Das Ziel der Arbeit ist es herauszuarbeiten, inwieweit es jetzt für die Menschheit aufgrund des Klimawandels und unter Berücksichtigung der aus diesem Wandel resultierenden Folgen für das globale Ökosystem Erde notwendig ist, einen Umbruch sowohl im Denken als auch im Handeln einzuleiten, um diesen zu stoppen. Dabei wird der Fokus der Arbeit auf den Ursachen und Folgen des anthropogenen Klimawandels liegen. Zudem soll erörtert werden, ob der menschengemachte Klimawandel als „die Krise des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet werden kann.
Zunächst folgt ein Grundlagenkapitel, in dem auf einige Begriffsdefinitionen und naturwissenschaftliche Grundlagen, die zum Verständnis der Arbeit essenziell sind, sowie auf die momentane Tendenz der Temperaturentwicklungen eingegangen wird.
Danach werden der Mechanismus und die Funktionsweise des Treibhauseffekts - die Ursache des menschengemachten Klimawandels - näher betrachtet. Nachdem der Mechanismus des Treibhauseffektes dargelegt wurde, wird beschrieben, wie die Menschheit durch Tätigkeiten wie Nutzung fossiler Brennstoffe, Abholzung von Wäldern und Viehzucht zunehmend Treibhausgase in die Atmosphäre ausstößt und damit - aufgrund des zuvor erläuterten Treibhauseffekts - das Klima und die Temperatur auf der Erde beeinflusst.
Im Anschluss werden die verheerendsten Folgen dieser Erderwärmung für das globale Ökosystem Erde beleuchtet. Während die Klimakrise zunächst eine rein ökologische Krise für die Menschheit darstellt, muss dennoch bedacht werden, dass diese bereits zu einer gesellschaftlichen, politischen oder auch wirtschaftlichen Krise ausgeufert ist. Da das Beleuchten der Folgen aller Dimensionen der facettenreichen Klimakrise den Rahmen der Seminararbeit sprengen würde, wird der Fokus auf der ökologischen Krise und den daraus resultierenden ökologischen Folgen, die bis zum Ende des 21. Jahrhunderts auf uns zukommen werden, liegen. Dabei stellen die Auswirkungen des Klimawandels auf Flora und Fauna keinen zentralen Aspekt dar und werden nur nebensächlich behandelt, da der Fokus auf den Folgen liegt, die den Menschen direkt betreffen. Die angeführten Folgen sind nach dem Dominoprinzip aufgebaut, da aus einigen Ereignissen wiederum andere Folgen resultieren. Denn aufgrund der veränderten Klimabedingungen kommt es zunächst zu vermehrten Extremwetterereignissen und stärkerer Trockenheit und dies wirkt sich wiederum auf das Ökosystem Meer aus.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Hauptteil
1. Grundlagen zum Klimawandel
2. Ursache der momentanen Erderwärmung
2.1 Funktionsweise des anthropogenen Treibhauseffekts
2.2 Quellen der anthropogenen Treibhausgasemissionen
3. Folgen für das globale Ökosystem Erde
3.1 Trockenheit und Wetterextrema
3.2 Auswirkungen auf Ozeane und Kryosphäre
3.3 Kipppunkte und selbstverstärkende Effekte des Klimawandels
3.4 Durch Erderwärmung resultierende Gesundheitsrisiken für den Menschen
4. Fazit
Schlussbemerkung
Zielsetzung & Themen
Diese Seminararbeit untersucht den menschengemachten Klimawandel als zentrale ökologische und gesellschaftliche Krise des 21. Jahrhunderts. Ziel ist es, die wissenschaftlichen Grundlagen und Mechanismen der Erderwärmung zu analysieren, um die Notwendigkeit eines gesellschaftlichen Umbruchs im Denken und Handeln zur Eindämmung dieser Krise zu verdeutlichen.
- Anthropogener Treibhauseffekt und Emissionstreiber
- Ökologische Auswirkungen auf Wetter, Ozeane und Eisflächen
- Kipppunkte und selbstverstärkende Klimafaktoren
- Direkte Gesundheitsrisiken und gesellschaftliche Folgeprobleme
Auszug aus dem Buch
3.2 Auswirkungen auf Ozeane und Kryosphäre
Der Klimawandel sorgt nicht nur für die aufgezeigten Extremwetterereignisse, sondern übt zudem starken Einfluss auf alle Ozeane der Erde und auf die Kryosphäre aus. Eine genauere Betrachtung der Ozeane und der Kryosphäre im Rahmen dieser Arbeit ist daher wichtig, da diese eine wesentliche Rolle im globalen Klimasystem spielen. Denn zum einen ist 71 % der Erde von Wasser bedeckt, wovon 10 % Eis ist zum anderen hat Wasser in allen Aggregatszuständen eine sehr hohe Wärmekapazität. Wasser kann daher viel Energie in Form von Wärme aufnehmen, speichern und anschließend wieder abgeben. Diese physikalische Eigenschaft des Wassers bedeutet insbesondere für das Klima, dass die Meere, welche etwa 97 % der globalen Wassermassen enthalten, eine maßgebliche Rolle im globalen Klimasystem spielen.
Der Klimawandel wirkt sich in dreierlei Weise auf unsere Meere aus. Sie werden wärmer, ihr Wasserspiegel steigt und sie werden saurer. Klimatologen nehmen an, dass nur ein Anteil von 46 % des vom Menschen emittierten CO2 dauerhaft in der Atmosphäre verbleibt. Das restliche CO2 wird von den Meeren und Ökosystemen an Land – wie Wälder – aufgenommen. Durch die steigende CO2 – Konzentration in unserer Atmosphäre, welche anthropogen bedingt ist, nehmen die Meere große Mengen an CO2 auf, wodurch der pH-Wert dieser Meere sinkt, und sie versauern. Zudem haben die Ozeane seit 1970 circa 90 % der gesamten durch den Treibhauseffekt erzeugten Wärme aufgenommen. Die dadurch zustande kommende Erwärmung der Ozeane und die zunehmende Versauerung des Wassers beeinträchtigt viele Meeresorganismen.
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Hinführung zur Problematik des Klimawandels und Darlegung der Zielsetzung, den anthropogenen Wandel als globale Krise einzuordnen.
Hauptteil: Detaillierte Analyse der physikalischen Grundlagen, der Entstehung durch Treibhausgase sowie der ökologischen und menschheitsbezogenen Folgen.
1. Grundlagen zum Klimawandel: Erläuterung der meteorologischen Basisdaten und physikalischen Prinzipien von Strahlung und Energiebilanz.
2. Ursache der momentanen Erderwärmung: Untersuchung des Treibhauseffekts sowie der Sektoren, die für anthropogene Emissionen verantwortlich sind.
3. Folgen für das globale Ökosystem Erde: Darstellung der Auswirkungen auf das globale Klima, die Ozeane, Kipppunkte und die menschliche Gesundheit.
4. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Beantwortung der Forschungsfrage zur Einstufung des Klimawandels als Krise des 21. Jahrhunderts.
Schlussbemerkung: Appell an die menschliche Verantwortung und Hinweis auf weiterführende technologische Lösungsansätze.
Schlüsselwörter
Klimawandel, Anthropogen, Treibhauseffekt, Erderwärmung, Treibhausgase, CO2-Äquivalente, Ökosystem Erde, Extremwetter, Kipppunkte, Kryosphäre, Meeresspiegelanstieg, Gesundheitsrisiken, Klimakrise, Umbruch, Klimaschutz.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit den Ursachen und weitreichenden Folgen des menschengemachten Klimawandels und untersucht, ob dieser als zentrale Krise unseres Jahrhunderts bezeichnet werden kann.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder umfassen die physikalischen Mechanismen des Treibhauseffekts, die Sektoren der CO2-Emissionen sowie die ökologischen und gesundheitlichen Auswirkungen der Erderwärmung.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Ziel ist es zu belegen, dass aufgrund der drastischen Veränderungen unseres Ökosystems ein Umbruch in Denken und Handeln zwingend notwendig ist, um die anthropogene Klimakrise effektiv zu stoppen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer wissenschaftspropädeutischen Analyse, die auf aktuellen Sachstandsberichten (u.a. IPCC), meteorologischen Fachquellen und Daten zur historischen Emissionsentwicklung beruht.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert die Grundlagen der Erdtemperaturänderungen, die Funktionsweise des Treibhauseffekts, die Quellen der Gase sowie die Auswirkungen auf Wetter, Meeresspiegel und die menschliche Gesundheit.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Schlagworte sind Anthropogener Klimawandel, Treibhauseffekt, Kipppunkte, globale Erderwärmung und gesellschaftlicher Umbruch.
Warum wird der Begriff "Kipppunkte" in der Arbeit besonders hervorgehoben?
Kipppunkte gelten als irreversible Schwellenwerte, bei deren Überschreiten das Klimasystem sich selbst verstärkende Prozesse auslöst, die das Ausmaß der Krise unkontrollierbar verschärfen könnten.
Welchen Einfluss hat der Klimawandel auf die menschliche Gesundheit?
Neben direkten Schäden durch extreme Wetterereignisse führt die Erwärmung zu erhöhter Hitzebelastung, kognitiver Beeinträchtigung, Atemwegserkrankungen durch schlechte Luftqualität und der Ausbreitung von Infektionskrankheiten.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2022, Der menschengemachte Klimawandel. Die Krise des 21. Jahrhunderts?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1299372