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Spätbronzezeitliche Höhensiedlungen in Nordbayern

Titel: Spätbronzezeitliche Höhensiedlungen in Nordbayern

Hausarbeit , 2017 , 15 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Archäologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit werden vier Höhensiedlungen der Spätbronzezeit vorgestellt, über deren Bedeutung, wechselhafte Besiedlung und Funktion gemutmaßt sowie ein ethnographischer Vergleich zu den Maori (Neuseeland) angestellt.

Ich werde mich an die Höhensiedlungen in Bayern nördlich der Donau in der Spätbronzezeit annähern im allgemeinen Teil und verschiedene Grundlagen klären. Die Spätbronzezeit wird im Folgenden meistens als Urnenfelderzeit bezeichnet.

Danach werde ich auf einer deskripiven Ebene vier Fundplätze im Detail beschreiben. Weitere Erklärungen zu anderen Fundplätzen sind meiner Ansicht nach nicht nötig, da die ausgewählten Fundplätze ein breites Spektrum abdecken und alle wichtigen Facetten dieser variablen Siedlungsgattung offen dargelegt werden. Allerdings sollte man im Hinterkopf behalten, dass die von mir getätigte Selektion bei den Fundplätzen nicht die Wirklichkeit wiedergibt.

Die fundarmen, unbefestigten Höhensiedlungen überwiegen in der Realität, aber sind nicht geeignet um die ganze Variationsbreite der Befunde, Funde und Funktionen herauszuarbeiten. Die Fundstelle Frauenberg habe ich auch weggelassen, obwohl sie in meinem Referat noch drin war, als abzusehen war, dass es vom Umfang den Rahmen einer Hausarbeit sprengen würde. Außerdem hatte diese spezielle Fundstelle im Vergleich zu den anderen vieren die wenigsten Alleinstellungsmerkmale.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Allgemeines

3. Höhensiedlungen in Nordbayern

3.1. Bullenheimer Berg

3.2. Heunischen Burg

3.3. Eiersberg

3.4. Hinterer Berg

4. Bedeutung der Höhensiedlungen in im nördlichen Bayern

4.1. Die verschiedenen Funktionen von Höhensiedlungen

4.2. Wechselhafte Besiedlung

4.3. Ethnographischer Vergleich

5. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die spätbronzezeitlichen Höhensiedlungen in Nordbayern, wobei ihr primäres Ziel darin besteht, die Grundlagen dieser Siedlungsgattung zu klären, die Funktionen ausgewählter Fundplätze zu analysieren und die Ursachen für das Aufkommen sowie das Ende dieser Siedlungsweise zu beleuchten.

  • Deskriptive Analyse von vier ausgewählten Fundplätzen (Bullenheimer Berg, Heunischen Burg, Eiersberg, Hinterer Berg)
  • Untersuchung der sozialen und ökonomischen Funktionen von Höhensiedlungen
  • Einflussfaktoren durch Klima, Umweltveränderungen und Rohstoffverfügbarkeit
  • Ethnographischer Vergleich mit der Lebensweise der neuseeländischen Maori
  • Erklärung des Übergangs zur nachfolgenden Epoche

Auszug aus dem Buch

3.1. Bullenheimer Berg

Der Bullenheimer Berg befindet sich ungefähr 30 Kilometer entfernt von Würzburg in Unterfranken. Es handelt sich hierbei um einen circa 30 Hektar großer Tafelberg mit steil abfallenden Hängen zu allen Seiten hin. Dieses Hochplateau mit einer länglichen Form ist 1300 Meter lang und zwischen 180 Meter, an der schmalsten, und bis zu 400 Meter, an der breitesten Stelle, breit. Außerdem hebt es sich 150 Meter von dem sehr fruchtbaren Umland ab. Der Bullenheimer Berg wurde erst 1973 von B.-U. Abels entdeckt und wurde in den 1980er Jahren teilweise ausgegraben. Seit dem Jahr 2010 werden zudem neue Untersuchungen der Universität Würzburg durchgeführt.

Das gesamte Plateau war von einem heute noch teilweise sichtbaren Ringwall umgeben und durch drei Querwälle geteilt. Unterbrochen wurde der Ringwall durch vier Toranlagen. Auch künstlich angelegte Terrassen konnten nachgewiesen werden. Die Randbefestigung kann in fünf Phasen unterteilt werden: In der ersten Befestigungsphase befand sich eine Wand aus doppeltem Flechtwerk auf einem drei Meter breiten Erdwall. Sie datiert in den Übergang von Frühbronzezeit A2 zur Mittleren Bronzezeit B1. Die zweite Befestigungsphase datiert in den Beginn der Urnenfelderzeit (Bronzezeit D). Der Bullenheimer Berg wurde damals mit einer Holzrostkonstruktion geschützt. Zwischen den senkrecht stehenden Hölzern bestand ein Abstand von 1,5 Metern, außerdem waren die zwischen den quer zum Mauerverlauf liegenden Hölzern Hohlräume mit Erde gefüllt Allerdings wurde dieser Wall zerstört, denn es wurde ein klarer Brandhorizont gefunden und aus den verkohlten Hölzern konnten C14-Daten entnommen werden, die die verwendeten Hölzer zwischen 1483 und 1375 vor Christus datieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der spätbronzezeitlichen Höhensiedlungen in Nordbayern ein und erläutert die methodische Vorgehensweise sowie die Auswahl der untersuchten Fundplätze.

2. Allgemeines: Dieses Kapitel definiert den räumlichen und zeitlichen Rahmen der Untersuchung und gibt einen Überblick über die Forschungsgeschichte sowie die geographische Verbreitung der Siedlungen.

3. Höhensiedlungen in Nordbayern: Hier werden vier exemplarische Fundplätze – Bullenheimer Berg, Heunischen Burg, Eiersberg und Hinterer Berg – detailliert auf Basis archäologischer Befunde beschrieben.

4. Bedeutung der Höhensiedlungen in im nördlichen Bayern: Dieses Kapitel analysiert die diversen Funktionen dieser Siedlungen, die Hintergründe ihrer Besiedlungsdynamik sowie vergleichende Aspekte zu anderen Kulturen.

5. Schluss: Der Schluss fasst die Gründe für das Ende der urnenfelderzeitlichen Höhensiedlungen im 8. Jahrhundert v. Chr. zusammen, insbesondere durch klimatische und sozioökonomische Faktoren.

Schlüsselwörter

Spätbronzezeit, Höhensiedlungen, Urnenfelderzeit, Nordbayern, Befestigungsanlagen, Bullenheimer Berg, Heunischen Burg, Siedlungsgeschichte, Archäologie, Bronzeverarbeitung, Handelswege, Eliten, Klimaänderung, Hallstattzeit, Fundplätze

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung von Höhensiedlungen im nordbayerischen Raum während der Spätbronzezeit, die auch als Urnenfelderzeit bezeichnet wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der archäologischen Beschreibung spezifischer Siedlungsplätze, der Analyse ihrer Funktionen und der Untersuchung der Ursachen für Aufstieg und Ende dieser Siedlungsform.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Bedeutung und die sozioökonomischen Hintergründe der Höhensiedlungen nördlich der Donau zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewandt?

Die Arbeit stützt sich auf eine deskriptive Auswertung bestehender Grabungsbefunde und archäologischer Quellen in Kombination mit einer interpretatorischen Analyse und einem ethnographischen Vergleich.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Vorstellung vier ausgewählter Fundorte und eine anschließende Untersuchung ihrer unterschiedlichen Funktionen und Besiedlungsphasen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Spätbronzezeit, Höhensiedlungen, Urnenfelderkultur, Befestigungsbau, Siedlungsdynamik und Archäologie geprägt.

Warum wird der Bullenheimer Berg als Beispiel für eine Mittelpunktsiedlung verwendet?

Aufgrund seiner Größe von 30 Hektar, der dichten Besiedlung und der Nachweise für spezialisiertes Handwerk nimmt der Bullenheimer Berg eine zentrale Stellung in der Region ein.

Welche Rolle spielt der ethnographische Vergleich mit den Maori?

Der Vergleich dient dazu, durch Parallelen in der befestigten Siedlungsweise ("Pa") und gesellschaftlichen Strukturen neue Anregungen für die Interpretation der bayerischen archäologischen Befunde zu gewinnen.

Warum endeten die meisten dieser Höhensiedlungen laut dem Verfasser am Ende der Bronzezeit?

Die Arbeit identifiziert eine Kombination aus Klimaveränderungen, Raubbau an der Natur, sozialen Konflikten und der Einführung von Eisen als ausschlaggebende Faktoren für den Niedergang.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Spätbronzezeitliche Höhensiedlungen in Nordbayern
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
15
Katalognummer
V1290045
ISBN (eBook)
9783346753892
ISBN (Buch)
9783346753908
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Spätbronzezeit Urnenfelderzeit Späte Bronzezeit Bayern Nordbayern Höhensiedlung Höhensiedlungen Burg Burgen Bullenheimer Berg Heunischenburg Eiersberg Hinterer Berg Hallstatt Ethnographie Archäologie Vergleich Klima Konflikt Krieg
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2017, Spätbronzezeitliche Höhensiedlungen in Nordbayern, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1290045
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Leseprobe aus  15  Seiten
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