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Verbesserung der Daueraufmerksamkeit durch Förderaufgaben. Lückentexte und Rechenaufgaben mit einem Beschäftigten mit schwerer geistiger Behinderung

Titel: Verbesserung der Daueraufmerksamkeit durch Förderaufgaben. Lückentexte und Rechenaufgaben mit einem Beschäftigten mit schwerer geistiger Behinderung

Praktikumsbericht / -arbeit , 2022 , 8 Seiten , Note: 1

Autor:in: Christoph Scheidemann (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Pflegemanagement

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Thema der Aktivität lautet: Verbesserung der Daueraufmerksamkeit durch Förderaufgaben in einer 1:1 Betreuung mittels einfachen Lückentexten und Rechenaufgaben mit einem Beschäftigten, der eine schwere geistige Behinderung und eine daraus resultierende Konzentrationsschwäche aufweist.

Das Ziel wurde erreicht. Herr M. hat mit Hilfe meiner Unterstützung den Lückentext, die Rechenaufgaben und das Tic-Tac-Toe Spiel zur Verbesserung seiner Daueraufmerksamkeit durchgeführt. Ich würde dieses Ziel noch einmal wählen, da es dem Förderziel von Herrn M. entspricht und man die Aktivität problemlos in den Arbeitsalltag von Herrn M. integrieren kann.
Das erste Förderziel von Herrn M. lautet „Verbesserung der Daueraufmerksamkeit / Konzentrationsvermögen bei einfachen Aufgaben“. Daher bin ich der Meinung, dass ich mein SMART-Ziel passend zu seinen aktuellen Handlungszielen formuliert habe.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Ziele

2. Situationsanalyse

3. Methodisches Handeln

4. Beziehungsebene

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit dokumentiert und reflektiert eine gezielte Einzelförderung zur Steigerung der kognitiven Konzentrationsfähigkeit eines Klienten mit schwerer geistiger Behinderung mittels strukturierter Aufgabenstellungen.

  • Förderung der Daueraufmerksamkeit
  • Einsatz von 1:1-Betreuungssettings
  • Umsetzung bedarfsorientierter Übungen (Lückentexte, Rechnen)
  • Anwendung der Ich-Du-Beziehung in der Praxis
  • Reflexion der methodischen Professionalität und Zukunftsplanung

Auszug aus dem Buch

Methodisches Handeln

Die Hinführungsphase des Angebotes verlief sehr gut. Herr M. begriff schnell, worum es geht und was zu erledigen war. Des Weiteren war er von Beginn an konzentriert und bei der Sache. Ich habe angefangen, indem ich Herrn M. erzählte, dass ich extra für ihn Übungen erstellt habe, die wir zusammen lösen können. Ich habe mit Absicht erwähnt, dass ich die Aufgaben „extra für ihn“ erstellt habe, um ihm ein gutes Gefühl zu geben, dass sich jemand um ihn kümmert und er der Mittelpunkt meiner Aktivität ist. Zudem habe ich gesagt, dass wir die Übungen zusammen lösen werden, um Herrn M. zu vermitteln, dass er die Aufgaben nicht alleine bewältigen muss, sondern mit mir einen Partner hat, der sie unterstützt.

Dies hat auch gut funktioniert. Das konnte man daran erkennen, dass die Kommunikation und Mimik von Herrn M. durchgehen positiv war. Das konnte ich besonders am grinsen unter seiner Maske erkennen. Nachdem ich ihm die Übungen erklärt hatte, ging es in die Erarbeitungsphase. Ich habe Herrn M. gefragt, ob er den Lückentext laut vorlesen möchte. Als er dies verneinte, entgegnete ich mit den Worten: „Doch, mach mal“.

Der Fehler lag darin, dass ich gar nicht erst eine Frage hätte stellen sollen. Herr M. ist dafür bekannt auf Fragen oftmals mit „Nein“ zu antworten. Das fällt besonders im normalen Gruppenalltag auf, wenn man ihn zum Beispiel fragt, ob er Lust zu arbeiten hat. Ich hätte besser eine Aussage treffen sollen wie zum Beispiel: „Lies mir mal bitten den Lückentext laut vor.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Ziele: Der Autor evaluiert das Erreichen des gesetzten Förderziels zur Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit von Herrn M. und stellt den Bezug zum SMART-Ziel-Modell her.

2. Situationsanalyse: Die Stärken, Defizite und die kognitiven Einschränkungen des Klienten infolge eines Unfalls werden detailliert analysiert, um den individuellen Förderbedarf abzuleiten.

3. Methodisches Handeln: Dieses Kapitel beschreibt den Ablauf der Hinführungs-, Erarbeitungs- und Abschlussphase, wobei die Kommunikation und methodische Fehler wie eine fehlende Sitzgelegenheit kritisch hinterfragt werden.

4. Beziehungsebene: Hier wird die Bedeutung der Ich-Du-Beziehung und der respektvollen Kommunikation auf Augenhöhe für den Erfolg der pädagogischen Maßnahme thematisiert.

5. Fazit und Ausblick: Der Autor zieht ein positives Resümee über den Verlauf, identifiziert notwendige Detailverbesserungen in der zukünftigen Planung und reflektiert die eigene empathische Haltung.

Schlüsselwörter

Daueraufmerksamkeit, geistige Behinderung, 1:1 Betreuung, Förderaufgaben, Konzentrationsschwäche, Methodik, Reflexion, SMART-Ziel, Situationsanalyse, Ich-Du-Beziehung, Patienteninteraktion, Ergotherapie, Kognition, Leistungssteigerung, Selbstwertgefühl

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Reflexion einer gezielten, 1:1 durchgeführten pädagogischen Fördermaßnahme zur Steigerung der Daueraufmerksamkeit bei einem Klienten mit schwerer geistiger Behinderung.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die Konzentrationsfähigkeit, die methodische Gestaltung von Arbeitsphasen, die Beziehungsarbeit sowie die kritische Selbstreflexion pädagogischen Handelns.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Verbesserung der Konzentrationsspanne des Klienten durch niedrigschwellige Aufgaben wie Lückentexte und Rechenübungen, bei gleichzeitiger Förderung des Selbstwertgefühls.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Die Arbeit nutzt die Methode der Situationsanalyse nach dem SMART-Modell sowie einen reflexiven Ansatz in Anlehnung an das Ich-Du-Beziehungsprinzip.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Vorbereitung, die Durchführung der drei Angebotsphasen, die Kommunikation mit dem Klienten sowie aufgetretene methodische Herausforderungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?

Zu den prägenden Begriffen gehören Daueraufmerksamkeit, 1:1-Betreuung, geistige Behinderung sowie die methodische Reflexion pädagogischer Praxis.

Warum wurde das Spiel Tik-Tak-Toe in die Förderung integriert?

Das Spiel wurde eingesetzt, um das Selbstwertgefühl des Klienten durch Erfolgserlebnisse zu steigern und die Motivation für weiterführende kognitive Anforderungen zu erhöhen.

Welchen Fehler bei der Kommunikation identifiziert der Autor selbst?

Der Autor reflektiert kritisch, dass er dem Klienten eine Entscheidungsfrage stellte ("möchtest du...?"), auf die dieser konsequent mit "Nein" reagierte, anstatt eine klare arbeitsorientierte Anweisung zu geben.

Ende der Leseprobe aus 8 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Verbesserung der Daueraufmerksamkeit durch Förderaufgaben. Lückentexte und Rechenaufgaben mit einem Beschäftigten mit schwerer geistiger Behinderung
Note
1
Autor
Christoph Scheidemann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
8
Katalognummer
V1309000
ISBN (eBook)
9783346786777
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Reflexion Praktikumsbericht Angebot Förderaktivität
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christoph Scheidemann (Autor:in), 2022, Verbesserung der Daueraufmerksamkeit durch Förderaufgaben. Lückentexte und Rechenaufgaben mit einem Beschäftigten mit schwerer geistiger Behinderung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1309000
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Leseprobe aus  8  Seiten
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