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Von der Kita zur Grundschule. Chancen und Herausforderungen von Bildungs- und Lerngeschichten im Übergang

Title: Von der Kita zur Grundschule. Chancen und Herausforderungen von Bildungs- und Lerngeschichten im Übergang

Term Paper , 2022 , 24 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Pauline Krüger (Author)

Pedagogy - Nursery Pedagogy, Early Childhood Education

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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie die Anschlussfähigkeit zwischen KiTa und Grundschule verbessert werden kann, beziehungsweise wie die individuelle Ausgangslage der Kinder berücksichtigt werden kann.

Ein Ansatzpunkt zur Problemlösung ist hierbei Bildungs- und Lerngeschichten, bei denen das Verhalten und Lernen eines individuellen Kindes beobachtet und dokumentiert und sogar Lernprozesse angeregt wird. Denn eine Grundvoraussetzung für einen gelingenden Übergang von der Kindertagesstätte in die Grundschule und Chancengleichheit zwischen den Kindern in der Schule ist die Förderung von Kindern, bevor sie in das Schulsystem eintreten. Inwiefern Bildungs- und Lerngeschichten Chancen und Herausforderungen zur Gestaltung des Übergangs von der KiTa in die Grundschule bieten, ist Leitfrage dieser Arbeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kontext

2.1 Der Übergang von der KiTa in die Grundschule als historischer Aspekt

2.2 Inhaltliche und institutionelle Aufgaben der KiTa und der anschlussfähigen Bildung

2.2.1 Unterschiedliche Aufgaben

2.2.2 Gemeinsame Aufgaben

3. Der Übergang von der KiTa in die Grundschule als Transition

3.1 Transition und Übergang

3.2 Transition und Resilienz

4. Bildungs- und Lerngeschichten

4.1 Allgemeine Informationen über Bildungs- und Lerngeschichten

4.2 Die Entstehung von Bildungs- und Lerngeschichten

4.3 Inhalte der Bildungs- und Lerngeschichten

4.4 Voraussetzungen einer erfolgreichen Gestaltung des Übergangs mit Bildungs- und Lerngeschichten

5. Wie der Übergang mithilfe von Bildungs- und Lerngeschichten gestaltet werden kann - die Umsetzung der Stuttgarter Eltern-Kind-Gruppen e. V.

5.1 Vorstellung des Konzepts

5.2 Grundlage der Analyse der Bildungs- und Lerngeschichten in Hinblick auf die Transition

5.3 Zentrale Ergebnisse

5.3.1 Chancen

5.3.2 Herausforderungen

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern Bildungs- und Lerngeschichten als Instrument dazu beitragen können, den Übergang von der Kindertagesstätte in die Grundschule erfolgreich zu gestalten und die Anschlussfähigkeit zwischen beiden Bildungsinstitutionen zu verbessern, um eine individuelle Förderung der Kinder zu gewährleisten.

  • Historische Entwicklung und institutionelle Trennung der Bildungsbereiche
  • Konzeptualisierung des Übergangs als Transition und die Bedeutung von Resilienz
  • Methodische Grundlagen und Prozessschritte von Bildungs- und Lerngeschichten
  • Empirische Analyse der Umsetzung des Konzepts in den Stuttgarter Eltern-Kind-Gruppen e. V.
  • Identifikation förderlicher Bedingungen und praktischer Herausforderungen im pädagogischen Alltag

Auszug aus dem Buch

4.2 Die Entstehung von Bildungs- und Lerngeschichten

Das Verfahren hat fünf Phasen, die im Folgenden beschrieben werden. Der erste Schritt zu einer Bildungs- und Lerngeschichte ist das eingehende Beobachten. Dabei kann man zwischen nativem und systematischem Beobachten unterscheiden: Beim nativen Beobachten wird ein Kind spontan und intuitiv beobachtet, beim systematischen Beobachten wird das Kind zu geplanten Zeitpunkten beobachtet (vgl. Wagner 2017, S. 9). Als Grundlage dienen hier Beobachtungsbögen (vgl. Kleeberger u. a. 2009, S. 27), auf welchen wichtige Punkte notiert werden. Wichtig hierbei ist, dass das Kind detailliert beobachtet wird, ohne dass eine Interpretation oder Wertung der zu beobachtenden Person mit einfließt (vgl. ebd.). Die Beobachtung wird also nicht gewertet oder analysiert. Bei den Beobachtungen kann auf folgende Leitfragen zurückgegriffen werden: „Wen beobachte ich? Was nehmen ich wahr? Was fällt mir auf? Wie verhält sich das Kind? Was tut es?“ (Wagner 2017, S. 10). Bei der Auswertung der Beobachtungen kann man sich an den fünf Lerndispositionen orientieren, welche im Kapitel 4.3 genauer erläutert werden.

Verknüpft werden kann der Prozess des Beobachtens mit dem Modell des progressive filter nach Carr (2005, zitiert nach Leu u. a. 2007, S. 55). Dabei nimmt der erste Schritt bei der Entstehung von Bildungs- und Lerngeschichten, das Beobachten, den breitesten Raum ein (vgl. ebd.). Es wird also anteilsmäßig sehr viel beobachtet. Die erste Selektion von Informationen findet statt, indem nicht alles erkannt und bewusst aufgenommen werden kann, was beobachtet wird (vgl. ebd.). Der Anteil an Informationen, die aufgenommen werden können, ist also geringer als der Teil, der beobachtet wird. Man kann nicht auf alles, was wir erkennen, reagieren (vgl. ebd.). Hier findet also eine zweite Selektion der Informationen statt. Der Anteil an beobachteten Informationen und der Teil, auf den man reagiert, mit beispielsweise einer Förderung, ist also sehr unterschiedlich.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der fehlenden Anschlussfähigkeit zwischen KiTa und Grundschule ein und definiert die Leitfrage hinsichtlich der Rolle von Bildungs- und Lerngeschichten bei der Übergangsgestaltung.

2. Kontext: Es wird die historische Trennung zwischen Elementar- und Primarbereich beleuchtet sowie die inhaltlichen Gemeinsamkeiten und methodischen Unterschiede in den Curricula beider Institutionen analysiert.

3. Der Übergang von der KiTa in die Grundschule als Transition: Dieses Kapitel grenzt den Begriff Übergang wissenschaftlich vom Begriff der Transition ab und erläutert die Bedeutung von Resilienz für das erfolgreiche Bewältigen dieser komplexen Lebensveränderung.

4. Bildungs- und Lerngeschichten: Der Abschnitt erläutert die theoretischen Grundlagen, den Entstehungsprozess, die inhaltliche Ausgestaltung anhand von Lerndispositionen sowie die notwendigen strukturellen Rahmenbedingungen dieses Beobachtungsverfahrens.

5. Wie der Übergang mithilfe von Bildungs- und Lerngeschichten gestaltet werden kann - die Umsetzung der Stuttgarter Eltern-Kind-Gruppen e. V.: Hier wird eine empirische Studie vorgestellt, die sowohl die praktischen Chancen der Anwendung für die individuelle Förderung als auch die auftretenden Herausforderungen für das pädagogische Fachpersonal kritisch reflektiert.

6. Fazit: Die Arbeit fasst zusammen, dass Bildungs- und Lerngeschichten als sinnvolle Investition zur Gestaltung des Übergangs dienen können, sofern die Ressourcen für die anspruchsvolle Umsetzung im KiTa-Alltag bereitgestellt werden.

Schlüsselwörter

Bildungs- und Lerngeschichten, Transition, Übergang, Kindertagesstätte, Grundschule, Anschlussfähigkeit, Resilienz, Lernprozesse, Lerndispositionen, Pädagogik, Frühpädagogik, individuelle Förderung, Partizipation, Dokumentation, Kompetenzorientierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Schnittstelle zwischen Kindergarten und Grundschule und untersucht, wie Bildungs- und Lerngeschichten genutzt werden können, um den Übergang für Kinder positiv zu gestalten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung der getrennten Bildungsinstitutionen, der Theorie der Transition, der Bedeutung von kindlicher Resilienz sowie der praktischen Implementierung von Beobachtungsverfahren.

Welches primäre Ziel bzw. Forschungsfrage verfolgt die Arbeit?

Die Leitfrage zielt darauf ab, inwiefern der Einsatz von Bildungs- und Lerngeschichten Chancen und Herausforderungen für die Gestaltung eines gelingenden Übergangs von der KiTa in die Grundschule bietet.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erarbeitung verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch fundierte Hausarbeit, die auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung einer empirischen Studie der "Stuttgarter Eltern-Kind-Gruppen e. V." basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Kontextualisierung, die theoretische Rahmung als Transition, die detaillierte Darstellung des Beobachtungsverfahrens sowie eine empirische Bestandsaufnahme inklusive Chancen- und Risikobewertung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die inhaltliche Ausrichtung?

Wichtige Begriffe sind Transitionsforschung, Bildungsprozesse, Stuttgarter Eltern-Kind-Gruppen, Lerndispositionen und fachliche Anschlussfähigkeit.

Wie bewerten die befragten Fachkräfte den Aufwand des Verfahrens?

Die Studie zeigt, dass der Zeitaufwand für Erstellung und Analyse als hoch empfunden wird, insbesondere da das Verfahren eine individuelle Gestaltung verlangt und zu Beginn von vielen Fachkräften als herausfordernd wahrgenommen wird.

Welchen Einfluss haben Bildungs- und Lerngeschichten auf das Kind?

Die Arbeit verdeutlicht, dass Kinder durch das Verfahren ein positiveres Selbstbild entwickeln, stolz auf ihre Lernfortschritte sind und dadurch ihre Resilienz gegenüber dem anstehenden Schulübergang gestärkt wird.

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Details

Title
Von der Kita zur Grundschule. Chancen und Herausforderungen von Bildungs- und Lerngeschichten im Übergang
College
University of Education Ludwigsburg
Grade
2,0
Author
Pauline Krüger (Author)
Publication Year
2022
Pages
24
Catalog Number
V1271495
ISBN (eBook)
9783346724625
ISBN (Book)
9783346724632
Language
German
Tags
Bildungsgeschichten Lerngeschichten Erziehungswissenschaft KiTa Grundschule Übergang Erziehung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Pauline Krüger (Author), 2022, Von der Kita zur Grundschule. Chancen und Herausforderungen von Bildungs- und Lerngeschichten im Übergang, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1271495
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