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Die Konzepte "Bürger" und "Revolutionär" in Jesenskás "Das Kaffeehaus"

Titel: Die Konzepte "Bürger" und "Revolutionär" in Jesenskás "Das Kaffeehaus"

Hausarbeit , 2022 , 18 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption der Kategorien "Bürger" und "Revolutionär" in Milena Jesenskás Feuilleton "Das Kaffeehaus".

Grundlage dieser Arbeit ist das von Milena Jesenská 1920 geschriebene Feuilleton „Das Kaffeehaus“, welches in der tschechischen Zeitung „Tribuna“ veröffentlicht wurde. In ihrem Feuilleton beschreibt Milena Jesenská die typische Atmosphäre, die Gäste und das Personal eines literarischen Wiener Kaffeehauses.

Typische Gäste eines Kaffeehauses sind Dichter, Journalisten und Schriftsteller - eben Literaturschaffende. Milena Jesenská teilt diese Literaturschaffende in Konzepte, bzw. bestimmte Kategorien ein, je nachdem, auf welcher Stufe ihrer schriftstellerischen Entwicklung sie sich befinden.

Besonders interessant ist, dass Milena Jesenská diese Konzepte mit politischen Begriffen konnotiert. In dieser Arbeit wird die Darstellung der einzelnen Konzepte sowie deren Beziehung untereinander analysiert, beschäftigt sich also mit der Frage: In welche Konzepte werden die Literaturschaffenden eingeteilt und welche Beziehungen bestehen zwischen den einzelnen Konzepten?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Forschung

1.1 Forschungsfrage dieser Ausarbeitung

1.2 Forschungsstand

2 Das Kaffeehaus

2.1 Das literarische Kaffeehaus

2.2 Darstellung des Kaffeehauses in Milena Jesenskás Feuilleton

3 Gäste des Kaffeehauses

3.1 Das Konzept des „Einzelgängers“

3.2 Die Konzepte des „Bürgers“ und des „Revolutionärs“

3.2.1 Beziehung der Konzepte „Bürger“ und „Revolutionär“

3.3 Das Konzept der „Bohème“

3.4 Das Personal

4 Reflexiver Gedankengang im Feuilleton „Das Kaffeehaus“

5 Abschlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das 1920 erschienene Feuilleton „Das Kaffeehaus“ von Milena Jesenská. Ziel ist es, die von der Autorin vorgenommene Kategorisierung der Kaffeehausbesucher – unterteilt in Einzelgänger, Revolutionäre, Bürger und Bohème – sowie deren gegenseitige Abhängigkeiten und Entwicklungsphasen im Kontext des literarischen Schaffensprozesses zu analysieren.

  • Analyse des literarischen Kaffeehauses als Ort der kreativen Inspiration.
  • Untersuchung der spezifischen Typologie der Kaffeehausbesucher nach Jesenská.
  • Deutung der Begriffe „Bürger“ und „Revolutionär“ als geistig-seelische Entwicklungsphasen.
  • Erforschung der Funktion des Kaffeehauses als Lebensgemeinschaft.
  • Reflexion des „Schreibens über das Schreiben“ innerhalb der Gattung Feuilleton.

Auszug aus dem Buch

3.2 Die Konzepte des „Bürgers“ und des „Revolutionärs“

Milena Jesenská ordnet die Literaturschaffende den Kategorien „Bürger“ und „Revolutionär“ zu. Der Kerngedanke, den Milena Jesenská in ihrem Feuilleton ausdrückt ist, dass jeder Literat, der berühmt wird, in seinem Leben nur einen „großen“ Gedanken hat. So schreibt sie in ihrem Feuilleton, dass „[...] jeder wirklich große Mensch (...) nur einen einzigen Gedanken (hat), wer mehr hat, hat eigentlich gar keine, zumindest keine eigenen [...]“36. Wie diese Gedanken ihre Form tragen, wird durch die Atmosphäre des Kaffeehauses beeinflusst und je nachdem, wie ein Literaturschaffender mit diesem Gedanken umgeht, ob er aus ihm etwas erschafft und in welcher kreativen Schaffensphase sich der Literaturschaffende in seinem Leben befindet, danach werden die Literaturschaffenden von Milena Jesenská in verschiedene von ihr geschaffene Konzepte eingeordnet. Dieser eine Gedanke muss in eine Form gebracht und verwirklicht werden.

Sie erstellt mit den Kategorien eine Rangfolge, so beginnt sie ihre Einteilung mit: „Die ersten Gäste- das sind die großen.“37 und wertet diese Personen mit dem Adjektiv „groß“ auf. Es handelt sich um die Gäste des Kaffeehauses, „[...] die draußen in der Welt schon einen Namen haben, die dem Kaffeehaus Ehre machen und deren Bilder und Karikaturen an den Wänden des Lokals hängen [...]“38. Der Ausdruck „draußen in der Welt“39 impliziert den Eindruck, als sei das Kaffeehaus eine Art Ideenfabrik oder Brutstätte, abgegrenzt von der Außenwelt, in denen Ideen entwickelt werden. Wenn diese Ideen publiziert werden, werden ihre Schöpfer berühmt und das Kaffeehaus schmückt sich mit ihnen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Forschung: Dieses Kapitel legt die Grundlagen und die Forschungsfrage fest, wobei das Feuilleton als Gegenstand der Analyse dient und der bisherige Forschungsstand zu Milena Jesenská kurz umrissen wird.

2 Das Kaffeehaus: Das Kapitel beleuchtet die Bedeutung des literarischen Kaffeehauses als kulturelle Institution und analysiert, wie Jesenská den Ort von herkömmlichen Cafés abgrenzt.

3 Gäste des Kaffeehauses: Hier werden die verschiedenen Besuchertypen (Einzelgänger, Bürger, Revolutionäre, Bohème) detailliert analysiert und deren soziale sowie kreative Interaktion im Kaffeehaus dargelegt.

4 Reflexiver Gedankengang im Feuilleton „Das Kaffeehaus“: Kapitel 4 setzt sich mit der Textgattung Feuilleton auseinander und untersucht, wie Milena Jesenská durch den Schreibprozess ihre eigene Rolle als Beobachterin reflektiert.

5 Abschlussbetrachtung: Das letzte Kapitel führt die Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass die Konzepte Jesenskás als dynamische Schaffensphasen innerhalb einer literarischen Biografie zu verstehen sind.

Schlüsselwörter

Milena Jesenská, Das Kaffeehaus, Feuilleton, Literaturschaffende, Bürger, Revolutionär, Bohème, Einzelgänger, Kaffeehauskultur, Schaffensprozess, Literaturwissenschaft, Prager Journalisten, Kreativität, Ideenentwicklung, Reflexion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Es geht um die Analyse des Feuilletons „Das Kaffeehaus“ von Milena Jesenská, in dem die Autorin die sozialen und kreativen Typen der Kaffeehausbesucher klassifiziert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Typologie der Literaten, die Funktion des Kaffeehauses als intellektueller Nährboden und der Entwicklungsprozess eines schöpferischen Geistes.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es aufzuschlüsseln, wie Jesenská Literaturschaffende kategorisiert und in welchem Verhältnis diese Konzepte zueinanderstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturwissenschaftliche Analyse, die den Text im Kontext der Biografie der Autorin sowie durch den Vergleich mit historischer Kaffeehausliteratur interpretiert.

Was wird primär im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Besuchertypen und die Analyse der durch Jesenská vorgenommenen Einteilung in „Bürger“, „Revolutionär“ und „Bohème“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die wichtigsten Begriffe sind das „Feuilleton“, der „Schaffensprozess“, die Konzepte der „Bohème“ und die „Verbürgerlichung“ als Teil eines literarischen Werdegangs.

Was genau versteht Jesenská unter einem „Kapitalisten des Geistes“?

Dies bezeichnet jene Literaten, die durch ihre Arbeit berühmt und finanziell erfolgreich geworden sind, dadurch jedoch eine gewisse Stagnation und Distanz zur Bohème entwickeln.

Warum ist das Kaffeehaus für die Bohème als „Nährboden“ unverzichtbar?

Für junge Literaten ohne Erfolg dient das Kaffeehaus als Lebensgemeinschaft und Forum, in dem sie ihre ersten Ideen austauschen, entwickeln und ihr Scheitern auffangen können.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Konzepte "Bürger" und "Revolutionär" in Jesenskás "Das Kaffeehaus"
Hochschule
Universität Osnabrück
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
18
Katalognummer
V1274323
ISBN (eBook)
9783346719850
ISBN (Buch)
9783346719867
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Milena Jesenská Feuilleton Das Kaffeehaus Kaffeehaus Jesenska Jesenská
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2022, Die Konzepte "Bürger" und "Revolutionär" in Jesenskás "Das Kaffeehaus", München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1274323
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  18  Seiten
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