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Zur Shop-Startseite › Soziologie - Wohnen und Stadtsoziologie

Die Stadt und ihre Infrastruktur

Titel: Die Stadt und ihre Infrastruktur

Essay , 2019 , 17 Seiten , Note: 3

Autor:in: Stefan Mario Lackner-Haschke (Autor:in)

Soziologie - Wohnen und Stadtsoziologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit untersucht folgende Frage: Wie wirkt sich die technische und soziale Infrastruktur der Stadt auf die gesellschaftliche Wechselwirkung aus?

Es gibt viele verschiedene Definitionen, was Stadt sein kann. Alexander Hamedinger beschreibt die Stadt als eine sozial-räumliche Figuration, die prozesshaft aus der Dialektik von Strukturen und Handeln unterschiedlicher AkteurInnen (re)produziert und konstruiert wird, und sich gleichzeitig aus Relationen zu anderen konstituiert.

Bettina Köhler beschreibt Stadt als Ergebnis, Medium und Voraussetzung gesellschaftlicher Prozesse – eine spezifische Form der Räumlichkeit von Gesellschaft und für Marc Diebäcker ist Stadt ein gesellschaftlicher Raum, auf unterschiedlichen räumlichen Maßstabsebenen in seinen sozialen, ökonomischen und politischen Wechselbeziehungen analysierbar ist. Aus allen Definitionen geht der Punkt der gesellschaftlichen Wechselwirkung hervor, da sich Individuen dauerhaft gegenseitig beeinflussen und in Beziehung zueinander treten, welche in einen räumlichen Kontext eingebettet ist. Stadt wird demnach als Raum aufgefasst, wo Wohnen und Leben mit räumlichen Beziehungen, Arbeit, Einkommen oder Mobilitätsverhalten stattfindet.

Auf Grundlage dieser Definitionen beziehe ich mich auf die Rational-Choice-Theorie, weil dieser theoretische Ansatz aufzeigen soll, da Wechselwirkung auf dem Handeln basiert und dass laut James Coleman (1991) das Handeln und die Interaktion so ausgeführt werden, dass das eigene Interesse so gut wie möglich befriedigt wird. Da eine Stadt sich nicht nur aus einer Wechselwirkung von Menschen, sondern auch aus einer Wechselwirkung Vereinen, Institution und Organisationen besteht, spielt die Stadt einen zentralen Aspekt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Begriff Infrastruktur

3. soziologische Themenbereiche

3.1 Wohnen

3.2 Wirtschaft

3.3 Verkehr (ÖPNV)

3.4 Gemeinsamkeiten

4. Anküpfungen zu anderen soziologischen Forschungsbereichen

4.1 Forschungsgebiet Kultur

4.2.Forschungsgebiet Freizeit

4.3 Forschungsgebiet Agrar

5. Überblick über den Forschungsstand

5.1 Fragestellung

6. Schlussfolgerung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist es, die Rolle der technischen und sozialen Infrastruktur in der Stadt im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf die gesellschaftliche Wechselwirkung zwischen Individuen sowie Unternehmen zu untersuchen und dabei theoretisch mit der Rational-Choice-Theorie zu verknüpfen.

  • Grundlagen der Stadtsoziologie und Definitionen der Infrastruktur
  • Die Bedeutung von Wohnen, Wirtschaft und Verkehr für die soziale Teilhabe
  • Interdisziplinäre Anknüpfungspunkte wie Kultur, Freizeit und Agrarsoziologie
  • Analyse des aktuellen Forschungsstandes zur Stadtentwicklung
  • Die Stadt als sozial konstruierter Raum und Ort gesellschaftlicher Wechselwirkung

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Das Thema, das während der Vorlesungszeit zur Lehrveranstaltung „VO Forschungsspezialisierung“, mein Interesse geweckt hat, war die Stadtsoziologie von Christopher Reinprecht und Yuri Kazepov. Aufgrund der Lehrveranstaltungen „VO Stadt ist für alle-Zwischen loklaen Grenzpraktíken und urban Citizenship“ und „WS Grenzregime in der Stadt“ aus dem Bachelorstudium bin ich mit dem Thema Stadt in Berührung gekommen und habe gelernt ,dass die Stadt soziologische Themenschwerpunkte wie Arbeit, Segreation, Mobilität, Migration, Integration und Figuration beinhaltet. Ein weiterer Berührungspunkt mit dem Thema Stadt war mit der Lehrveranstaltung „ VO Ringvorlesung Interdisziplinäre Stadtforschung“ aus dem Masterstudium, wo ich gelernt habe, dass die Stadtforschung auch aus interdisziplinärer Perspektive betrachtet werden kann.

So gibt es verschiedene Definitionen was Stadt sein kann. Alexander Hamedinger beschreibt die Stadt als eine sozial-räumliche Figuration, die prozesshaft aus der Dialektik von Strukturen und Handeln unterschiedlicher AkteurInnen (re)produziert und konstruiert wird, und sich gleichzeitig aus Relationen zu anderen konstituiert.,(vgl. Hamedinger 2013: S 123). Bettina Köhler beschreibt Stadt als Ergebnis, Medium und Voraussetzung gesellschaftlicher Prozesse - eine spezifische Form der Räumlichkeit von Gesellschaft. ( vgl Dietz,Engels 2014: S. 78) und für Marc Diebäcker ist Stadt ein gesellschaftlicher Raum, auf unterschiedlichen räumlichen Maßstabsebenen in seinen sozialen, ökonomischen und politischen Wechselbeziehungen analysierbar ist. (vgl. Diebäcker 2019: S.141). Aus allen Definitionen geht der Punkt der gesellschaftlichen Wechselwirkung hervor, da sich Individuen dauerhaft gegenseitig beeinflussen und in Beziehung zueinander treten, welche in einen räumlichen Kontext eingebettet ist. Stadt wird demnach als Raum aufgefasst, wo Wohnen und Leben mit räumlichen Beziehungen, Arbeit, Einkommen oder Mobilitätsverhalten stattfindet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Motivation zur Stadtsoziologie ein und definiert die Stadt aus verschiedenen theoretischen Perspektiven als komplexes, sozial-räumliches Gebilde.

2. Der Begriff Infrastruktur: Dieses Kapitel erläutert die terminologische Herleitung und unterscheidet zwischen technischer sowie sozialer Infrastruktur als geographische Ausstattung einer Stadt.

3. soziologische Themenbereiche: Hier wird die Relevanz der Infrastruktur für spezifische Bereiche wie Wohnen, Wirtschaft und den öffentlichen Nahverkehr dargelegt.

3.1 Wohnen: Der Wohnraum wird im Kontext der sozialen und technischen Infrastruktur als entscheidender Faktor für Lebensqualität und gesellschaftliche Teilhabe betrachtet.

3.2 Wirtschaft: Dieses Kapitel adressiert die Bedeutung der Standortwahl für Unternehmen und die daraus resultierende Interaktion mit der städtischen Infrastruktur.

3.3 Verkehr (ÖPNV): Es wird untersucht, wie der öffentliche Verkehr den städtischen Raum strukturiert und soziale Interaktionen durch Mobilität fördert.

3.4 Gemeinsamkeiten: Zusammenfassend wird die Infrastruktur als notwendige Grundbedingung für die Daseinsvorsorge und das Funktionieren einer städtischen Gemeinschaft definiert.

4. Anküpfungen zu anderen soziologischen Forschungsbereichen: Dieser Abschnitt erweitert das Thema Stadt auf angrenzende Disziplinen wie Kultur, Freizeit und Agrarsoziologie.

4.1 Forschungsgebiet Kultur: Die Rolle kultureller Infrastruktur für Partizipation und die Entfaltung persönlicher Fähigkeiten wird hier analysiert.

4.2.Forschungsgebiet Freizeit: Es wird erörtert, wie Freizeitgestaltung und das Zeitbewusstsein in der modernen Gesellschaft die Städtewahl beeinflussen.

4.3 Forschungsgebiet Agrar: Dieses Kapitel thematisiert die Abgrenzung ländlicher Infrastruktur zur Urbanität und die Auswirkungen von Bevölkerungsverschiebungen.

5. Überblick über den Forschungsstand: Hier werden zentrale theoretische Positionen der Stadtsoziologie, wie die von Louis Wirth oder Émile Durkheim, zusammengefasst.

5.1 Fragestellung: Das Kapitel leitet aus dem Forschungsstand die übergeordnete Frage nach der Wirkung von Infrastruktur auf gesellschaftliche Wechselwirkungen ab.

6. Schlussfolgerung und Ausblick: Diese Sektion reflektiert die Ergebnisse der Arbeit und formuliert den Bedarf für weitere soziologische Forschung zur Interaktion zwischen Individuen und Infrastrukturen.

Schlüsselwörter

Stadtsoziologie, Infrastruktur, Soziale Infrastruktur, Technische Infrastruktur, Rational-Choice-Theorie, Daseinsvorsorge, Gesellschaftliche Teilhabe, Mobilität, Stadtentwicklung, Standortwahl, Kultur, Freizeit, Soziale Interaktion, Urbanität, Wohnen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Stadtsoziologie und die zentrale Bedeutung der städtischen Infrastruktur für das Zusammenleben von Menschen sowie die Ansiedlung von Organisationen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen Wohnen, Wirtschaft, Verkehr (ÖPNV), sowie kulturelle Aspekte, Freizeitgestaltung und die soziologische Betrachtung des ländlichen gegenüber dem urbanen Raum.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie soziale und technische Infrastrukturen die gesellschaftlichen Wechselwirkungen innerhalb einer Stadt beeinflussen und dies mit der Rational-Choice-Theorie zu verknüpfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse soziologischer Forschungsbereiche und diskutiert für zukünftige Vorhaben den Einsatz qualitativer, interpretativer Sozialforschung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine begriffliche Fundierung der Infrastruktur, eine Analyse zentraler Themenbereiche wie Wohnen und Wirtschaft sowie eine Untersuchung interdisziplinärer Anschlusspunkte wie Kultur und Agrarsoziologie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Stadtsoziologie, Infrastruktur, soziale Teilhabe, Rational-Choice-Theorie und gesellschaftliche Wechselwirkung.

Wie definiert der Autor das Verhältnis von Infrastruktur und Wirtschaft?

Der Autor argumentiert, dass die Standortwahl von Unternehmen maßgeblich von der erreichbaren Infrastruktur abhängt, da diese direkt die Wirtschaftlichkeit und Kundenreichbarkeit beeinflusst.

Worauf bezieht sich die erwähnte Forschungslücke?

Die Forschungslücke betrifft den Mangel an interdisziplinären Studien, die explizit den Einfluss der städtischen Infrastruktur auf die spezifischen Wechselwirkungen zwischen Individuen und Organisationen untersucht haben.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Stadt und ihre Infrastruktur
Hochschule
Universität Wien  (Soziologie)
Note
3
Autor
Stefan Mario Lackner-Haschke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
17
Katalognummer
V1296523
ISBN (eBook)
9783346760647
ISBN (Buch)
9783346760654
Sprache
Deutsch
Schlagworte
soziale Infrastruktur Stadt
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefan Mario Lackner-Haschke (Autor:in), 2019, Die Stadt und ihre Infrastruktur, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1296523
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Leseprobe aus  17  Seiten
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