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Zwischen "Table Top Shakespeare" und "Table Top RPG". Die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zweier unterschiedlicher Formate

Titel: Zwischen "Table Top Shakespeare" und "Table Top RPG". Die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zweier unterschiedlicher Formate

Hausarbeit , 2021 , 13 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Lya Herbst (Autor:in)

Theaterwissenschaft, Tanz

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Als ich im Rahmen eines universitären Theateranalyse-Seminars mit den Aufführungen von Forced Entertainments Reihe "Complete Works: Table Top Shakespeare: At Home" in Kontakt kam, fiel mir sofort auf, dass mir dieses (Aufführungs-)Format schon zuvor in ähnlicher Form begegnet war. Ich sitze mit jemandem gemeinsam am Tisch, während eine Geschichte erzählt wird. Der Tisch dient als Bühne oder Spielfläche für die Geschichte, die dort im Kleinen "gespielt" wird. Mir wurde bewusst, dass mich diese Weise des (Schau-)Spiels an das sog. Table Top RPG "Dungeons and Dragons" erinnerte, welches ich schon oft mit Freunden gespielt hatte. Hier passierten nämlich ähnliche Dinge und Abläufe. Wir saßen gemeinsam an einem Tisch und schufen unsere eigene imaginäre Spielwelt.

Daher stellte sich mir die Frage, wie viel Schauspiel wohl in dem mir schon bekannten Table Top RPG "Dungeons and Dragons" steckt und was die Aufführung "Table Top Shakespeare: At Home: A Midsummer Night's Dream" von Jerry Killick mit einer DnD -Kampagne-Session sowohl gemein hat, beziehungsweise worin sie sich unterscheiden. Diese dadurch erlangten Erkenntnisse sollen dazu führen, die spezifischen Eigenarten beider Formate besser herausstellen zu können. Im Folgenden werden daher diese zwei unterschiedlichen Formate anhand geeigneter Beispiele genauer analysiert und hinsichtlich ihrer Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede miteinander verglichen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Die Aufführung “Table Top Shakespeare: At Home: A Midsummer Night's Dream” von Jerry Killick

3 Die Kampagne-Session “Curious Beginnings | Critical Role: THE MIGHTY NEIN | Episode 1” von “Critical Role”

4 Ein Vergleich der Aufführung und Kampagne-Session

4.1 Gemeinsamkeiten

4.1.1 Gemeinsamkeiten allgemein

4.1.2 Gemeinsamkeiten hinsichtlich der Schau- und Rollenspielspezifika

4.2 Unterschiede

4.2.1 Unterschiede allgemein

4.2.2 Unterschiede hinsichtlich der Schau- und Rollenspielspezifika

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem Format "Table Top Shakespeare" von Jerry Killick und einer Table-Top-Rollenspiel-Session von "Critical Role", um zu ermitteln, inwieweit Schauspielelemente in Rollenspielen wie "Dungeons and Dragons" präsent sind.

  • Analyse und Vergleich zweier unterschiedlicher Table-Top-Formate.
  • Untersuchung schauspielerischer Elemente in Rollenspielen.
  • Vergleich der Rollen von Erzählern und Spielern in beiden Formaten.
  • Reflektion über die Rezeptionserfahrung vor dem Bildschirm.
  • Kategoriale Abgrenzung von "Schau-" und "Rollenspiel".

Auszug aus dem Buch

4.1.2 Gemeinsamkeiten hinsichtlich der Schau- und Rollenspielspezifika

Aufgrund der fehlenden visuellen Rahmung durch z. B. Kostüme, Bühnenbild, etc. wird bei der Rezeption beider Videos sowohl eine Menge an Fantasie benötigt als eben auch die eigene Imaginationskraft beansprucht. Um sich ausreichend vorzustellen und miterleben zu können, wie es wohl den gezeigten oder verkörperten Figuren und Charakteren ergeht, wie die Szenerie aussieht oder die Handlung von Statten geht, werden die Zuschauenden dazu angehalten sich gedanklich völlig in beide Welten hineinzuversetzen. Um den Zusehenden das Eintauchen in die Geschichten zu ermöglichen, verwenden sowohl Jerry Killick als Performer als auch Matt Mercer als DM, eine Vielzahl an Adjektiven und performativen Elementen, um die Szenerien möglichst umfangreich und lebhaft für die Spielenden sowie Zuschauenden zu beschreiben.

Sie agierten dabei, in meinen Augen, wie eine Art auktorialer Erzähler. Beide gestikulierten ausgiebig und hegten einen bedachten Umgang mit ihren Stimmen oder erzeugten sogar eigene Soundeffekte. Aufgrund dessen, dass bei beiden Formaten die Zuschauenden nicht anwesend sind, wurde eine Art Einbindung in das Geschehen ebenfalls mit Hilfe einer direkten Adressierung durch die Kameras gewährleistet. Die Erzähler sahen beide immer wieder direkt in die Linse und sprachen somit gewissermaßen zu den Rezipierenden. Sei dies zum einen, um über allgemeine Informationen zu berichten oder eben, um ihnen zu vermitteln, dass sie für sie „anwesend“ sind, obwohl sie nicht leiblich kopräsent vor Ort sind, sondern das Ganze nur über einen Bildschirm sichten. Außerdem wurde indirekt ein Gefühl der Involviertheit etabliert, indem sowohl Jerry Killick als auch Matt Mercer den Zuschauenden daran teilhaben ließen, wenn sie das Vorgehen mit ihrer eigenen Meinung diesbezüglich kommentierten. Während der Performer beispielsweise den Rezipierenden unter anderem leicht sarkastisch angehaucht wissen ließ, dass die Figur der Helena in seinen Augen “poor”, also zu Deutsch „arm dran“ sei, wurde der DM des Öfteren durch seine Spieler zum Lachen angeregt, da diese fragwürdige oder schlichtweg lustige Entscheidungen trafen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Der Autor stellt die Forschungsfrage nach den Verbindungen zwischen klassischem Schauspiel und Table-Top-Rollenspielen her, motiviert durch eigene Erfahrungen mit beiden Formaten.

2 Die Aufführung “Table Top Shakespeare: At Home: A Midsummer Night's Dream” von Jerry Killick: Das Kapitel beschreibt das spezifische Format, in dem Haushaltsgegenstände als Spielfiguren für Shakespeares Stücke dienen, und analysiert die Rolle des Performers als auktorialer Erzähler.

3 Die Kampagne-Session “Curious Beginnings | Critical Role: THE MIGHTY NEIN | Episode 1” von “Critical Role”: Hier wird das Format des Table-Top-Rollenspiels erläutert, wobei insbesondere die Rolle des Dungeonmasters und das interaktive Setting von "Critical Role" beleuchtet werden.

4 Ein Vergleich der Aufführung und Kampagne-Session: Dieses zentrale Kapitel analysiert systematisch die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Formate in Bezug auf Schau- und Rollenspielaspekte sowie formale Gegebenheiten.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Analyse zusammen und hält fest, dass trotz der unterschiedlichen Ziele – abgeschlossene Performance versus fortlaufende interaktive Kampagne – signifikante Ähnlichkeiten in der Nutzung von Schauspiel- und Erzählelementen bestehen.

Schlüsselwörter

Table Top Shakespeare, Table Top RPG, Dungeons and Dragons, Critical Role, Schauspiel, Rollenspiel, Jerry Killick, Matthew Mercer, Rezeption, Erzähler, Sommernachtstraum, Kampagne, Performance, Interaktivität, Fantasie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen einer theatralen Performance mit Haushaltsgegenständen und einer klassischen Table-Top-Rollenspiel-Sitzung bestehen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen die Definition und Abgrenzung von Schauspiel und Rollenspiel, die Rolle des Erzählers sowie die Bedeutung der Imaginationskraft bei der Rezeption von Table-Top-Formaten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie viel tatsächliches Schauspiel in einem Rollenspiel wie "Dungeons and Dragons" steckt und inwieweit beide analysierten Formate vergleichbare dramaturgische Mittel nutzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor führt eine qualitative Analyse mittels Erinnerungsprotokollen und Sichtung der entsprechenden YouTube-Videos durch, gestützt durch theaterwissenschaftliche Definitionen.

Was behandelt der Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Einzelvorstellung der beiden Formate und einen anschließenden komparativen Vergleich, der sowohl formale als auch inhaltlich-spielspezifische Aspekte beleuchtet.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind unter anderem Table Top, Rollenspiel, Critical Role, Forced Entertainment, Schauspiel, Erzählperspektive und Rezeptionserfahrung.

Inwiefern beeinflusst die Kameraeinstellung die Wahrnehmung des Zuschauers?

Der Autor stellt fest, dass die direkte Adressierung in die Kamera bei beiden Formaten eine Nähe erzeugt und auch bei fehlender leiblicher Kopräsenz eine Art Involviertheit beim Zuschauer schafft.

Wie unterscheidet sich die Rolle von Jerry Killick von der eines Dungeonmasters wie Matt Mercer?

Während Killick als auktorialer Erzähler die Welt und alle Figuren allein kontrolliert, schafft Mercer eine interaktive Umgebung, in der die Spieler durch ihre eigenen Charakterentscheidungen das Geschehen aktiv mitbestimmen.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zwischen "Table Top Shakespeare" und "Table Top RPG". Die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zweier unterschiedlicher Formate
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Note
1,0
Autor
Lya Herbst (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
13
Katalognummer
V1275461
ISBN (eBook)
9783346724717
ISBN (Buch)
9783346724724
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Aufführungsanalyse Theaterwissenschaften Table Top Shakespeare Critical Role RPG
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lya Herbst (Autor:in), 2021, Zwischen "Table Top Shakespeare" und "Table Top RPG". Die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zweier unterschiedlicher Formate, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1275461
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  13  Seiten
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