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NATO-Osterweiterungen

Grundlage der erneuten Eskalation des Ost-West Konfliktes?

Titel: NATO-Osterweiterungen

Seminararbeit , 2022 , 21 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Nick Thoben (Autor:in)

Politik - Thema: Internationale Organisationen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der 24.02.2022: Schockstarre in ganz Europa. Die Russische Föderation beginnt ihren Angriffskrieg gegen die Ukraine und begründet den Angriff unter anderem mit dem Schutz der eigenen Souveränität. Im Vorfeld der Invasion fühlte sich Putins Russland zunehmend bedroht vom Westen und seiner "imperialistischen Politik”. Hintergrund für das steigende Sicherheitsbedürfnis Russlands ist der von Putin prognostizierte Eintritt der Ukraine in die NATO. Unbegründet ist die Annahme, dass die Ukraine in der Zukunft dem Nordatlantik-Bündnis beitreten könnte, nicht. Auf dem NATO-Gipfel 2008 in
Bukarest erhielt die Ukraine, genauso wie Georgien, eine Beitrittsperspektive für das nordatlantische Verteidigungsbündnis zugesprochen (NATO, 2008).

Diese Seminararbeit fokussiert sich auf die Historie, die Bedeutung und die Folgen der NATO-Osterweiterungen auf die Beziehung des Nordatlantik-Bündnisses und der Russischen Föderation. Um den jahrelang anhaltenden Diskurs der Thematik zu analysieren, wird insbesondere die Historie der ersten NATO-Osterweiterung und ihre Wirkung auf den Ost-West-Konflikt analysiert. Um eine ausgewogene Betrachtung zu gewährleisten, werden russische Positionen untersucht und in die Schlussbetrachtung einbezogen. Die Seminararbeit soll schlussendlich die Kausalität der Osterweiterung in Bezug auf die Eskalation des Ukraine-Konfliktes erläutern.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Hauptteil

Kapitel 2.1 : Zerfall der Sowjetunion - Transatlantische Kooperation mit Russland?

Kapitel 2.1.1 : Der Transformationsprozess der NATO ab 1991

Kapitel 2.1.2 : Die erste NATO-Osterweiterung

Kapitel 2.2 : Vorteile, Nachteile und Beweggründe der Osterweiterungen

Kapitel 2.2.1 : Hat der Westen Russland bewusst provoziert?

Kapitel 2.3 : Moskau in der politischen Legitimitätskrise

Kapitel 2.4 : NATO und die Ukraine - Eine Osterweiterung zu wenig?

Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung, Bedeutung und Folgen der NATO-Osterweiterungen für das Verhältnis zwischen dem Nordatlantik-Bündnis und der Russischen Föderation unter besonderer Berücksichtigung der Eskalation des Ukraine-Konflikts.

  • Historische Analyse der NATO-Transformationsprozesse nach 1991
  • Untersuchung der Beweggründe und Konsequenzen der NATO-Osterweiterungen
  • Analyse der russischen Perspektive und des Narrativs einer gezielten Provokation durch den Westen
  • Evaluierung der sicherheitspolitischen Inkonsequenz der NATO gegenüber der Ukraine

Auszug aus dem Buch

Kapitel 2.1 : Zerfall der Sowjetunion - Transatlantische Kooperation mit Russland?

Seit der Gründung der NATO 1949 gilt die Russlandpolitik als das zentrale Thema der NATO-Mitgliedsstaaten. Die Gründung des transatlantischen Bündnisses lässt sich als “Ausdruck gemeinsamer Bedrohungsperzeption demokratisch-pluralistischer Staaten gegenüber der Sowjetunion” verstehen (Meier-Walser, 2018, S. 1). Die Aufgaben der NATO ließen sich, zumindest aus damaliger Perspektive, mit den Worten ihres ersten Generalsekretärs Baron Ismay beschreiben: “to keep the Russians out, the Americans in, and the Germans down”. Die NATO zog ihre Daseinsberechtigung aus Verteidigung der westlichen Demokratien vor sowjetischer Aggression sowie die Erhaltung der globalen "Balance of Power" gegen den ideologischen Nemesis. Prominente Politikwissenschaftler wie Mearsheimer prognostizierten ein Aufbrechen der westlichen Allianz durch das Wegfallen des ideologischen Feindbildes, mehr noch würde die fehlende Bipolarität Europa ein Jahrzehnt politischer Unordnung führen. Dass dieser Fall nicht eingetreten ist, liegt unter anderem an der Metamorphose der NATO und an dem Fakt, dass die neu gegründete Russische Föderation immer weiterhin Parallelen zur Sowjetunion besaß. Die Sicherheitsbedenken des Westens gegenüber den östlichen Nachbarn waren und sind weiterhin beständig (Ostermann, 2020, S. 127).

Mit dem Niedergang der Sowjetunion musste das westliche Bündnis einen Transformationsprozess durchlaufen. Aus heutiger Sicht ist die NATO nicht länger nur eine militärische Verteidigungsallianz, welche den Schutz ihrer Bündnismitglieder durch einen Beistandspakt garantiert, sondern ein global-politisches Militärbündnis, welches das Ziel der kollektiven Sicherheit auch außerhalb seines Territoriums (“out of area”) verfolgt, wie es z. B. beim Eingriff der NATO in den Kosovokrieg zu beobachten war (ebd., 2019, S. 1).

Mit dem Niedergang der UdSSR eröffnete sich nicht der erhoffte Weg zur Beendigung des Ost-West-Konfliktes. Mehr noch wurde die Kernfrage nach dem richtigen Umgang mit der Sowjetunion auch in die postsowjetische Zeit übertragen. Die grundlegende Frage lautete: Soll zur Erreichung des Ziels der kollektiven Sicherheit eine Partnerschaft mit Russland angestrebt werden, oder soll die NATO weiterhin als militärisches Schutzschild der westlichen Welt gegen Russland agieren? Über diese Grundsatzfrage herrschte im NATO-Lager kein gemeinsamer Konsens (Bunde, 2017, S. 55).

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel 2.1 : Zerfall der Sowjetunion - Transatlantische Kooperation mit Russland?: Untersucht den Wandel der NATO-Rolle nach dem Ende des Kalten Krieges und die Suche nach einer neuen Sicherheitsstrategie gegenüber der Russischen Föderation.

Kapitel 2.1.1 : Der Transformationsprozess der NATO ab 1991: Analysiert die Anpassung der Verteidigungskonzepte und die wachsende Bedeutung der demokratischen Wertegemeinschaft nach 1991.

Kapitel 2.1.2 : Die erste NATO-Osterweiterung: Beleuchtet die Aufnahme der Visegrad-Staaten 1999 und die Rolle der NATO-Russland-Grundakte.

Kapitel 2.2 : Vorteile, Nachteile und Beweggründe der Osterweiterungen: Diskutiert die sicherheitspolitischen und strategischen Argumente für und wider die Expansion der Allianz.

Kapitel 2.2.1 : Hat der Westen Russland bewusst provoziert?: Analysiert, ob die Osterweiterung als gezielte Provokation Russlands zu werten ist oder ob sie eine Reaktion auf die Sicherheitsbedürfnisse der mittel- und osteuropäischen Staaten darstellte.

Kapitel 2.3 : Moskau in der politischen Legitimitätskrise: Untersucht den Einfluss des russischen Nationalismus und des sowjetischen Erbes auf die Außenpolitik unter Wladimir Putin.

Kapitel 2.4 : NATO und die Ukraine - Eine Osterweiterung zu wenig?: Diskutiert die Inkonsequenz der NATO-Politik gegenüber der Ukraine und die Folgen für die aktuelle Sicherheitsarchitektur.

Schlüsselwörter

NATO-Osterweiterung, Russland, Ukraine, Sicherheitspolitik, Nordatlantik-Bündnis, Sowjetunion, Transformation, Geopolitik, Sicherheitsarchitektur, Nationalismus, Russland-Ukraine-Konflikt, Verteidigungsstrategie, Westliche Allianz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit analysiert die Historie und die Auswirkungen der NATO-Osterweiterungen auf das Verhältnis zwischen dem Nordatlantik-Bündnis und Russland im Kontext der Eskalation des Ukraine-Konflikts.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Zerfall der Sowjetunion, dem Transformationsprozess der NATO nach 1991, der politischen Legitimitätskrise Moskaus sowie der spezifischen Rolle der Ukraine in der Sicherheitsstrategie.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die Kausalität zwischen den NATO-Osterweiterungen und der Eskalation des aktuellen Russland-Ukraine-Konflikts unter Berücksichtigung sowohl westlicher als auch russischer Perspektiven kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller sicherheitspolitikwissenschaftlicher Werke sowie der Auswertung von Primärquellen wie Verträgen, Kommuniqués und Analysen des Wissenschaftlichen Dienstes.

Welche Inhalte bilden den Kern des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des NATO-Transformationsprozesses, der strategischen Beweggründe für die Erweiterungen, der russischen Legitimationssuche durch Nationalismus und der sicherheitspolitischen Inkonsequenz bezüglich der Ukraine.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Zu den prägenden Begriffen zählen NATO-Osterweiterung, Sicherheitsvakuum, russischer Nationalismus, imperiale Restauration und kollektive Sicherheit.

Wie bewertet der Autor die Frage, ob der Westen Russland bewusst provoziert hat?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die Erweiterungen keine bewusste Anti-Russland-Strategie waren, sondern Antworten auf die Sicherheitsbedürfnisse der osteuropäischen Staaten, wobei Moskau das Thema jedoch propagandistisch für seine interne Legitimation nutzt.

Warum wird die NATO-Politik gegenüber der Ukraine als inkonsequent bezeichnet?

Die Inkonsequenz liegt darin begründet, dass die NATO zwar 2008 eine Aufnahme in Aussicht stellte, aber keine konkrete Sicherheitsgarantie gab, was Russland Zeit und Handlungsmöglichkeit an der ukrainischen Westgrenze ließ.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
NATO-Osterweiterungen
Untertitel
Grundlage der erneuten Eskalation des Ost-West Konfliktes?
Hochschule
Universität Rostock
Veranstaltung
GASP
Note
1,3
Autor
Nick Thoben (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
21
Katalognummer
V1290351
ISBN (eBook)
9783346751607
ISBN (Buch)
9783346751614
Sprache
Deutsch
Schlagworte
NATO Russland Ukraine Weltkrieg Polen EU Demokratie Osterweiterung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nick Thoben (Autor:in), 2022, NATO-Osterweiterungen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1290351
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Leseprobe aus  21  Seiten
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