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Schulsozialarbeit als Praxisfeld der Kinder- und Jugendhilfe. Geschichte, Organisation und methodisches Handeln

Title: Schulsozialarbeit als Praxisfeld der Kinder- und Jugendhilfe. Geschichte, Organisation und methodisches Handeln

Term Paper , 2018 , 26 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Social Work - Child and Youth Welfare

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Summary Excerpt Details

Die wissenschaftliche Arbeit behandelt das Handlungsfeld der Schulsozialarbeit (SSA), welches einen Teilbereich des Arbeitsfeldes der Kinder- und Jugendhilfe darstellt. Die Fragestellung beschäftigt sich damit, welche Herausforderungen sich in der Schulsozialarbeit in Nordrhein-Westfalen beziehungsweise der Stadt Dortmund aufgrund verschiedener Trägerschaften sowie fehlender rechtlicher Grundlagen ergeben.

Die Institution Schule des deutschen Bildungssystems ist ein Reproduzent sozialer Ungleichheiten. Spätestens die Ergebnisse der Vergleichsstudie PISA verdeutlichen, dass der Schulerfolg von Schüler*innen stark von der sozialen Herkunft abhängig ist. Um leistungsbezogenen Selektionsmechanismen des Schulsystems und damit verbundene Folgen zu analysieren und auf-arbeiten zu können, ist eine Zusammenarbeit zwischen Jugendhilfe und Schule von großer Bedeutung. Die Schulsozialarbeit dient als Kompensator dieser Ungleichheiten und zielt darauf ab, alle Kinder und Jugendliche im Lebensbereich der Schule zu erreichen.

Der erste Abschnitt dieser Arbeit thematisiert die historische Entwicklung der Profession, indem die Entstehung der Kinder- und Jugendhilfe sowie die Verbindung zur Schule er-läutert wird. Des Weiteren findet eine Annäherung an den Begriff der Schulsozialarbeit und den verschiedenen Definitionen der SSA statt, um zu veranschaulichen, wie sich das Verständnis der SSA im Laufe der Zeit durch neue Forschungsergebnisse, dem gesellschaftlichen Wandel und neue Zielsetzungen verändert hat.

Der zweite Abschnitt beinhaltet die Einordnung der SSA in die Rechtsgrundlage, um zu überprüfen, ob das Sozialgesetzbuch VIII (SGB Vlll) als eine Handlungsgrundlage dienen kann. Darüber hinaus werden sowohl die Trägerstrukturen, die Finanzierung und das Begründungsmuster dargestellt als auch die Zielgruppe und die Zielsetzung der SSA.

Im dritten Abschnitt erfolgt eine Auseinandersetzung mit dem methodischen Handeln von Fachkräften in der SSA. Hierbei wird zunächst das methodische Handeln definiert, anschließend werden Grundsätze und Handlungsprinzipien erläutert und eine Auswahl von drei Basismethoden fokussiert. Das Fazit ergibt sich aus einer zusammenfassenden Betrachtung der wichtigsten Ergebnisse dieser Hausarbeit sowie einem Ausblick für zukünftig mögliche und notwendige Handlungsansätze in der SSA.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Historische Entwicklung und Begriffsdefinition der Schulsozialarbeit

1.1 Historische Entwicklung

1.2 Begriffserklärung und Definitionsproblematik

2. Organisation der Schulsozialarbeit

2.1 Zielgruppe und Zielsetzung

2.2 Rechtlicher Rahmen

2.3 Trägerstrukturen / Finanzierung

2.4 Begründungsmuster

3. Methodisches Handeln in der Schulsozialarbeit

3.1 Definition

3.2 Grundsätze und Handlungsprinzipien

3.3 Einzelfallhilfe

3.4 Gruppenarbeit

3.5 Gemeinwesenarbeit bzw. innerschulische und außerschulische Vernetzung

Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht das Handlungsfeld der Schulsozialarbeit (SSA) und analysiert, welche Herausforderungen sich insbesondere in Nordrhein-Westfalen und der Stadt Dortmund aufgrund unterschiedlicher Trägerschaften und mangelnder rechtlicher Eindeutigkeit ergeben.

  • Historische Genese der professionellen Schulsozialarbeit.
  • Strukturelle Organisation sowie Finanzierungsmodelle der SSA.
  • Verhältnis von Jugendhilfe und Schule als Kooperationspartner.
  • Methodisches Handeln, insbesondere Einzelfallhilfe, Gruppenarbeit und Vernetzung.
  • Theoretische und alltagspraktische Begründungsmuster des Handlungsfeldes.

Auszug aus dem Buch

1.1 Historische Entwicklung

Der Beginn der gegenwärtigen Schulsozialarbeit ist auf einen Artikel von Maas aus dem Jahr 1966 zurückzuführen (vgl. Speck 2013: 22). Die ersten sozialpädagogischen Konzepte, um Bildung, Erziehung und Fürsorge zu kombinieren, entstanden schon deutlich früher.

Kurz vor der Industrialisierung entstand der Gedanke zur Einführung einer allgemeinen Schulpflicht für Kinder, um bessere Voraussetzungen für das wirtschaftliche Wachstum zu erschaffen (vgl. Schmidtchen 2004: 18). Diese Bestrebungen führten jedoch in vielen gesellschaftlichen Schichten zu Problemen und Krisen, sodass die Kinder zu dieser Zeit als günstige Arbeitskräfte eingestellt wurden (vgl. Schmidtchen 2004: 18). Aufgrund dieser Situation bildeten sich die ersten Industrie- und Arbeitsschulen, um der Verwahrlosung der Kinder entgegenzuwirken (vgl. Krüger 2008: 153). Die Schulpflicht als fundamentale Jugendschutzmaßnahme wurde erst etwa Mitte des 19. Jahrhunderts eingeführt (vgl. Schmidtchen 2004: 18). Diese sollte die Kinderarbeit einschränken bzw. verhindern. Danach wurden viele Maßnahmen zur Verbesserung der Lage von den immer noch arbeitenden Kindern eingeführt. Dazu gehört die Schulkinderfürsorge, welche die Einführung des schulärztlichen Dienstes zwischen den Jahren 1880 und 1890 umfasst (vgl. Pötter 2014: 6; Speck 2014: 11).

Im Jahre 1920 wurde auf der Reichschulkonferenz die Trennung von Sozialpädagogik und Schule diskutiert und beschlossen (vgl. Krüger 2008: 153). Es entstand eine hierarchische Rangordnung, in der die Jugendhilfe der Schule durch das Reichsjugendwohlfahrtgesetz im Jahre 1924 untergeordnet wurde (vgl. Stüwe et al. 2017: 21; Krüger 2008: 153). Des Weiteren entstand in den 1930er Jahren die Hamburger Schülerhilfe mit reformpädagogische Ansätzen (vgl. Speck 2014: 11). Der Nationalsozialismus hat in der SSA seine Spuren hinterlassen, wodurch schulreformerische Ansätze eingestellt und Sozialpädagogen vertrieben wurden (vgl. Pötter 2014: 7).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in das Handlungsfeld der Schulsozialarbeit, Darstellung der Relevanz zwischen Jugendhilfe und Schule sowie Skizzierung der methodischen Vorgehensweise.

1. Historische Entwicklung und Begriffsdefinition der Schulsozialarbeit: Überblick über die zeitliche Entwicklung von Anfängen der Schulpflicht bis zur modernen Schulsozialarbeit sowie Auseinandersetzung mit der Begriffsfindung.

2. Organisation der Schulsozialarbeit: Analyse der Rahmenbedingungen wie Zielgruppen, rechtliche Grundlagen, Trägerschaftsmodelle und Finanzierungsstrukturen am Beispiel von Dortmund.

3. Methodisches Handeln in der Schulsozialarbeit: Darstellung zentraler Basismethoden wie der Einzelfallhilfe, Gruppenarbeit und Gemeinwesenarbeit, eingebettet in fachliche Grundsätze und Prinzipien.

Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Diskussion des zukünftigen Entwicklungspotenzials der Schulsozialarbeit.

Schlüsselwörter

Schulsozialarbeit, Jugendhilfe, Schule, Sozialpädagogik, Einzelfallhilfe, Gruppenarbeit, Gemeinwesenarbeit, Bildungsungleichheit, Trägerschaft, Finanzierung, Kooperation, SGB VIII, Prävention, Schulsozialarbeiter, Dortmund.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Schulsozialarbeit als Teilgebiet der Kinder- und Jugendhilfe und deren Einbettung in das deutsche Bildungssystem.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung, den rechtlichen Rahmenbedingungen, den Trägerstrukturen sowie den methodischen Handlungsansätzen im Schulkontext.

Welches primäre Forschungsziel verfolgt der Autor?

Ziel ist es, das Handlungsfeld der Schulsozialarbeit zu analysieren, insbesondere in Bezug auf die Herausforderungen durch unterschiedliche Trägerschaften und die fehlende bundeseinheitliche Rechtsgrundlage.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Aufarbeitung theoretischer sowie empirischer Befunde zur Praxis der Schulsozialarbeit.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil behandelt die Organisation der Arbeit (Träger, Finanzierung), die rechtliche Verankerung sowie detaillierte methodische Ansätze und Prinzipien für die Praxis vor Ort.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Schulsozialarbeit, Kooperation, Jugendhilfe, Bildungsbenachteiligung und methodisches Handeln definieren.

Welche Rolle spielt die Stadt Dortmund in der Analyse?

Dortmund dient als konkretes Fallbeispiel, um die verschiedenen Trägerstrukturen (kommunal, freie Träger, Schulbehörde) und deren praktische Umsetzung im Schulalltag zu veranschaulichen.

Warum gibt es keine einheitliche Definition für Schulsozialarbeit?

Da die SSA stark von standortspezifischen Rahmenbedingungen, finanziellen Mitteln und den jeweiligen Trägerstrukturen abhängt und sich kontinuierlich an gesellschaftliche Bedarfe anpasst, existiert kein allgemeingültiges Profil.

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Details

Title
Schulsozialarbeit als Praxisfeld der Kinder- und Jugendhilfe. Geschichte, Organisation und methodisches Handeln
College
University of Applied Sciences Dortmund
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2018
Pages
26
Catalog Number
V1284750
ISBN (eBook)
9783346741691
ISBN (Book)
9783346741707
Language
German
Tags
Soziale Arbeit Schulsozialarbeit Schule Methode Methoden Geschichte Organisation SGB 8 Handlungsfeld Definition Rechtlich Handlung methodisches Handeln Kinder Jugendhilfe Netzwerk Kooperation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2018, Schulsozialarbeit als Praxisfeld der Kinder- und Jugendhilfe. Geschichte, Organisation und methodisches Handeln, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1284750
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