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Emissionshandel im Kontext der globalen Klimakrise

Titel: Emissionshandel im Kontext der globalen Klimakrise

Hausarbeit , 2021 , 18 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Tim von Werne (Autor:in)

Politik - Sonstige Themen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die zentrale Fragestellung dieser Arbeit ist es, zu klären, ob die Einführung eines neuen Marktes, auf dem Rechte zum CO2-Ausstoß gehandelt werden, tatsächlich zu den zielführenden Rettungsmaßnahmen in der Klimakrise zählt. Dazu werden sowohl positive wie auch negative Aspekte herausgearbeitet. Zum Einstieg wird zunächst die Entstehung der Emissionshandelssysteme genauer betrachtet. Dazu zählt unter anderem die Zielsetzung der Mechanismen sowie eine kurze Umschreibung, wie sich diese in den vergangenen Jahren verändert haben (z. B. durch Aufnahme des innereuropäischen Flugverkehrs im Jahr 2013).

Um die Frage beantworten zu können, wie erfolgreich die Einführung der Systeme war, muss außerdem deren Funktionsweise geklärt werden. Dazu schaut sich diese Arbeit am Beispiel von Deutschland die Unternehmen mit dem größten CO2-Ausstoß an und wertet aus, welche Unternehmen Emissionszertifikate verkaufen und welche noch zusätzliche Zertifikate einkaufen.
Abschließend wird bewertet, ob die Unterschiede in den CO2-Bilanzen einen Rückschluss auf die Einführung des Emissionshandels zulassen und damit auch wie zuverlässig die Systeme funktionieren und den gewünschten Effekt erbringen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Entstehung eines neuen Marktes: wie das Kyoto-Protokoll zum Startschuss internationaler Klimapolitik wurde

3 Der Europäische Emissionshandel: Betrachtung der Entwicklung von CO2-Preisen und Emittenten

4 Effekte der Einführung des EU-ETS aus unternehmerischer Sicht

5 Kritik

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, ob der Emissionshandel als marktbasierte Strategie ein effektives Instrument zur Bewältigung der globalen Klimakrise darstellt. Dabei steht die kritische Analyse der Funktionsweise des EU-Emissionshandelssystems (EU-ETS) und dessen Auswirkungen auf das unternehmerische Handeln im Zentrum, um zu klären, ob durch den Handel mit CO2-Zertifikaten tatsächlich zielführende Klimaschutzmaßnahmen initiiert werden.

  • Historische Entwicklung und Einordnung des Emissionshandels
  • Funktionsweise des EU-ETS (Cap & Trade Prinzip)
  • Unternehmerische Motivationen und Effizienzbetrachtungen im Emissionshandel
  • Kritische Analyse von Marktmechanismen und Innovationsanreizen
  • Problematiken wie Überallokationen und Carbon-Leakage-Effekte

Auszug aus dem Buch

3 Der Europäische Emissionshandel: Betrachtung der Entwicklung von CO2-Preisen und Emittenten

Das System funktioniert dabei nach dem Prinzip des sogenannten Cap & Trade. Dabei wird eine Obergrenze („Cap“) festgelegt, die bestimmt, wie viele Treibhausgas-Emissionen von emissionshandelspflichtigen Anlagen insgesamt ausgestoßen werden dürfen. Den Rahmen des Systems schaffen dabei CO2-Zertifikate, wobei ein Zertifikat zum Ausstoß von einer Tonne Kohlendioxid-Äquivalent berechtigt. Diese Zertifikate werden sowohl kostenlos an die Emittenten verkauft als auch versteigert.

Den Handelsaspekt („Trade“) bildet dabei die Möglichkeit, dass diese Emissionsberechtigungen auf dem Markt frei gehandelt werden dürfen (Umweltbundesamt, 2020). Dieser Handel bietet Unternehmen zwei Möglichkeiten: entweder sie sparen CO2 ein oder kaufen sich entsprechende Berechtigungen am Markt (Secondary Auction). Dabei sind zwei Faktoren entscheidend; „zum einen wie hoch die Kosten ausfallen, die mit der Vermeidung von CO2 verbunden sind, und zum anderen wie viel Einnahmen der Betreiber aus dem Verkauf der eingesparten Berechtigungen erhält“.

Daraus ergibt sich, dass ein höherer Marktpreis für CO2-Zertifikate einen größeren unternehmerischen Anreiz zur Einsparung möglichst vieler Berechtigungen schafft, um diese überschüssigen Zertifikate dann am Markt zu verkaufen (Haller, 2017, S. 21 f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der globalen Erwärmung ein und definiert die zentrale Fragestellung, ob der Emissionshandel tatsächlich zur Rettung in der Klimakrise beiträgt.

2 Die Entstehung eines neuen Marktes: wie das Kyoto-Protokoll zum Startschuss internationaler Klimapolitik wurde: Das Kapitel beleuchtet die historischen Ursprünge des Emissionshandels, ausgehend von der Kyoto-Konferenz 1997 und der Etablierung erster internationaler Klimaschutzinstrumente.

3 Der Europäische Emissionshandel: Betrachtung der Entwicklung von CO2-Preisen und Emittenten: Hier wird das spezifische System des EU-ETS erläutert, wobei insbesondere die Funktionsweise des "Cap & Trade"-Prinzips sowie die Preisbildung für Zertifikate im Zentrum stehen.

4 Effekte der Einführung des EU-ETS aus unternehmerischer Sicht: Dieses Kapitel analysiert das Verhalten von Unternehmen in Deutschland und bewertet, inwieweit das EU-ETS tatsächlich Anreize für Innovationen oder CO2-Einsparungen setzt.

5 Kritik: Das Kapitel befasst sich mit zentralen Kritikpunkten am Emissionshandel, wie etwa der Überallokation von Zertifikaten, dem Lobbyismus und den Risiken von Carbon-Leakage-Effekten.

6 Fazit: Die Arbeit schließt mit einem Resümee, das die Erfolge sowie die deutlichen Umsetzungsdefizite des EU-ETS zusammenfasst und die Notwendigkeit internationaler Rahmenbedingungen betont.

Schlüsselwörter

Emissionshandel, EU-ETS, Klimakrise, CO2-Zertifikate, Cap and Trade, Klimapolitik, Kyoto-Protokoll, Treibhausgasemissionen, Energiewirtschaft, Carbon Leakage, Nachhaltigkeit, Grenzvermeidungskosten, Klimaschutz, Emissionsreduktion, Umweltökonomik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit untersucht die Wirksamkeit des Emissionshandels als Instrument gegen die globale Klimakrise mit einem Fokus auf das Europäische Emissionshandelssystem.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen bei der Entstehung des Emissionshandels, der ökonomischen Funktionsweise des EU-ETS, dem unternehmerischen Verhalten und der kritischen Reflexion über dessen Erfolge und Schwächen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist zu klären, ob die Einführung eines Marktes für CO2-Ausstoßrechte eine zielführende Maßnahme zur Rettung in der Klimakrise ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Untersuchung erfolgt durch eine systematische Analyse von Fachliteratur, Studien und Dokumenten zum Emissionshandel sowie der Auswertung von Fallbeispielen und unternehmerischen Entwicklungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historischen Grundlagen, die Funktionsweise des Cap-and-Trade-Prinzips, die Einflüsse auf Unternehmen sowie die Kritik an Marktversagen und externen Effekten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen zählen Emissionshandel, EU-ETS, Cap and Trade, CO2-Zertifikate, Klimapolitik und Nachhaltigkeit.

Warum wird Tesla im Kontext des Emissionshandels erwähnt?

Tesla dient als prominentes Beispiel dafür, wie Unternehmen durch den Verkauf von Emissionszertifikaten an Hersteller von Verbrennungsmotoren erhebliche zusätzliche Erträge erwirtschaften können.

Was bedeutet der "Carbon Leakage"-Effekt?

Dieser Begriff beschreibt das Risiko, dass Unternehmen ihre Produktion aufgrund von klimapolitischen Kosten-Nachteilen in Länder mit niedrigeren Umweltstandards verlagern, was global gesehen wirkungslos für das Klima bleibt.

Warum wird die Wirksamkeit des EU-ETS kritisiert?

Die Kritik richtet sich vor allem auf die historische Überallokation von Zertifikaten, die Lobbyeinflüsse sowie Anreize zur Effizienzsteigerung statt radikaler, klimafreundlicher Innovationssprünge.

Wie flexibel ist das europäische System reformierbar?

Die Unterteilung in zeitlich begrenzte Handelsperioden ermöglicht es der Europäischen Union, regelmäßig auf neue Gegebenheiten wie Klimaziele zu reagieren und das System anzupassen.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Emissionshandel im Kontext der globalen Klimakrise
Hochschule
Philipps-Universität Marburg  (Institut für Politikwissenschaft)
Veranstaltung
Politische Ökonomie des Klimawandels
Note
1,3
Autor
Tim von Werne (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
18
Katalognummer
V1283053
ISBN (eBook)
9783346745927
ISBN (Buch)
9783346745934
Sprache
Deutsch
Schlagworte
emissionshandel kontext klimakrise
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tim von Werne (Autor:in), 2021, Emissionshandel im Kontext der globalen Klimakrise, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1283053
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Leseprobe aus  18  Seiten
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