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Innere und äußere Handlungsinitiatoren in "Hamlet" und "Prinz Friedrich von Homburg"

Title: Innere und äußere Handlungsinitiatoren in "Hamlet" und "Prinz Friedrich von Homburg"

Term Paper , 2017 , 17 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

German Studies - Modern German Literature

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Summary Excerpt Details

Ziel dieser Arbeit ist, Shakespeares Drama "Hamlet" und Kleists Drama "Prinz Friedrich von Homburg" zu untersuchen und zu vergleichen. Dabei erfolgt zunächst eine Gegenüberstellung der beiden Titelhelden, deren Entwicklung anhand ausgewählter Monologe analysiert und verglichen werden soll. Darauf aufbauend wird analysiert, inwiefern die Traumwelt des Prinzen von Homburg und die Geisteserscheinung in Form von Hamlets Vater diese Entwicklung auslösen. Daran knüpft eine abschließende Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse an.

Folgender Fragestellung wird dabei nachgegangen: Inwiefern lassen sich bei der Darstellung der Titelhelden Gemeinsamkeiten, Unterschiede und eine Tendenz zur Wandlung finden, die gegebenenfalls durch die Traumdarstellung bzw. Geisteserscheinung ausgelöst wird?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vergleich der Initiatoren einer möglichen Wandlung

2.1 Die Titelhelden

2.1.1 Prinz Friedrich von Homburg

2.1.2 Hamlet

2.1.3 Vergleich

2.2 Darstellung der Traumwelt in Prinz Friedrich von Homburg

2.3 Darstellung der Geisteserscheinung in Hamlet

2.4 Abschließender Vergleich

3. Schluss

4. Literaturverzeichnis

4.1 Primärliteratur

4.2 Sekundärliteratur

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht und vergleicht das Drama „Hamlet“ von Shakespeare und „Prinz Friedrich von Homburg“ von Kleist, wobei der Schwerpunkt auf der Analyse von inneren und äußeren Handlungsinitiatoren liegt. Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Wandlung der Titelhelden aufzuzeigen und zu ergründen, inwiefern diese durch Traumdarstellungen oder Geisteserscheinungen beeinflusst werden.

  • Vergleichende Analyse der Titelhelden und ihrer Monologe
  • Die Rolle der Traumwelt in Kleists Werk
  • Die Funktion der Geisteserscheinung bei Shakespeare
  • Einfluss von äußeren Faktoren auf die Charakterentwicklung
  • Intertextuelle Bezüge zwischen Kleist und Shakespeare

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Prinz Friedrich von Homburg

Monologe sind die Möglichkeit des Dramas, die Innenwelt der Figuren darzustellen. Dadurch, dass Monologe sehr künstlich wirken, wird mit einem Herannahen an die Gegenwart versucht, dieser Problematik aus dem Weg zu gehen. In „Prinz Friedrich von Homburg“ gibt es deshalb die Figur des Vertrauten, die durch den Grafen von Hohenzollern verkörpert wird, der häufig mit dem Prinzen in Interaktion tritt. Zudem hat das Motiv des Schlafwandels ebenfalls die Funktion die inneren Befindlichkeiten des Titelhelden offenzulegen und damit durchsichtig zu machen.

Der sogenannte „Fortuna-Monolog“ des Prinzen steht am Ende des ersten Akts. Er schließt an den Wunschtraum des Prinzen an, darauf folgt die Schlacht bei Fehrbellin. Der Prinz bittet das Glück in Form der personifizierten Fortuna, ihm Ruhm in der Schlacht gegen Schweden widerfahren zu lassen. Den Handschuh, den er beim nächtlichen Schlafwandeln erlangt hat, sieht er dabei als Beweis, dass das Glück, auch wenn es flüchtig ist, ihm wohlgesonnen ist: „Ein Pfand schon warfst du, im Vorüberschweben, / Aus deinem Füllhorn lächelnd mir herab“. Ruhm in der Schlacht wird angestrebt und als gesichert betrachtet.

Der sogenannte „Derwisch-Monolog“ siedelt sich etwa in der Mitte des vierten Akts im dritten Auftritt an. Prinzessin Natalie hat eine „Bittschrift“ von Oberst Kottwitz erhalten. Die Begnadigung des Prinzen, die von außen angestrebt wird, nimmt Gestalt an. Auf den Monolog folgt jedoch die entscheidende Wende: Der Prinz akzeptiert das Urteil. Bereits im Monolog, den der Prinz führt, scheint er sich mit der Vergänglichkeit des menschlichen Lebens abgefunden: „Ich will auf halbem Weg mich niederlassen“. Ruhm, der im ersten Monolog noch als gesichert betrachtet wurde, scheint nun unmöglich geworden zu sein. Dennoch muss an dieser Stelle vorausgreifend festgehalten werden, dass der Kurfürst durch die an eine Bedingung geknüpfte Begnadigung dem Prinzen die Entscheidung übereignet und ihm somit die Möglichkeit für einen heroischen Akt gegeben hat.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darlegung des Vorhabens, Shakespeares „Hamlet“ und Kleists „Prinz Friedrich von Homburg“ im Hinblick auf deren Titelhelden und äußere Handlungsinitiatoren zu vergleichen.

2. Vergleich der Initiatoren einer möglichen Wandlung: Hauptteil der Arbeit, der die Entwicklung der Protagonisten, ihre Monologe und die Wirkung der Traumszenen bzw. Geisteserscheinungen detailliert gegenüberstellt.

2.1 Die Titelhelden: Eingehende Untersuchung der Monologe und der spezifischen Charakteristika von Homburg und Hamlet sowie deren Handlungsweisen.

2.1.1 Prinz Friedrich von Homburg: Analyse von Homburgs Entwicklung durch zentrale Monologe sowie seine Interaktion mit äußeren Einflüssen.

2.1.2 Hamlet: Untersuchung von Hamlets Dominanz als Titelheld, seiner Motivlage und der Verzögerung seiner Rache.

2.1.3 Vergleich: Zusammenfassende Gegenüberstellung der beiden Protagonisten hinsichtlich ihrer Beweggründe und ihrer Entwicklung.

2.2 Darstellung der Traumwelt in Prinz Friedrich von Homburg: Analyse der Bedeutung des Traums bei Kleist als doppelte Fiktion und Lenkungsinstrument des Kurfürsten.

2.3 Darstellung der Geisteserscheinung in Hamlet: Betrachtung des Geistes als äußeren Initiator und dessen Rolle für den weiteren Handlungsverlauf.

2.4 Abschließender Vergleich: Synthese der Ergebnisse, in der die unterschiedlichen Wirkungen von Traum und Geist sowie die Frage nach einer tatsächlichen Charakterwandlung geklärt werden.

3. Schluss: Zusammenfassung der Erkenntnisse über den Einfluss äußerer Gegebenheiten auf die Helden und Ausblick auf weitere Forschungspotentiale.

4. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärliteratur.

4.1 Primärliteratur: Auflistung der Dramen.

4.2 Sekundärliteratur: Verzeichnis der verarbeiteten wissenschaftlichen Quellen.

Schlüsselwörter

Hamlet, Prinz Friedrich von Homburg, Kleist, Shakespeare, Handlungsinitiatoren, Monolog, Traumwelt, Geisteserscheinung, Wandlung, Heroismus, Rachetragödie, Intertextualität, Macht, Ehre, Literaturvergleich.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit vergleicht in einer literaturwissenschaftlichen Analyse zwei zentrale Dramen von Shakespeare und Kleist mit Fokus auf die psychologische und äußere Motivation ihrer Hauptfiguren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentral sind die Darstellung von Helden in Ausnahmesituationen, das Zusammenspiel von innerer Motivation und äußeren Impulsen sowie die Struktur der jeweiligen Gattung (Traumdrama vs. Rachetragödie).

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Untersuchung zielt darauf ab, zu klären, ob und durch welche Faktoren – wie den Traum oder die Geisteserscheinung – sich die Protagonisten wandeln und welche Gemeinsamkeiten oder Unterschiede sich dabei offenbaren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine komparative Literaturanalyse, die auf der Gegenüberstellung von primären Textausschnitten, der Analyse von Monologen und der Einordnung in den theoretischen Kontext der Sekundärliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Charakteranalyse der beiden Helden, eine Untersuchung der Rolle des Übernatürlichen bzw. Traumhaften als Handlungsantrieb und einen synthetisierenden Vergleich.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Heroismus, Melancholie, Handlungshemmung, Intertextualität und das Spannungsfeld zwischen ästhetischer Gestaltung und moralischem Anspruch.

Welche Rolle spielt der Kurfürst in Kleists Drama laut der Analyse?

Der Kurfürst fungiert als autoritäre Instanz, die durch bewusste Manipulation des Traums und die Inszenierung ethischer Dilemmata den Prinzen in seiner charakterlichen Entwicklung lenkt.

Warum wird Hamlet in der Arbeit nicht als ein Charakter beschrieben, der eine klassische Entwicklung durchläuft?

Die Analyse legt nahe, dass Hamlets fundamentale Wandlung zum Melancholiker bereits vor dem eigentlichen Handlungsbeginn des Stücks stattfand, während das Stück selbst eher eine Bestätigung oder Zuspitzung dieses Zustands zeigt.

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Details

Title
Innere und äußere Handlungsinitiatoren in "Hamlet" und "Prinz Friedrich von Homburg"
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2017
Pages
17
Catalog Number
V1300815
ISBN (eBook)
9783346766786
ISBN (Book)
9783346766793
Language
German
Tags
innere handlungsinitiatoren hamlet prinz friedrich homburg
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2017, Innere und äußere Handlungsinitiatoren in "Hamlet" und "Prinz Friedrich von Homburg", Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1300815
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