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Start-Ups in strukturschwachen Regionen. Untersuchung der notwendigen Rahmenbedingungen

Titel: Start-Ups in strukturschwachen Regionen. Untersuchung der notwendigen Rahmenbedingungen

Seminararbeit , 2022 , 25 Seiten , Note: 1,9

Autor:in: Sebastian Coburger (Autor:in)

BWL - Wirtschaftspolitik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird betrachtet, wie eine Start-Up-Ökonomie in strukturschwachen Regionen etabliert werden kann. Die Seminararbeit bezieht sich als Beispiel auf die strukturschwache Region Lausitz innerhalb des Freistaates Sachsen. Zunächst wird die Region eingeordnet und anhand der PESTLE-Analyse eine Ist-Darstellung durchgeführt.

Anschließend wird die Form der Start-Up Unternehmen beleuchtet. Des Weiteren sollen Handlungsfelder erarbeitet werden, um Anreizfaktoren zur Ansiedlung von Start-Up-Unternehmen zu identifizieren. Abschließend bietet die Seminararbeit ein Fazit und Handlungsempfehlungen zur Etablierung von Start-Up-Unternehmen innerhalb der Lausitz.

Mit Unterzeichnung des Koalitionsvertrages „Mehr Fortschritt wagen“ zwischen den Parteien der sogenannten Ampelregierung wurde beschlossen, dass der Ausstieg aus der Braunkohleverstromung, zur Einhaltung der Klimaschutzziele, vorgezogen und beschleunigt auf das Jahr 2030 verlegt werden soll. Diese Entscheidung hat auf vereinzelte Regionen innerhalb der Bundesrepublik Deutschland (BRD) gravierende regionalwirtschaftliche Auswirkungen.

Vor allem innerhalb der Region Lausitz stellt die Braunkohleverstromung einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar. Das Braunkohleunternehmen LEAG ist innerhalb der Lausitz mit seinen rund 7400 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber der Region.

Bereits nach der Wende stellten wirtschaftspolitische Entscheidungen bezüglich der Braunkohle die Region vor Herausforderungen. Über 70000 Beschäftigte der Lausitzer Braunkohleindustrie verloren ihre Arbeitsplätze. Dies hatte zufolge, dass die Bevölkerung zwischen 1995 und 2005 um rund 18 % schrumpfte. Durch den kommenden Ausstieg wird erwartet, dass weitere 15000 bis 20000 Arbeitsplätze betroffen sein werden.

Damit die strukturschwache Region Lausitz auf die Auswirkungen des Ausstiegs aus der Braunkohleverstromung vorbereitet ist, muss sich die Region einem Wandel unterziehen. Aufgrund des zukünftigen Wegfalls des größten Arbeitgebers müssen bestehende Unternehmen gefördert und neue Unternehmen angesiedelt werden. Vor allem junge innovative Unternehmen, sogenannte Start-Ups, könnten der Region eine Chance bieten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Ist-Analyse wirtschaftliche Standortfaktoren für die Lausitz

2.1 Einordnung der Region

2.2 Anwendung der PESTLE-Analyse

2.2.1 Analyse politisch-rechtlicher Rahmenbedingungen

2.2.2 Analyse ökonomischer Rahmenbedingungen

2.2.3 Analyse sozio-technischer Rahmenbedingungen

2.2.4 Analyse ökologischer Faktoren

3 Einordnung der Start-Up-Ökonomie

4 Handlungsfelder zur Etablierung einer Start-Up-Ökonomie in der Lausitz

4.1 Bestandsaufnahme der notwendigen Handlungsfelder

4.2 Anreizfaktoren zur Ansiedlung von Start-Up Unternehmen

4.2.1 Investitionen in die Infrastruktur

4.2.2 Nutzung des Arbeitsmarkts

4.2.3 Ausweitung der Wirtschaftsförderung

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist es, Strategien zur Etablierung einer funktionierenden Start-Up-Ökonomie in der strukturschwachen Region Lausitz zu analysieren, um den durch den Braunkohleausstieg bedingten wirtschaftlichen Strukturwandel erfolgreich zu gestalten.

  • Ist-Analyse der wirtschaftlichen Standortfaktoren mittels PESTLE-Modell.
  • Charakterisierung und Definition des Start-Up-Begriffs sowie der ökonomischen Bedeutung.
  • Identifikation spezifischer infrastruktureller und administrativer Herausforderungen in der Region.
  • Erarbeitung von Handlungsempfehlungen zur Förderung einer Gründermentalität und zur Ansiedlung innovativer Unternehmen.

Auszug aus dem Buch

3 Einordnung der Start-Up-Ökonomie

Unternehmensgründungen sind innerhalb Deutschlands rückläufig. Bei Unternehmen, die als Start-Ups kategorisiert werden zeigt sich im Gegensatz ein positiver Trend. Als Start-Up werden Unternehmen bezeichnet, die jünger als 10 Jahre sind, ein geplantes Wachstumsziel haben und innovative Produkte, Geschäftsmodelle oder Dienstleistungen hervorbringen. Wird die geographische Verteilung betrachtet, zeigt sich, dass vor allem in den Ballungszentren, insbesondere in Berlin und der Metropolregion Rhein-Ruhr, sich eine Start-Up Szene entwickelte. Mit 23,8 % aller Start-Up Neugründungen im Jahr 2020 kann Berlin als Start-Up Hauptstadt Deutschlands angeführt werden.

Start-Ups erhalten nicht zuletzt Aufwind, durch die Generation der „Digital Natives“, welche in einer Zeit voller Veränderung, Kreativität, Offenheit und Toleranz aufwächst. Der damit verbundene Zeitgeist der Generation kann als Grundlage der Start-Up-Kultur angesehen werden. Der Unterschied zu herkömmlichen Unternehmen ist, dass Start-Ups aus einer inspirierten Idee heraus entstehen.

Was ist kennzeichnend für ein Start-Up? Vordergründig, dass während der Aufbauphase des Unternehmens weniger der kommerzielle Erfolg im Vordergrund steht, sondern eher die Idee hinter dem Unternehmen. Start-Ups definieren sich durch Differenzierung, Disruption und Geschwindigkeit. Die ursprünglich einfach gehaltene Unternehmensgründung entwickelt sich global immer weiter zu einer Start-Up-Kultur.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die wirtschaftlichen Folgen des beschleunigten Braunkohleausstiegs für die Region Lausitz und definiert die Notwendigkeit, durch die Ansiedlung von Start-Ups einen innovativen Strukturwandel zu forcieren.

2 Ist-Analyse wirtschaftliche Standortfaktoren für die Lausitz: Dieses Kapitel durchleuchtet mittels einer PESTLE-Analyse die aktuelle Ausgangslage der Region hinsichtlich politischer, ökonomischer, sozio-technischer und ökologischer Faktoren.

3 Einordnung der Start-Up-Ökonomie: Es erfolgt eine theoretische Einordnung des Start-Up-Begriffs sowie eine Analyse der treibenden Kräfte hinter der modernen Start-Up-Kultur und deren innovativen Methoden wie dem Lean-Start-Up-Konzept.

4 Handlungsfelder zur Etablierung einer Start-Up-Ökonomie in der Lausitz: Dieses Kapitel identifiziert konkrete Defizite in der Region, wie infrastrukturelle Engpässe und mangelnde Koordination der Wirtschaftsförderung, und leitet Handlungsempfehlungen ab.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass der Braunkohleausstieg trotz der Herausforderungen eine Chance bietet, die Lausitz durch gezielte Infrastrukturmaßnahmen und eine gestärkte Wirtschaftsförderung als Modellregion zu etablieren.

Schlüsselwörter

Lausitz, Braunkohleausstieg, Strukturwandel, Start-Up-Ökonomie, Wirtschaftsförderung, PESTLE-Analyse, Lean-Start-Up, Infrastruktur, Standortfaktoren, Gründermentalität, Innovationsfähigkeit, Risikokapital, Strukturwandelfonds, Digital Natives, Regionalwirtschaft.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundsätzliche Thema dieser Seminararbeit?

Die Arbeit untersucht die notwendigen Rahmenbedingungen für die Etablierung einer Start-Up-Ökonomie in der strukturschwachen Region Lausitz vor dem Hintergrund des Braunkohleausstiegs.

Welche zentralen Themenfelder behandelt der Autor?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der regionalen Standortfaktoren, der Charakterisierung von Start-Ups sowie der Erarbeitung von Handlungsfeldern für eine erfolgreiche Wirtschaftsförderung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Es soll aufgezeigt werden, wie junge, innovative Unternehmen dazu beitragen können, den durch den Wegfall des Braunkohlesektors drohenden wirtschaftlichen Verlust auszugleichen und die Region zukunftsfähig zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse genutzt?

Der Autor verwendet primär das PESTLE-Modell, um eine fundierte Ist-Darstellung der Lausitz in politischer, ökonomischer, sozio-technischer und ökologischer Hinsicht zu erstellen.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil behandelt die detaillierte Bestandsaufnahme der regionalen Bedingungen, die Definition von Start-Up-Kriterien sowie die Notwendigkeit von Verbesserungen in der Infrastruktur und der Unterstützungslandschaft für Gründer.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit am stärksten?

Zentrale Begriffe sind Strukturwandel, Lausitz, Start-Up-Ökonomie, Standortfaktoren und Lean-Start-Up-Methodik.

Warum wird die PESTLE-Analyse spezifisch auf die Lausitz angewandt?

Die Methode hilft dabei, sowohl die spezifischen Risiken als auch die besonderen Chancen, die sich aus der geografischen Lage und dem aktuellen industriellen Umbruch ergeben, strukturiert zu identifizieren.

Welche Rolle spielen Bildungseinrichtungen für die Start-Up-Kultur in der Region?

Der Autor konstatiert, dass Universitäten und Fachhochschulen als wichtige Inkubatoren fungieren, die durch ihre Fachexpertise und Unterstützung wesentliche Impulse für erfolgreiche Ausgründungen im strukturschwachen Raum geben.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Start-Ups in strukturschwachen Regionen. Untersuchung der notwendigen Rahmenbedingungen
Note
1,9
Autor
Sebastian Coburger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
25
Katalognummer
V1304893
ISBN (eBook)
9783346776204
ISBN (Buch)
9783346776211
Sprache
Deutsch
Schlagworte
start-ups regionen untersuchung rahmenbedingungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sebastian Coburger (Autor:in), 2022, Start-Ups in strukturschwachen Regionen. Untersuchung der notwendigen Rahmenbedingungen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1304893
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