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Inwiefern wirken sich Transparenzbemühungen von Staaten auf das Vertrauen ihrer Bevölkerung in diese aus? Eine Reflektion möglicher Ansätze

Titel: Inwiefern wirken sich Transparenzbemühungen von Staaten auf das Vertrauen ihrer Bevölkerung in diese aus? Eine Reflektion möglicher Ansätze

Hausarbeit , 2022 , 16 Seiten , Note: bestanden, Endnote Projekt: 1,0

Autor:in: Simon Fuchsloch (Autor:in)

Politik - Politische Systeme allgemein und im Vergleich

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird das Verhältnis von Transparenz und Vertrauen der Bevölkerung in Staaten reflektiert. Im ersten Schritt werden Grundbegriffe der politischen Debatte um Transparenz eingeführt und dann mit drei Formen des Auftretens von Transparenz in Verbindung gebracht. Im zweiten Schritt wird das Konzept des "Open government" nach seinen Voraussetzungen untersucht und hier wird Transparenz mit Partizipation und Kommunikation zusammen gedacht. Zuletzt wird das Verhältnis von Transparenz und Vertrauen relativiert, Transparenz wird als Voraussetzung begriffen, da sich die unmittelbare Verbindung dieser mit Vertrauen als prekär herausstellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffe

3. Konzeption

4. Empirische Forschung

5. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht das ambivalente Verhältnis zwischen staatlichen Transparenzbemühungen und dem Vertrauen der Bevölkerung in staatliche Institutionen, mit dem Ziel, die Voraussetzungen und Grenzen dieses Wirkzusammenhangs kritisch zu reflektieren.

  • Verhältnisbestimmung von Transparenz und staatlichem Handeln
  • Analyse des "Open Government"-Konzepts im Kontext von Partizipation
  • Reflektion der Rolle von Transparenz in der Deliberalen Demokratietheorie
  • Kritische Einordnung aktueller empirischer Forschungsergebnisse zur Vertrauensbildung

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

„Vertrauen durch Transparenz“. Dieser Ausspruch steht im Mittelpunkt einer politischen Debatte, welche sich in den letzten Jahren zunehmend verstärkt und sich bereits in bundesweiten Gesetzen widergespiegelt hat. Die Verabschiedung des Lobbyregisters für den Deutschen Bundestag 2021, stellt dabei den bis dahin bundesweit letzten Aufschlag in diese Richtung dar (dpa, 2021). Zugleich jedoch, veranlassen Skandale wie derjenige um den Bundestagsabgeordneten Philipp Amthor (Eydlin, dpa & AFP, 2020) oder die sogenannte Maskenaffäre (Kreder, 2021), zu Bestrebungen nach Nachbesserung (Spiegel, 2021).

Die neue Bundesregierung unter SPD, Grüne und FDP setzt sich derweil für weitere Verschärfungen des Lobbyregisters ein, die Frage um einen ausreichenden Grad an Transparenz und ergänzende Maßnahmen, wird dabei weiter geführt (Helming, 2021). Auch im internationalen Rahmen, bestehen eine Vielzahl an Aktivisten auf einer solchen Logik der Informationsfreiheit, im gleichen Sinne jedoch zeigen Repressionen oder Antipathien einiger Staaten, wie der Fall Wikileaks zeigt, einen Graben zwischen diesen grundsätzlichen Auffassungen auf (Kurz, 2021).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle politische Debatte um das Spannungsfeld „Vertrauen durch Transparenz“ und führt in die Relevanz von Transparenzentscheidungen als Machtentscheidungen ein.

2. Begriffe: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Verwaltungstransparenz und Öffentlichkeitsprinzip und untersucht, inwiefern Transparenz als demokratisches Grundrecht sowie als Korrektiv staatlichen Handelns fungiert.

3. Konzeption: Hier wird das Konzept des „Open Government“ analysiert und in den Kontext der Deliberalen Demokratietheorie gesetzt, wobei insbesondere kommunikative Prozesse als Bindeglied zwischen Staat und Bürgern betrachtet werden.

4. Empirische Forschung: Der Abschnitt diskutiert wissenschaftliche Befunde, die den vermeintlich direkten Wirkzusammenhang zwischen Transparenzmaßnahmen und steigendem Bürgervertrauen kritisch hinterfragen und relativieren.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Kopplung von Transparenz und Vertrauen eine komplexe, ambivalente Dimension hat und Transparenz stärker als Teil eines breiteren gesellschaftlichen Diskurses denn als direkter Vertrauensgarant zu verstehen ist.

Schlüsselwörter

Transparenz, Vertrauen, Open Government, Demokratie, Partizipation, Verwaltungstransparenz, Kommunikation, Öffentlichkeitsprinzip, Informationsfreiheit, Deliberative Demokratie, Rechenschaftspflicht, Regierungshandeln

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit reflektiert das komplexe Verhältnis zwischen staatlichen Bemühungen um Transparenz und dem daraus resultierenden Vertrauen der Bevölkerung in den Staat.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Transparenzbegriffen, das Konzept des "Open Government", die Rolle der Partizipation sowie die kritische Auswertung empirischer Studien zum Vertrauensaufbau.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die theoretische Annahme, dass Transparenz automatisch Vertrauen schafft, zu hinterfragen und die Bedingungen zu identifizieren, unter denen dieses Verhältnis als prekär oder wirksam eingestuft werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine politik- und kommunikationswissenschaftliche Reflexion, die bestehende Theoriedebatten und aktuelle empirische Metastudien zusammenführt und ordnet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine begriffliche Fundierung, eine konzeptionelle Herleitung anhand von Demokratietheorien sowie eine Diskussion empirischer Forschungsergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Transparenz, Vertrauen, Partizipation, Open Government und Deliberative Demokratie geprägt.

Wie unterscheidet sich "Open Government" von herkömmlichen Verwaltungsreformen?

Das Konzept zielt nicht nur auf Informationsoffenlegung ab, sondern fordert eine grundlegende Neuausrichtung der Regierungsstruktur mit Fokus auf Beteiligung, Zusammenarbeit und den Einsatz moderner Technologien.

Warum ist das Verhältnis von Transparenz und Vertrauen als „ambivalent“ zu bewerten?

Weil Transparenz sowohl als stärken-des Instrument des Vertrauens als auch als Ursache für Verwirrung oder als Deckmantel für "symbolische" Politik wirken kann, was das Verhältnis nicht-linear macht.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Inwiefern wirken sich Transparenzbemühungen von Staaten auf das Vertrauen ihrer Bevölkerung in diese aus? Eine Reflektion möglicher Ansätze
Hochschule
Zeppelin University Friedrichshafen
Veranstaltung
Fachliche Perspektiven
Note
bestanden, Endnote Projekt: 1,0
Autor
Simon Fuchsloch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
16
Katalognummer
V1309365
ISBN (eBook)
9783346783042
ISBN (Buch)
9783346783059
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Transparenz Kritik Kommunikation Vertrauen Zusammenarbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Simon Fuchsloch (Autor:in), 2022, Inwiefern wirken sich Transparenzbemühungen von Staaten auf das Vertrauen ihrer Bevölkerung in diese aus? Eine Reflektion möglicher Ansätze, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1309365
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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