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Amokläufe in den Medien. Ethische Grundsätze und Gefahren am Beispiel des Amoklaufs von Winnenden

Titel: Amokläufe in den Medien. Ethische Grundsätze und Gefahren am Beispiel des Amoklaufs von Winnenden

Hausarbeit , 2022 , 22 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Kilian Kreitmair (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird sowohl der Begriff Amok definiert, also auch auf die Berichterstattung über Amokläufe eingegangen. Zudem soll das Spannungsfeld von Ethik und Qualität in der journalistischen Berichterstattung über Amoktaten analysiert werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2.0 Hauptteil

2.1 Definition Amok

2.2 Die Berichterstattung über Amokläufe in den Medien

2.3 Ethische Grundsätze in der Berichterstattung über Amokläufe

2.4 Gefahren bei der Berichterstattung über Amokläufe

2.5 Beispiel: Die Berichterstattung über den Amoklauf von Winnenden

2.5.1 Der Amoklauf von Winnenden

2.5.2 Die Fernsehberichterstattung über den Amoklauf von Winnenden

2.5.3 Die Print- und Online-Berichterstattung über den Amoklauf von Winnenden

2.5.4 Die Lehren aus der Berichterstattung über den Amoklauf von Winnenden

3. Fazit

4. Quellen

4.1 Literaturquellen

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das primäre Ziel der Arbeit ist es, das Spannungsfeld zwischen dem journalistischen Informationsauftrag bei der Berichterstattung über Amokläufe und den ethischen Anforderungen an einen professionellen, verantwortungsbewussten Medienumgang zu analysieren.

  • Methodische Definition des Amok-Begriffs und dessen Abgrenzung
  • Analyse der medialen Anreize und Auswirkungen bei der Berichterstattung über Gewaltexzesse
  • Untersuchung der ethischen Vorgaben und Leitsätze (insbesondere Pressekodex)
  • Identifikation spezifischer Gefahren wie Nachahmereffekte oder "Plattformjournalismus"
  • Detaillierte Fallstudie zur medialen Aufbereitung des Amoklaufs von Winnenden

Auszug aus dem Buch

2.4 Gefahren bei der Berichterstattung über Amokläufe

Bei einer unbedachten Berichterstattung über Amoktaten können verschiedenste Problemfelder entstehen. Um diesen von Anfang an entgegenzuwirken und mit Hilfe der Grundsätze des Deutschen Presserates richtig zu handeln, ist es für Journalisten wichtig, die Risiken frühzeitig zu erkennen und dementsprechend zu reagieren (vgl. neuer-weg.com 2017).

Die größte Gefahr geht hierbei von den Tätern selbst aus, wenn sie den Amoklauf bewusst inszenieren. So nutzt ein Großteil der Amokläufer die Medien bewusst zur Propaganda der eigenen Weltanschauung. Die Täter übersenden den Journalisten gezielt Schreiben und Videos, da sie davon ausgehen, dass diese auf der Suche nach solchen Tätervideos und Fotos mit zum Teil martialischen Posen und Bekennerschreiben sind. Bei einer Veröffentlichung werden diese später häufig in Wohnungen von Nachahmungstätern gefunden (vgl. Paulus 2019: 22 f.) und führen sogar so weit, dass sich diese in ihren Plänen bestärkt fühlen und die Amokläufer für sie als Identifikationspersonen dienen (vgl. amoklauf.org 2016).

Gleichzeitig ist es Ziel der Täter, Nachahmer zum Amok zu auffordern und sich gegenseitig zu übertrumpfen. Wenn die Medienschaffenden den Tatablauf genau schildern, die Herkunft der Waffen nennen und Hinweise auf Sicherheitslücken geben, können sie diesen Prozess nochmals intensiveren und sogar in eigener Hand dafür sorgen, dass sich Gefährdete durch die Visualisierung für die eigene Tat inspirieren lassen. Verstärkt wird dies nochmals durch einfache Erklärungen und verkürzten Darstellungen in den Berichten (vgl. uebermedien.de 2016).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt aktuelle Amoktaten, insbesondere den Fall in Heidelberg, und leitet in die Problematik der medialen Berichterstattung ein.

2.0 Hauptteil: Bildet den theoretischen Rahmen inklusive Begriffsdefinitionen und ethischen Analysen sowie eine Fallstudie zu Winnenden.

2.1 Definition Amok: Erläutert die etymologischen Wurzeln und die begriffliche Entwicklung des Amok-Phänomens aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven.

2.2 Die Berichterstattung über Amokläufe in den Medien: Beleuchtet das hohe öffentliche Interesse und das damit verbundene Spannungsfeld zwischen Informationspflicht und kommerziellem Druck.

2.3 Ethische Grundsätze in der Berichterstattung über Amokläufe: Fokussiert auf die Verantwortung von Medienhäusern und die Bedeutung des Pressekodex für einen moralisch reflektierten Umgang mit Gewalt.

2.4 Gefahren bei der Berichterstattung über Amokläufe: Untersucht Risiken wie den Columbine-Effekt, die Ansteckungswirkung für potenzielle Nachahmungstäter und den Plattformjournalismus.

2.5 Beispiel: Die Berichterstattung über den Amoklauf von Winnenden: Analysiert konkret die mediale Reaktion und die dabei aufgetretenen Fehlleistungen bei der Berichterstattung über den Amoklauf in Winnenden.

2.5.1 Der Amoklauf von Winnenden: Fasst den zeitlichen Ablauf und die unmittelbare mediale Reaktion sowie erste Falschmeldungen zusammen.

2.5.2 Die Fernsehberichterstattung über den Amoklauf von Winnenden: Kritisiert die Schnelligkeit und mangelnde Qualität der Live-Berichterstattung bei verschiedenen Sendern.

2.5.3 Die Print- und Online-Berichterstattung über den Amoklauf von Winnenden: Reflektiert die Verstöße gegen den Presserat durch Skandalisierung und falsche Täterdarstellungen.

2.5.4 Die Lehren aus der Berichterstattung über den Amoklauf von Winnenden: Zieht Bilanz aus den Rügen des Presserates und zeigt Wege zu einer künftigen, präventionsorientierten Berichterstattung auf.

3. Fazit: Führt die Ergebnisse zusammen und bewertet die professionalisierte Berichterstattung am Beispiel des Anders-Breivik-Prozesses positiv.

4. Quellen: Listet die verwendeten Literaturquellen und Online-Referenzen auf.

4.1 Literaturquellen: Detaillierte Auflistung sämtlicher für die Arbeit herangezogener Quellen.

Schlüsselwörter

Amoklauf, Medienethik, Journalismus, Berichterstattung, Pressekodex, Nachahmereffekt, Columbine-Effekt, Winnenden, Täterinszenierung, Opferrechte, Gewaltprävention, Plattformjournalismus, Medienverantwortung, Sensationsjournalismus, Massenmord.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der journalistischen Verantwortung bei der Berichterstattung über Amokläufe und beleuchtet, wie Medien ethische Standards einhalten müssen, um eine Verbreitung von Gewalt durch mediale Inszenierung zu verhindern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Feldern zählen die Herleitung des Amok-Begriffs, medienethische Grundlagen, die Analyse von Nachahmungseffekten sowie der kritische Rückblick auf die Berichterstattung über den Amoklauf von Winnenden.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, Handlungsmöglichkeiten für Journalisten aufzuzeigen, um den Spagat zwischen notwendiger Aufklärung über Gewalttaten und der Wahrung ethischer Grundsätze und Opferschutzes zu bewältigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Literaturanalyse und eine fallbasierte Untersuchung, bei der publizistische Prozesse und Presse-Rügen kritisch ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben einer theoretischen Fundierung der Amok-Thematik medienethische Standards definiert, Gefahren durch unbedachte Berichterstattung identifiziert und eine detaillierte Fallstudie zum Amoklauf von Winnenden präsentiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Amoklauf, Medienethik, Journalismus, Nachahmereffekt und der Pressekodex als ethischer Richtwert.

Warum ist der Amoklauf von Winnenden ein zentrales Beispiel?

Winnenden dient als Fallbeispiel, da es bei dieser spezifischen Berichterstattung zu zahlreichen Verstößen gegen medienethische Prinzipien kam, die später zu Rügen des Deutschen Presserates und einer konsequenten Neubewertung der Medienrolle führten.

Was ist unter dem "Columbine-Effekt" zu verstehen?

Dies beschreibt das Phänomen der Ansteckungswirkung, bei dem durch eine weitreichende und oft dramatisierende Medienberichterstattung weitere potenzielle Täter dazu inspiriert werden, ähnliche Gewalttaten ausführlich zu planen oder nachzuahmen.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Amokläufe in den Medien. Ethische Grundsätze und Gefahren am Beispiel des Amoklaufs von Winnenden
Hochschule
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Note
1,7
Autor
Kilian Kreitmair (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
22
Katalognummer
V1301067
ISBN (eBook)
9783346773333
ISBN (Buch)
9783346773340
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Medienethik Amokläufe Medienqualität Journalistik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kilian Kreitmair (Autor:in), 2022, Amokläufe in den Medien. Ethische Grundsätze und Gefahren am Beispiel des Amoklaufs von Winnenden, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1301067
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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