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Identität und Bedeutung des Körpers in der Gesellschaft

Geschlecht als Bindeglied zwischen Körper und Identität

Titel: Identität und Bedeutung des Körpers in der Gesellschaft

Hausarbeit , 2019 , 18 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel dieser Arbeit ist es, herauszufinden, inwiefern Körper, hinsichtlich seiner geschlechtlichen Dimension, eine Rolle für die Identität eines Individuums in der Gesellschaft spielt. So steht im Mittelpunkt der Analyse Körper und Geschlecht in Bezug auf persönliche Identität.

Bezüglich des Themas werden in dieser Arbeit drei wichtige Punkte aufgegriffen, die eine Erklärungsgrundlage für die Forschungsfrage bilden. Im ersten Teil dieser Arbeit wird die Bedeutung des Körpers in der Gesellschaft beleuchtet. Bei Betrachtung des Körpers wird Leib als ein Teil des Körpers mit seinen sinnlichen Aspekten berücksichtigt. Das Geschlecht als ein wesentliches körperliches Merkmal, aber auch als ein mögliches Kriterium für die Identitätsbildung stellt die Einführung in das Hauptteil dar. Im zweiten Teil der Arbeit wird der Frage nachgegangen, ob das Geschlecht ein wesentliches Kriterium für Identität sein kann und seine Rolle im sozialen Raum wird verdeutlicht. Im Fazit werden die Ergebnisse der durchgeführten Arbeit vorgestellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Körper und seine Bedeutung in der Gesellschaft

2.1 Körper und Leib im Prozess der gesellschaftlichen Distanzierung

2.2 Bedeutung des Geschlechts in der Gesellschaft: die Trennung zwischen biologischem und sozialem Geschlecht

2.3 Die Macht der Geschlechternormen

3 Identität im gesellschaftlichen Kontext

3.1 Identität und Geschlechterdifferenzierung

3.2 Wechselseitigkeit von Körper, Geschlecht, Identität: Bedeutung des Geschlechtskörpers für Identität

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die komplexe Wechselbeziehung zwischen Körperlichkeit, Geschlechtszuordnung und der Herausbildung individueller Identität in der modernen Gesellschaft. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert darauf, inwiefern der Körper als geschlechtliches Dimensionselement maßgeblich die Identitätskonstruktion eines Individuums beeinflusst.

  • Transformation des Körperverständnisses und gesellschaftliche Normierung
  • Die Differenzierung zwischen biologischem Geschlecht und sozialem Gender
  • Körper und Leib als Subjektivierungsinstrumente im Kapitalismus
  • Wechselseitige Dynamik von Geschlechtskörper und Identitätsbildung

Auszug aus dem Buch

2.1 Körper und Leib im Prozess der gesellschaftlichen Distanzierung

Zusammen mit dem Begriff Körper wird oft das Wort Leib verwendet, da ein Subjekt nicht nur auf der rein körperlichen Ebene existiert, sondern sich auch auf der Ebene des Gefühlten befindet und somit ein Leib darstellt (vgl. Villa 2007, S. 19). Der Leib ist eine Dimension des inneren Erlebens, das individuelle Fühlen, das rein subjektiv ist, individuelle Wahrnehmungen, die durch Sprache unter den Subjekten mitgeteilt werden können und erst dann den leiblichen Modus verlassen (vgl. Villa 2006, S. 203 - 252 ). Körper und Leib kann man differenzieren, doch im Alltag „sind wir beides gleichzeitig: ein Körperleib“ (vgl. Villa 2007, S. 20). Obwohl der Leib eine subjektive Wahrnehmung darstellt und somit scheint er sich jenseits der Wirklichkeit zu positionieren, ist das leibliche Spüren von Sozialisationsprozessen geprägt, denn in der Gesellschaft zu leben bedeutet „soziale Erfahrungen zu machen“ (vgl. Villa 2007, S. 19). Die Gesellschaft kann beispielsweise unsere persönlichen Merkmale und Eigenschaften wie Kreativität durch unsere Sinneswahrnehmungen – Augen oder Ohren beeinflussen. So wird ein Subjekt mit seinem Körper und leiblichen Empfindungen in kulturelle und politische Dimensionen der Gesellschaft miteinbezogen und von diesen auch beeinflusst. Auf diese Weise werden Körper und Leib oder, wie es ohne Differenzierung als „Körperleib“ (vgl. Villa 2007, S. 19) bezeichnet wird, nur im gesellschaftlichen Rahmen betrachtet.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung steckt den Rahmen ab, indem sie den aktuellen gesellschaftlichen Transformationsprozess des Körperverständnisses skizziert und die Forschungsfrage zur Bedeutung von Geschlecht für die Identitätsbildung formuliert.

2 Körper und seine Bedeutung in der Gesellschaft: Dieses Kapitel analysiert den menschlichen Körper als gesellschaftliches Objekt, das sozialen Normen unterworfen ist und als Bedeutungsträger für gesellschaftliche Leitbilder fungiert.

2.1 Körper und Leib im Prozess der gesellschaftlichen Distanzierung: Es wird die Differenzierung zwischen dem physischen Körper und dem subjektiven Leib sowie deren gegenseitige Beeinflussung durch soziale Sozialisationsprozesse erläutert.

2.2 Bedeutung des Geschlechts in der Gesellschaft: die Trennung zwischen biologischem und sozialem Geschlecht: Dieses Kapitel untersucht die Dichotomie von biologischem Geschlecht und sozialem Gender sowie deren historische und kulturelle Bedingtheit.

2.3 Die Macht der Geschlechternormen: Hier werden Geschlechternormen als konstitutive Mechanismen der gesellschaftlichen Normalisierung und der damit verbundenen Identitätszuschreibung betrachtet.

3 Identität im gesellschaftlichen Kontext: Das Kapitel verortet das Konzept der individuellen Identität innerhalb eines lebenslangen Prozesses, der maßgeblich durch soziale Interaktionen und Erwartungen geprägt ist.

3.1 Identität und Geschlechterdifferenzierung: Untersucht wird, wie geschlechtsbezogene Erwartungshaltungen die Entwicklung der persönlichen Identität beeinflussen und den Druck konformistischen Verhaltens verdeutlichen.

3.2 Wechselseitigkeit von Körper, Geschlecht, Identität: Bedeutung des Geschlechtskörpers für Identität: Ein integratives Kapitel, das die gewonnenen Erkenntnisse synthesiert und die wechselseitige Abhängigkeit von Körperlichkeit und Identitätskonstruktion herausstellt.

4 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Körper, Geschlecht und Identität in einem ständigen, nicht abgeschlossenen Wechselverhältnis stehen, das unter dem Einfluss gesellschaftlicher Normen und Anerkennungsverhältnisse steht.

Schlüsselwörter

Körper, Geschlecht, Identität, Geschlechtskörper, Soziales Geschlecht, Gender, Körperleib, Sozialisation, Identitätsbildung, Geschlechternormen, Subjektivierung, Transformation, Gesellschaft, Körperpolitik, Anerkennung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der soziologischen Untersuchung der Wechselbeziehung zwischen dem Phänomen Körper, der Kategorie Geschlecht und der Konstruktion individueller Identität.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Felder sind die Bedeutung des Körpers im gesellschaftlichen Wandel, die Unterscheidung zwischen biologischem und sozialem Geschlecht, die Funktionsweise von Geschlechternormen sowie die gesellschaftliche Bedingtheit von Identität.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Untersuchung?

Das Hauptziel besteht darin herauszufinden, inwiefern der Körper – insbesondere in seiner geschlechtlichen Dimension – als konstitutives Element für die Identität eines Individuums in der Gesellschaft fungiert.

Welcher wissenschaftliche Ansatz oder welche Theorie wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich stark auf soziologische und konstruktivistische Ansätze (u.a. Foucault, Butler, Villa), um die diskursive und machttheoretische Formung von Identität und Körperlichkeit aufzuzeigen.

Was wird im inhaltlichen Hauptteil der Ausarbeitung thematisiert?

Der Hauptteil analysiert, wie Körper durch soziale Distanzierungsprozesse und Verdinglichungstendenzen zu Objekten werden und wie gleichzeitig Geschlechternormen Identitäten formen und abweichende Identitätsmodelle sanktionieren oder marginalisieren.

Wie lässt sich die Arbeit anhand von Schlüsselbegriffen charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich als Untersuchung der sozio-kulturellen Konstruktion von Geschlecht und Körperlichkeit einordnen, die Identität als dynamischen, durch Anerkennungsverhältnisse geprägten Prozess begreift.

Welche Rolle spielt der Begriff „Körperleib“ in der Argumentation?

Der Begriff dient dazu, die untrennbare Verbindung zwischen der physischen Realität des Körpers (Körper) und der subjektiven, erlebten Dimension (Leib) zu betonen, die beide durch soziale Erfahrungen geprägt sind.

Wie beeinflussen Geschlechternormen die Identitätsarbeit des Individuums?

Geschlechternormen fungieren als regulatorische Mechanismen, die Erwartungshaltungen an das Individuum knüpfen. Die Einhaltung oder Abweichung von diesen Normen führt zu einer ständigen Auseinandersetzung des Individuums mit seiner Umwelt, was als integraler Teil der Identitätsarbeit bezeichnet wird.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Identität und Bedeutung des Körpers in der Gesellschaft
Untertitel
Geschlecht als Bindeglied zwischen Körper und Identität
Hochschule
Universität Kassel
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
18
Katalognummer
V1305728
ISBN (eBook)
9783346774316
ISBN (Buch)
9783346774323
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Identität Bedeutung des Körpers in der Gesellschaft Geschlecht und Körper und Identität Identität und Körper
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Identität und Bedeutung des Körpers in der Gesellschaft, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1305728
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