Im Jahr 2020 jährte sich die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten zum 30. Mal. Fraglich ist, ob 30 Jahre nach der Wiedervereinigung diese nicht nur rechtlich zusammengewachsen sind, sondern ob auch die gleichen Wertvorstellungen verfolgt werden. Ziel dieser Hausarbeit ist es, empirisch zu untersuchen, ob die Folgen der politischen Sozialisation der neuen Bundesländer weiterhin ersichtlich sind oder ob ein Wertewandel stattgefunden hat.
Zunächst werden hierzu die Begriffe der Werte und Sozialisation kurz definiert sowie die Ausgangslage der DDR dargestellt. Anschließend wird ein Erklärungsansatz für mögliche unterschiedliche Wertorientierungen vorgestellt. Auf diesen theoretischen Grundlagen werden Hypothesen gebildet, welche anhand der Daten aus einer Bevölkerungsumfrage aus dem Jahr 2019 untersucht und mit dem Datenauswertungsprogramm PSPP ausgewertet werden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Theoretische Grundlagen
- Werte
- Sozialisation
- Ausgangslage der DDR im Jahr 1990
- Die stille Revolution
- Hypothesen
- Daten und Methodik
- Datensatz
- Abhängige Variable
- Unabhängige Variablen
- Kontrollvariablen
- Methodik
- Ergebnisse und Diskussion
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit untersucht empirisch, ob die Folgen der politischen Sozialisation in den neuen Bundesländern 30 Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands noch immer spürbar sind oder ob ein Wertewandel stattgefunden hat. Die Analyse zielt darauf ab, die Wertvorstellungen von Menschen im Osten und Westen Deutschlands zu vergleichen und zu analysieren, ob sich Unterschiede in den Werten feststellen lassen.
- Politische Sozialisation in der DDR
- Wertvorstellungen in Ost- und Westdeutschland
- Der Einfluss der Wiedervereinigung auf die Werteentwicklung
- Mögliche Unterschiede in den Wertorientierungen zwischen Ost- und Westdeutschen
- Analyse der Daten mithilfe einer Bevölkerungsumfrage
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung gibt einen Überblick über die historische Entwicklung der deutschen Teilung und die Wiedervereinigung im Jahr 1990. Sie stellt die Forschungsfrage in den Kontext und legt die Ziele der Arbeit dar. Das Kapitel „Theoretische Grundlagen“ definiert die Begriffe Werte und Sozialisation und beschreibt die Ausgangslage der DDR im Jahr 1990. Es werden verschiedene Erklärungsansätze für mögliche unterschiedliche Wertorientierungen von West- und Ostdeutschen vorgestellt.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Wertvorstellungen, politische Sozialisation, Wiedervereinigung, Ost- und Westdeutschland, empirische Forschung, Bevölkerungsumfrage, Wertewandel, Datenauswertung, PSPP.
Häufig gestellte Fragen zu 30 Jahren Deutscher Einheit
Gibt es nach 30 Jahren noch Wertunterschiede zwischen Ost und West?
Die Untersuchung analysiert, ob die politische Sozialisation der DDR noch immer Auswirkungen auf die Wertvorstellungen der Menschen in den neuen Bundesländern hat.
Was versteht man unter politischer Sozialisation in der DDR?
Damit ist die Prägung der Bürger durch das staatliche Erziehungs- und Wertesystem der DDR gemeint, das oft kollektivistisch orientiert war.
Was ist die "stille Revolution"?
Es bezeichnet den Wertewandel hin zu postmateriellen Werten (wie Selbstverwirklichung), der in Westdeutschland früher einsetzte als im Osten.
Wie wurden die Daten für diese Studie erhoben?
Die Analyse basiert auf einer Bevölkerungsumfrage aus dem Jahr 2019 und wurde mit dem Statistikprogramm PSPP ausgewertet.
Hat ein vollständiger Wertewandel stattgefunden?
Die Arbeit prüft die Hypothese, ob sich die Werte angeglichen haben oder ob spezifische ostdeutsche Prägungen weiterhin stabil bleiben.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2020, 30 Jahre Wiedervereinigung und Deutsche Einheit. Deutsche Gleichheit?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1268863