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Trans* Kinder und Jugendliche in der Kinder- und Jugendhilfe

Wie die Kinder- und Jugendhilfe unterstützend wirken kann

Titel: Trans* Kinder und Jugendliche in der Kinder- und Jugendhilfe

Projektarbeit , 2021 , 8 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Finn Biemüller (Autor:in)

Soziale Arbeit - Kinder- und Jugendhilfe

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Outet sich das eigene Kind gegenüber Familienangehörigen, etwa bei den Eltern, Geschwistern und Großeltern, als trans*, so ist dies eventuell für jene erst mal ein Schock. Im weiteren Prozess nimmt insbesondere der engste Familienkreis eine wichtige Rolle für das Kind oder die*den Jugendliche auf deren*dessen weiteren Weg ein. Bestenfalls wird das Kind in seiner Transition unterstützt und begleitet, auch wenn es anfangs Fragen und Unklarheiten von Seiten der Familie geben kann. Gespräche mit Therapeut*innen oder Psycholog*innen etwa können eine Möglichkeit sein, das eigene Kind besser zu verstehen und Informationen zu erhalten, wie es in Zukunft weitergehen könnte. Trans*Kinder und Jugendliche in der Kinder- und Jugendhilfe müssen unter Umständen besonders geschützt oder im Hilfekontext begleitet werden, da die LGBTQ*Community zu einer Minderheit gehört. Laut einer Studie des „mdr“, bei der es um die Suizidrate von Jugendliche ging, erfuhren von den 334 identifizierten LGBTQ*-Jugendlichen etwa 20,7 Prozent Mobbing, was somit jede* fünfte Jugendliche dieser Community wäre.
Bei den Heranwachsenden, die sich nicht als Teil der LGBTQ*-Community sehen, waren es 4,4 Prozent, was somit „nur“ jede*r Zwanzigste war. Dies veranschaulicht, dass LGBTQ*-Jugendliche anfälliger für Mobbing sind und deshalb geschützt werden sollten.
Trans*Menschen haben meistens einen schwierigen und langen Weg vor sich, sowohl aus medizinischer, als auch juristischer Sicht, wie im Folgenden aufgezeigt wird. Hier kann die Kinder- und Jugendhilfe einen Beitrag leisten, wie sie trans*Jugendliche auf ihrem Weg begleiten und unterstützen kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Hinführung

2. Ein möglicher Transweg

2.1. Medizinische Möglichkeiten

2.2. Das TSG und die Vornamens-/Personenstandsänderung

3. Die Aufgabe der Kinder- und Jugendhilfe

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen von trans* Kindern und Jugendlichen und beleuchtet zentrale medizinische sowie juristische Aspekte auf ihrem Weg zur Identitätsfindung. Dabei wird insbesondere die Rolle der Kinder- und Jugendhilfe fokussiert, um Unterstützungsmöglichkeiten aufzuzeigen und einen diskriminierungsfreien Raum zu gewährleisten.

  • Lebenssituation und Mobbingrisiken von LGBTQ*-Jugendlichen
  • Medizinische Transitionsmöglichkeiten und Kostenübernahme durch den MDK
  • Juristische Rahmenbedingungen durch das Transsexuellengesetz (TSG)
  • Pädagogische Handlungsempfehlungen für Fachkräfte in der Jugendhilfe
  • Förderung eines diskriminierungsfreien und akzeptierenden Umfelds

Auszug aus dem Buch

2. Ein möglicher Transweg

Hat das innere Coming-Out stattgefunden, sprich das „Zu sich selbst stehen“ und die Erkenntnis der eigenen Identität, so kann nun bei entsprechendem Wunsch die äußerliche Angleichung erfolgen. Dies kann etwa mit dem äußeren Coming-Out beginnen, bei dem nun dann auch Familie, Freunde, die Schule und weitere Instanzen aus dem persönlichen Umfeld gesagt bekommen, wie man sich fühlt, wie man angesprochen werden möchte und welchen Namen man ab sofort trägt. Damit auch das körperliche zum inneren Empfinden kongruent wird, beginnen viele trans*Menschen eine Hormontherapie mit später folgenden geschlechtsangleichenden Operationen. Im Folgenden sollen nun sowohl medizinische als auch juristische Möglichkeiten für trans*Personen aufgezeigt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Hinführung: Das Kapitel thematisiert die emotionalen Herausforderungen eines Outings im familiären Umfeld und verweist auf die erhöhte Mobbinganfälligkeit von trans* Jugendlichen im Vergleich zu Gleichaltrigen.

2. Ein möglicher Transweg: Es wird der Übergang vom inneren zum äußeren Coming-Out beschrieben, welcher häufig den Beginn einer sozialen und körperlichen Transition darstellt.

2.1. Medizinische Möglichkeiten: Dieser Abschnitt erläutert medizinische Schritte wie Pubertätsblocker, Hormontherapien und operative Eingriffe sowie die erforderlichen gutachterlichen Hürden für die Kostenübernahme.

2.2. Das TSG und die Vornamens-/Personenstandsänderung: Hier werden die juristischen Anforderungen des Transsexuellengesetzes dargelegt, die für eine offizielle Änderung des Namens und Personenstands erfüllt sein müssen.

3. Die Aufgabe der Kinder- und Jugendhilfe: Das Kapitel erörtert die professionelle Verantwortung, trans* Jugendliche durch eine diskriminierungsfreie Haltung und durch aktive Begleitungsangebote im Alltag sowie bei organisatorischen Terminen zu unterstützen.

4. Fazit: Die Zusammenfassung betont, dass eine offene, akzeptierende Grundhaltung der Fachkräfte und das Schaffen eines sicheren Raums entscheidende Voraussetzungen für die Begleitung trans* Jugendlicher sind.

Schlüsselwörter

Transidentität, Kinder- und Jugendhilfe, Coming-Out, Transition, Transsexualität, Diskriminierungsschutz, LGBTQ*, Persönlichkeitsentwicklung, Pubertätsblocker, Identitätsfindung, Pädagogik, Diversität, Transsexuellengesetz, Beratungskontext, Safe Space

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Unterstützungssituation von trans* Kindern und Jugendlichen und insbesondere mit den Rollenmöglichkeiten, die Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe einnehmen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Identitätsentwicklung, die medizinischen und juristischen Wege zur Transition sowie pädagogische Interventionsmöglichkeiten zur Diskriminierungsprävention.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Jugendliche während ihrer Transition durch soziale Einrichtungen professionell begleitet werden können, um ihre Identitätsfindung sicher zu gestalten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit Fachliteratur sowie den geltenden gesetzlichen Bestimmungen (TSG), kombiniert mit pädagogischen Handlungsempfehlungen für die Praxis.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die medizinischen Transitionsschritte, die juristischen Rahmenbedingungen des TSG und die konkrete pädagogische Arbeit in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Transidentität, Transition, Jugendhilfe, Diskriminierungsschutz, Coming-Out und institutionelle Begleitung.

Warum ist die Rolle der Fachkräfte in der Jugendhilfe so bedeutend?

Fachkräfte fungieren oft als wichtige Ansprechpartner oder Vertrauenspersonen, besonders wenn das familiäre Umfeld die Identität des Kindes oder Jugendlichen nicht in ausreichendem Maße anerkennt.

Welche Rolle spielt das TSG für die betroffenen Jugendlichen?

Das TSG legt die strengen juristischen Voraussetzungen für eine offizielle Personenstands- und Namensänderung fest, was für trans* Personen oft einen langwierigen und bürokratischen Fremdbestimmungsprozess bedeutet.

Ende der Leseprobe aus 8 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Trans* Kinder und Jugendliche in der Kinder- und Jugendhilfe
Untertitel
Wie die Kinder- und Jugendhilfe unterstützend wirken kann
Hochschule
Duale Hochschule Baden-Württemberg, Stuttgart, früher: Berufsakademie Stuttgart
Note
2,0
Autor
Finn Biemüller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
8
Katalognummer
V1305452
ISBN (eBook)
9783346778178
Sprache
Deutsch
Schlagworte
trans* kinder jugendliche kinder- jugendhilfe
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Finn Biemüller (Autor:in), 2021, Trans* Kinder und Jugendliche in der Kinder- und Jugendhilfe, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1305452
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Leseprobe aus  8  Seiten
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