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Soziale Arbeit und Beratung in Zwangskontexten

Titel: Soziale Arbeit und Beratung in Zwangskontexten

Hausarbeit , 2020 , 21 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Portfolioarbeit wird Soziale Arbeit und Beratung im Zwangskontext vorgestellt.

Im ersten Abschnitt wird der Begriff „Zwangskontext“ definiert. Dabei werden die Kontaktaufnahme zum Sozialen Dienst und die Faktoren, die Motivation zur Mitarbeit der KlientInnen beeinflussen, fokussiert. Anschließend werden das „doppelte Mandat“ und der „Trialog“ näher erläutert.

Im zweiten Abschnitt werden sowohl fünf Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit vorgestellt als auch überweisende Instanzen oder Auftraggeber, die im unterschiedlichen Maße mit Merkmalen von Zwangskontexten behaftet sind und jeweils andere Interventionsmöglichkeiten bieten.

Im dritten Abschnitt wird dargestellt, inwiefern „Unfreiwilligkeit“ und „Widerstand“ von KlientInnen als Lösungsverhalten angesehen werden können. Anschließend wird erläutert, welche Konsequenzen sich aus dieser Perspektive für das professionelle Handeln ableiten lassen.

Im letzten Abschnitt wird dargestellt, wie aus BesucherInnen freiwillige und für ein Ziel motivierte KlientInnen werden können. Dabei wird auf Vorgehensweisen wie das „Joining“, auf Fragetechniken wie das zirkuläre Fragen oder auch auf Haltungen der SozialarbeiterInnen in der Eltern-Kind-Einrichtung eingegangen. Dies wird in einem fiktiven möglichen Dialog exemplarisch dargestellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. „Zwangskontext“

2. Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit mit Merkmalen von Zwangskontexten

2.1 Schule / Schulsozialarbeit

2.2 Bewährungshilfe

2.3 Kinder- und Jugendhilfe – Allgemeiner Sozialer Dienst

2.4 Gesetzliche Betreuung

2.5 Fahrerlaubnisbehörden und GutachterInnen

3. „Unfreiwilligkeit“ und „Widerstand“ (Aufgabe 3)

3.1„Unfreiwilligkeit“ und „Widerstand“ als Lösungsverhalten

3.2 Konsequenzen für das pädagogische Handeln

4. Aus „BesucherInnen“ werden motivierte KlientInnen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit fokussiert sich auf die Herausforderungen und Chancen der systemischen Beratung in Zwangskontexten innerhalb verschiedener sozialer Handlungsfelder und untersucht, wie professionelles Handeln Widerstand als Ressource in der Beziehungsgestaltung nutzen kann.

  • Definition des Zwangskontexts in der Sozialen Arbeit
  • Analyse verschiedener Arbeitsfelder (Schule, Justiz, Jugendhilfe)
  • Die systemische Sichtweise auf Unfreiwilligkeit und Widerstand
  • Strategien zur Auftragsklärung und Beziehungsgestaltung
  • Die Rolle des "Dritten" und der Umgang mit dem "doppelten Mandat"

Auszug aus dem Buch

Erstgespräch zwischen Celine und dem Sozialarbeiter in der Eltern-Kind-Einrichtung

S: Guten Tag Celine! Schön, dass du zu mir gekommen bist. Hast du die Einrichtung leicht gefunden?

C: Ich bin ja nicht doof und habe ein Handy!

S: Dann hast du dein Handy sehr sinnvoll eingesetzt. Ich freue mich auf jeden Fall, dass du jetzt hier bist und dazu bereit bist dich mit mir zu unterhalten. Ich bin Herr Müller und seit fünf Jahren in dieser Eltern-Kind-Einrichtung als Sozialarbeiter tätig.

C: Ist ja toll für dich! Und was heißt hier bereit bist? Ich muss doch hier hin…

S: Ich kann nachvollziehen, dass es für dich doof ist und dass du nicht gerne hier sein möchtest, aber du bist trotzdem gekommen und das finde ich sehr gut. Danke!

Zusammenfassung der Kapitel

1. „Zwangskontext“: Einführung in die Begrifflichkeit des Zwangskontexts, die Bedeutung des doppelten Mandats und die Rolle des sogenannten „Trialogs“ bei fremdinitiierten Kontakten.

2. Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit mit Merkmalen von Zwangskontexten: Vorstellung von fünf spezifischen Arbeitsfeldern, in denen Zwangskontexte vorherrschen, sowie deren jeweilige Besonderheiten bei der Intervention.

3. „Unfreiwilligkeit“ und „Widerstand“ (Aufgabe 3): Theoretische Herleitung von Widerstand als sinnvolles Lösungsverhalten der KlientInnen und Ableitung professioneller Handlungsweisen für die systemische Praxis.

4. Aus „BesucherInnen“ werden motivierte KlientInnen: Exemplarische Veranschaulichung der lösungsorientierten Beratung durch einen fiktiven Dialog zwischen einer Klientin und einem Sozialarbeiter.

Schlüsselwörter

Zwangskontext, Soziale Arbeit, Systemische Beratung, Widerstand, Unfreiwilligkeit, Doppeltes Mandat, Auftragsklärung, Hilfe und Kontrolle, Trialog, Ressourcenorientierung, Beziehungsgestaltung, Kindeswohl, Jugendhilfe, Bewährungshilfe, Motivationsarbeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die professionelle Gestaltung von Beratungsprozessen, wenn KlientInnen nicht freiwillig Hilfe suchen, sondern sich in einem durch externe Instanzen erzwungenen Kontakt befinden.

Welche zentralen Themenfelder werden beleuchtet?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Rolle der Sozialen Arbeit in verschiedenen Institutionen, das Verständnis von Widerstand sowie die methodischen Ansätze, um trotz Zwang eine tragfähige und motivierende Arbeitsbeziehung aufzubauen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie systemisches Arbeiten in Zwangskontexten gelingen kann, indem Widerstand nicht als Hindernis, sondern als Ressource für den Veränderungsprozess begriffen wird.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es wird ein systemischer Ansatz verfolgt, der die Komplexität der Beziehungsdynamik bei unfreiwilligem Kontakt in den Mittelpunkt stellt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse institutioneller Zwangskontexte, die theoretische Würdigung von Widerstand und eine praxisnahe Veranschaulichung der Beratung durch ein Fallbeispiel.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zwangskontext, Systemische Beratung, Widerstand, Doppeltes Mandat und Beziehungsgestaltung bilden das ethische und methodische Gerüst der Publikation.

Wie gehen SozialarbeiterInnen am besten mit dem "doppelten Mandat" in Konfliktfällen um?

Der Ansatz legt nahe, dass professionelle Fachkräfte durch eine klare Rollentransparenz und die Außenpositionierung gegenüber der "dritten" Instanz (z.B. Jugendamt) ein kooperatives Klima schaffen sollten, das Autonomie trotz Kontrolle ermöglicht.

Warum wird Widerstand in dieser Arbeit als "Lösungsverhalten" bezeichnet?

Widerstand wird als Schutzreaktion verstanden, mit der KlientInnen ihre Autonomie wahren und gegen (subjektiv empfundene oder tatsächliche) Fremdbestimmung demonstrieren, was wichtige Ressourcen und Stärken der Person offenbart.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Soziale Arbeit und Beratung in Zwangskontexten
Hochschule
Fachhochschule Dortmund
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
21
Katalognummer
V1300334
ISBN (eBook)
9783346766724
ISBN (Buch)
9783346766731
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Soziale Arbeit Zwangskontext Überweisungskontext systemische Arbeit doppeltes Mandat Hilfe Kontrolle Hilfeauftrag Kontrollauftrag Jugendamt Wächteramt Arbeitsfelder Schule Schulsozialarbeit Bewährungshilfe Gericht Gesetzliche Betreuung Unfreiwillig Unfreiwilligkeit Widerstand Lösungsverhalten System Besucher Klienten pädagogisches Handeln
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Soziale Arbeit und Beratung in Zwangskontexten, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1300334
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Leseprobe aus  21  Seiten
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