Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Gender Studies

OnlyFans als Revolution in der Pornoindustrie?

Weibliche und sexuelle Selbstbestimmung durch die Plattform 'OnlyFans'

Title: OnlyFans als Revolution in der Pornoindustrie?

Seminar Paper , 2022 , 26 Pages , Grade: 5.5

Autor:in: Alisha Zobrist (Author)

Gender Studies

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Diese Arbeit hat zum Ziel, die Plattform OnlyFans zu analysieren und näher darauf einzugehen, inwiefern sie hinsichtlich selbstbestimmter und weiblicher Sexualität als Revolution in der Pornoindustrie verstanden werden kann. Um der Arbeit einen sinnvollen Rahmen zu geben, werden folgende Leitfragen gestellt: Was verstehen wir unter dem Begriff "Pornografie"? Wie wird das erotische Kapital auf der Plattform von weiblichen Körpern zu ökonomischen Zwecken (aus)genutzt bzw. selbst eingesetzt? Wie funktioniert OnlyFans als neues Medium? Inwiefern verändert OnlyFans die Pornoindustrie?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Ziele und Fragestellungen

2. Begriffsdefinitionen

2.1. Pornografie

2.1.1. Juristische Definition

2.1.2. Alltags-Definition

2.1.3. Wertende Definition

2.1.4. Inhaltlich-funktionale Definition

3. Pornoindustrie

3.1. Geschäftsmodell

3.2. Pornodarstellende

4. Weibliche Sexualität

4.1. Freud über die weibliche Sexualität

5. Erotisches Kapital

6. Feminismus und Pornografie

6.1. PorNO-Bewegung

6.2. PorYES-Bewegung

7. OnlyFans

7.1. Gründer

7.2. Aufbau

7.3. Nutzung und Funktion

7.4. Darstellung und Selbstdarstellung weiblicher Sexualität

8. OnlyFans als Revolution in der Pornoindustrie?

9. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Forschungsthemen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Plattform OnlyFans im Kontext der weiblichen, selbstbestimmten Sexualität. Ziel der Arbeit ist es, zu analysieren, ob OnlyFans als Revolution in der Pornoindustrie verstanden werden kann und inwiefern sie eine Abkehr von traditionellen Objektabhängigkeiten hin zur individuellen Subjektivität ermöglicht.

  • Analytische Untersuchung von OnlyFans als neues Medium in der Pornoindustrie.
  • Diskurs über weibliche Sexualität und die Rolle von erotischem Kapital.
  • Gegenüberstellung von Mainstream-Pornografie und neuen, selbstbestimmten Formaten.
  • Evaluation von feministischen Strömungen im Kontext der digitalen Sexarbeit.
  • Erforschung der Verschiebung vom weiblichen Sexualobjekt zum aktiven Sexualsubjekt.

Auszug aus dem Buch

7.4. Darstellung und Selbstdarstellung weiblicher Sexualität

Es liegt auf der Hand, dass es sich bei OnlyFans um ein Paradoxon handelt und einen andauernden Konflikt, zwischen der Fremdsexualisierung und der selbstbestimmten Sexualisierung des eigenen Körpers, mit sich bringt. Weil letztlich alle User:innen über ihre eigenen Grenzen selbst entscheiden können, wird die Plattform häufig als feministisch hingestellt. Das OnlyFans-Logo lässt bereits erahnen, dass der Reiz am Voyeurismus für den Erfolg der sozialen Plattform ausschlaggebend ist. Im O versteckt sich ein kleines Schlüsselloch, welches das heimliche Betrachten nackter oder sexuell aktiver Menschen zur Luststeigerung impliziert. Diese Form wird immer häufiger zu kommerziellen Zwecken genutzt, worauf auch OnlyFans zurückgreift und den allgemeinen Voyeurismus vorantreibt (Vgl. Voit 2020).

Der Diskurs der Sexualisierung ist tatsächlich in erster Linie ein Diskurs über die Sexualisierung des weiblichen Körpers. Vielmehr werden Frauen aufgrund ihres Auftretens in der Öffentlichkeit oder in diesem Beispiel im Netz verurteilt und auf ihre äussere Erscheinung reduziert. Dies als ‘Ausdruck und Folge der unterschiedlichen sozio-kulturellen Konstruktionen von Sexualität bei’ (Hipfl 2015, S. 18) Frauen und Männer. Somit ist der Grat zwischen selbstbestimmten Akteur:innen der aktuellen Hypersexualisierung und Opfer sexualisierter sozio-kultureller Praktiken ausgefallen schmal. Rosalind Gill spricht von einer postfeministischen Medienkultur, welche die mediale Darstellung von Frauen massgeblich prägt (Vgl. 2011) und insbesondere auf OnlyFans stark zum Ausdruck kommt.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Thematik der Pornografisierung der Gesellschaft und Hinführung zur Fragestellung der weiblichen Selbstbestimmung auf OnlyFans.

1. Ziele und Fragestellungen: Darlegung der Forschungsziele, Leitfragen und der wissenschaftlichen Hypothesen zur Untersuchung von OnlyFans.

2. Begriffsdefinitionen: Wissenschaftliche Klärung des Begriffs Pornografie durch verschiedene juristische, alltags- sowie inhaltlich-funktionale Ansätze.

3. Pornoindustrie: Überblick über das Geschäftsmodell und die Arbeitsbedingungen in der Mainstream-Pornoindustrie.

4. Weibliche Sexualität: Analyse des gesellschaftlichen Tabus weiblicher Sexualität und der reduktionistischen Sichtweise, unter anderem nach Freud.

5. Erotisches Kapital: Theoretische Herleitung des Begriffs erotisches Kapital als bedeutende Kategorie für den sozialen Status und Erfolg.

6. Feminismus und Pornografie: Kontrastreiche Gegenüberstellung der Anti-Pornografie-Bewegung (PorNO) und der liberalen PorYES-Bewegung.

7. OnlyFans: Detaillierte Betrachtung der Plattform bezüglich Entstehung, technischem Aufbau, Nutzerführung und Selbstinszenierung.

8. OnlyFans als Revolution in der Pornoindustrie?: Synthese und kritische Diskussion der eingangs formulierten Thesen und Forschungsergebnisse.

9. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Potenziale und Grenzen von OnlyFans sowie ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.

Schlüsselwörter

OnlyFans, weibliche Sexualität, Selbstbestimmung, Pornografie, Erotisches Kapital, Feminismus, PorYES-Bewegung, Mainstream-Pornografie, digitale Sexarbeit, Voyeurismus, Objektivierung, Subjektivität, Medialisierung, Geschlechterverhältnisse, Netzpolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Plattform OnlyFans und untersucht, inwieweit diese neue digitale Form der Mediennutzung eine feministische Selbstbestimmung ermöglicht oder bestehende patriarchale Strukturen reproduziert.

Welche zentralen Themenfelder behandelt das Dokument?

Zu den Schwerpunkten zählen die theoretische Einordnung von Pornografie, das soziologische Konzept des erotischen Kapitals, die feministische Debatte um PorNO vs. PorYES sowie die Analyse der digitalen Plattform OnlyFans selbst.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es, zu analysieren, ob OnlyFans die traditionelle Pornoindustrie revolutionieren kann und ob Frauen hier tatsächlich eine selbstbestimmte Rolle als aktive Akteurinnen einnehmen können.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse und einen Diskursvergleich, um die gesellschaftlichen Auswirkungen von OnlyFans auf die weibliche Sexualität und die Branche der Sexarbeit zu bewerten.

Welche Aspekte werden im Hauptteil fokussiert?

Der Hauptteil analysiert den technischen Aufbau von OnlyFans, die ökonomischen Anreize, die Möglichkeiten der Selbstinszenierung durch Userinnen und stellt diese den stereotypen Machtdynamiken traditioneller Mainstream-Pornos gegenüber.

Wie lässt sich die Arbeit anhand von Schlüsselwörtern charakterisieren?

Kernbegriffe sind OnlyFans, weibliche Selbstbestimmung, erotisches Kapital, Feminismus, digitale Sexarbeit, voyeuristische Strukturen und die Transformation des weiblichen Körpers vom Objekt zum Subjekt.

Wie unterscheidet sich OnlyFans laut der Autorin von der Mainstream-Pornoindustrie?

Die Autorin hebt hervor, dass auf OnlyFans die Kommunikation und der Aushandlungsprozess zwischen den Beteiligten durch Chat-Funktionen möglich ist, was die Distanz und Verobjektivierung verringert, die in klassischen Produktionen durch Regie und feste Skripte dominiert werden.

Welche Rolle spielt die Corona-Pandemie für das Fazit?

Die Autorin stellt im Fazit fest, dass sich OnlyFans während der Pandemie als eine wichtige Übergangsmöglichkeit zur Existenzsicherung für Sexarbeiterinnen erwies, womit das Potenzial zur Emanzipation gestützt wird, auch wenn die Plattform Sexarbeit primär duldet statt propagiert.

Excerpt out of 26 pages  - scroll top

Details

Title
OnlyFans als Revolution in der Pornoindustrie?
Subtitle
Weibliche und sexuelle Selbstbestimmung durch die Plattform 'OnlyFans'
College
University of Basel
Grade
5.5
Author
Alisha Zobrist (Author)
Publication Year
2022
Pages
26
Catalog Number
V1281555
ISBN (eBook)
9783346738387
ISBN (Book)
9783346738394
Language
German
Tags
OnlyFans Pornoindustrie Revolution Feminismus Selbstbestimmung weibliche Sexualität Pornografisierung digitale Plattform Emanzipation Diversität
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alisha Zobrist (Author), 2022, OnlyFans als Revolution in der Pornoindustrie?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1281555
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  26  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint