht der betrieblichen Gesundheitsförderung dargestellt. Dabei wird auch auf Konzepte der Verhaltens- und Verhältnisprävention eingegangen und das Instrument des Gesundheitszirkels zur praktischen Umsetzung vorgestellt. Im vierten Kapitel wird analog zum dritten Kapitel die angloamerikanische Tradition des Gesundheitsmanagements erklärt. Eine kritische Analyse beider Traditionen erfolgt im fünften Kapitel. Dabei werden auch die Gemeinsamkeiten und Unterschiede beider Sichtweisen dargestellt und auf eine ganzheitlichen Betrachtung in Form eines integralen Modells verwiesen. Im sechsten Kapitel folgt schließlich eine Zusammenfassung der zentralen Erkenntnisse dieser Arbeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsbestimmungen

2.1 Salutogenese

2.2 Gesundheit und ‚Well-Being’

2.3 Arbeitsschutz, Betriebliche Gesundheitsförderung und Prävention

3 Die europäische Tradition: Gesundheitsförderliche Organisationsgestaltung

3.1 Grundlagen

3.1.1 Organisationsgestaltung und Gesundheitsförderung

3.1.2 Ziele und Nutzen von Gesundheitsförderung

3.2 Instrumente der betrieblichen Gesundheitsförderung

3.2.1 Maßnahmen der Verhaltensprävention

3.2.2 Maßnahmen der Verhältnisprävention

3.3 Gesundheitszirkel als praktische Gestaltungsmöglichkeit

4 Die angloamerikanische Tradition: Organizational Well-Being

4.1 Grundlagen

4.1.1 Merkmale einer ‚gesunden’ Organisation

4.1.2 Determinanten des Wohlbefindens

4.2 Arbeitszufriedenheit

4.2.1 Modell der Arbeitszufriedenheit

4.2.2 Auswirkungen von Arbeitsunzufriedenheit

4.3 ‚Empowerment’ als organisatorische Gestaltungsmöglichkeit

5 Kritische Würdigung

6 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen der europäischen Tradition der gesundheitsförderlichen Organisationsgestaltung und der angloamerikanischen Tradition des „Organizational Well-Being“ darzustellen, um eine ganzheitliche Perspektive für die betriebliche Gesundheitsförderung abzuleiten.

  • Salutogenetische Grundlagen und Gesundheitsbegriffe im Arbeitskontext
  • Differenzierung von Arbeitsschutz, Gesundheitsförderung und Prävention
  • Analyse verhaltens- und verhältnispräventiver Maßnahmen
  • Untersuchung von Arbeitszufriedenheit und Empowerment als Gestaltungsfelder
  • Entwicklung eines ganzheitlichen Ansatzes durch ein integrales Modell

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Maßnahmen der Verhaltensprävention

Unter Verhaltensprävention werden alle Maßnahmen verstanden, die das gesundheitsriskante Verhalten einzelner Mitarbeiter verändern sollen (vgl. Oesterreich/Volpert 1999, S. 12). Diese Maßnahmen beziehen sich also explizit auf das Verhalten von Individuen.

Ziel der Maßnahmen ist, dass der Mitarbeiter gesundheitsgefährdendes Verhalten unterlässt und so krankheitsbedingte Fehlzeiten verringert werden. Dies soll mit Hilfe von Aufklärung, Beratung und Information erreicht werden. Die Effekte wirken dabei aber nur kurz- bis mittelfristig, da langfristig nur eine Veränderung der Arbeitsstrukturen die Gesundheit erhalten bzw. steigern kann.

Als geeignete Maßnahmen werden von Unternehmen meist Gesundheitskurse z.B. in Form einer Rückenschule, eines Nichtraucherkurses oder einer Ernährungsberatung für die Mitarbeiter angeboten. Hierbei muss jedoch berücksichtigt werden, dass ohne eine Veränderung der Arbeitsbedingungen (z.B. Schaffung eines ergonomischen Arbeitsplatzes) diese Maßnahmen langfristig meist wirkungslos bleiben (vgl. Ulich 2005, S. 526ff.).

In der Praxis überwiegen die Maßnahmen der Verhaltensprävention denen der Verhältnisprävention. Für Unternehmen ist es in der Regel kostengünstiger, lediglich Gesundheitskurse, Schulungen oder Beratungen anzubieten. So lässt sich z.B. eine Ernährungsberatung sich schneller und einfacher umsetzten als die Umgestaltung der Arbeitsumgebung wie bspw. den Umbau der Kantine. Zudem bieten die oben genannten Maßnahmen dem Unternehmen die Möglichkeit, die Verantwortung für die Gesundheit auf den einzelnen Mitarbeiter zu verlagern. Demnach ist jeder Mitarbeiter für seine Gesundheit selbstverantwortlich, unabhängig davon wie die betrieblichen Rahmenbedingungen beschaffen sind (vgl. Klotter 1999, S. 43f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Notwendigkeit der Gesundheitsförderung im Kontext des wirtschaftlichen Wandels ein und umreißt die zwei zentralen Traditionen sowie den methodischen Aufbau der Arbeit.

2 Begriffsbestimmungen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Salutogenese, Gesundheit, Well-Being sowie Arbeitsschutz und grenzt diese voneinander ab.

3 Die europäische Tradition: Gesundheitsförderliche Organisationsgestaltung: Es werden die Grundlagen, Strategien und Instrumente der europäischen Sichtweise beleuchtet, mit besonderem Fokus auf die Unterscheidung von Verhaltens- und Verhältnisprävention sowie die praktische Anwendung durch Gesundheitszirkel.

4 Die angloamerikanische Tradition: Organizational Well-Being: Dieses Kapitel widmet sich der angloamerikanischen Sichtweise, die das geistige Wohlbefinden und die Arbeitszufriedenheit als Treiber der organisatorischen Gesundheit in den Vordergrund stellt.

5 Kritische Würdigung: Eine kritische Auseinandersetzung mit beiden Ansätzen führt zur Erkenntnis, dass eine ganzheitliche Betrachtung, wie sie das integrale Modell bietet, für den Erfolg von Organisationen unabdingbar ist.

6 Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse und einem Ausblick auf die Bedeutung eines ganzheitlichen Gesundheitsmanagements in modernen Organisationen.

Schlüsselwörter

Salutogenese, Gesundheitsförderung, Arbeitsschutz, Prävention, Organisationsgestaltung, Well-Being, Arbeitszufriedenheit, Gesundheitszirkel, Empowerment, Verhaltensprävention, Verhältnisprävention, Arbeitspsychologie, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Wohlbefinden, Integrales Modell

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Förderung der Mitarbeitergesundheit und des Wohlbefindens im Kontext von Unternehmen und untersucht, wie Organisationen ihre Leistungsfähigkeit durch gesundheitsförderliche Maßnahmen nachhaltig sichern können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder sind die europäischen Ansätze der Organisationsgestaltung im Vergleich zur angloamerikanischen Sichtweise des „Organizational Well-Being“, ergänzt durch Konzepte wie Salutogenese und ganzheitliche Integrationsmodelle.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die verschiedenen Traditionen der Gesundheitsförderung darzustellen, ihre Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede herauszuarbeiten und die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Betrachtung für Organisationen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse und Darstellung bestehender Konzepte und Modelle, die durch kritische Würdigung und den Bezug zu praktischen Gestaltungsfeldern fundiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der europäischen Tradition der Arbeitsgestaltung und der angloamerikanischen Tradition des individuellen Wohlbefindens, inklusive der Diskussion von Präventionsmaßnahmen, Arbeitszufriedenheit und Empowerment.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Salutogenese, Verhaltens- und Verhältnisprävention, Organizational Well-Being, Gesundheitszirkel und ganzheitliches Gesundheitsmanagement charakterisiert.

Wie unterscheidet sich Verhaltensprävention von der Verhältnisprävention laut der Autorin?

Die Verhaltensprävention zielt auf die Änderung individueller Verhaltensweisen der Mitarbeiter (z.B. Gesundheitskurse), während die Verhältnisprävention die organisatorischen Rahmenbedingungen und Arbeitsstrukturen direkt verändert.

Warum wird der „Gesundheitszirkel“ als wichtiges Instrument genannt?

Der Gesundheitszirkel wird als praxisnahe Möglichkeit hervorgehoben, da er Betroffene zu Beteiligten macht und es ermöglicht, sowohl verhaltens- als auch verhältnisbezogene Maßnahmen auf Basis realer Arbeitsplatzbedingungen zu entwickeln.

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Details

Title
Gesundheitsförderliche Organisationsgestaltung und Organizational Well-Being
Subtitle
Darstellung und kritische Würdigung
College
University of Hagen
Grade
1,3
Author
Kathrin Fritsch (Author)
Publication Year
2008
Pages
28
Catalog Number
V130980
ISBN (eBook)
9783640365517
ISBN (Book)
9783640365708
Language
German
Tags
Gesundheitsförderung Well-Being Gesundheitszirkel Verhaltensprävention Verhältnisprävention Organisationspsychologie Wohlbefinden Integrales Modell Arbeitszufriedenheit Gesundheitsmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kathrin Fritsch (Author), 2008, Gesundheitsförderliche Organisationsgestaltung und Organizational Well-Being, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/130980
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