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Meilensteine der Bildungsgeschichte

Titel: Meilensteine der Bildungsgeschichte

Hausarbeit , 2018 , 11 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Bildungsgeschichte von 500 n. Chr. bis zur heutigen Zeit. Dabei werden besonders große Veränderungen und Meilensteine in der Bildungsentwicklung herausgearbeitet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. 500 nach Christus

1.2. 800 nach Christus

1.3. 1100 nach Christus

1.4. 1250 nach Christus

2. Die Renaissance

3. Das 16. Jahrhundert

4. Das 17. Jahrhundert

4.1. Die Moderne

4.2. Der Realismus

5. Das 18. Jahrhundert

6. Die Bedeutung von Bildung Anfang des 19. Jahrhunderts

6.1. Erste soziale Einrichtungen

6.2. Auswirkungen auf die Bildung

7. Die Bedeutung der Bildung während des 20. Jahrhunderts

7.1. Bildung während der NS-Zeit

7.2. Bildung ab 1945 bis heute

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit bietet einen umfassenden historischen Überblick über die Entwicklung des Bildungswesens von der Antike bis zur Gegenwart, wobei der Fokus auf den gesellschaftlichen und politischen Veränderungen in Deutschland liegt. Zentrale Fragestellung ist dabei, wie sich Bildungsbegriff und Institutionen in Abhängigkeit von sozialen Strukturen und Machtverhältnissen gewandelt haben.

  • Historische Entwicklung der Klosterschulen und des ritterlichen Bildungsideals
  • Einfluss des Humanismus und der Renaissance auf die Bildungsauffassung
  • Die Institutionalisierung der Schule im 17. und 18. Jahrhundert
  • Soziale Auswirkungen der Bildungsexpansion im 19. Jahrhundert
  • Bildungspolitik und ideologische Einflussnahme im 20. Jahrhundert

Auszug aus dem Buch

2. Die Renaissance

Der Humanismus fungierte als Bildungsbewegung in der Renaissance. Dieser bejaht die innerweltliche Bildung und erkennt ihren Eigenwert. In der Renaissance wurde die Idee der Erziehung des Menschen zu seiner wahren Form übernommen. Ziel ist es den Menschen von dem Tier abzugrenzen, indem die Fähigkeiten des Menschen im Vordergrund stehen. Erkannt wurde schnell, dass die Sprache des Menschen ihn von anderen Lebewesen unterscheidet. Die Sprache erschafft zwischenmenschliche Beziehungen und bringt die Menschen in einer Gemeinschaft zusammen (Hammerstein, 1996, S.1).

Deshalb stand die Bildung in der Renaissance ganz im Sinne der Rhetorik. Der Begriff „studia humanitas“ tritt erstmals auf. Technisches Können wurde damals von Bildung abgegrenzt. Die Bildung verfolgte das Ziel alle positiven Anlagen des menschlichen Wissens mit Hilfe von Rhetorik zur Entfaltung zu bringen. Die Theorie war damals, dass die Ordnung der Rede gleichbedeutend ist mit Ordnung des Geistes. Richtiges Sagen bewirkt deshalb auch richtiges Denken und richtiges Handeln. Mathematik und Naturwissenschaften sind zu dieser Zeit nicht von Bedeutung (Hammerstein, 1996, S.2).

Die Theorie der „studia humanitas“ besagt, dass der Mensch sich nur mit Hilfe eines Studiums fort- und weiterentwickeln kann. Voraussetzung dafür ist der Beginn des Studiums im Kindesalter. Grund dafür ist, dass der Charakter eines Kleinkindes noch bildungsfähig und das Gedächtnis noch unbelastet ist. Der Bildungsdauer wird von wichtigen Begründern, wie Enea Silvia Piccolomi und Maffeo Veglio, auf fünf bis sieben Jahre begrenzt. Diese Zeitspanne galt zu Zeiten der Renaissance als ausreichend und sinnvoll.

Zusammenfassung der Kapitel

1. 500 nach Christus: Die Beschulung lag in der Hand der Klöster und konzentrierte sich primär auf religiöse Unterweisungen sowie die sieben freien Künste für adelige Kinder.

1.2. 800 nach Christus: Karl der Große förderte Bildungsinitiativen durch Hof- und Stiftschulen sowie die Einführung einer allgemeinen Schulpflicht.

1.3. 1100 nach Christus: Die Ausbildung konzentrierte sich auf die nichtschriftliche Erziehung zum Ritter, inklusive der sieben ritterlichen Tüchtigkeiten.

1.4. 1250 nach Christus: Schulen begannen sich von der kirchlichen Leitung zu lösen und bildeten die Grundlagen für die spätere Volksschule.

2. Die Renaissance: Durch den Humanismus rückte die rhetorische Bildung (studia humanitas) und die Entwicklung des menschlichen Geistes in den Mittelpunkt.

3. Das 16. Jahrhundert: Martin Luther initiierte neue, teils von der Kirche unabhängige Schulgründungen und förderte den Schulbesuch.

4. Das 17. Jahrhundert: Es erfolgte eine stärkere Einteilung in Lerngruppierungen und eine Ausrichtung auf berufsspezifische Fähigkeiten.

4.1. Die Moderne: Das Bildungsideal wandelte sich hin zur Förderung der individuellen Fähigkeiten und des selbstbestimmten Denkens.

4.2. Der Realismus: Johann Comenius etablierte eine methodische Unterrichtslehre, die allen Kindern den Zugang zu umfassender Bildung ermöglichen sollte.

5. Das 18. Jahrhundert: Die Einführung der allgemeinen Schulpflicht in Preußen (1763) markierte einen Meilenstein in der deutschen Bildungsgeschichte.

6. Die Bedeutung von Bildung Anfang des 19. Jahrhunderts: Bildung wurde zum entscheidenden Kriterium für den gesellschaftlichen Aufstieg und die soziale Stellung.

6.1. Erste soziale Einrichtungen: Bildungsinstitutionen differenzierten sich aus, darunter die ersten Kindergärten und die moderne Humboldt-Universität.

6.2. Auswirkungen auf die Bildung: Trotz Reformen blieb das Schulwesen durch soziale Selektion, Fachkräftemangel und Geschlechtertrennung geprägt.

7. Die Bedeutung der Bildung während des 20. Jahrhunderts: Das Jahrhundert war geprägt von der Öffnung der Universitäten für Frauen und dem Wandel durch die Weimarer Verfassung.

7.1. Bildung während der NS-Zeit: Die Ideologie der Nationalsozialisten führte zum Ausschluss jüdischer Kinder und zur einseitigen Ausrichtung der Lehrinhalte.

7.2. Bildung ab 1945 bis heute: Nach dem Krieg erfolgte die Demokratisierung des Bildungswesens und die Einführung einheitlicher Bildungsstandards in beiden deutschen Staaten.

Schlüsselwörter

Bildungsgeschichte, Klosterschulen, Humanismus, Rittertum, Schulpflicht, Preußisches Schulwesen, Renaissance, Bildungsideal, Humboldt-Universität, Volksschulwesen, NS-Bildungspolitik, Demokratisierung, Schulreformen, Studia humanitas, Bildungszugang.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die chronologische Entwicklung des Bildungswesens in Deutschland, beginnend im Jahr 500 n. Chr. bis in die heutige Zeit, und beleuchtet dabei den Wandel von Wissenstransfers.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten gehören der kirchliche Einfluss, ritterliche Erziehung, der Humanismus, die Institutionalisierung des Schulwesens durch soziale Reformen sowie die ideologische Instrumentalisierung im 20. Jahrhundert.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie gesellschaftliche Machtstrukturen, ökonomische Interessen und politische Ideologien die Bildungsvermittlung über die Jahrhunderte maßgeblich geprägt haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Dokumentenanalyse, die auf Fachliteratur zur Bildungsgeschichte und zeitgenössischen Quellen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich chronologisch von den mittelalterlichen Klosterschulen bis hin zu den Bildungsreformen nach 1945, inklusive der speziellen Entwicklungen unter dem Nationalsozialismus.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Bildungsgeschichte, Schulpflicht, Humanismus, Institutionalisierung und Demokratisierung des Bildungssystems.

Welche Rolle spielte der Humanismus für die Renaissance?

Der Humanismus stellte den Menschen und dessen Fähigkeiten, insbesondere die Rhetorik, in den Vordergrund und zielte darauf ab, den Menschen als vernunftbegabtes Wesen zu bilden.

Wie wirkten sich die sogenannten "Stiehlschen Regulative" 1854 aus?

Sie führten zu einem verbindlichen Stoffplan mit starkem theologischen Schwerpunkt, was die Allgemeinbildung an Grundschulen kurzfristig einschränkte und soziale Disparitäten eher verstärkte.

Was veränderte sich durch das Hamburger Abkommen 1964?

Es diente der Vereinheitlichung des deutschen Schulwesens und legte die Dauer der Schulpflicht für die Grund- und Hauptschulen fest.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Meilensteine der Bildungsgeschichte
Hochschule
Hochschule Fresenius Frankfurt
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
11
Katalognummer
V1270064
ISBN (eBook)
9783346714787
Sprache
Deutsch
Schlagworte
meilensteine bildungsgeschichte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2018, Meilensteine der Bildungsgeschichte, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1270064
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Leseprobe aus  11  Seiten
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