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Das Prinzip der Stilmischung bei Ferdinand Raimunds "Das Mädchen aus der Feenwelt oder Der Bauer als Millionär"

Title: Das Prinzip der Stilmischung bei Ferdinand Raimunds "Das Mädchen aus der Feenwelt oder Der Bauer als Millionär"

Academic Paper , 2021 , 20 Pages , Grade: 3,0

Autor:in: Anonym (Author)

German Studies - Modern German Literature

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Summary Excerpt Details

Diese Seminararbeit soll sich der Analyse der Ebenen der Stilmischung bei Raimunds „Das Mädchen aus der Feenwelt oder Der Bauer als Millionär“ widmen. Anfangs werden die Verbindung von Ernst und Komik behandelt und infolgedessen die
Haupt- und Nebenfiguren sowie die Hochsprache und der Dialekt kontextualisiert sowie untersucht werden. Unmittelbar danach soll überprüft werden, ob eine Mischung von Gattungen im vorliegenden Werk vorhanden ist und inwiefern dies der Fall ist.

Die Stilmischung Raimunds, die in der vorliegenden Arbeit genauerer Betrachtung unterliegt, sieht Claude David als Gesetz: Der Stilbruch sei die Grundregel der Dramen Raimunds. In der „Raimund-Kritik“ Lewalds „Europa“ erscheint die Stilmischung als
„Rührei von Possen und Sentiments, Lokalspäßen und geschwollenen Redensarten“.
Meyer sieht in der Stilmischung eine „erstaunliche Modernität“, indem „Groteskes und Empfindsamkeit“ sowie „hohe Idealität und niedere Komik“ miteinander vermischt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Analyse: Ebenen der Stilmischung bei Raimunds „Das Mädchen aus der Feenwelt oder Der Bauer als Millionär“

2.1 Die Verbindung von Ernst und Komik

2.1.1 Haupt- und Nebenfiguren

2.1.2 Hochsprache und Dialekt

2.2 Die Vermischung von Gattungen

3 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert die Stilmischung in Ferdinand Raimunds Werk „Das Mädchen aus der Feenwelt oder Der Bauer als Millionär“ und untersucht, wie Raimund die Grenzen zwischen komischen und ernsten Elementen sowie verschiedenen Sprachebenen und Gattungen auflöst.

  • Die gezielte Kombination von humorvollen und melancholischen Inhalten
  • Die Funktion von Haupt- und Nebenfiguren im Kontext der Situationskomik
  • Die soziolinguistische Differenzierung zwischen Dialekt und Hochsprache
  • Die Vermischung von Gattungsmerkmalen (Zaubermärchen, Posse, Lustspiel)

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Haupt- und Nebenfiguren

Die Haupt- und Nebenfiguren in diesem Stück Raimunds spielen eine zentrale Rolle für die Komik, die oftmals lediglich zufällig durch die Wortspiele innerhalb der Situationskomik geschieht. Diese Sprachkomik wird zum Ornament der ernsten Passagen. Gleich zu Beginn des Stücks findet das oben genannte Anwendung, indem Lacrimosa weinend erzählt, wie sie ihren Ehemann verlor, als er von einem Seil stürzte und verstarb, und alle Personen mitweinen bis auf den schwäbischen Magier Ajaxerle und dem ungarischen Zauberer Bustorius:

„Ajaxerle. Ja das Seiltanzen; ich habs auch einmal probiert; aber ich versichere Sie, ich bin recht auf den Kopf g'fallen.

Bustorius. Das hab ich schon lang bemerkt; hab ich nur nicht gleich sagen wollen.“

Wenig später unterbrechen die Beiden Lacrimosa, während sie über den Fluch berichtet, welcher ihr und ihrer Tochter Lottchen auferlegt wurde: „Bustorius (nach einer Pause). Erdök! ist das schöne Geschichte! Ajaxerle. So traurig, und so lang auch noch, das ist das Schöne.“

Die Nebenfiguren Ajaxerle und Bustorius stören die melancholischen Erzählungen von Lacrimosa, hemmen dadurch temporär den Ernst der traurigen Schilderung und verfolgen dadurch den sturen Zweck der Unterhaltung. Ihre Einwürfe können als charmant und ironisch bezeichnet werden und Hein sieht die Nebenfiguren sogar „unter der Hand [vielleicht gerade deswegen, weil ihre Auftritte dem Ernst mit Ironie und Witz entgegenwirken] als heimliche Hauptfiguren“. Das liebende Paar Lottchen und Karl werden eher ernst, sentimental, ohne jegliches Profil oder Komik dargestellt, denn sie erfüllen lediglich den Zweck, den Triumph der Zufriedenheit zu markieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung bettet das Werk in den Kontext des Wiener Volkstheaters und der zeitgenössischen Kritik ein und formuliert die Forschungsfrage zur Stilmischung.

2 Analyse: Ebenen der Stilmischung bei Raimunds „Das Mädchen aus der Feenwelt oder Der Bauer als Millionär“: Dieser Teil untersucht die verschiedenen Ebenen der Stilmischung, insbesondere die Interaktion zwischen Ernst und Komik sowie der Figurenkonstellation.

2.1 Die Verbindung von Ernst und Komik: Hier wird der theoretische Widerstreit zwischen Humor und Melancholie in Raimunds Werk analysiert und diskutiert.

2.1.1 Haupt- und Nebenfiguren: Dieses Unterkapitel analysiert die komische Funktion der Nebenfiguren sowie deren Kontrast zu den ernsten, allegorischen Hauptfiguren.

2.1.2 Hochsprache und Dialekt: Diese Untersuchung zeigt, wie Raimund Sprachebenen gezielt einsetzt, um gesellschaftliche Positionen und komische Effekte zu unterstreichen.

2.2 Die Vermischung von Gattungen: Das Kapitel erläutert die bewusste Abkehr Raimunds von traditionellen Gattungsgrenzen und die Synthese aus den Elementen des Märchens, der Posse und des Lustspiels.

3 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass die bewusste Vermischung von Stilen und Gattungen die Vielschichtigkeit von Raimunds Werk ausmacht.

Schlüsselwörter

Ferdinand Raimund, Das Mädchen aus der Feenwelt oder Der Bauer als Millionär, Wiener Volkstheater, Stilmischung, Ernst und Komik, Lustspiel, Posse, Sprachkomik, Dialekt, Hochsprache, Biedermeier, Gattungsanalyse, Figurenkonstellation, Allegorie, Theatergeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Prinzip der Stilmischung in Ferdinand Raimunds berühmtem Zaubermärchen „Das Mädchen aus der Feenwelt oder Der Bauer als Millionär“ und wie dieses Werk die Tradition des Wiener Volkstheaters prägte.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Analyse?

Zentral sind die Verbindung von Humor und ernsthaften Inhalten, der gezielte Einsatz von Dialekt versus Hochsprache zur Charakterisierung sowie die Vermischung verschiedener theatraler Gattungsmerkmale.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Raimund durch die bewusste Vermischung von Gattungen und Stilen die starren Konventionen des damaligen Theaters durchbrach, um eine neue Form der Dramatik zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturwissenschaftliche Analyse, die auf einer fundierten Auswertung zeitgenössischer Kritiken sowie existierender Fachliteratur zum Wiener Volkstheater und zu Ferdinand Raimund basiert.

Was wird im Hauptteil des Werks behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Verbindung von Ernst und Komik, die Untersuchung spezifischer Figurenkonstellationen, die Funktion der verwendeten Sprachebenen und die Vermischung von Gattungselementen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Raimund, das Wiener Volkstheater, Stilmischung, Biedermeier, Gattungssynthese, Dialekt und die spezifische Auseinandersetzung mit dem Werk „Der Bauer als Millionär“.

Wie beeinflusst die Sprachebene die Wirkung der Figuren?

Raimund nutzt Hochsprache primär für gebildete oder idealisierte Figuren, während Dialekt zur Komik und zur Erdung beiträgt, wodurch ein bewusster Kontrast entsteht, der die dramaturgische Dynamik des Stücks verstärkt.

Warum lässt sich das Stück nicht in ein einziges Genre einordnen?

Raimund kombiniert Elemente aus Zaubermärchen, Posse und Lustspiel derart geschickt, dass eine eindeutige genretypische Festlegung der Komplexität des Stücks nicht gerecht werden würde und vom Autor bewusst vermieden wurde.

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Details

Title
Das Prinzip der Stilmischung bei Ferdinand Raimunds "Das Mädchen aus der Feenwelt oder Der Bauer als Millionär"
College
University of Salzburg
Grade
3,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2021
Pages
20
Catalog Number
V1286707
ISBN (eBook)
9783346743718
ISBN (Book)
9783346743725
Language
German
Tags
prinzip stilmischung ferdinand raimunds mädchen feenwelt bauer millionär
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2021, Das Prinzip der Stilmischung bei Ferdinand Raimunds "Das Mädchen aus der Feenwelt oder Der Bauer als Millionär", Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1286707
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