Videos und digitalisierte Bilderströme sind allgegenwärtig. In der Kunst begannen sich die Künstlerinnen und Künstler mit dieser Thematik in den 1960er Jahren auseinanderzusetzen. Seit diesen Anfängen hat sich die sogenannte Videokunst enorm entwickelt und heterogene Kunstwerke zu Tage gefördert. Video erhielt in seinen Anfängen seine Spezifik durch die technische Apparatur.
Inhaltsverzeichnis
- Videokunst
- Mediale Position
- Das Medium als das dazwischen
- Medialitäten
- Multimedialität
- Transmedialität
- Intermedialität
- Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieser Text befasst sich mit der Videokunst und ihrer Positionierung als mediales Phänomen. Ziel ist es, die spezifischen Eigenschaften und Analysetermini rund um das audiovisuelle Material zu beleuchten und zu problematisieren.
- Die Entwicklung der Videokunst und ihre Abgrenzung vom Film
- Die Bedeutung der Technik und die digitale Revolution in der Videokunst
- Der Begriff des Mediums und seine verschiedenen Bedeutungen
- Die Positionierung des Mediums als "dazwischen" und seine Funktion als Vermittler
- Die heterogenen Standpunkte des Medienbegriffs
Zusammenfassung der Kapitel
Videokunst
Dieses Kapitel beleuchtet die Entstehung und Entwicklung der Videokunst, die sich in den 1960er Jahren mit der Thematik von Videos und digitalisierten Bildern auseinandersetzte. Es wird auf die Besonderheiten des Mediums Video eingegangen, die sich von den fotochemischen Medien Fotografie und Film durch die Eigenschaft der Gleichzeitigkeit von Aufzeichnungs- und Wiedergabemodi unterscheiden. Zudem wird die Entwicklung von der analogen zur digitalen Technik und die damit verbundene Annäherung von Film und Video sowie die Relevanz dieser Unterscheidung im Kontext der Videokunst beleuchtet.
Mediale Position
Dieses Kapitel widmet sich der Frage nach dem Medium selbst und beleuchtet dessen Wandel von einer ursprünglichen Verbindung mit Geistern und Geistheilern hin zu einem Trägerstoff und schließlich zu einem spezifischen Konzept im Kontext der neuen Medien. Es werden verschiedene Definitionen und Bedeutungen des Medienbegriffs, wie sie in der Medientheorie verwendet werden, diskutiert.
Das Medium als das dazwischen
Dieses Kapitel erörtert die Funktion des Mediums als "dazwischen" und seine Rolle als Vermittler zwischen dem "Anderen" und der Rezeption. Dabei werden unterschiedliche Perspektiven auf den Medienbegriff und die vielfältigen Repräsentationsformen des Mediums beleuchtet.
Schlüsselwörter
Videokunst, Medium, Medialität, Multimedialität, Transmedialität, Intermedialität, Videoinstallation, Performativität, Medientheorie, Massenmedien, Technik, digitale Revolution, Kunst, Analysetermini, audiovisuelles Material
Häufig gestellte Fragen
Wie unterscheidet sich Videokunst vom klassischen Film?
Videokunst zeichnet sich durch die Gleichzeitigkeit von Aufnahme und Wiedergabe aus, im Gegensatz zu den fotochemischen Prozessen bei Fotografie und Film.
Was bedeutet Intermedialität in der Kunst?
Intermedialität beschreibt die Wechselwirkung und Grenzüberschreitung zwischen verschiedenen Medien innerhalb eines Kunstwerks.
Wann begann die künstlerische Auseinandersetzung mit Video?
Künstlerinnen und Künstler begannen in den 1960er Jahren, Videos und digitalisierte Bilderströme als neues Ausdrucksmittel zu nutzen.
Welche Rolle spielt die digitale Revolution für die Videokunst?
Die Digitalisierung hat zu einer Annäherung von Film und Video geführt und neue heterogene Formen wie Videoinstallationen ermöglicht.
Was ist die Funktion des Mediums als "Vermittler"?
Das Medium fungiert als "Dazwischen", das Informationen zwischen dem Ursprung und der Rezeption durch das Publikum vermittelt.
- Arbeit zitieren
- Mag. Daniel Skina (Autor:in), 2012, Videokunst als mediales Phänomen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1306146